von BK-Christian | 29.08.2020 | eingestellt unter: Reviews, Terrain / Gelände

Tabletop Workshop: Frostgrave MDF Terrain

Michael tackert heute mal einen ganz handsleüblichen Bausatz zusammen.

Zum aktuellen Start der zweiten #Frostgrave-Edition erscheint von #Kromlech passendes MDF-Gelände. Und ganze drei der rund zehn erhältlichen Sets werden in diesem Review unter die berühmte Lupe genommen: Alles über Design, Passgenauigkeit und Einsatz auf der Spielplatte gibt’s im Video. Und ein ausführliches Bemal-Tutorial natürlich auch!

Quelle: Tabletop Workshop

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Nach deinem schönen Bemal-Tutorial, werde ich mir den Weg in den Graffiti-Laden sparen und zu Leim ,Farbe und Pinsel wechseln.
    Die Idee mit der Strukturpaste spukte mir auch durch den Kopf, nur war ich bisher immer recht unschlüssig ob ich es mache. Dein Video war da eine gute Hilfestellung. 👍

  • Vielen dank für dieses super tolle Video!
    Bei den Profis sieht das alles immer so leicht aus.
    Wenn ich manchmal versuche Sachen dann auch so zu machen, ist das Ergebnis nie so toll.
    Aber ich übe weiter…

    • Ja, man muss erstmal ein gewisses Gefühl fürs Mischen der Farben und dem Tupfen bekommen. Strukturier einfach mal ein paar Hartschaumstücke oder nimm ein größeres Stück Rinde – damit lässt sich prima üben, um Farbverläufe, Lichter und Schatten per Tupfen hinzubekommen. Auf Plastik bzw. nicht-saugenden Untergründen ist das Tupfen noch etwas einfacher, weil die Farbe nicht sofort einzieht und sich mit den nächsten Farbschichten etwas besser verblendet. Vergleiche mal dieses MDF-Video mit dem zum „Tempel der Schädel“, dem GW-Kunststoff-Bausatz.

      Viel Spaß jedenfalls beim Ausprobieren Deiner neuen Technik!

    • Vor der Kamera dauert sowas immer etwas länger, aber ich denke, die Zeitangaben auf den jeweiligen Bausatz-Anleitungen kommen schon gut hin. Das Museum ging recht fix, der Turm hatte die meisten Teile und dauerte etwas länger, etwa ein entspannter Nachmittag. Das Haus liegt dazwischen, wobei ich hier nicht alles sofort verbaut habe, sondern einiges erst noch Bemalen will …

  • Coolet Ding!
    Das trifft genau meine Kritikpunkte gegenüber MDF-Gelände: zu wenig Tiefenvarianz, zu glatte Oberflächen, Oberfläche und Tiefe immer in 90°, typische sichtbare Verbindungen, zu einheitliche Stärke…
    Sowas ist halt super sichtbar, was einerseits die Immersion bricht als auch die Sinnhaftigkeit sehr detaillierter und realismusorientierter Miniaturen deutlich schmälert. (TT zielt schließlich auf Simulationserfahrung – sowohl im Spiel wie auch zumindest die Ergebnisse im Bastel- & Mal-Aspekt.) Es sei denn, man versucht sich in, sagen wir mal: avangardistischeren Ansätzen und setzt auf konzeptionellere, abstraktere Gestaltung und ggf den Bruch zwischen zB Figuren und Gelände, oder Form gegenüber Farbe. Könnte echt interessant sein.
    Oder bei Futuristischem kann sowas mitunter immersiv sein (spannender Ansatz zB bei Mantic: Containerteile sind Basis für Gebäude).

    Dennoch: selbst mit dem recht gut entworfenen Set und den gezeigten Kniffen, die natürlich auf Einfachheit und Zeitersparnis ausgelegt sind, fallen selbst beim flüchtigen Blick sofort die typischen Schwachstellen auf. Die Brüstung zB ist hart wie auch die Mauerbrüche, obwohl das Set durch Mehrschichtigkeit und Versatz eine Art bauliche Bedingtheit zu suggerieren und damit Auge und Verstand zu versöhnen versucht.

    Gute Anregungen und gute Ansätze in jedem Fall – gern mehr in diese Richtung!

    Btw, schön wäre auch noch ein Vergleich zwischen mit und ohne Spezialbehandlung. Denke, dann wird der Effekt deutlicher.

    • „Dennoch: selbst mit dem recht gut entworfenen Set und den gezeigten Kniffen … fallen selbst beim flüchtigen Blick sofort die typischen Schwachstellen auf. Die Brüstung zB ist hart wie auch die Mauerbrüche, obwohl das Set durch Mehrschichtigkeit und Versatz eine Art bauliche Bedingtheit zu suggerieren und damit Auge und Verstand zu versöhnen versucht.“

      Klar, das ist halt der MDF-Bausatz bzw. das Material. Wenn man es realisitischer haben und trotzdem MDF nutzen möchte, landet man zwangläufig beim Selber-Lasern wie z.B. der Thomas vom YouTube-Kanal „Laser Creation World“, der seine Dioramen-Bausätze selber entwirft und lasert. Oder man hält doch nach Plastikbausätzen Ausschau, deren Bauteile in der Regel mehr Tiefe und Details bieten … Oder baut alles selbst aus den verschiedensten Materialien, die man für geeignet hält. So wie’s halt Dioramenbauer machen.

      Aber auch, wenn ultrarealistische Dioramen extrem schick und eine Augenweide sind, für normale Tabletop-Spielen ist ein Dioramen-Standard sicherlich etwas zu viel des Guten. Die wenigsten Spieler stellen ja auch Armeen auf den Spieltisch, bei dem jede Figur 20-40 Bemal-Stunden verschlungen hat 😉

      Ich lass mich aber immer gerne von Dioramen-Bauern inspirieren, um deren Techniken und Tipps für einen „guten Tabletop-Standard“ runterzubrechen. Von daher wird’s mir und Dir als Zuschauer hoffentlich nicht langweilig 🙂

      • Es fällt mMn im Spiel auch nicht so drastisch auf. Schwieriger ist eher, wenn es Stilbrüche gibt, also z. B. Kunstoff-, selfmade und MDF-Häuser auf dem Tisch stehen…

  • Moin,

    wie immer ein herausragendes Video Michael 👍 sobald ich mal wieder etwas Zeit habe, probiere ich ein paar der Techniken auf jeden Fall aus.
    Insgesamt habe ich tatsächlich eher schlechte Erfahrungen mit MDF-Gelände gemacht. Um genau zu sein habe ich mir 2 Päckchen Ruinen (Savage Domain) von TT-Combat für Frostgrave gekauft. Meine größte Sorge war das Grundieren und ich habe mich schon darauf vorbereitet diese Montana Gold Sprühfarben zu kaufen. Bei einem Spontanen Versuch das -wirklich mühsam zusammengebaute- Gelände mit Army-Painter zu Grundieren/Grundfarbe aufzubringen war ich jedoch zufrieden mit der Deckkraft. Also zuerst schwarz Grundiert und dann mit Grau genebelt und wie gewohnt Trockengebürstet. Jedoch bringt das Trockenbürsten die Details nicht ansatzweise wie von Plastik oder strukturiertem Styrodur hervor. Alles sieht platt und langweilig aus. Als hätte man einfach paar Schichten mit der Airbrush gesprüht. Um das Geländestück auf die Qualitätsstufe zu bringen mit der ich zufrieden bin, habe ich die Lasereinschnitte mit schwarz nachgezogen und alle (!) Mauersteine gehighlightet. Sieht jetzt ganz gut aus, hat aber ewig gedauert. In der Zeit hätte ich mir auch hübscheres Gelände mit dem Styrocutter bauen können und es hätte mir auch mehr Spass gemacht.

    Grüße

    Max

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