von BK-Thorsten | 22.02.2024 | eingestellt unter: Unboxings

Unboxing: Peninsular Veteranen

Warlord Games haben zwei neue Boxen Veteranen des Peninsular War herausgebracht. Wir haben die enthaltenen Briten und Franzosen einer ersten Inspektion unterzogen.

O’er the hills and far away (Briten)

Review Oerthehills 01 Review Oerthehills 02

Auf einen Blick:

Produkt: O’er the hills and far away
Hersteller: Warlord Games
Material: Resin
Preis: 33,50Euro
Maßstab: 28mm

Das Reviewmaterial wurde vom Hersteller gestellt.

Inhalt:

Review Oerthehills 03 Review Oerthehills 07Review Peninsular Bases

Die Box enthält das aus 26 Figuren bestehende (fiktive) 3rd Battalion of Detachments, „The Fighting Crocks“. Warlord Games haben den Figuren nicht nur eigene Regeln sondern auch einen eigenen Hintergrund, Fahnen und sogar jeder Figur einen eigenen Namen verpasst. Unter den 24 Soldaten befinden sich ein Musiker, ein Captain, ein Sergeant und zwei Fahnenträger. Für letztere finden sich zwei Metallstäbe in der Box. Angeführt werden diese tapferen Recken von Lt Colonel Cecil Melchet, hoch zu Esel und mit einem Schirm gegen die spanische Sonne gewappnet. Dazu kommt das Maskottchen Duchess, ein Terrier. Ein Beiblatt liefert uns den Hintergrund, die Regeln und Fahnen zum ausschneiden. Dazu kommt ein Gussrahmen Plastikbases, die wir in dieser Review allerdings nicht verwenden werden (die Figuren sollen später in Muskets & Tomahawks eingesetzt werden).

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Zusammenbau:

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Allzu viel gibt es nicht zusammen zu bauen. Alle Figuren bestehen aus einem Guss, lediglich die Fahnenträger erhalten die beiliegenden Metallstäbe und je eine Kordel aus Resin. Eine der Figuren war leider gebrochen, was wir erst etwas später bemerkt haben. Das abgebrochene Teil befand sich aber in der Box und konnte angeklebt werden. Einem ersten Belastungstest war die Klebestelle gewachsen, daher haben wir vorerst aufs stiften verzichtet. Die Figuren verfügen über vergleichsweise wenig Gussgrate. Das Material an sich ist insgesamt stabil, bei dünneren Teilen auch etwas flexibel. Daher ist es eher verwunderlich dass in der Box ein Transportschaden stattfand.

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Vive l’Empereur! (Franzosen)

Review ViveEmpereur 01 Review ViveEmpereur 02

Auf einen Blick:

Produkt: Vive l’Empereur!
Hersteller: Warlord Games
Material: Resin
Preis: 33,50Euro
Maßstab: 28mm

Das Reviewmaterial wurde vom Hersteller gestellt.

Inhalt:

Review ViveEmpereur 03 Review Peninsular Bases

Die Franzosen des 73. Regiments, genannt „les Bouchers“ bilden mit 25 Figuren den Inhalt dieser Box. 23 Soldaten, darunter ein Fahnenträger und ein Musiker folgen ihrem Kommandanten François Léon de Rochebaron und seinem treuen Pudel Fifi. Wie auch bei den Briten enthält die Box einen Plastikgussrahmen mit Bases und ein Beiblatt mit Infos, Regeln und einer Fahne zum ausschneiden. Hier gehen aber alle zu Fuß, selbst der Kommandant.

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Zusammenbau:

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Bei den Franzosen fällt auf, dass der Fahnenstab direkt in Resin mit der Figur gegossen wurde. Im Gegensatz zu den Briten gibt es also keine Metallstäbe. Auch hier sind die Modelle aus einem Guss, müssen also lediglich „geputzt“ und auf Bases geklebt werden. Bei dieser Box hatten wir ebenfalls Transportschäden, die wir aber genauso einfach und ohne stiften beheben konnten.

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Größenvergleich:

Review Peninsular Scale

Vergleich zu North Star Military Figures und Warlord Games Black Powder Plastik.

Fazit:

Die beiden Sets bieten sehr individuelle Figuren mit allerlei Details zu entdecken. Die Figuren zeigen ihren Status als Veteranen die schon einige Zeit unterwegs sind mit Flicken, leichten Beschädigungen der Uniform und sehr wahrscheinlich erbeuteter Ausrüstung und vor allem Verpflegung. (Über das sehr wahrscheinliche Schicksal der putzigen kleinen Schweinchen wollen wir lieber nicht allzu lange nachdenken.) Selbst die stramm stehenden Soldaten erhalten so ein wenig Persönlichkeit. Man sieht den Figuren an, dass sie von Hand modelliert wurden was aber zu der insgesamt etwas verlotterten Optik passt. Laut Hintergrund sind die Franzosen immerhin der spanischen Gefangenschaft entflohen. Da kann man schon mal einen Knick in die ansonsten tadellose Uniform bekommen. Das Resin lässt sich gut bearbeiten und kleben. Es sind auch erfreulich wenige Gusslinien und -nasen zu entfernen. Dass wir bei beiden Boxen Transportschäden hatten ist bedauerlich, aber die Brüche waren sauber und so konnte das Problem schnell behoben werden. Angesichts der Eigenschaft dass das verwendete Resin bei dünneren Teilen doch recht flexibel ist verwundert das nach wie vor ein wenig. Einige der Figuren verfügten darüber hinaus über weiße Rückstände wie auf den Fotos zu sehen. Wir wissen nicht genau was das ist, aber es ließ sich leicht abwaschen (Trennmittel?). Bei den Briten muss man ein wenig aufpassen da die Metallstäbe für die Fahnen auf die Pappkarte geklebt sind. Nicht dass sie aus Versehen im Müll landen. Alle Fahnen sind doppelt vorhanden. Einmal quasi frisch ausgehändigt und einmal doch arg mitgenommen und zerrissen. Um die beiden Boxen in Black Powder einzusetzen ist das Buch „Albion Triumphant Volume 1: The Peninsular Campaign“ erforderlich.

BK-Thorsten

Brückenkopf-Online Redakteur und Tabletop Insider stv. Chefredakteur. Spielt Infinity, SAGA, Freebooter's Fate, Kings of War, Warhammer 40k, Warzone Resurrection, Dropzone Commander, Deadzone, Dreadball, X-Wing, Konflikt '47, Bolt Action, Dead Man's Hand, Dracula's America, Beyond the Gates of Antares, Dropfleet Commander, Frostgrave, Collision, Bushido, Shadespire, Aristeia! und Warpath.

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Kommentare

  • Sehr schön zu lesen, dass das Resin von Warlord sich verbessert hat. Ich finde die Modelle teilweise etwas arg überzeichnet, aber wer es mag…

    • Ist vielleicht eine Anspielung auf die Sharp-Filme (bei uns heißen die ja „Die Scharfschützen“). Zumindest Sharpe und seine britischen Jäger hat es ja bereits mal als Minis gegeben, sofern ich mich richtig erinnere.

      • Definitiv sind da diverse Anspielungen auf die Sharpe-Romane und -Filme vorhanden. Der Name der Britenbox ist beispielsweise auch der Name eines während der napoleonischen Zeit populären Soldatenliedes (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Song von Nightwish), das für die Filme von John Tams adaptiert wurde und den Titelsong und ein regelmäßiges Thema darstellte.
        Sergeant Obadiah Postlethwaite ist der von Pete Postlethwaite gespielten Figur Obadiah Hakeswill nachempfunden, bis hin zum typischen Gespräch mit dem Bild seiner „Mutter“ im Tschako.

        Die Boxen stehen bei mir auf der Einkaufsliste, eben weil sie so schön überzeichnet sind.

  • Ich finde die Idee schön. Die Minis dagegen weniger. Sie erinnern mich sehr an 1/72 Figuren der Firma Strelets. Mag es am Material liegen oder die Tatsache das man nur Bilder sieht. Die Miniaturen wirken etwas Comichaft. Dabei wurden viele nette Ideen in die Box gelegt.

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