Unboxing: Star Wars Legion Customizable Jedi
Heute schauen wir uns den anpassbaren Jedi-General und Jedi-Ritter an.
Anpassbarer Jedi-General & -Ritter
Auf einen Blick:
Produkt: Anpassbarer Jedi-General & -Ritter
Hersteller: Atomic Mass Games
Material: Plastik
Maßstab: 32mm
Preis: $39,99Das Material wurde von Asmodee gestellt.
Ausgepackt:
So sieht der Inhalt der Box aus, wenn man sie das erste Mal öffnet:
Die Gussrahmen im Detail:
Ich empfinde diese beiden zusammengesteckten Gussrahmen zum Schutz des Inhalts eine überraschend gute Idee.
Die Karten:
Bei den Waffenoptionen sieht man die drei unterschiedlichen Möglichkeiten, wie man seine Jedi idealerweise zusammenbauen möchte. Ansonsten kommen noch weitere Ausrüstungskarten und auch zwei Command Karten. Natürlich werden auch Order Token mitgeliefert.
Zusammengebaut (in unterschiedlichen Varianten:
Ich habe mit Hilfe von BluTac ein paar unterschiedliche Varianten zusammengesteckt, was auch sehr gut geht dank solider Verbindungsstellen. Wie irgendwie von Atomic Mass Games Produkten üblich, kann man wieder einmal auf der Packung nicht sehen, was alles möglich ist mit dem Inhalt. Immerhin schreiben sie, es gäbe 20 unterschiedliche Variationsmöglichkeiten. Die Köpfe sind auf beide Körper, also General oder Ritter platzierbar. Der Jedi-Ritter hat dabei noch zwei unterschiedliche Beinoptionen, einmal auf Tactical Rubble oder auf einem zerstörten Droiden. Die Oberkörper und Arme sind nicht an den jeweils anderen Körper anbringbar, außer natürlich man macht sich etwas mehr Mühe mit der Bearbeitung. Wirklich sinnvoll dürfte es allerdings nicht sein, da die Ärmel doch deutlich besser zum passenden Körper passen. Auch empfinde ich den Jedi-Ritter Körper passender für die weiblichen Körper, aber die Körper sind insgesamt ausreichend neutral gehalten, so dass beides gut umsetzbar ist. Die einzelnen Posen selber erlauben allerdings keine weitere Anpassung. Dafür sind die Verbindung trotz leichtem Spiel zu genau vorgegeben. Insgesamt ist am Zusammenbau und der Qualität der Figuren nichts zu mäkeln und die herunterladbare Anleitung auch gut nachvollziehbar.
Und aus Spaß an der Freude noch eine „illegale“ und äußerst übertriebene Variante mit Doppelklingenschwert und einem Lichtschwert in der anderen Hand. 😉
Größenvergleich:
Hier noch der Größenvergleich mit einem Legion Storm Trooper, zwei Shatterpoint Miniaturen und einem Space Marine.
Fazit:
Auf der Basis der Figuren betrachtet schaffen sie es mir gut zu gefallen. Die Einzelteile sind allesamt sehr gut gegossen und benötigen kaum Bearbeitung. Die Passgenauigkeit ist bei allen getesteten Teilen ideal und es sind einige Varianten möglich. Dies ermöglicht sich schön zwei individuelle Jedi für seine Armee zu erstellen.
Einzig die Waffenwahl hat einen spieltechnischen Effekt und will potentiell gut überlegt sein. Ich bin nicht sonderlich in den Regeln drin, um eine Aussage über die spielstärkste Option abzugeben. Generell, wie es auch oft in anderen Medien dargestellt wird, gilt das Doppelklingenschwert als die offensivste Variante und ein einzelnes Schwert als defensiv orientiert. Demnach könnte ich mir vorstellen, dass nicht einzig über die Effektivität gesprochen werden muss, sondern dies auch einiges in der Betrachtung der gesamten Armeeliste und ihrem Spielplan an Relevanz mitbringt. Das würde ich schon mal sehr begrüssen. Ich könnte mir ein magnetisieren der Arme vorstellen, aber ganz simpel erscheint es mir nicht.
Allgemein halte ich so generische und gleichzeitig modulare Charaktere eine gute Idee für Star Wars Legion. Oft gibt es die Diskussion um Lizenzspiele und deren potentiell endlichen Pool an Charakteren, was gerne über kurz oder lang zum Ende des Spiels führt (neben anderen Gründen). Dabei stelle ich mir allerdings die Frage, was der Unterschied zwischen Lizenzsetting und eigenem Setting (z.B. Warhammer) ist, hinsichtlich Neuheiten. Bei Star Wars kommt häufiger entweder die Aussage: „Ich habe schon 4 Vader, brauche keinen 5ten.“ Oder alternativ: „Was ist denn das für ein Charakter? Noch nie gesehen. Kommt der aus der letzten Nischenserie?“ Sprich, irgendwie scheint gerne oft Enttäuschung in beide Richtungen zu entstehen, während bei „eigenen“ Settings immer was neues, bisher ungesehenes präsentiert werden kann. Dies scheint für besagte Nischencharaktere irgendwie nicht so gut zu funktionieren, obwohl man sie ja dann als Neuheit betrachten könnte.
Demnach könnte ich mir vorstellen, dass so generische Charaktere im narrativen Bereich einiges bewirken und den Hobbyaspekt des Spiels stärken könnten. Seinen eigenen Jedi, potentiell mit eigener Hintergrundgeschichte auf das Feld zu führen hat sicherlich was.
Wie seht ihr das? Was haltet ihr von diesen modularen Jedi? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!


























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