von Stahly | 14.07.2010 | eingestellt unter: Reviews

Review: The Army Painter Colour Primers

Heute betrachten wir ausführlich die farbigen Grundierungen von The Army Painter und wie man mit ihnen ein perfektes Ergebnis erzielt.

Die Colour Primers von The Army Painter bieten Grundierung und Grundfarbe in einer Dose. Minis farbig besprühen, das ging bisher nur mit einem Airbrush bzw. der Sprühpistole von Citadel, wobei man um eine normale Grundierung auch hier nicht herum kam. Natürlich bietet ein Airbrush noch viel mehr Möglichkeiten als eine reine Sprühdose (und auch viel mehr Farben, die man verwenden kann), dagegen steht jedoch ein hoher Einstiegsspreis und einiges an Übung ist für einen feinfühligen Umgang auch von Nöten.

Letzte Woche haben wir  die Army Painter Dip-Methode bereits vorgestellt. Doch der Einsatz der Colour Primer beschränkt sich nicht nur auf das Dippen. Die Grundierungen sind hervorragend mit den regulären Acrylfarben von Citadel, Vallejo und Co zu bemalen und nehmen einem Einiges an Arbeit ab, wenn man sein Farbschema um sie herum aufbaut. Citadel Washes bieten sich als Alternative zum Dip an und sind in 8 verschiedenen Farben erhältlich. Armeen, die im Wesentlichen einfarbige Uniformen, Rüstungen oder Haut tragen, profitieren besonders. „Bunte“ Armeen profitieren von neutralen Mitteltönen wie Grau (Uniform Grey) oder Braun (Leather Brown), da viele Farben darüber besser decken als über Schwarz oder Weiß.

Insgesamt gibt es 17 verschiedene Farben, darunter auch Schwarz, Weiß, ein Mattlack sowie alle möglich Grundfarben. Demnächst erscheint die Nummer 18, Crystal Blue, ein helles Blau. Preislich liegen die Sprays bei etwa 11 bis 12 Euro und damit vergleichbar mit Branchenprimus Games Workshop.

Die richtige Sprühtechnik

Die Zusammensetzung der Army Painter Colour Primers mit ihrem dicken Pigment erfordert eine andere Sprühtechnik als man von den Grundierungen von Games Workshop gewohnt ist. In den Foren hört man oft von einem zu dicken, körnig-rauen Farbauftrag, der eine ordentliche Bemalung unmöglich macht. Dies liegt an falscher Benutzung, die Pigmente trocknen schon in der Luft und verklumpen am Modell. Die Gründe dafür liegen beim Sprühen in zu kurzen Stößen und aus zu weiter Entfernung. Wer also zum ersten Mal mit den Colour Primers arbeitet, sollte ein paar alte Miniaturen oder Gussrahmenreste hervorkramen und an diesen die korrekte Handhabe üben.

Top-Tipp: Triebmittel und herumstäubende Farbpigmente sind schädlich für eure Atemwege! Besorgt euch daher einen Atemschutz, mehr Infos dazu in diesem Hobbytipp.

Und so erreicht man ein perfektes Ergebnis: Schüttelt die Dose kräftig für mindestens zwei Minuten, lasst sie dabei auch etwas rotieren. Wenn ihr die Dose gerade neu habt, kann es auch nicht schaden, etwas länger zu schütteln, schließlich könnte die Dose schon etwas länger bei eurem Händler gestanden haben. Damit ist sichergestellt, dass sich die Farbpigmente und das Triebmittel optimal vermischen.
Nun kommt es besonders auf die Sprühtechnik an. Anstelle die Modelle aus einer Entfernung von 25 bis 30 cm in kurzen Sprühstößen einzunebeln, müsst ihr mit der Dose näher herangehen, auf etwa 15 cm. Befestigt mehrere Modelle in einer Reihe auf einem Stück Wellpappe oder etwas ähnlichem, drei bis fünf normalgroße Modelle haben sich bei mir als praktikabel erwiesen.  Drückt nun die Düse durch und bewegt die Dose mehrere Male an der Vorderseite der Modelle vorbei. Siehe dazu die Grafik. Danach grundiert ihr die Rückseite der Modelle auf die gleiche Weise und lasst das Ganze trocknen. Danach dreht ihr die Modelle um 90 Grad auf eurer Halterung und sprüht die Seiten und von oben wenn nötig. Wichtig sind möglichst wenig Ansätze, dafür langes und gleichmäßiges Sprühen.

Hilfreich ist auch das Tutorial-Video von The Army Painter:

Top-Tipp: Wenn ihr die Modelle beim Grundieren kopfüber haltet, gelangt mehr Farbe „unter“ die Minis. Natürlich müssen diese dann auch gut befestigt sein, eine Metallminiatur aus einem halben Meter Höhe fallen zu lassen bekommt ihr nicht gerade gut!

Eigenschaften der Grundierung

Hier möchte ich auf meine Erfahrungen mit den einzelnen Dosen eingehen. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein 100%ig deckender Farbauftrag minimal dicker als beim Chaos Black Spray von Citadel ist. Doch daran dürften sich nur absolute Profimaler stören, die nicht zur Zielgruppe von The Army Painter gehören. Immerhin beinhaltet die Grundierung ja auch schon die Grundfarbe, und wenn man bedenkt, wie viele Schichten man gerade für helle Farben wie Bleached Bone oder Blood Red bräuchte… Die gesprühte Farbschicht lässt sich problemlos übermalen und bietet eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Abrieb. Die Dosen sind gegenüber Temperatur und Luftfeuchtigkeit relativ unempfindlich (im Gegensatz zu meiner letzten Dose Chaos Black, das sich oftmals stellenweise grau bzw. weiß verfärbt hat), natürlich sollte man trotzdem zu heißes, trockenes, kaltes oder feuchtes Wetter vermeiden.


Hier noch ein Close Up einer mit Skeleton Bone grundierten Banshee aus Metall.

Matt Black: Ein tiefes Schwarz, deutlicher dunkler als die schwarze Citadel Grundierung und näher an „gemaltem“ Chaos Black. Allerdings nicht ganz so matt. Mir ist aufgefallen, dass Matt Black leichter von Metallmodellen abplatzt als die anderen Colour Primer und die Citadel Grundierung, auf Plastik jedoch kein Problem.

Matt White: Eine sehr gute weiße Grundierung mit der man wie ich finde bessere Ergebnisse als mit Citadel Weiß erreichen kann. Auch wenn die Deckkraft gut ist, sollte man etwas näher herangehen. Um die Details nicht zu versumpfen, empfehle ich lieber zwei Sprühdurchgänge.

Leather Brown: Der Farbton ist etwas heller als Calthan Brown oder P3 Bootstrap Leather. Mein Lieblingsspray, da der Farbton eine super Grundlage besonders für Fantasy oder historische Armeen bietet. Holz, Leder und Bases haben den perfekten Grundton zum weiteren Akzentuieren, Bürsten oder Washen und auch Hautfarben, Beige, Rot und Grün decken auf Leather Brown besser als auf einer schwarzen Grundierung. Durch die hervorragende Deckkraft reicht es außerdem, eine dünne Schicht zu sprühen.

Navy Blue: Die Farbe ist Enchanted Blue sehr ähnlich. Die Deckkraft ist sehr gut und die Benutzung problemlos.

Pure Red: Entspricht so ziemlich Blood Red, ist aber etwas seidenmatter. Ich verwende dieses Spray für meine schon bekannten Saim-Hann Eldar. Es ist im Vergleich zu den anderen Colour Primers zickiger, da die Deckkraft nicht so gut ist (wie man in dem Tutorial-Video auch schon merkt). Also sollte man in 2 bis 3 Schichten sprühen, da eine einzige deckende Schicht sonst wahlweise zu dick oder zu körnig wird. Ein anderes Problem ist, dass wenn man Stellen von purer Grundierung mit Sprühlack bearbeitet, diese zu „Frosting“ (Nachweißen) neigen. Ich habe dies mit mehreren Lackmarken getestet. Daher sollte am Anfang über das Ganze Modell eine dünne Schicht Blood Red gepinselt werden. Dies hilft auch gegen die sehr glatte Oberfläche, die stark verdünnte Farbe oder Washes nur schlecht aufnimmt.

Skeleton Bone: Die Farbe entspricht Bleached Bone. Das Spray neigt etwas stärker zum Körnen, daher sollte man etwas näher auf etwa 10 cm rangehen. Dann erzielt man aber durch die hervorragende Deckkraft ein sehr gutes Ergebnis, siehe auch meine Banshee weiter oben.

Fazit: Auch wenn von den bisher getesteten Color Primers das Rote etwas zickig in der Handhabung ist, bin ich doch ein sehr großer Fan der farbigen Grundierungen. Wenn man sie kreativ in sein gewünschtes Farbschema integriert, lässt sich viel Zeit sparen, egal ob man seine Modelle dippt oder auf hohem Niveau bemalen möchte.

Verwendet ihr selbst eine Grundierung von The Army Painter? Hinterlasst doch eure Eindrücke als Kommentar, besonders interessant wäre auch die „Umrechnung“ des Primers in eine passende Citadel-Farbe.

In Deutschland ist The Army Painter unter anderem bei unseren Partnern Fantasy In und Radaddel erhältlich.

Link: The Army Painter

Stahly

Stahly, Hobbyredakteur und leidenschaftlicher Sammler und Bemaler. Seit 1997 im Hobby. Erstes Tabletop: Warhammer 40k. Aktuelle Projekte: Skaven, Eldar und Ultramarines. Zusammen mit Sigur und Garfy führt er den Projektblog: http://taleofpainters.blogspot.com/

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Kommentare

  • Für Speedpainting und ergebnis-orientiertes Bemalen praktisch ein unverzichtbares Mittel.

    Grundierung drauf, washen, Highlighten. Langwieriges, großflächiges Basecoaten gehört damit endlich der Vergangenheit an. Besonders bei nervigen Details die man mit dem Pinsel nur mühsam erreicht (und was Zeit kostet) ist die Farbige Grundierung wirklich goldwert.

    Von einigen Farben gibt es mittlerweile auch Abstufungen, so kann man gleich „lichteffekte“ einbauen. Pure Red auf Dragon Red bspw. oder wie beim Knochentutorial angemerkt Knochenfarbe auf braune Grundierung.

    Würde mir wünschen GW würde das aufgreifen – die GW Grundierungen sind nämlich qualitativ etwas besser mMn – und vorallem verzeihen sie auch den einen oder anderen Fehler in Sachen Sprühdistanz oder dickem Auftrag. Das Gehampel mit dem Airbrush finde ich da als Alternative nicht wirklich gut.

    • Also ich grundiere immer meine Figuren und alles was dazu gehört mit meiner Airbrush-Pistole und mal abgesehen vom hohen Einstiegspreis, ist es für mich die beste Methode ein Modell perfekt zu grundieren. Als „Rumgehampel“ würde ich das nicht bezeichnen, denn ich bin innerhalb von Sekunden in der Lage loszulegen. Farbe rein und los. Deswegen kann ich jedem (der so vernarrt ist wie ich in dem Hobby) eine Airbrush-Anlage empfehlen auch wenn er dafür etwas sparen muss. Die Möglichkeiten und Ergebnisse die von jedem erreicht werden können sind unbezahlbar….

      Euer Kastaphrax

      • Ist es aber nicht so, dass geairbrushte Farben eine andere Oberfläche erzeugen als die Grundiersprays?

        Wäre interessant wie da Deine Erfahrungen sind.

      • Ich habe mich da wahrscheinlich etwas unklar ausgedrückt, Airbrush = Gott. Das mal nur um das grundlegend klarzustellen.

        Worauf ich aber hinauswollte, ist der Zeitaufwand bei Airbrush und das GW es bislang als einzige Alternative zu Black / White Primer anbietet.
        Bis man endlich loslegen kann ist beim Airbrushen doch schon ein bisschen Zeit vergangen (neben dem allgemeinen Aufbau, sofern kein fester Platz vorhanden ist, muss ja auch Farbe angerührt und/oder verdünnt werden, und vorher/nachher muss gereinigt werden). Wenn ich nur bunte Farbe will ist Can schnappen, 3 Minuten schütteln, lossprühen einfach unkomplizierter.

        Die Airbrush-Anschaffung lohnt sich IMO auch erst wenn man wirklich ne‘ Weile beim Hobby dabei ist und auch plant dabei zu bleiben, insofern wäre die Empfehlung für Einsteiger wahrscheinlich eine Nummer zu groß. Was wie gesagt nichts daran ändert das Airbrushen großes Kino ist 🙂

      • Klar ist ein fester Arbeitsplatz beim Airbrushen schon ein zu beachtender Vorteil. Wie gesagt, ich brauche mich nur jetzt ransetzen und kann gleich loslegen. Farben anrühren ist unnötig, da Airbrush-Farben schon die benötigte Konsistenz enthalten und fast alle Farbtöne erhältlich sind. Reinigen macht die Reinigungsflüssigkeit, die man nur nach dem benutzen einfüllt und durchsprüht. Und schon ist die Pistole gut gereinigt. Das ist wirklich kein besonderer Umfang. Notfalls einfach die ganze Pistole unter dem Wasserhahn halten, geht auch super. Sind ja Acrylfarben…Eine komplette Grundreinigung muss man nur ca. alle 20 Betriebsstunden durchführen, eine regelmäßige Anwendung der Reinigungsflüssigkeit ist da natürlich Pflicht.
        Ich finde die Grundierung ist einfach feiner, superdeckend und das gezielte Auftragen ist nicht vergleichbar mit einer Sprühdose.
        @Darkover Ich habe noch nie eine negative Erfahrung bei der Oberflächenstruktur nach dem Farbauftrag feststellen können. Also Daumen hoch. Im Gegensatz dazu habe ich doch leider desöfteren schlechte Ergebnisse bei der Spraydose erzielt. Also aufpassen Jungs, die Figuren sind zu teuer!!!!
        Worauf ich grundlegend aus möchte ist, dass man wirklich eine riesen Ergänzung zum Hobby erhält, wenn man sich eine Airbrush-Anlage zulegt. Leider nur für etwas mehr Geld 🙁 Aber wir sind alle hohe Preise gewöhnt…..

  • So, kleiner Erfahrungsbericht:

    ich grundiere meine Sword Bearers(eigener Orden)Marines mit Pure Red, hatte da am Anfang so meine Probleme, aber man gewöhnt sich dran. Demonic Yellow verleiht meinen Imperial Fists ein strahlendes Gelb. Bin ich sehr zufrieden damit.
    Mein Gelände für Planetare Invasion grundierte ich komplett mit Army Green und gab braune „Verschmutzungen“ mit dem braunen Grundierspray dazu. Sieht gut aus wie ich finde. (auch gerne Fotos ^^ )
    Mein letztes Projekt, eine Chaos Krieger Armee grundierte ich fast komplett mit dem silbernen Grundierspray und tuschte dann mit GW Tuschen um verschiedene Metallic Töne auf den Rüstungen zu erreichen. Schnell und sehr effektiv.

    Fazit: Für mich sind die Sprays nicht mehr wegzudenken, ich benutze sie gerne und viel.
    Andy

  • Also ich benutze das Navy Blau und das Dragon Red von AP. Mit dem Dragon Red hatte ich allerdings so meine Probleme. Ich war überrascht, wieviel Farbe da vorne herauskommt. Die Citadel Grundierung ist in der Handhabe wirklich etwas einfacher. Leider habe ich mir dadurch einen Warjack leicht versaut. Daher empfiehlt es sich wirklich, das Spry vorher an irgendetwas zu testen, da die Farbe schon recht dick auftragen kann (je nach Benutzung und Übung damit). Dragon Red liegt meiner Meinung nach irgendwo zwischen Scab Red und Blood Red, was ich eigentlich sehr angenehm zur Weiterverarbeitung finde.

    Begeistert bin ich allerdings wirklich von Navy Blue. Ich habe damit meine Eldar komplett neu überarbeitet. Zuerst hatte ich auch Sorgen, dass evtl. feine Details unter der vielleicht dicker deckenden Farbe verschwinden könnten, dies war aber völlig unbegründet. Navy Blue ist echt super einfach in der Benutzung, deckt dünn aber kräftig. Die Farbe liegt wie schon oben beschrieben ca. bei Enchanted Blue. Meiner Meinung nach einen kleinen Tick dunkler.

    Fazit: gute Sprays, die einem die Arbeit wirklich erleichtern können. Allerdings ist wohl jedes Spray etwas anders und Rot bleibt wohl einfach mit oder ohne Spray eine Herausforderung.

    Frage: Ich würde gerne mit dem grünen Spray meine Orks grundieren. Hat da jemand Erfahrung mit?

  • Ich habe bisher nur Erfahrungen mit Desert Yellow gemacht. Diese waren aber durchweg positiv.

    Danke für die Übersicht, ich glaube ich wage mich mal an das rot heran.

  • Ich nutze nach einem Tipp auf TTW den (hier nicht erwähnten) Colour Primer Plate Mail Metal und bin mehr als begeistert davon. Für Modelle mit hohem Metallanteil (Warjacks bei Warmachine, Fahrzeuge) ein wahrer Segen. Andere Farben decken hervorragend auf der Grundierung. Plate Mail Metal entspricht ungefähr Mithril Silver, nach einer Schicht Badab Black ne Stufe dunkler (Chainmail).

  • alles gut uns schön aber ich brauche ein Dark Angels Green (DAG) Ersatz. Auch wenn die Farbe nicht 100% getroffen wird ( das DAG Grundierspray ist auch nicht 100% wie die Frabe im Pot) erspart mir das mindestens 2 Schichten anmalen, gerade bei fahrzeugen. Und meine Voräte an DAG Spray sind begrenzt! 🙁

  • Tja, ich bin offensichtlich einer von den Leuten, die es nicht drauf haben (körnig und Co.). Nun male ich jetzt schon ein paar Jahre länger und halte mich jetzt nicht für gänzlich unbegabt, nur komm ich mit der weißen Grundierung gar nicht klar. ^^ Und ja, ich habe die vermeintlich korrekte Anwendungsweise beachtet und trotzdem ist es kagge. Mit GW passiert mir das nicht. Daher werde ich nochmal eine andere Farbe ausprobieren als mein weiß, aber die euphorische Meinung oben kann ich so gar nicht teilen bisher. Aber schön, dass es für euch funktioniert. 🙂

  • Also ich hab bis jetzt nur das Skeleton Bone ausprobiert für meine VC und das geht hervorragend:) Die Dose sieht auch besser aus, als die von GW(sehr wichtig, jaja).
    Quickshade ist auch der Hammer. Das geht rasend schnell und sieht gut aus.
    Durchweg positiv alles.

  • Wie ist denn so der Mattlack von denen? Ich hatte mal den von GW ausprobiert und prombt meine Minis verhauen. Seit dem hab ich angst Mattlacke zu verwenden, aber ich will ja auch nicht das bei meinen Minis die Farbe mit der Zeit abgeht.

    • Ich bin mit dem Army Paniter Mattlack sehr zufrieden, da er bei mir sehr matt durchtrocknet. Ich hatte soviel lack auf der Mini, dass sie feucht geglänzt hat und sie ist komplett matt getrocknet. Das würde mit der Dose GW Mattlack die hier noch steht so nicht funktionieren. Mit der musste ich immer sehr sparsam sprühen, damit es nicht zu sehr glänzt. Ich vermute aber, dass es da auch extreme unterschiede in den Chargen gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so gedacht ist.

  • Also, ich benutze Skeleton Bone für meine Sororitas. Dabei hatte ich leider größere Probleme, bei denen ich nur hoffen kann, dass die sich mit dem Airbrush wieder hinbiegen lassen (gerade bei den Fahrzeugen, die Metall-Minis ließen sich zur Not ja leicht entfärben).
    Army Green war für mich eher ein Fehlkauf, wie sich herausstellt reicht aber ein gründlicher grüner Wash, um dem ganzen eine natürlichere grüne Farbe zu verleihen (hab ich u.a. für Goblins so benutzt).
    Mit Leather Brown hab ich die Tage meine Rohan-Armee eingespüht, absolut super, gibt ein schönes, schokoladiges Finish.
    Mit Necrotic Flesh hab ich meine Zombies grundiert, das ging sehr gut. Von Human Flesh bin ich ebenfalls sehr angetan. Navy Blue ist die Grundlage meiner Middenheim-Armee, auch damit keine Probleme.
    Platemail hingegen finde ich als reine Grundierung etwas zu dick, das sprühe ich lieber als ganz dünne Schicht auf schwarze Grundierung.
    Alles in allem sind die Colour Primers eine gute Sache, auch wenn man vorsichtig sein muss und lieber einmal mehr die Dose durchschütteln sollte.

    • Army Green ist halt keine Hautfarbe m(
      Fuer meine Baneblades war das genau die richtige Wahlt.

      • Ja, wie gesagt, war für mich ein Fehlkauf. Zu dem Zeitpunkt war es das einzige grün, das sie im Angebot hatten, und ich hatte mir keine Gedanken darüber gemacht, was für ein Farbton das sein würde.
        Für Panzer ist das sicher ganz toll.

  • Ich persönlich finde den Ansatz hervorragend, Primers in verschiedenen Farben anzubieten. Die übliche Palette (schwarz und weiß) hat zwar bisher auch gereicht, ohne dass sich jemand beklagt hätte. Nun, wo es aber diese Bandbreite gibt, stellt man fest, wie leicht das bemalen plötzlich wird: ich persönlich habe eine Menge Skelettkrieger zu bemalen und ich bin über die Kombination Skeleton Bone Primer und Quickshade Strong Tone mehr als begeistert (siehe Link unten). Eine rundum ökonomische Sache: schnell, erschwinglich, schön!
    Danke Arm Painter. Weiter so…

    http://www.thearmypainter.com/gallery_presentation.php?GalleryId=12&Gallery=Warhammer Skeleton Warrior

  • Ich nutze auch die Grundierungen von Army Painter, Matt White ist prima und finde den persönlich auch besser wie den Citadel. Das Desert Yellow ist auch prima, habe damit meine Desert Rats für Behind Omaha innerhalb weniger Tagen fertig bekommen. Desert Yellow grundiert, anschließend mit Devlan Mud getuscht und gebürstet mit Dark Sand von Vallejo. Also nur zu empfehlen. 😉 Der Matt Lack ist anich auch nicht verkehrt, benutze den aber nur für Geländeteile, da der mir auf Figuren doch zu stark glänzt.

    • Dein Mattlack von Army Painter glänzt? Dann ist die Dose nicht in Ordnung. Ich habe jetzt schon mehrere Dosen leer und immer war das Ergebnis richtig matt. Und das, obwohl ich zum besseren Schutz vorher eine Schicht Glanzlack aufsprühe.

      Ansonsten bin ich ein Fan des Skeleton Bone Sprays. Das erleichtert mir die Bemalung meiner Khemri sehr.

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