von BK-Christian | 21.11.2023 | eingestellt unter: Horus Heresy, Unboxings

Unboxing: Legions Imperialis

Legions Imperialis geht aktuell wie ein Lauffeuer durch die Community und bevor die Nachproduktion ankommt, werfen wir mal einen genaueren Blick in die Grundbox.

Games Workshop Small But Perfectly Formed – A Closer Look At The Incredible Legions Imperialis Miniatures 3

Auf einen Blick:

Produkt: The Horus Heresy – Legions Imperialis (Englisch)
Hersteller: Games Workshop
Material: Plastik und Papier/Karton
Preis: 155,00 Euro
Maßstab: 8mm

Das Reviewmaterial wurde vom Hersteller gestellt.

Ausgepackt:

Die Box ist wie bei diesen GW-Startersets üblich: groß, glänzend und ziemlich stabil.

GW Legions Imperialis Unboxing 1

Unter dem Deckel findet man zunächst die Gussrahmen sowie ein paar alte Bekannte: Messstäbe und Schablonen.

GW Legions Imperialis Unboxing 2

Unter dem Plastik folgt ein Trennblatt aus dünnem Karton:

GW Legions Imperialis Unboxing 3

Und noch eine Etage tiefer liegt dann das Regelbuch:

GW Legions Imperialis Unboxing 4

Dicht gefolgt von Bases, Würfeln, Decals, Bauanleitung, Markern und Referenzbogen:

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Die Gussrahmen:

Das wichtigste Thema dieses Unboxings sind natürlich die Miniaturen, und die beginnen wie üblich mit den Gussrahmen. Da die Grundbox von Legions Imperialis grob in drei Kontingente geteilt werden kann, tun wir das hier im Unboxing auch.

Den Anfang machen die Legionen der Space Marines:

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Die Box enthält hier 2 Infanterie-Gussrahmen, sowie je einen Gussrahmen für Predator- und Sicaran-Panzer. Alle Panzer haben mehrere Waffenoptionen und die Gussrahmen wurden so gestaltet, dass man für jeden Panzer zwei tauschbare Türme mit unterschiedlichen Primärwaffen bauen kann.

Weiter geht es mit den Truppen der Solar Auxilia:

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Die Krieger des Sol-Systems können ebenfalls auf 2 Infanteriegussrahmen und je 1 Rahmen für Leman Russ und Malcador-Panzer zurückgreifen. Anders als bei den Space Marines können hier keine wechselbaren Türme gebaut werden, im Gussrahmen des Leman Russ war vermutlich schlicht kein Platz mehr, während der Malcador durch seine Bauweise keinen „echten“ Turm besitzt. Man muss sich also auf eine Waffe festlegen.

Den Abschluss bilden die Gussrahmen der Titanen:

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Die Grundbox enthält zwei Warhound-Titanen, die mit verschiedenen Waffen ausgerüstet werden können, die allesamt doppelt vorhanden sind. Man hat somit recht viele Optionen und kann mit etwas Geschick vermutlich auch magnetisieren. Die Gussrahmen der Körper sind alte Bekannte aus Adeptus Titanicus, lediglich der Waffengussrahmen ist neu und enthält Waffen, die bisher nicht für den Warhound erhältlich waren.

Modelle und Gussqualität:

Zu den Modellen von Legions Imperialis wurde bereits in diversen Foren und Social Media-Plattformen einiges geschrieben, und deshalb fangen wir direkt mit einem Elefant im Raum an: der Infanterie.

Die 8mm-Infanteristen (Marines sind eher 9-10mm groß) ist teilweise wirklich detailreich gestaltet und besitzt eine sehr überzeugende Kantenschärfe. In einigen Videos wurde bereits gezeigt, dass Washes und Contrastfarben angesichts dieser ausgearbeiteten Details toll auf den Modellen funktionieren, was die Bemalung enorm erleichtert.

GW Legions Imperialis Unboxing 16

Auf der anderen Seite stehen mehrere Modelle, die massiv an fehlenden Hinterschneidungen leiden. Wir zeigen hier beispielhaft zwei typische Marines, haben später aber noch weitere Beispiele in petto. Da die Modelle aus einem Teil bestehen und in der Produktion in eine zweiteilige Metallgussform passen müssen, sind Hohlräume z.B. zwischen Waffe und Körper nicht möglich (anders als bei Metall oder 3D-Druck-Modellen), was man einigen Modellen leider deutlich ansieht – gerade von oben.

GW Legions Imperialis Unboxing 17

Fehlende Hinterschneidungen an Beinen oder anderen tiefer liegenden Teilen fallen gerade auf den eher dicht gedrängten Bases später kaum noch auf, aber immer wieder zeigen sich diese Probleme an eher prominenten Stellen, wie Helmverzierungen oder eben Waffen. Warum GW sich hier nicht für eine Haltung entschiedenen haben, bei der die Waffe enger am Körper getragen wird, erschließt sich uns nicht ganz und ist eine verpasste Chance.

Wirklich überzeugend ist hingegen die Qualität aller anderen Modelle. Vom Cybot bis zum Titan – alles ist unglaublich passgenau, sauber gearbeitet und trotz der mitunter winzigen Teile voller Details:

GW Legions Imperialis Unboxing 18 GW Legions Imperialis Unboxing 19

Die fertigen Modelle:

Jetzt wird es endlich Zeit für die fertigen Modelle. Gerade bei den Marines wird findigen Lesern dabei vermutlich auffallen, dass wir mitunter nicht die vollen 5 Miniaturen auf der Base platziert haben. Das soll einerseits die Bemalung erleichtern (spätere Einheiten werden wir vermutlich im Gussrahmen bemalen und erst danach verkleben) Hinzu kommt die Tatsache, dass wir bei Assault-Marines und Terminatoren 3 Bases gebaut haben (üblicherweise sind nur 2 geplant).

Die Space Marines:

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Die Solar Auxilia:

Hier haben wir nur eine Hälfte der Infanterie gebaut!

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Die Infanterie der Solar Auxilia ist insgesamt fast schicker als die der Marines (gerade die klassischen Schützen haben weniger Probleme als die normalen Marines), leider gehören die Veletarii (Axtkämpfer) im harten Kontrast dazu zu den schwächsten Miniaturen der Box. Hier fällt die fehlende Hinterschneidung zwischen Axt und Körper so schmerzhaft auf, dass die Optik der gesamten Einheiten enorm leidet!

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Die Titanen:

Titanicus-Veteranen kennen diese Modelle vermutlich schon. Wir haben uns bei der Bewaffnung für einen „Nahkämpfer“ und einen „Fernkämpfer“ entschieden.

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Hier noch ein paar vorgezogene Größenvergleichsbilder:

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Größenvergleich:

Natürlich haben wir auch diese Modelle wieder mit verschiedenen anderen Miniaturen verglichen:

GW Legions Imperialis Unboxing 57

(Dropzone Shaltari, Legions Imperialis, Dropzone Commander PHR, Legions Imperialis, Epic 40k Eldar, Legions Imperialis, Warhammer 40k)

GW Legions Imperialis Unboxing 58

(Legions Imperialis, Legions Imperialis, Legions Imperialis, Epic 40k Land Raider, Legions Imperialis, Warhammer 40k)

GW Legions Imperialis Unboxing 59

(Legions Imperialis, Legions Imperialis, Epic 40k Land Raider, Legions Imperialis, Legions Imperialis, Warhammer 40k)

Und dann haben wir noch diese beiden Bilder vorbereitet:

GW Legions Imperialis Unboxing 60 GW Legions Imperialis Unboxing 61

Fazit:

Auch mit Legions Imperialis setzen GW zwei bekannte Traditionen zum Release neuer Systeme fort: Die Box ist prall gefüllt und wirklich überzeugend, gleichzeitig war sie aber (trotz drastisch verzögerter Auslieferung) sofort vergriffen und wird erst in einiger Zeit wieder nachproduziert sein. So gesehen also alles wie immer.

Der Preis der Box ist mit 155 Euro hoch, wirkt aber durchaus angemessen, denn der Inhalt kann sich sehen lassen. Das Regelbuch ist mit seinen 240 Seiten, Lesebändchen und schöner Aufmachung eine runde Sache, gleichzeitig bietet es Armeelisten für Marines (incl. Sonderregeln für alle Legionen), Solar Auxilia und Titanen – also alles, was man zum Spielen benötigt. Auch die meisten Modelle sind wirklich toll. Schon bei Aeronautica Imperialis und Adeptus Titanicus waren die kleinen Plastikmodelle wunderbar detailliert und scharf gegossen, und die Panzer, Cybots und Sentinels aus Legions Imperialis bilden hier keine Ausnahme.

Leider kann die Infanterie den insgesamt hohen Standard nicht durchweg halten. Einige Modelle wie Assault Marines und Terminatoren sind schick gearbeitet und dürften beim Bemalen wirklich Spaß machen, demgegenüber stehen aber Designunfälle wie die Veletarii und einige Marines. Bei den Marines mit Raketenwerfern hat man diese Problematik durch eine zweiteilige Bauweise gelöst (der Bauspaß war zwar überschaubar aber es war durchaus machbar), alle anderen Miniaturen bestehen aber aus einem Teil. Das wäre im Grunde kein Problem, man muss aber dann die Pose entsprechend an die Limitierungen des Gussverfahrens anpassen, und warum eine so erfahrene Firma wie Games Workshop dies nicht geschafft hat, ist uns ein Rätsel. Dummerweise sehen die Marines zwar von vorne allesamt toll aus (fein für Fotos), aber ausgerechnet von schräg oben (also auf dem Spieltisch) zeigen sich einige Defizite besonders deutlich – schade!

Insgesamt bleibt aber ein durchaus positiver Gesamteindruck und die Box ist für Fans kleiner Maßstäbe definitiv eine gelungene Sache.

Und weiter?

Natürlich kann man die Grundbox noch stark erweitern, und einige der bisher verfügbaren Erweiterungen werden wir uns zeitnah anschauen. Besonders bei der Infanterie ist eine weitere Box (oder eine weitere Grundbox) empfehlenswert, denn diese lässt sich z.B. im Fall der Marines auf Basis der Grundbox nur sehr limitiert aufstellen.

Assault-Marines, Terminatoren, Raketenwerfer und Plasma-Marines sind jeweils nur zweimal in der Box enthalten, ein Detachment dieser Einheiten benötigt aber 4 Bases – also die doppelte Menge. Man kann dies umgehen, da all diese Spezialisten auch als Angliederung für taktische Marines aufgestellt werden können, dadurch ergeben sich aber sehr große und wild gemischte Detachments, was vor allem deshalb sinnbefreit ist, weil ein Detachment sein Feuer stets auf ein Ziel konzentrieren muss – bei einer Einheit mit Raketenwerfern und Boltpistolen kaum sinnvoll und stets mit Nachteilen verbunden.

Die Regel, dass ein Detachment fast immer nur auf ein einzelnes Ziel feuern darf, macht auch gemischte Waffen bei Panzerverbänden nur bedingt sinnvoll, insgesamt scheinen spezialisierte Detachments mit klarer Aufgabe bei Legions Imperialis von Vorteil zu sein.

Und ihr?

Was haltet Ihr von den Modellen? Wie schätzt Ihr Stärken und Schwächen ein? Und was haltet Ihr generell von Horus Heresy in 8mm? Schreibt es uns in den Kommentaren!

BK-Christian

Chefredakteur und Betreiber von Brückenkopf-Online. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deathmatch, Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), diverse Raumschiffe und allerlei Mechs.

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Kommentare

  • Danke für die Review. Ist schon nen Mini-Porn, trotz Non-Hinterschneidungen. Hatte grad fast Lust bekommen, aber zwei Grundboxen zu kaufen, um legal spielen zu können … Da erinnere ich mich, warum ich mit 40k augehört habe. Schade, ich würds gern spielen.

  • Ja ein paar der Infanteristen haben sie leider versaut und dafür muss sich GW mMn. auch etwas Spott gefallen lassen!
    Mich stören da mehr die Bolter Marines an den Schultern, als die Axt Dudes. Bei letzteren glaube ich, dass man das farblich gut kaschieren kann. Wahrscheinlich aber nicht bei jedem Farbschema… ja ne ist schon einfach schlecht gemacht!

    Ich freue mich trotzdem riesig auf meine Box und werd mir auch keinen Orden suchen der möglichst wenig Taktische einsetzt. Die wirklich schlechten Minis haben anteilig so wenig Geld gekostet, das ist mir die Freude über der vermeindlichen Premiumhersteller abzulästrern doch fast wert.

    So genug davon, die Panzer sehen sehr gut aus. Der HH look ist total meins und die Deteils sehen scharf aus. Ich freue mich sehr darauf die zu bemalen und muss schauen das mein neuer Malplatz zum 2.12. fertig ist! Mit den Regeln werd ich mich wohl erst zwischen den Feiertagen etwas beschäftigen, das ist für mich zweitrangig.

    Jetzt muss ich aber doch noch mal fragen was die Plasma Dudes da am Kopf haben?

    Ach und schön das es so viele Bilder gibt!

    • *den vermeintlichen, *Look, *Details, *,dass
      Ich sollte korrektur lesen wenn ich um diese Uhrzeit mehr als zwei Sätze schreibe und dabei anderer Leute Arbeit kritisiere 😀

  • Mir gefallen die Fahrzeuge ungeheuer gut. Ich habe schon früh gesagt, dass mir die Modelle in die Vitrine kommen, als Deko neben meine AT18 Sammlung.
    Dass das Spiel auf den ersten Blick nach Spaß aussieht ist die Kirsche obendrauf.

    Allerdings holen mich die Solar Auxilia einfach gar nicht ab. Damit ist die Starterbox nichts für mich. Die Einzelboxen wirken einfach unverschämt teuer.
    Damit steht für mich ein print and play Spiel an – ich kaufe das Regelbuch, benutze meine alten epic Modelle und drucke dazu, was mich anmacht 🙂

    Vielen Dank für dieses Review!

    • Dito. Ich schaue nach einem günstigen Angebot eines Regelbuchs und dann sehe ich mal, wie sich das mit den alten – tonnenweise vorhandenen – Epic-Minis spielen lässt bzw. was die Regeln grundsätzlich hergeben.

  • Hui, irgendwie ernüchternd. Klar, die Panzer sehen nett aus – aber die Infanterie?
    Da hat mittlerweile gerade im 6mm wohl der 3D Druck dem „Pressplastik“ den Rang abgelaufen – vor allem, wenn manche der Minis so wirken, als kämen sie aus den 80ern.

    Eigentlich habe ich mich gefreut, zum Glück habt ihr das Review gemacht.

    Ich bleibe bei meinen Ducken und NetEA.

  • Die Boltermarines sind echt mies. Wenn mich der Maßstab reizen würde, wäre das der Zeitpunkt an dem ich mir einen Drucker zulegen würde. Man muss sich ja auch wieder neues Gelände anschaffen und mit der Starterbox ist es ja offensichtlich nicht getan…

  • Vielen Dank für das ausführlich bebilderte Unboxing / Review.

    Also zwei Sachen sind klar: Die Panzer sind in klein richtig gut gelungen, dafür eignet sich der Plastikguss ideal. Bei der Infanterie sieht es aber leider ganz anders aus, denn die Hinterschneidungen bei den Marines sind stellenweise echt übel.

    Schön, auch endlich mal einen guten Größenvergleich zu sehen. Ich habe die Box auch vorbestellt und werde mir dann recht bald ein eigenes Bild machen – v.a. von den Fußtruppen.

  • Ui, die Infanterie sieht ja z.T. furchtbar aus!
    Das geht wirklich gar nicht 🙁

    Aber die Panzer sind schick! Kann man nix sagen.

  • Am Wochenende gingen Bilder der Infanterie schon Rum. Kompliment an die GW Fotografen die hinterschneidungen sieht man auf keiner einzigen Preview.

    Die Infanterie hat meine „zweimal grundbox“ Bestellung gestoppt. Ich habe jetzt das Buc h und Fahrzeuge bestellt, Titanen stehen hier schon, Gelände ebenso, Infanterie werde ich drucken lassen oder einen der bekannten Hersteller nehmen. Die terminatoren und Sprungtruppen sind toll, aber die normalen taktischen Marines sind Imho ne Enttäuschung.

    Hinterschneidungen in dem Maßstab sind immer ein Problem – gerade bei Spritzguss und Plastik, das hat ja auch Warlord bei seinen Epic Modellen. Aber angepasste Posen können das lösen. Das ging ja auch beim alten Epic und das war noch kleiner und dropzone Commander hat noch zierlichere Modelle in einem vergleichbaren Maßstab oder ESR mit 10 Napoleonik.

    Klar Zinn oder Resin macht sowas leichter, aber auch Plastik kann das mit leichten Abstrichen.

    Daher danke für die Bilder und die Ehrlichkeit.

      • @Nils: Falls Du damit meinst, die Modelle zu „korrigieren“, dann muss ich das etwas einschränken. Man kann das teilweise entgraten und verbessern, das stimmt. Bei anderen Minis wie den Veletarii ist das aber kaum möglich. Man kann damit aber am Ende des Tages durchaus leben und es ist in dieser Masse und dieser Größe schlicht kein echter Beinbruch.

  • Ich habe mir vor drei Jahren mal ein paar Marines aus Thingiverse geladen und gedruckt. Die sehen deutlich besser aus als die hier…

    Vielen Dank für das Review und den Einblick!

  • HIPS erlaubt halt nur 2D formen wenn man keine Slide Moulds benutzt (was bei so kleinen Figürchen keinen Sinn macht).
    Deswegen gibt es auch keine Hinterschneidungen bei Plaste Modellen. Und deswegen haben die Dreads und Panzer so viele Teile.
    Bei den Infanterie Modellen wollte man wohl keine Mehrteiligen Bausätze (wahrscheinlich auch aus Kostengründen)

    Das sind Limitierungen die man beim 3D-Druck (der hier schon angesprochen wurde) nicht hat. Da da nur die einzelnen schichten 2d sind dafür sind es viele….

    Metal oder Resinguss kämen hier auch schnell an ihre Grenzen in dem Massstab (und wären auch nicht mehr praktikabel)

    Das Gejammer ist ja schlimm, ja die Infanterie Modelle sind nicht geil, aber das waren sie schon bei der ersten Ankündigung nicht. Sieht man aber nur wenn man mit der Kamera ganz nah ran geht.

    Die Panzer und Mechs und so sind geil und darum geht es bei Epic. Das was bei 40k mal vereinzelt auftauchende Klopper waren wurden bei Epic in Massen verheizt, Infanterie ist da nur Beiwerk

    Es gibt gute Gründe warum im Epic Scale ganze Trupps als ein Base dargestellt und mit Handfeger und Schaufel in massen abgeräumt werden.

    Und ganz ehrlich auf Spielenfernung würden bei Infanterie bedruckte Pappmarker reichen, die hätten wahrscheinlich mehr infos als der Infanterie trupp als Modell darstellen kann

    • Dem stimme ich zu, die Infanterie ist auch für mich kein Deal-Breaker. In der schieren Masse gehen die Schwächen der Modelle schlicht unter und die größeren Minis sind im Gegenzug absolut beeindruckend. Trotzdem müssen wir sowas im Rahmen eines Reviews natürlich zeigen.

    • Nachdem es nicht alle Infanterie Modelle gleich trifft ist das Problem nicht die gewählte Technik sondern das die gewählten Posen nicht zur Technik passen

      Man kann auch beim 3D Druck designs nehmen die schlecht rüber kommen statt solche die gut aussehen.
      Nur würde da niemand sagen „geht halt nicht besser, kann man nichts machen“ sondern dem Designer auf die Füße steigen das er Dateien erstellt welche in der Größe nicht funktionieren

      Das dann Resinmodelle billiger und besser sind macht eigentlich den ganzen Vorteil von Plastik zu nichte.

      Und beim teuersten Hersteller welche die besten Modelle machen will muss man sowas nicht hinnehmen.

      • Das ist mein zentrales Problem mit diesen Minis. Es betrifft letztlich nicht einmal ein Viertel der Minis, aber es ist halt gefühlt völlig unnötig, weil man einfach die Posen hätte anpassen müssen…

      • @Christian Im Rahmen des Reviews ist das auch richtig darauf hinzuweißen und zu wenn gerechtfertigt (wie hier) zu bemängeln. An den Fotos sieht man ja auch wie nah ihr dran wart. Ich wäre überrascht wenn eine Mehrheit der Spieler den Figuren beim Bemalen so auf die Pelle rückt.

        Mir ging es um das generelle Gejammer über eine am Ende unbedeutende Kleinigkeit, das hier ausgebrochen war. Für wie du ja sagst einen Bruchteil der Minis

        @Kodos Richtig die Posen sind für die Verwendete Technik unklug gewählt. Mann wollte wohl Dynamik wo statisch gereicht hätte ohne mehr teile. War keine Kluge Entscheidung.

  • Gibt es schon ein detailliertes Review zu den Regeln? Habe bislang nur den Battlereport auf Warhammer+ und im White Dwarf gesehen. Dort kam das Spielgefühl bei mir ziemlich lahm und altbacken an.
    Habe momentan das Gefühl, dass sich GW ziemlich übernimmt mit der Anzahl der publizierten Systeme. Die Neuheiten für The Old World stimmen mich da auch nicht optimistisch.

    • Danke. Sehr hilfreich. Mit den Designfails und dem eher „mittelmäßigem“ Review habe ich hier nicht das Gefühl, was Dolles zu verpassen. Ich werde mir für meine alten Truppen noch einen Thunderhawk holen, Warhounds und solche Sachen, aber das Spiel an sich wird eher nicht bei mir landen.

  • Danke für das Review! Was mich noch interessieren würde, ist wie dick die Bases sind. Sind das die GW üblichen 3mm? Oder sind sie etwa dünner?

    • Auf den Größenvergleichsbildern sieht man es einigermaßen. Die Bases sind dünner, ich würde schätzen um grob 1/3. Sie sind etwas dicker als die flachen Rundbases von Renedra, aber auch sichtbar dünner als die normalen GW-Bases.

  • Ich war richtig begeistert von dem Spiel, aber die Infanterie empfinde ich als Schlag ins Gesicht. Da geht wirklich so viel mehr.

  • Das Problem von Legions ist in meinen Augen, dass man für einen Einstieg in ein Nebensystem ganz schön tief in die Tasche greifen darf:

    https://spikeybits.com/2023/11/the-actual-cost-to-play-legions-imperialis-is-pretty-wild-3000-points.html
    oder
    https://www.chaosbunker.de/de/2023/11/20/legions-imperialis-die-kosten-der-saeuberung-von-garmon/?fbclid=IwAR2ENeAMJIH9Stq350_FVs3mxS2OT3SEZIwnT1vXMbHZMryB3uqaEqSc6qE

    Man kann das natürlich mit 3D Druck drücken, aber das ist in meinen Augen immer so ein Argument, dass die Leute ausschließt, die keinen Zugriff auf 3D Druck haben…

    • Gelände käme auch noch dazu… sollte man sich überlegen, ob man da all-in gehen mag. Aber das ist ein teures Hobby, das wissen wir. Und es kommt darauf an, ob man das alles auf einmal haben will (um damit den pile of shame zu füttern) oder die Anschaffungen einfach auf einen längeren Zeitraum streckt. Wir kennen uns ja aber, das langsame Fahren im zweiten Gang ist nicht gerade leicht, wenn im Hirn das Haben-wollen mit 500 PS knurrt.

    • Es gibt einige Stimmen die eher 2000p als 3000p für die „richtige Spielgröße“ halten.
      Aber ja, ein Schnäppchenschnäppchen für Nebenher ist es trotzdem nicht.

    • Ach komm, das ist doch klassischer spikeybits Clickbait. Wenn man die WD Armee mit gefühlt 20 Droppods bauen will die hälfte der Boxen nur halb nutzt und UVP rechnet, ja dann wird es sehr teuer. Wenn ich mir 1.5 Mal die Grundbox kaufe und dazu punkteintensive Flieger und Panzer bin ich auch schnell bei 3000 Punkten. Aber ja, das ganze ist nicht viel billiger als 40k.

    • Das stimmt nur zu einem überschaubaren Teil. Bei den Marines sind Assault Marines, Raketenwerfer, Termis und Teile der regulären Marines absolut ok. Auch der Kommandostab ist mehr als fein!

      Bei den Solar Auxilia sind lediglich die Axtschwinger mau, nahezu der gesamte Rest kann da wirklich überzeugen.

      Ja, die Bilder sind mitunter fies und abschreckend, man darf dabei aber die Relation nicht aus den AUgen verlieren.

      • Die Waffen sind nur das eine. Der Knubbel zwischen den Füßen, statt kleine angegossene Bases (wie mans eben so kennt) ist viel schlimmer. Den kann man im Base nicht verstecken und das sieht einfach nicht schön aus.

        GW hätte sogar direkt Bases mit Vertiefung machen können, sodass die Minis eben stehen. Aber hier wurde so dermaßen „low effort“ abgeliefert. Peinlich.

  • Weiß jemand wieviele Gussrahmen in der Ruinenbox drin ist? Oder wo ich das Adeptus Titanicus Terrain von Grimdark hier in Deutschland gedruckt kaufen kann?

  • GW zeigt mal wieder das sie die besten Plastik minis machen, auch wenn ich finde das es schlauer gewesen wäre die Infanterie als resin oder sogar Zinn minis zu releasen dann wären die wesentlichen besser als jetzt.

    Ich bin gespannt was warcradle mit amored clash und vor allem mantic mit warpath abliefern werden, wen sie rein von der Qualität mit GW Konkurrieren wollen.

    Ich bin zuversichtlich das in jedem Fall die Regeln für mantics System sprechen werden.

    • Resin oder Metall?

      Das wird bei GW nie wieder kommen, warum sollten sie das ist nicht mehr effizient

      • In Bezug auf die Infanterie hätte man mit resin oder Zinn hätte man die minis so hinbekommen das die Waffen nicht am Torso kleben.

        3D Druck wäre natürlich am besten aber wir sprechen von GW

      • …na dann warte mal den Release und die Erweiterungen/Produkte zu The Old Word ab 😉 😀

        GW hat auf WarCom schon angekündigt das neben den uralten WHFB Plastik Kits auch Resin Modelle und glaube auch sogar Metall Modelle kommen werden. Gerade bei den ganzen Specialist Systemen von FW, gibt es mitunter schon auch Resin Modelle (siehe auch LotR).

      • Was dann nur bedeutet das sie die alten Formen wieder aus den Archiv holen und keine neues Tooling betreiben

        Eigentlich kann man daran ablesen welche Marktchancen GW für Oldhammer erwartet

    • Mantic werde ich mir anschauen. Warcradle erst mal eher nicht, wenn ich bedenke das es von Lost World Exodus keine Lebenszeichen mehr gibt, obwohl sie es schon 2022 rausbringen wollten. Nicht mal mehr eine Jährliche Promo mini wie zu beginn.

      • Stimmt du hast recht.
        Warcradle ist mir auch unsympathisch geworden, firestorm armada kommt nix konkretes mehr, LWE ist im Koma und ich begreife einfach nicht das fast jeder Anbieter eine List builder app hat und ich mir permanent PDFs ziehen muss um Dystopian wars spielen zu können.

        Mit ziemlicher Sicherheit werde ich Amored Clash deshalb nicht anfangen.

  • Ich werde Legions Imperialis auch Skippen und auf Warpath von Mantic warten. Unabhängig vom Preis oder dem verwendeten Materialien oder den Modellen, sondern hauptsächlich weil es bei Warpath neben humanoiden Fraktionen auch Aliens geben wird, neben Gelände und hochwahrscheinlich auch deutlich besseren Regeln. Immerhin ist bei Warpath auch Alessio Cavatore involviert, welcher auch die 1. Edition von Kings of War geschrieben hatte für Mantic. Ich freue mich schon sehr darauf! 🙂

    • Naja, meine Erotik ziehe ich aktuell noch eher aus anderen Dingen (ich bin noch nicht ganz so alt), aber viele Leute wissen vermutlich, dass Kleinmaßstäbe mein Guilty Pleasure sind, von daher: Ja, ich bin sehr happy. 😀

  • Als Fan des alten Space Marines Box …ach ja der Turtle Warlord ,“seufz“ holt mich das gar nicht ab …da sah die Fussvolk und die Marines im alten Epic um Welten besser aus ,und waren dabei kleiner.

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