von BK-Christian | 27.10.2020 | eingestellt unter: Tutorials

Tutorial: Gold NMM

Heute haben wir wieder ein neues Gasttutorial für Euch!

Heute zeigt uns David, wie er Gold-NMM malt. Und es geht auch direkt los:

Schritt 1:

Der Schild wurde mit Hull Red von AK bemalt. (AK 11108). Alternativ kann man auch Rhinox Hide von GW verwenden.

Tutorial Gold NMM 1

Schritt 2:

Die erhabene Fläche wurde großzügig mit Sahara Yellow von AK bemalt. (AK 11040) Alternativ kann auch Averland Sunset verwendet werden. Der Einfachheit halber habe ich nur eine Lichtquelle verwendet und verzichte deshalb auf sekundäre Reflektionen.

Tutorial Gold NMM 2

Schritt 3:

Nun kommt der spannende Teil, das blenden. Hierfür wird eine Farbe bestehend aus 50/50 der vorherigen Farben angemischt. Diese Mischung wird nun auf die „Grenzen“ der beiden Farben gemalt. Das Ergebnis sieht erstmal nicht schön aus, aber keine Sorge, das wird noch.

Tutorial Gold NMM 3

Schritt 4:

Der 50/50 Mischung wird ein Tropfen entnommen und mit etwas Hull red abgedunkelt, bzw. ein anderer Tropfen der Mixtur wird mit Sahara Yellow aufgehellt und nun vorsichtig auf die Übergänge gemalt. Die Farben sollten in etwa die Konsistenz einer heavy Glaze haben. Nun beginnt das eigentliche blenden und es sollte nach kurzer Zeit in etwa so aussehen

Tutorial Gold NMM 4 Tutorial Gold NMM 6

Ich habe erst das Dunkle geblendet und anschließend das Helle.

Schritt 5:

Nun kommt eine neue Farbe ins Spiel. Sand Yellow von AK (AK11035). Alternativ kann Flash Gitz Yellow von GW genommen werden. Das Prinzip bleibt das gleiche. Erst wird das Highlight aufgemalt und anschließend werden mit einer 50/50 Mischung die Übergänge ausgesoftet und anschließend durch aufhellen und abdunkeln weich geblendet.

Tutorial Gold NMM 5

Schritt 6:

Nun wird das gleiche Spiel mit der Farbe Ice Yellow wiederholt. (AK 11036). Die Farbe Flash Gitz Yellow kann mit etwas Weiß hierfür aufgehellt werden um einen adäquaten Farbton zu erzeugen.

Tutorial Gold NMM 7

Dieser Vorgang lässt sich bin zum reinen Weiß wiederholen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei David für seine Arbeit und wenn auch Ihr mal einen Gastbeitrag für den BK schreiben wollt: Schickt uns einfach eine Nachricht!

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Mein Problem mit vergleichbaren Techniken ist, dass es mMn nur in einer Blickrichtung funktioniert, da man die Lichtquelle quasi vorgibt. Kann man mein Geschreibsel ungefähr nachvollziehen? ^^

    Bei normaler Metallik-Bemalung reflektiert die Farbe die reale Lichtquelle, hier ist das immer mehr oder weniger fix. Das stört mich leider. Zumal hier die Ränder des Golds sehr braun und sehr groß sind.

    Eine Frage an NMM-Maler: Seht ihr auch das Problem, dass die Figuren dann nur aus bestimmten Winkeln wirklich wirken?

    • Das ist Physik und genau der Punkt.

      Deswegen bin ich seit Jahren der Meinung das NMM für Vitrinenmodelle schon seine Berechtigung hat auf allem anderen Zeitverschwendung ist.

  • Ich kann den NMM-Hype irgendwie nicht ganz nachvollziehen aber das ist wohl Geschmackssache 🤗 Tatsächlich funktionieren die NMM techniken aber auch sehr gut mit Metallfarben, zum Abschluss mache ich idr noch eine dünne schwarze Lasur drüber, die nimmt dem ganzen den Hochglanz 🤗

    • Gut gemalte Metallflächen mit Metallfarben (TMM) ist im Prinzip von der Technik fast das Selbe wie NMM. Der einzige Unterschied ist meiner Meinung nach, dass eben auch Metallfarben zum Einsatz kommen.

    • Oha, so kenne ich die Technik noch garnicht! NMM ist zwar cool, aber nicht mein Bemalstil. Ich glaube würde die Technik mit Metallicfarben gerne nochmal ausprobieren. Mal schauen, wie das Ergebnis wird! Zum Glück ist gerade Malathon!^^

  • Ich habe damals als Super Dungeon Explore rauskam die Metallteile bei den Figuren in Fake-NMM bemalt. Grundfarbe je einmal mit Schwarz und Weiß gemischt und ohne Blending wie oben aufgemalt. Ins dunkle nochmal etwas mehr schwarz für die Schatten und weiße Akzente für die „Lichteffekte“. Ist aus der Nähe nicht mal ansatzweise mit dem obigen zu vergleichen, aber auf Spieldistanz gleicht das Auge das fehlende Blending aus. Und bei Chibifiguren stört der falsch Lichteinfall nicht so sehr.

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