von Dennis | 14.07.2010 | eingestellt unter: Warhammer / Age of Sigmar

Warhammer Fantasy: Zu den Waffen! Kostenanalyse

Im White Dwarf #175 werden mehrere Beispielarmeelisten zur 8. Edition genannt, wir haben die 5 Listen auf ihre Kosten untersucht.

Die 5 Listen liegen zwischen 2.000 und 3.000 Punkten und sind laut White Dwarf auf die neue Edition ausgelegt. Aber was bedeuten die Armeelisten für den Geldbeutel und wie schlagen sie sich im Vergleich mit anderen Produkten aus dem Hause Games Workshop und wie im offenen Vergleich?

Hochelfen: Alith Anars Küstenpatrouille – 2.498 Punkte / 373,50 EUR
Pro 10 EUR – 66,9 Punkte. 100 Punkte kosten 14,95 EUR

  • 1x Alith Anar, Der Schattenkönig – 12,50 €
  • 1x Hochelfen Magier auf Elementar-Base – 11,50 €
  • 1x Hochelfen Magier auf Phönix-Base – 11,50 €
  • 1x Hochelfenprinz und Edler – 20,00 €
  • 6x Speerträger Regiment – 180,00 €
  • 3x Schattenkrieger – 78,00 €
  • 3x Repetier-Speerschleuder – 60,00 €

Oger Königreiche: Jede Menge Wänste – 2.996 Punkte / 485,50 EUR
Pro 10 € – 61,72 Punkte. 100 Punkte kosten 16,20 €

  • 1x Oger Tyrann – 32,50 €
  • 2x Oger Fleischer – 60,00 €
  • 5x Oger Vielfraß (1 als Brecher) – 100,00 €
  • 2x Oger Königreiche Streitmachtbox – 160,00 €
  • 1x Ogerbullen – 30,00 €
  • 2x Gnoblar Schrottschleuder – 78,00 €
  • 2x Gnoblar Fallensteller – 25,00 €

Zwerge: Heer von Barak Varr – 2.999 Punkte / 629,50 EUR
Pro 10 € – 47,64 Punkte. 100 Punkte kosten 20,99 €

  • 1x Zwergenkönig – 25,00 €
  • 1x Armeestandartenträger – 12,50 €
  • 2x Runenmeister – 25,00 €
  • 1x Kommando Langbärte – 22,50 €
  • 3x Langbärte – 60,00 €
  • 3x Musketenschützen / Armbrustschützen – 90,00 €
  • 2x Zwergenkrieger – 60,00 €
  • 1x Kommando Slayer – 26,00 €
  • 5x Slayer – 100,00 €
  • 1x Kommando Hammerträger – 22,50 €
  • 5x Hammerträger – 100,00 €
  • 2x Grollschleuder – 60,00 €
  • 1x Gyrokopter – 26,00 €

Waldelfen: Die Wache der Prophetin – 2.000 Punkte / 386,50 EUR
Pro 10 € – 51,75 Punkte. 100 Punkte kosten 19,33 €

  • 1x Zaubersängering – 11,50 €
  • 3x Hochgeborener – 37,50 €
  • 3x Waldelfenkrieger – 90,00 €
  • 2x Dryaden – 60,00 €
  • 1x Kommando Ewige Wache – 22,50 €
  • 3x Ewige Wache – 60,00 €
  • 6x Baumschratt – 105,00 €

Die Kul – 2.998 Punkte / 471,50 EUR
Pro 10 € – 63,58 Punkte. 100 Punkte kosten 15,73 €

  • 1x Chaosgeneral – 26,00 €
  • 1x Chaosgeneral des Tzeentch – 22,50 €
  • 2x Chaosbarbaren – 60,00 €
  • 2x Chaoskrieger – 60,00 €
  • 4x Chaosbarbarenreiter – 70,00 €
  • 1x Kommando Auserkorene – 26,00 €
  • 2x Auserkorene – 52,00 €
  • 2x Chaosritter – 39,00 €
  • 1x Chaosbrut – 26,00 €
  • 1x Drachenoger Shaggoth – 40,00 €
  • 1x Todbringer – 50,00 €

Wir haben, wo es möglich war, Streitmachtboxen gewählt. Krumme Einheitengrößen sorgen dafür das man für 2-3 Modelle neue Boxen anbrechen muss.
Legt man die hier gezeigten Armeen als durchschnittliche Listen zu Grunde und errechnet daraus den Mittelwert, würde eine 2.500 Punkte Armee in etwa 440 EUR kosten. Dazu kommen noch einmal 60 EUR für das Regelwerk von Warhammer Fantasy. Macht insgesamt, ohne Farben, Pinsel, Spielzubehör, eine Gesamtinvestition von 500 EUR um Warhammer in der empfohlenen Standardgröße spielen zu können.

Das ist nicht gerade wenig, erhält man für das gleiche Geld im Hause Games Workshop auch:

Warhammer 40.000 (Regelwerk, A5 Softcover)
1 Sturmlandung auf Black Reach, 1 Streitmachtbox, 1 Kommandotrupp, 1 Veteranenbox, 1 Land Raider, 1 Predator, 1 Vindicator),
etwa 330 EUR
Necromunda (Regelwerk kostenlos, Download)
1 Gang, 2 Blister,
etwa 55 EUR
Blood Bowl (Regelwerk Softcover)
1 Grundspiel, Teambox, Starspieler,
etwa 120 EUR

Macht 3 Systeme, ist man nicht an Games Workshop gebunden, kann man sogar noch mehr herausholen. Beispielsweise;

2x Skirmish Systeme in 28mm
Piraten: Freebooters Fate Starterset, Regelwerk (Softcover) samt aller Miniaturen einer Fraktion,
etwa 110 EUR
Science-Fiction: Infinity: Regelwerk (Hardcover), Starterbox und 4-5 Blister,
etwa 105 EUR

1x Schlachtensystem in 28mm
1. Weltkrieg: The Great War Regelwerk (Softcover) und eine Armee aus Renegade Miniaturen (100-140 Miniaturen samt Artillerie),
etwa 150 EUR

1x Schlachtensystem in 15mm
Beliebige Epoch, DBA Regelwerk gibt es kostenlos, DBA Starter von Corvus Belli
35 EUR

1x Schlachtensystem mit Schiffen
Uncharted Seas, Regelwerk, Starterset und 4-5 Blister,
etwa 100 EUR

Macht 490 EUR. 5 Systeme, verschiedene Maßstäbe, verschiedene Settings, gegenüber einer einzigen Warhammer Fantasy Armee.

Man muss natürlich auch erwähnen, was Games Workshop noch drum herum anbietet. Mit einem eigenen Netz aus Ladenlokalen, einem eigenem Hausmagazin, regelmäßigen Releases und einer sehr hohen Spielerdichte ist das Gesamterlebnis Warhammer sicherlich sehr beeindruckend und bietet damit auch für die höheren Preise im Vergleich zur Konkurrenz einen gewissen Mehrwert. Aber auf der anderen Seite erhält man 5 verschiedene Systeme, verschiedene Maßstäbe, verschiedene Settings, kann so an mehreren Spielergruppen und Veranstaltungen teilhaben und ist flexibler wenn eine Spielergruppe ausfällt.

Insgesamt ist es leider so, das Warhammer Fantasy im Vergleich zu 40.000 inzwischen hinterher hinkt und einiges an Marktanteilen verloren hat, vor allem wenn man es mit den Anfangszeiten und dem internationalen Erfolg in den 90ern vergleicht, als Fantasy noch der Marktführer (auch hausintern) war. Mittlerweile sind diese Zeiten jedoch vorbei, die Konkurrenz nicht nur unter dem Dach von Games Workshop ist größer und die hohen Einstiegskosten für Fantasy, gerade jetzt mit der Tendenz zu noch größeren Armeen, dürfte es schwer machen den Abstand nach oben zu verkürzen und den Abstand nach unten zu erhöhen.

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Wie gut, daß man – so sie einem gefallen – auch für Warhammer zwischenzeitlich preisgünstige Alternativhersteller in Kunststoff findet. Wäre doch mal interessant, so eine Armeeberechnung in Euro mit Mantic Figuren zu machen?!

    • Das wäre bestimmt günstiger, da hast du recht.

      Aber ist der Sinn eines Spielsystems bei dem neben den Regeln auch eine eigene Miniaturenpalette angeboten wird nicht der, das Spiel mit genau diesen Regeln und Miniaturen zu spielen? 😉

    • Bestimmt günstiger…
      vieleicht kann man den vergleich auch mal mit Legofiguren machen.. oder Papieraufstellern…
      Also ehrlich wer Warhammer spielen will, sollte Warhammer kaufen.
      Wer soviel geld nicht ausgeben will, solls einfach lassen.

      • Mi-Mi-Mi, ich bin ein Fanboy und verschließe die Augen vor Tatsachen.

        Wo ist denn bitte hier das Problem? Das war ein objektiver Preisvergleich zwischen Tabletopsystemen.

      • @ Paul:
        Mi mi mi, ich bin ein Anti-Fanboi udn mag die Meinung der anderen nicht.

        Wo ist denn bitte hier das Problem? Wenn jemand der Meinung ist, dass man WHFB mit WHFB-Miniaturen spielen sollte, dann ist das doch voellig in Ordnung. WHFB ist nunmal kein Universal-Regelsystem.

  • Wenn man historische Spiele mit 1/72-Figuren spielt wird das ganze noch billiger-alle anderen Faktoren, ausser dem finanziellen, nicht einbezogen.
    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass GW zu bestimmten Gelegenheiten (Sommer-Kampagne o.ä.) große Rabattaktionen startet. Die beobachten doch auch den Markt , und lesen im Netz mit. GW wartet sicher nicht bis ihnen eines Tages ihr Geschäftsgebaren auf die Füße fällt. Man kann nur hoffen, dass da nicht mehrere Editionen gewartet wird.

    • Der Begriff „Rabatt“ ist GW nicht bekannt. Das einzige vergleichbare was sie knnen sind Streitmachtboxen.

      • Ok, aber 10% ist bei fast allen Onlineshops (auch solchen mit Ladenlokal und Spielfläche) Standard… GW zieht also nur zu bestimmten Anlässen mal mit der Konkurrenz gleich…

      • Habe ich auch nicht behauptet. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass „Anonymus“ in seiner Polemik irrt. Und das ist unbestreitbar.

  • Die von GW sind sehr, wirlich sehr profitgierig.
    Das zeigen vor allem die krummen Einheitpreise, aber man sollte bedenken das alle Systeme von GW eher für reichere leute ausgelegt, die das Geld für alles haben.
    Warhammer ist eigentlich nicht für ärmere vorgesehen.

    • Boersenunternehmen?
      Ich hoffe du hast auch kein Sparbuch bei irgendeinem profitgierigen Geldinstitut *augenroll*

    • Willkommen in der Wirklichkeit. Nenn mir ein funktionierendes Unternehmen (nein, klassische RPG-Fanklitschen mit Verlagsallüren zählen hier nicht), das anders agiert.

      Es bibt keinen VEB Tabletop – und das ist GUT so! 😉

  • Also diesen Artikel verstehe ich nicht so ganz, habt ihr Angst bei der „Anti-GW“ Zielgruppe Leser zu verlieren? Ihr hättet auch aufführen können das man für 500€ ein gebrauchtes Auto oder einen Fernseher kaufen kann, macht etwa genau soviel Sinn wie Regeln und Miniaturen für 5 verschiedene Systeme mit einer Warhammer Armee zu vergleichen.
    Reicht es denn nicht, dass sich in den Kommentaren der „normalen“ Artikel die ProGWler und AntiGWler dauernd zoffen und versuchen sich gegenseitig zu bekehren? Das ist doch nichts anderes als Öl ins Feuer zu gießen. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber mir sind die Missionierungsversuche beider Seiten echt zu hoch, damit wirbt man keine Spieler und wird auch keine Veränderung bewirken.

    • Nach der Definition ist es also Hetze, und damit nicht vertretbar, wenn man jemandem der sich einen VW kaufen will, mitteilt dass der vergleichbare Skoda günstiger ist?

      • Nein, es ist Hetze wenn ers ich statt des gebrauchten VW eine WHFB-Armee kauft.
        Zumindest habe ich das so verstanden.

        (PS: Wer Propaganda in Action erleben will, sollte mal wieder zu BolS. Der WM/FoW-Hype dort ist echt schon unappetitlich. Hier bekommt wenigstens noch neutrale News und fundierte Meinungen)

      • Danke, das ist nett. 🙂

        Dieser Artikel soll schlicht aufzeigen, dass Warhammer Fantasy inzwischen eindeutig im oberen Preissegment des Tabletopmarktes liegt. Das ganze wird fundiert und anhand von Zahlen belegt, ist also ganz bestimmt keine grundlose Hetze.

        Neueinsteiger regt das vielleicht dazu an, auch andere Systeme anzuschauen, und vielleicht denkt sich auch der ein oder andere Fantasyspieler, dass er statt der dritten Armee für WHFB lieber mal ein weiteres System für einen Bruchteil des Geldes anfangen könnte.

        Würde dem Hobby insgesamt sicher guttun, Konkurrenz und Vielfalt beleben schließlich das Geschäft und die Szene.

  • Mir verschließt sich auch irgendwie der Sinn dieses Artikels… alle Vergleiche hinken gewaltig. Soll jetzt zum Editionswechsel möglichst viele Spieler zu anderen Systemen bekehrt werden? Ich für meinen Teil spiele zusätzlich zu WHFB auch noch Blood Bowl, zu mehr reicht meine Zeit sowieso nicht. Warum soll ich mir jetzt also noch 5 verschiedene System aneignen, wenn es noch nicht mal für zwei vollständig reicht?
    Die Geldfrage kann es auch nicht sein. Der Großteil der Leute die ich kenne kaufen die Figuren die sie mögen, nicht die am billigsten sind…

    Und was braucht der Einsteiger (wenn er nicht das Grundset kaufen mag)? RB (kann mit Freunden geteilt werden), AB & eine Streitmachtsbox + 2 Helden. Der Rest kommt nach und nach. Damit ist der Einstieg jetzt auch nicht megateuer (ca. 130,- € + RB-Anteil).

    Gruß Ralf

    • Alles was nicht der eigenen Meinung entspricht ist irrelevant. Man will hier keinen zum Editionwechsel „bekehren“, es geht nur darum aufzuzeigen wie es mit den Kosten im Vergleich zu anderen Systemen steht. Dass es sich hier um Anti-GW hetze handeln soll, ist auch lachhaft, schließlich steht der Vergleich zu Hausinternen Alternativen auch im Text.

      Wer wenig Zeit hat, ist dennoch mit einem kleineren System, dass schneller gespielt werden kann, besser aufgehoben. Das muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden.
      Ebenso die Geldfrage, es gibt bei Studenten und Schülern, die einen Großteil der Spieler ausmachen, häufig genug die Frage, bei welcher Armee kriege ich das meiste für mein Geld raus. Da wurde schon mehrfach zu Elitearmee mit wenigen Miniaturen gegriffen, weil es günstiger ist als bspw. eine Horde. Somit ist die Geldfrage nicht irrelevant.
      Der Einsteiger erhält aber für die ca. 130 EUR und Regelwerkanteil auch entsprechend mehr bei den anderen Systemen, damit hinkt der Vergleich von deiner Seite. Für das Geld könnte man sich bspw auch mehrere Startersets verschiedener Systeme holen (jeweils um die 30 EUR), da es die Regeln häufig zum Download gibt. Damit ist der Einstieg weiterhin günstiger.

      Insgesamt lässt sich die Frage aber nach dem Bedürfnis des Spielers beantworten. Wer Warhammer spielen will, will Warhammer spielen und wird es bezahlen. Bei dem einen oder anderen wird es nicht ganz reichen und der muss sich dann mit einem bemalten Miniaturen aus 2. Hand und älteren Minis auskommen.
      Andere Suchen eben „nur“ ein Tabletop, eine Beschäftigung im Hobby, die werden dann zu einem oder mehreren der 5 Systeme greifen. Die suchen oder wollen kein Warhammer, denen sind andere Aspekte wichtiger.
      Das ist auch eine demographische Entwicklung. Gerade älteren Spieler bietet GW weniger, da z.B. die Ladenlokale durch das jüngere Zielpublikum und die Art der Veranstaltungen und die Betreuung ebenfalls eher auf jüngere Spieler ausgelegt ist, eher irritierend wirken. Zu mal dann auch Argumente wie Spielerdichte sich relativieren und Zeitfenster andere sind.

      • Also, nur um das absolut und ganz klar zu Stellen: Der Artikel ist keine Hetze oder Ähnliches. Die Behauptungen hier sind mehr als nur etwas daneben (FanBox/Anti-Fanboy Gehabe).
        Er ist wirklich nur bereits im Ansatz unglücklich, denn Du vergleichst Äpfel und eine Kiste voller Äpfel.

        Ich kann Warhammer für ca. 35,-€ anfangen. Neue Einsteigerbox mit allen Materialen + 2 Armeen (für 2 Spieler). Werte der Minis finde ich im Referenzteil der Box. RB, Würfel und alles andere liegt dabei.

        Also: 35,- € Einstieg (Skaven & HE)

        Ich will mehr? Gut dann sagen wir das Armeebuch dazu und vielleicht noch irgend ein schönes Püpchen für sagen wir 50,-€

        Bin bei 85,- €. Damit bin ich noch immer weit unter den angegeben „Alternativen“ 😉

        Wenn ich mir dann (2-3 Monate später) was dazu kaufe ist das nicht anders als bei anderen Systemen, wo ich weiter kontinuierlich „was Neues“ möchte.

        ———-
        Ich denke einfach mal nicht zielgerichtet laut, ist jetzt nicht direkt auf irgendwen/was bezogen:

        TableTop ist mehr als nur Spielen. Es ist Basteln, Malen, Strategien und Aufstellungen entwickeln, darüber Diskutieren, in der Hintergrundwelt rumspinnen, sich über den/die Hersteller ärgern uvm.
        Wenn ich das Hobby so betreibe ist es als Mensch der dazu noch 9h am Tag arbeitet eben einfach nicht möglich mehr als ein System zu spielen. Dazu kommt dann noch, dass man sich erst noch in die Materie einarbeiten UND andere Spieler finden muss.

        WHFB hat hübsche Püppchen, ist nicht so teuer wie hier dargestellt, ist wahnsinnig weit verbreitet, die Spieler sind sehr leicht zu finden, ist (grad in 8ten) angenehm zu spielen, hat einen ausgearbeiteten Hintergrund undt eine blühende Turnierlandschaft, ist auch kurzfristig leicht zu beschaffen… uvm…

        …das sind schon irgendwie heftige Argumente damit, statt mit einem kleinen System anzufangen, oder?

        Gruß Ralf

      • Das ist gut Argumentiert und auch ein interessanter Ansatz. Aber was ist mit denen die eben nicht Hochelfen oder Skaven spielen?

        Sicherlich kann man auch andere Armeen für etwa 300 EUR aufbauen, muss sich allerdings auf bestimmte Modelle beschränken, Umbauen oder auf gewisse Sachen verzichten.
        Das ist bei den anderen Systemen eben nicht der Fall.
        Wie gesagt, dass die Mehrwerte, der höheren Verbreitung, Service usw. einen gewissen Mehrpreis rechtfertigen steht außer Frage. In wie weit man diesen allerdings auch nutzt und sich selbst damit den Preis auch rechtfertigen kann, steht jedem selbst überlassen.

      • Ok… das kann ich jetzt auch so unterschreiben 🙂

        Gruß Ralf

        ps. Wie gesagt , nicht das ein falscher Eindruck aufkommt: Ich lese wirklich gerne von anderen Systemen (und noch lieber von alternativen Püppchenherstellern). Der Brückenkopf macht da zu 99.9% richtig gute Arbeit (y)

  • Sehe ich genauso. Eine große Armee kauft man nicht auf einmal, sondern sammelt sie nach und nach.
    Was die „GW-Hetze“ angeht, lustig, weil ein GW Artikel hier innerhalb einer Stunde 20 und andere Systeme nach Tagen grad mal 3 Kommentare haben.
    Aber Runweinen ist ja gerade eh Trend im Netz.. also warum nicht auch hier.

  • Zum letzten Vergleich:
    Was will man mit 4-5 Bilstern je System? Skirmishs bracuhen zwar wenige Minis, aber doch mehr als 5 oder?

  • Boah, wenn ich sowas hier lese.

    Da kommen die mit Argumenten dass Skirmish Systeme wo man 1-5 Figuren einsetzt günstiger sind. Ja ach nee… das überrascht mich jetzt aber.

    Aber Warhammer ist KEIN Skirmish System. Um bei Autos zu bleiben: Jemand der sich einen LKW kaufen will, rät man ja auch nicht lieber den Smart zu nehmen weil er günstiger ist.

    Die Vergleiche hier hinken gewaltig. Wenn dann sollte man Warhammer mit anderen Massenarmee Systemen vergleichen.

    • Lesen hilft gewaltig.

      1x Schlachtensystem in 28mm
      1. Weltkrieg: The Great War Regelwerk (Softcover) und eine Armee aus Renegade Miniaturen (100-140 Miniaturen samt Artillerie),
      etwa 150 EUR

      Kannst dir für das Geld auch Warhammer Ancient Battles mit ähnlich vielen Modellen oder den Englischen Bürgerkrieg kaufen.

      Die genannten Systeme DBA und Uncharted Seas sind ebenfalls keine Skirmish. Also besser mal den Text richtig lesen, bevor man hier Schnappatmung bekommt.

      • Es geht um die Kommentare hier:
        Infinity, malifaux, Freebooters Fate… Ich hab auc nicht geschrieben dass nur Skirmishs als Beispiel genannt wurden. Imho hätte man die aber bei solchen Vergleichen komplett weglassen können.

  • Was man hier als Kritik liest, ist das Paradebeispiel für Fanboygehabe.

    Das gibt es täglich bei den Automagazinen. Fällt der Test nicht zu gunsten der eigenen Marke aus, wird IMMER direkt genörgelt, das Magazin wäre ja sowieso gekauft von Audi/BMW/Mercedes und man würde Audi/BMW/Mercedes prinzipiell bevorzugen/benachteiligen. Und hier läuft es genauso.
    Allerdings sind es hier nicht subjektive Aspekte wie Komfort, Fahrverhalten usw. sondern mit dem Preis sogar vergleichbare Fakten, was die Reaktion der übereifrigen noch lächerlicher macht.

    Vielleicht haben aber auch nur manche die Angst, dass es man sie nicht nur wegen ihres „Nerd“ Hobbies seltsam anschielt, sondern auch dafür, dass sie deutlich mehr als notwendig für selbiges bezahlt haben 😀

  • Mich persönlich sprechen skirmish Systeme garnicht an. Einzig WW I od. WW II könnt ich mir wegen den Möglichkeiten des Geländebaus vorstellen. Aber spielt in meiner Gegend eben keiner.
    Nichtmal zu Mortheim kann ich die Jungs hie begeistern obwohl sie quasie bereits eine bemalte Bande hätten, da sie einfach ihre WHFB Modelle verwenden könnten. Es fehlt jedoch einfach die Zeit.

    An sich ist der Artikel ja interessant. Doch wer baut sich eine Armee nach plan? Ich kenne es eher so, das man sich Modelle nach und nach zu legt, angefangen um kleine Scharmützel zu spielen. Dann folgt Trupp um Trupp wie mans gern hätte. Und irgendwann hat man da eben für 400 € 3k Pkt. rumliegen gehabt.

  • wie kommt man den bei 2 Oger Fleischer auf 20 euro??? wenn das nach gw preisen geht, steht einer nämlich für 30 drinnen.

    2 für 20 wären super^^

  • Wenn ich noch einmal das Wort Fanboy hoeren muss, kotze ich auf die Tatstatur.

    Alle „FanBoy“-Kritiker koennen bitte mal schreiben, wer sich hier wo als Fanboy outet. Niemand lobt etwas entgegen offensichtlicher Maengel oder aus Prinzip. Wer Fanboys sehen will, kann in ein Apple-Forum gehen. Also anderen: STFU!
    Zumindest wenn ihr nichts sinnvolles beizutragen habt.

    • Es sagt ja auch keiner „Ich bin ein Fanboy“, aber die Reaktion „OMG, Kritik an MEINEM HOBBY?!? NERDRAGE!!!!111einseinself“ lässt auf wenig anderes schließen.

      • Ja, aber gerade die NERD-RAGE ist mir hier eigentlich nicht so bewusst.

        Eher umgekehrt, kaum wagt es jemand, vom GW-Bashing abzukehren, bekommt er gleich Kontra.

      • Deshalb wurde auch der obige Absatz über den Mehrwert von GW komplett ignoriert von den meisten.

        Ich bin für meinen Teil auch bereit mehr zu zahlen, für den Service den GW im Vergleich zu anderen bietet. Allerdings eben nicht in dem Rahmen, der mittlerweile erreicht wurde, vor allem da ich einen Großteil des „so genannten Service“ nicht nutze. (Altersdurchschnitt in GW Ladenlokalen ist mir zu jung, die Verkäufer häufig zu „pushy“ und die Anzahl der Spieler auf Grund meines Alters auch ein wenig anders).

  • Also ich finde den Vergleich auch nicht besonders gut. Besonders der zur WH 40K Startbox. Immerhin kommt ja in einigen Monaten auch eine neue WHFB Startbox die ebenfalls ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis hat.

    Zu der Aufstellung der Armeen im White Dwarf:
    Ich finde hier kann man eine solche Armee als „Ziel“ definieren. Niemand der gerade anfängt Warhammer zu spielen wird dazu geraten gleich solch teure Einheiten wie die „Gnoblar Schrottschleuder“ oder Unmengen „Auserkorene“ zu kaufen. Man kann solche Armeen auch viel günstiger kaufen in dem man ich nichts jedes Zinn Modell kauft und ein bisschen bastelt.

    Ferner ist es auch ein Sammelhobby wo man sich alles nach und nach kauft. Nicht alles auf einmal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einem Einsteiger in einem GW Laden eine solche Einkaufliste vorgesetzt wird die er dann kaufen soll.
    Ich würde jedem raten (und die von GW sicher auch) sich erstmal EINE Streitmachtbox zu kaufen und damit zu spielen.

    • Das ist auch korrekt, das man klein anfängt. Letzten Endes wird man aber noch einige Boxen mehr benötigen und kann nur bei wenigen Armeen eine Armee um 3 Streitmachtboxen aufbauen, da man noch Elite und Seltene Einheiten benötigt, die es zum Teil nur aus Zinn gibt. Wenn man das alles zusammen hat, landet man eben bei den oben genannten Gesamtkosten. Und um die geht es hier eben auch, nicht um die monatlichen Hobbykosten.
      Zu mal es sich oben um einen Durchschnittspreis handelt. Es gibt Völker und Armeelisten, die sind günstiger und andere deutlich teurer. Das ist allerdings ein vergleichbarer und repräsentativer Durchschnitt.

      Größtes Problem von WHFB im direkten Vergleich zu 40k, vieles ist noch Zinn. Das sieht man bei den Zwergen und treibt die Preise enorm hoch. Zu mal man bei 40k schneller Punkte aufbauen kann, dank der Fahrzeuge.

    • Hm, also falls ich jetzt mit der 8ten anfangen sollte, wuerde ich mir auf einen Schlag 2000-2500 Punkte kaufen. Einfach weil ich bei meinen WH40K-Armeen sehe, wie lange es sonst dauert, auf eine spielbare Groesse zu kommen.

      • Deutlich schlimmer finde ich, wie lange es dauert sowas dann zu bemalen und wie demotivierend ein so großer Haufen einer großen Armee dann ist.

        Zieht mans aber durch, hat man am Ende eben eine richtig große Armee die den Namen Armee dann auch zu recht trägt. Das finde ich persönlich angenehm an der neuen Edition. Gewiss, höchstwahrscheinlich zur Gewinnoptimierung, wurden die neuen Regeln auf mehr Modelle ausgelegt, aber es sieht schon sehr gut aus und macht auch, so finde ich, mehr Spass mit den neuen Regeln und mehr Inf.

        Aber jedem das seine.

    • Da kann ich nur zustimmen. Mir persönlich haben die Überlegungen wann ich was einkaufe sogar richtig Spass gemacht.
      War immer wieder toll eine neue Box zu holen und am selben Tag noch zusammen zu basteln. Das gefiel mir schon und man fühlte sich fast schon an Kindheitstage erinnert. 🙂

      Doch im allgemeinen finde ich nicht, das sich die einzelnen Systeme direkt miteinander vergleichen können. Wenn sie sich in Sachen Geld auch unterscheiden mögen – so sind es doch letzten Endes die Modelle, das Spielgefühl und der Hintergrund (die jedenfalls mich) eher zu WHFB tendieren lassen und daneben das meiste recht uninteressant dastehen lassen.
      Und so wirds wohl jedem bei seinem System gehen. Wir sollten langsam aufhören uns hier gegenseitig zu beleidigen. Dann wirds hier wieder angenehmer. So macht das posten keinen Spass mehr.

  • tz…Warhammer Fantasy kostet einfach mehr, weils einfach besser ist. Ich mein ein Ford Mustang GT 500 Eleanor kostet ja auch mehr als ein Golf 1.

    So aber mal spaß beiseite. Ich bin einen von den Neutralen. Ich finds zwar nicht gut, das GW andauernt die Preise erhöht und jetzt noch die Durchschnittspunktzahl nach oben schraubt, ABER!!! wenn es euch nicht passt, dann lasst es doch einfach. Es zwingt euch doch keiner die sachen zu kaufen.
    Natürlich kann man für weniger Geld andere systeme spielen, aber wer lieber Warhammer möchte der soll das spielen.
    Ich z.B. spiele nur WHF. So kann ich das geld was ich bei 40k gespaart habe in meine Fantasy armee stecken.
    Ich glaube zwar das GW Warhammer so ziemlich ins Aus manövriert mit den Hohen Preisen, aber das ist dann ja GWs problem.

  • Vielen Dank für diese ausführliche Aufstellung. Dann kann ich also guten Gewissens auch zukünftig alle Tabletopanfängern in meinem Umfeld davon abraten, mit GW-Produkten anzufangen.

  • Ich fand den Artikel jetzt einfach mal hilfreich für die Planung/Finanzierung einer neuen Armee. Meinetwegen auch für die Nicht-Planung.
    Aber das ist dann ja wohl mein Problem….

  • Ich will gar nicht ausrechnen, was ich an Geld in Zinn und Kunststoff investiert habe. Derweil gewiss einen Kleinwagen. Wenn ich aber sehe, was seinerzeit mein Großvater in seine Märklinbahn investierte und was mein Fußballgeiler Cousin für Auswärtsspiele seines Vereins ausgibt, dann ist das noch deutlich mehr. 🙂

    Warum investier(t)e(n) wr beide dieses Geld? Weil es ein HOBBY ist, etwas prinzipiell gänzlich Überflüssiges und Unnötiges das einzig dem Spaß und der Unterhaltung dient. In Sachen Hobby sind die Menschen schlicht nicht rational.

    Daher geht die „Kostenanalyse“ dieses Blog-Beitrages für mich auch sehr am „Hobbyherz“ vorbei, denn wenn ich eine Armee sammle oder anfange, dann gewiss nicht wegen eines positiven Ergebnisses bei einer konsequenten Preis-Leistungs-Analyse, sondern weil sie mir GEFÄLLT.

    Insofern muss man kein „Fanboy“ sein (ich hasse dieses als fancy Wort verkleidete Todschlagargument mitlerweile) um eine solche Analyse eher überflüssig und vielleicht sogar schädlich zu finden (weil abschreckend und in der Wirkung – auch über die zu erwartenden Kommentare – eben doch irgendwie „bashig“). Ist vielleicht nur mein persönliches Empfinden, aber auch meine Frau begreift es vermutlich als Angriff, wenn ich ihr vorrechne was der Gesamtwert ihrer Schuhe und Handtaschen ist … 😉

    GW ist teuer, das ist keine neue Erkenntnis. Eine Armee aufzustellen erfordert einige hundert Euro. Auch das ist nichts neues. Punkte pro Euro? Für mich eine wertlose Rechnung. Mit persönlich bringt es nichts, wenn das Hobby kleinteilgst und buchhalterisch durchgerechnet wird. Das entzaubert die Sache und führt mir sehr viel deutlicher Voraugen, was meine Sucht kostet, als gut für mich ist! 😉

  • „Krumme Einheitengrößen sorgen dafür das man für 2-3 Modelle neue Boxen anbrechen muss.“

    Das ist der einzige Punkt, den ich an diesem Artikel für etwas fragwürdig halte.
    Ich mein wieviel Leute (gerade Anfänger) tun das?
    Normalerweise schreibt man seine Armeelisten ja doch eher um die bestehenden Boxgrößen drum rum.
    Und das dürfte den Preis an der ein oder anderen Stelle nochmal künstlich nach oben getrieben haben.

    Was aber natürlich nichts an der Tatsache ändert, das GW Kram nicht günstig ist. Aber DAS ist nun wahrlich keine neue Erkenntniss.

    • Naja, die Sache ist ja die: die Armeelisten, die hier ausgepreist werden, sind ja nicht willkürlich, sondern von GW in ihrem eigenen Publikationsorgan veröffentlicht. GW scheint also davon auszugehen, dass es sich dabei um realistische Armeen handelt, die auch von Anfängern gesammelt werden sollen (schließlich richtet sich der White Dwarf hauptsächlich an diese).
      Mir gefällt der Artikel sehr gut, da er deutlich macht, wie abgehoben die Vorstellungen von GW sind. Das hat mit Bashing nichts zu tun, schließlich werden nur Fakten genannt.

      • Siehst du und da gehen unsere Meinungen auseinander.
        Ich erwarte im GW Listen, die im besten Falle Sinn machen, aber in erster Linie mal die Verkäufe von GW ankurbeln.

        Von daher verstehe ich zwar den hier gefahrenen Ansatz, halte ihn aber für an der Realität vorbei.

        Interessanter fände ich es, das ganze mal für Fluffige und halbwegs effektive Listen zu lesen.

        Gut da wird dann immer noch rauskommen, dass GW teuer ist, was ich ja auch gar nicht bestreite, aber ich denke der Wert wird nach unten gehen.

        Es ist halt wie immer Statistiken sagen einfach mit einer so geringen Grundmenge nichts aus.

        Ich behaupte sogar ganz dreist und ohne es geprüft zu haben es ist möglich 3-5 Armeelisten zu schreiben, die am Ende auf einen Einstigespreis von unter 300€ kommen.

      • „schließlich richtet sich der White Dwarf hauptsächlich an diese“

        Halte ich für ein Gerücht 😉

      • Im Prinzip stimme ich zu. Ich fände es sogar verdammt dämlich, wenn irgendwer sich eine Armee nach einer Liste im White Dwarf nachbaut, ohne vorher zumindest ein bißchen darüber nachzudenken, ob das nicht auch preiseffektiver geht.
        Aber man sieht ja, welche Reaktionen der Brückenkopf-Artikel so schon auslöst. Ich will gar nicht wissen, wie die Reaktion ausgesehen hätte, wenn die Redakteure sich erdreistet hätten, die Armeelisten auch noch selbst zu schreiben – das wäre sehr subjektiv (was genau ist jetzt fluffig oder nicht?) und deshalb angreifbar.
        Einen Artikel zum Kontrast, mit Vorschlägen wie man eine Armee für weniger als 300€ aufbaut, fände ich allerdings auch interessant.

      • Da wäre ich ja sowas von auf deiner Seite.
        Sowas wäre mal wirklich konstruktiv.
        Vieleicht wirds ja mal aufgegriffen, wenn die Zeit da ist.

  • Ich glaube bei dem Thema wird auch viel aneinander vorbei geredet. Es geht glaube ich keinem im Brückenkopf darum, möglichst viele Spieler davon zu überzeugen, GW Produkte nicht zu kaufen. Trotzdem ist die Frage nach den Kosten durchaus berechtigt. Die wenigsten werden 500 Euro auf den Tisch legen um eine Armee nach Hause zu tragen, sowas gibt es sicher auch, aber das ist ja eher die Ausnahme (und würde für mich unter „Fanboy“-gehabe fallen, einfach weil es total unvernünftig und ziemlich demotivierend ist was basteln und malen angeht). Der Vergleich mit einem Auto hinkt somit auch, eher der Vergleich mit einem Haus ist da passend, welches man in Raten abzahlt. Meine Wh Armeen sind auch aus Warhammer Figuren, das finde ich schon gut so, die sind auch nach und nach zusammengekauft, trotzdem musste ich jetzt mal schlucken, wie viel Geld ich wohl schon so ausgegeben haben fü GW Produkte. Gerade wenn man immer wieder eine Box kauft, oder hier eine Farbe und einen Pinsel fällt es einem vermutlich weniger auf, was man da doch als Geld in die Hand nimmt. In so weit finde ich den Artikel sehr gut, er macht einfach mal klar, dass es doch ein recht teures Hobby ist (ohne das als gut oder schlecht bewerten zu wollen).
    Der Vergleich zu den Skirmishsachen ist sicher auch nciht dazu gedacht, möglichstz viele von Uncharted Seas zu überzeugen und sie dazu zu bringen, ihre Warhammer Armeen zu verkaufen. Aber gerade für den Anfänger, der vielleicht von Freunden oder Bekannten das Hobby gezeigt bekommt, vielleicht auf der Spiel oder der DPC das zum ersten mal sieht, ist es vielleicht eine Alternative. Statt dem omnipräsenten Warhammer bzw. GW vielleicht was anderes zu probieren. Und für den Warhammerspieler ist es vielleicht ein Gedankenanstoß, statt der fünften Warhammer Armee mal was anderes auszuprobieren. Infinity z.B. ist schon mit den fünf Miniaturen aus der Starterbox super zu spielen und hat eine Spieltiefe, da kommt Warhammer wirklich nicht mit (bis hin zu Scherzen, dass eine Figur auf die Schulter der anderen klettern kann um über Hindernisse zu gucken…! :D). Das heißt ja niht, dass man alles frühere Aufgeben muss, aber es ist leider so, dass GW viel Unsinn verzapfen kann (Regellüpcken, schlechte Übersetzungen etc) und die Leute kaufen es weiter, nicht deswegen weil sie es umbedingt wollen (die können das ja gerne!) sondern weil ihnen keine Alternive bewusst ist, zu der man wechseln könnte.
    Ich glaube, jeder der hier irgendwelche Anti-GW-Tendenzen sieht, sollte das mal nicht überbewerten. Keiner im Team – soweit ich das mitbekommen habe – setzt sich hin und schreibt nur um den Poster XYZ der so gerne GW kauft zu verärgern. Der Einzelne sollte sich da mal nicht als so wichtig erachten. Die Alternativen stehen da weil man es mal ausprobieren kann, weil man die Optionhat, mal was anderes, vielleicht sogar „besseres“ tz spielen (je nach Geschmack), aber das nur als Vergleich und nicht um irgendwen hier zu verärgern.

    Ich kann persönlich nur sagen, auch dadurch, dass ich mit einem Redakteur des BK öfter zu tun habe und deswegen fast automatisch in den großen Skirmishschlund gezogen werde, der aus vielen Reviews entsteht und es nicht bereuht habe. Ich spiele auch Warhammer und 40k, aber auch Uncharted Seas, habe mich in Infinity probiert, Freebooters Fate kommt jetzt dazu, At-43, alles durchaus gute und günsige Alternativen, wo man oftmals so von sich aus 1.) nie drauf gekommen wäre und 2.) nicht gedacht hätte, dass es so günstig ist. AT-43 z.B. war jetzt mit 70% Rabatt im Verkauf. Fazit? Knapp 3000 Punkte für 40 Euro. Was will man mehr?
    Es ist halt alles eine Entscheidungsfrage, ich sage nicht, dass ein Skirmishsystem etwas für jeden ist oder jeder mit jedem Setting kann (ich pers. würde z.B. nie FoW spielen), aber dass man auch mal sowas in einen Artikel bringt finde ich gut, ohne das man gleich erwarten muss „Ohhhh! Der Brückenkopf ist wieder so pöse und betreibt GW-Bashing!“

    Ach so: Einziger Kritikpunkt: Der Vergleich mit der BlackReach-Box hinkt wirklich ein bisschen. Wenn man nun nicht Orks oder SM spielen will, ist das leider kein passender Vergleich. Da hätte man sich vielleicht doch auch besser auf die Armeeboxen als Vergleichswert beschränkt.

  • Ganz interessanter Vergleich, der hier aber irgendwie völlig überbewertet wird. Als ob jemand schreiben würde, Schnitzel kosten mehr als Gyrosfleisch und dann abwechselnd die alt-eingesessenen Schnitzelliebhaber sagen würden, dass Schnitzel halt nur was für Kenner sind, man ja nicht dazu gezwungen wird und sowieso der Vergleich unpassend ist, während die GGF (geeinte Gyrosfraktion) gegen das Schnitzel an sich wettert.

    Mir sagt der Vergleich ganz einfach: Hey, wenn ich WHFB anfange, dann muss ich damit rechnen, im Schnitt 500€ reinzustecken, damits spielbar ist. Andere Systeme kosten halt weniger, auch interessant. Beispielsweise das der 1. Weltkrieg in 28mm so wenig kostet überrascht mich und bringt mich zu der Überlegung, das eines Tages evtl. anzufangen.
    Aber das verhindert nun nicht, dass ich WHFB weiter verfolge. Auch, wenn mich Alternativen zum GW-Angebot durchaus interessieren würden (miniaturentechnisch, also z.B. Mantic-Sachen…oder welche historischen Minis sich denn besonders für Imperium/Bretonia/etc. anbieten würden).

  • Was mir gerade aufgefallen ist…abgesehen von den beiden Gnoblar-Schrottschleudern, habe ich, wie es aussieht, alles, was da in den 5 Armeelisten steht, in meiner Sammlung…

  • sry meine neue krieger des chaosliste hat 3,5 k pointshat mich im endeffekt circa 320 euro im laden gekostet und macht zumindest mir spaß die wd listen bringens net wircklich, zumal hätteich mir das anze auch deutlich günstiger holen können.
    Ich hab 2 streitmächte, 1x ritter, 2 x barbaren und 2 charaktermodelle plus n paar bits und gebracuten moloch geholt,die bist mit dem gebrauchten moloch haben mehrgekostet als n neuer und die beiden charakermodelle hätte manscihe auch aus ner box knights baseln können.
    Ich mein ja nur das die wd listen n unfairer vergleich sind.
    baut doch mal selber n paar preiswertere listen zusame udn schaut wie sich die preislich schlagen. ich bin der meinung das man ür fast jedes folg mit 300euro hinkommt für 3,5k und so ordentlich variationen hat.

      • Nee, hab nur total migräne und hier hats keine Edit Funktion …

        Sry.

        Ich korrigier den gleich nochmal durch und poste ihn dann neu.

    • Korrigierte Fassung ^^:

      Sry, meine neue Krieger des Chaos-Liste (3,5k points) hat mich im endeffekt circa 320 euro im Laden gekostet und macht zumindest mir spaß. Zumal hätte ich mir das agnze auch deutlich günstiger holen können. Die WD Listen bringens net wircklich, werden bei jeder Gelegenheit verrissen udn sollen auf einmal als Refferenzlisten dienen?

      Ich hab 2 Streitmächte, 1x Ritter, 2 x Barbaren und 2 Charaktermodelle plus n paar Bits (20 Euro) und gebrauchten Moloch (17,50 Eur) geholt, die Bits mit dem gebrauchten Moloch haben mehr gekostet als ein neuer und die beiden charakermodelle hätte man sich auch aus ner Box Knights basteln können.
      Ich mein ja nur das die WD Listen n unfairer vergleich sind.
      baut doch mal selber n paar preiswertere Listen zusammen die auch jemand spielt und schaut wie sich die preislich schlagen. Ich bin der Meinung das man für fast jedes Volk mit 300 Euro hinkommt für 3,5k und so ordentlich Variationen hat.

      Nachtrag:

      Ich bin von dem Artikel enttäuscht, statt Anfängerlisten zu nehemn die auf den günstigen Boxen basieren und diese mit Einstiegsarmeen zu vergleichen, habt ihr Luxusarmeen genommen, die keiner je so spielen wird, und diese mit möglichst günstigen Angeboten verglichen…

      • Diese „Luxusarmeen“ stammen aber nicht von uns, sondern von GW selbst. Der Artikel hat ganz gezielt die Listen aus dem neuen WD als Grundlage genommen, da diese von GW offiziell im Rahmen der Vorstellung der 8. Edition dort veröffentlicht wurden.

        Und wenn das so ist, dann ist es auch angemessen, dass man genau diese Listen als Grundlage für einen solchen Vergleich nimmt.

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