von BK-Christian | 04.07.2024 | eingestellt unter: Fantasy, Unboxings

Unboxing: Chosen of the Spirit Tree

Heute präsentieren wir Euch den ersten Teil unserer Shroudfall-Unboxingreihe!

Shroudfall Preview 4

Auf einen Blick:

Produkt: Faction Bundle: Chosen of the Spirit Tree
Hersteller: Gamebreakers
Material: UV-Resin, Filament
Maßstab: ca 40mm
Preis: 99,00 Euro

Das Material wurde von Gamebreakers gestellt.

Chosen Shroudfall Unboxing 2

Ausgepackt:

Wir haben von Gamebreakers ein schickes Paket mit mehreren Blistern erhalten und werden diese nach und nach unter die Lupe nehmen. Heute fangen wir mit den Chosen of the Spirit Tree an – der knuffigen Bärenfraktion, die ein wenig an die WarCraft-Pandaren erinnert und für das Gleichgewicht in der Welt von Shroudfall kämpft.

Chosen Shroudfall Unboxing 1

Wichtig: Das Bundle enthält neben den Modellen auch noch Bewegungsschablonen und zahlreiche Würfel, diese werden wir in unserem nächsten Unboxing mit vorstellen!

Die Modelle von Shroudfall bestehen allesamt aus UV-Resin, sie stammen also aus dem Drucker. Trotzdem bestehen sie nicht alle aus einem Teil, gerade größere Miniaturen bestehen in der Regel aus mindestens zwei Teilen.

Fangen wir mal mit den Bildern der ausgepackten Blister an:

Nekari, Supreme Elementalist:

Chosen Shroudfall Unboxing 3 Chosen Shroudfall Unboxing 4

Serene Sages:

Chosen Shroudfall Unboxing 5 Chosen Shroudfall Unboxing 6 Chosen Shroudfall Unboxing 7

Stormcallers:

Chosen Shroudfall Unboxing 8

Beastbane Slayer:

Chosen Shroudfall Unboxing 9 Chosen Shroudfall Unboxing 10 Chosen Shroudfall Unboxing 11 Chosen Shroudfall Unboxing 12

Hier gab es übrigens den einzigen kleinen Druckfehler unserer Chosen: Ein Schwertknauf des Slayers hatte sich etwas in seine Schichten zerlegt, was sich aber recht problemlos zurechtschnitzen ließ.

Chosen Shroudfall Unboxing 13

Die Druckqualität ist wirklich schick, die Details sind gut herausgearbeitet und machen Lust auf die Bemalung. Der Zusammenbau war weitgehend unproblematisch, bei den Sages mussten wir hier und da die Gürtelschnallen auf der Rückseite etwas abflachen, um die Passgenauigkeit zu verbessern und bei Nekari haben wir den Verbindungsstift etwas verkleinert.

Fertig:

So sehen die Miniaturen zusammengebaut aus:

 

  Chosen Shroudfall Unboxing 16

Chosen Shroudfall Unboxing 17 Chosen Shroudfall Unboxing 18 Chosen Shroudfall Unboxing 19

Chosen Shroudfall Unboxing 20 Chosen Shroudfall Unboxing 21

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Chosen Shroudfall Unboxing 24 Chosen Shroudfall Unboxing 25 Chosen Shroudfall Unboxing 26 Chosen Shroudfall Unboxing 27

Wie Ihr seht, haben wir Nekari noch nicht geklebt, da wir uns davon eine leichtere Bemalung erhoffen.

Größenvergleich:

Wie groß die Modelle von SHroudfall wirklich sind, seht Ihr auf unserem Vergleichsbild:

Chosen Shroudfall Unboxing 30

Shroudfall spielt größentechnisch ähnlich wie Conquest in einer etwas eigenen Liga. Selbst die kleinen Modelle überragen unseren armen Bruder Skalius deutlich.

Bonusrunde:

Clynt from the Eastern Forest (Mercenary):

Der kleine Pistolenpanda ist eigentlich ein Söldner, er passt aber natürlich thematisch gut zu den Chosen, also zeigen wir ihn Euch heute.

Ausgepackt:

Chosen Shroudfall Unboxing 14 Chosen Shroudfall Unboxing 15

Clynt besteht aus einem Teil und schwingt zwei unterschiedlich gestaltete Pistolen.

Fertig:

Chosen Shroudfall Unboxing 28 Chosen Shroudfall Unboxing 29

(Naja, wir haben ihn halt auf seine Base geklebt…).

Fazit:

Mit den Chosen haben wir zum ersten Mal Modelle für Shroudfall unter die Lue genommen und die kleine Newcommer-Firma aus Wien kann definitiv überzeugen. Die Modelle sind allesamt schön detailliert modelliert, sie verlieren sich aber auch nicht in Fitzeldetails, so dass sie sich vermutlich recht entspannt bemalen lassen (was wir bald testen werden).

Die Supports der Modelle wurden allesamt sehr sauber entfernt, Rückstände gab es kaum noch und die wenigen noch verbliebenen Mini-Supports ließen sich problemlos entfernen. Die Qualität des Amerlabs-Resins kann voll und ganz überzeugen, es wirkt stabil und gleichzeitig flexibel – genau wie man es sich wünscht.

Was Maßstab und generellen Stil der Shroudfall-Miniaturen angeht, hängt viel vom Geschmack der potenziellen Kunden ab. Christian hat bekannterweise eine Vorliebe für WarCraft-artige Designs, das muss aber natürlich nicht für jeden gelten.

Der Preis des Sets ist nicht niedrig, aber für das was man bekommt durchaus angemessen. Wenn man ihn mit dem kürzlich getesteten Set der Infinity Torchlight Brigade oder einem Adeptenstarter für Summoners vergleicht, bekommt man für sein Geld definitiv einen überzeugenden Gegenwert an Modellen und Spielmaterialien.

Was haltet Ihr von den Pandas? Und welche Shroudfall-Fraktion sollen wir als nächstes vorstellen? Die Silver Line oder die Umbra Veil?

Quelle: Gamebreakers


Info:

Das Team von Shroudfall wird dieses Jahr auf dem Warmachine World Team Championship in Düsseldorf zu Gast sein. Sie sind von Donnerstag (8.8.) Abend bis Sonntag (11.8.) Nachmittag in der Eventhalle. Eventuelle Bestellungen können vor Ort abgeholt werden, mit dem Voucher Code „WTC24“ gibt es noch einmal 10% auf alles, was keine Starterbox ist. Code & Zustelloption sind voraussichtlich bis zum 28. Juli aktiv.

BK-Christian

Chefredakteur und Betreiber von Brückenkopf-Online. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deathmatch, Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), diverse Raumschiffe und allerlei Mechs.

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Kommentare

  • die älteren panda modelle waren alle top den amee deal hätte ih warscheinlich schon bestellt, aber leider brauche ich nicht ein 2. mal die Stormcallers (möchte jedes model nur ein mal, egal wie gut/wichtig sie auf dem feld sind)

  • Die Modelle machen so viel Spaß zum bemalen, da der Detailgrad stimmig ist und die Figuren generell toll designed. Ich bin großer Fan von Material, da bei dem Resin selbst bei Stürzen vom Tisch nichts brechen würde.
    Unabhängig von den Modellen: Ich durfte schon ein paar Spiele machen und es ist richtig stark (#CooleresWarmachine).

  • Schöne Minis und ein sauberer 3D Druck. Für kleine Stückzahlen wie die hier ist das definitiv Serienreif. Und gut, dass die das auch für Leute ohne 3D-Drucker noch in Analog anbieten – und nicht nur die STL-Files.

  • Ich finde die Minis einfach sehr gut gelungen und die Jungs aus Wien stecken da ihr ganzes Herz, Blut und Schweiß in Shroudfall. Das merkt man bei jedem Schwätzchen, den Erklärungen und Erzählungen.
    Leider schaffe ich es nie zu einem Testspiel (Familie, Job und selbstständigkeit) verwehren mir das bis jetzt, aber ich denke, die Pandas wären jedenfalls nach der Optik mein Favorit.

  • Finde die Fraktion großartig. Und die Qualität scheint ja, nach den Fotos und den Erfahrungen hier, auch gut zu sein. Die Größe hat mich sehr überrascht. Leider gefallen mir die beiden anderen Fraktionen nicht. Mal schauen, wie die vierte wird. Wer auch den Link zur Seite vermisst hat, hier https://www.shroudfall.com/

    • Dasselbe hier, „Finde die Fraktion großartig. Und die Qualität scheint ja, nach den Fotos und den Erfahrungen hier, auch gut zu sein. Die Größe hat mich sehr überrascht. Leider gefallen mir die beiden anderen Fraktionen nicht. Mal schauen, wie die vierte wird.“

  • Vielen Dank – das positive Feedback gibt nochmal viel Energie, Shroudfall mit viel Enthusiasmus voranzutreiben 🙂 Die Arbeit an der 4. Fraktion läuft schon mit Hochdruck (Spoiler: Sie wächst und gedeiht) und wir freuen uns am WTC im August den einen oder anderen zu sehen!

    PS.: Der Discount Code „WTC24“ ist natürlich nicht nur für WTC-Teilnehmer gültig, sondern lässt sich bis zum WTC im August generell im Store anwenden 😉

  • Finde den Preis für gedruckte Modelle erstaunlich. Klaro, bei Infinity kosten die Boxen inzwischen ähnlich viel (aber immer noch weniger als hier) aber da sind halt auch traditionell gegossene Figuren aus einem teureren Material drin.

    Die sind schick aber preislich bin ich da bei gedruckten modellen raus.

    Oder entgeht mir da was grundlegendes?

    • Als Betreiber einer Firma, die sowohl gegossene Modelle als auch gedruckte anbietet: Die Herstellungskosten sind mehr oder minder vergleichbar. Viele Sammler schätzen das falsch ein, weil im Grunde ja erstmal jeder einen Drucker kaufen und betreiben kann, das geht aber an der Sache vorbei. Ob ich Silikon und die Komponenten für Gussresin kaufe, oder einen Drucker (den ich über eine gewisse Zeit abschreibe) und UV-Resin, Reinigungsalkohol und Zubehör etc. macht im Endeffekt kaum einen Unterschied.
      Und wie bei gegossenem Resin gilt halt auch beim Druck: Man kann Ramschmaterial kaufen und so die Kosten drücken, oder man nimmt eben sehr hochwertiges Resin, das dann nicht beim ersten Umfallen splittert und generell bessere Details abbildet.

      Wir nutzen unseren Drucker bei NeverRealm nicht primär weil es billiger ist, sondern weil wir damit Formen abbilden können, die konventionell nur mit einer stark zerlegten Grundform möglich wären, und außerdem, weil wir die Herstellung auf mehr Säulen stellen wollen, um Engpässe abzufedern.

      Und weil ich schon am erklären bin: Die eigentliche Herstellung der Minis macht nur einen Teil unserer Verkaufspreise aus. Wir müssen auch Blister, Bases, Einlegepapier etc. in die Berechnung einbeziehen – und natürlich die Zeit, die für das Design und Sculpting investiert wurde. Ob Laszlo unsere Modelle aus Modelliermasse oder am Rechner modelliert ist dabei erstmal egal, in beiden Fällen fließt enorm viel Zeit in das Design, das schlicht auch in den Verkaufspreis fließen muss. Und dann sind da noch die anderen Kosten der Firma (Spielfesign, Website, Community-Management, etc). ALl das kostet Zeit und wird erstmal nicht direkt monetarisiert. Unsere Figurenerlöse sind das einzige, was die Firma am Laufen hält. Und selbst wenn die gedruckten Modelle in der Herstellung ein paar Cent billiger sein sollten, ändert das letztlich nicht wirklich viel an unserer Kalkulation.

      Ich hoffe, dass ich damit ein bisschen aufklären konnte, bei weiteren Fragen einfach melden, ich antworte im Grunde gerne auf sowas. 🙂

      • Drucke teilweise viel aber eben Privat.
        Werde auch ständig gefragt druckst du mir dieses oder jenes.

        Würde da gerne noch folgendes anführen:

        Die Leute unterschätzen den Arbeitsaufwand ungemein.
        Files kaufen, runterladen, entpacken.
        In Slicer laden und feststellen deren Presupportet sind natürlich für den Arsch. Viele Inseln etc.

        Also per Hand supporten. ~30 mins Extra arbeit.

        Rüber laden und jetzt geht erst das drucken los.
        Ja das sind nur 5 bis 10 Minuten (mit Eichung etc.).

        Nachbearbeitung: Ja. Halbe Stunde mindestens.
        Viele Tücher, Alkohol, etc. gehen dabei auch noch drauf.

        Es ist teilweise wirklich aufwendig. Und ganz ehrlich:
        Genau so spaßig wie Bad putzen.

        Dann werde ich immer gefragt zwecks Materialkosten. DIE sind mir halt irgendwie scheissegal.
        Wenn ich jedem alles drucken würde wäre ich easy bei 20 Stunden Arbeit die Woche. Dem stehen dann Materialkosten von… Was weiss ich, 50-200€ gegenüber?

        Wenn ich damit wirklich Geld verdienen wollen würde müsste ich die Preise ähnlich gestalten wie GW.

        Es ist halt die Manpower und in Sachen Kosteneffizienz schlägt absolut nichts den guten alten Spritzguß.

    • das gute armalabs resin ist zwar preiswert, aber der preis ist schon hoch, wenn ich den 5l behälter kaufe bin ich bei ca. 64 €/L (bzw. 2 SM Charakter pro Liter) 😀

  • @BK Christian Wäre das nicht mal ein spannendes Thema für eine Artikelreihe um das ganze mal genauer zu beleuchten?!?

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