von BK-Christian | 06.09.2022 | eingestellt unter: Tutorials

Tabletop Workshop: Slapchop

Michael widmet sich im aktuellen Video Christians neuer Lieblingstechnik.

„Slapchop“ ist eine besonders einfache Technik, um Tabletop-Miniaturen und Brettspiel-Figuren schnell zu bemalen. Der Clou: Zunächst wird kräftig trockengebürstet, um dann z.B. Contrast Colours, Speedpaints, Instant Colors oder Inks aufzutragen – seht selbst!

Quelle: Tabletop Workshop

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Im Gegensatz zum originalen Slap Chop wirklich brauchbar:D

    Interessant, mal helle Farben mit der Methode zu sehen statt nur Grimdark. Danke für das Video!

  • Man erhält bei der Technik die besten Ergebnisse wenn man die Grundierung nicht von Schwarz aubaur. Besser ist ein mittelgrau, dass man anschliessend mit verdünnten Nuln Oil Washed und dann weiss trockenbürstet. So bekommt man ein breiteres Spektrum an Midtones, die die später aufgetragenen Contrasts in ihrer Wirkung vielseitiger modulieren.
    Und man kann mit einer Airbrush auch interessante Farbnuancen einbauen, wie Magenta zB. Dies dann nach dem washen und vor dem weiss.

      • Ja, mit der Airbrush lassen sich deutlich „weichere“ Grauverläufe erzeugen. Insgesamt gibt’s einige Möglichkeiten, die Slapchop-Technik zu optimieren: Ein Mittelgrau als Basis plus schwarzem Wash ist da in jedem Fall eine Option – Danke für Eure Tipps!!!

    • Vielen Dank für die weiteren Tipps. Denke das werde ich bei meinen Minis aus der 2. Season ausprobieren. Die stehen hier noch und warten auf Farbe. Und bei meinem engen Zeitbudget scheint mir das eine gangbare Möglichkeit zu sein, in absehbarer Zeit Resultate zu haben 😉
      Wenn die Contrast nur nicht so teuer und im Topf wären.

      • Army Painter kommt in Fläschchen, ist günstiger und Pool nicht so.
        Also mMn rundherum besser und empfehlenswert.

        Nur die Farbpalette ist etwas kleiner.

      • Hab die Speedpaints von The Army Painter noch nicht selbst ausprobiert, aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, sollen sie eine deutlich längere Trocknungszeit haben. Zwar wirken sie nach einigen Minuten trocken, doch sobald man dann mit anderen Farben „drübermalt“, löst sich die untere Farbschicht etwas … Das muss man bei den Speedpaints einfach bedenken, ansonsten sind sie preislich in jedem Fall eine Alternative.

        Ebenso die Instant Colors von Scale 75. Deren Farbpalette ist allerdings weniger „knallig“ bzw. die Farben sind weniger kräftig – manchmal braucht man daher mit einer Farbe auch mal zwei Schichten.

      • Speedpaints „reaktivieren“ immer, egal wie lange man sie trocknen lässt, das hat sich inzwischen in einigen Tests gezeigt. eine dünne Lackschicht kann das verhindern.

      • Danke für den Hinweis mit der Reaktivierung. Damit sind die Speedpaints für mich dann direkt schon wieder raus. Ich will gerne schnell malen und nicht die eingesparte Zeit mit Zwischenlackierung wieder verbraten…

        Aber vielleicht sind die Scale 75 dann doch mal einen Versuch wert.

      • Das mit dem Reaktivieren stimmt, aber ich sehe das eher als Vorteil, da ich meine Fehler so schnell ausbessern kann.

        Auf die fertige Mini muss danach Klarlack. Zwischen den Arbeitsschritten hab ich das nicht verwenden müssen, aber ich bin auch noch am rumprobieren.

        Ist die Farbe trocken bemerke ich die Reaktivierung auch nur durch etwas Farbe am Pinsel, hab mir da noch nicht sichtbar Farbe von der Mini gerubbelt.

        Die Scale Farben möchte ich auch noch ausprobieren.

      • Angeblich reaktivieren die nicht, wenn man die darüber aufzubringende Farbschicht mit Speedmedium statt Wasser verdünnt. Zumindest behauptet das eine Dame auf YouTube ..

    • Danke für den Tipp und sowas in der Art hatte ich mir auch schon überlegt, aber eher aus dem Grund heraus das ich das 2x Drybrushen als sehr zeitaufwändig empfinde. Ich wollte das mal mit einer weißen Grundierung und unverdünntem Nuln Oil + weiß Drybrushen austesten 🙂

      Vor allem braucht man für diese Methode keine Airbrush, auch wenn diese wahrscheinlich ein besseres Underpainting liefert, wegen weicherer Übergänge. Ich denke die Wahl ob man schwarz grundiert, oder grau, kommt auf das gewünschte Endergebnis und noch viel mehr das eigene Farbschema an. Möchte man eher ein grimdark Modell, oder soll es leuchtende Farben, hellere Farben haben 🙂

  • So male ich zur Zeit auch, wusste gar nicht, dass das einen eigenen Namen hat. 😀

    Ich trage die schwarze, oder dunkel graue Grundierung allerdings mit dem Pinsel auf und nutze dann AP Speed Paints. Damit bin ich eigendlich sehr zufrieden. Danach kann man auch noch mal großflächig einen Wash auftragen oder etwas schichten. Das ganze macht großen Spaß und hat mich aus meinem Motivationsloch rausgeholt.

    Die Mini mit Contras Farbe auf reinem Weiß schaut wirklich gruselig aus.

    • „Die Mini mit Contras Farbe auf reinem Weiß schaut wirklich gruselig aus.“

      Ja, der Vergleich hatte mich auch erschrocken 😀 Aber ich bin froh, dass ich das Modell für den Vergleich geopfert habe, weil es den Unterschied zwischen den Grundierungen und die Wirkung der Farben darauf einfach megagut zeigt.

  • Sehr schönes Tutorial, einzig die Farbwahl war etwas suboptimal da insbesondere die gewählten Farben Gelb und Grün da doch sehr dreckig herauskamen. Rot oder Orange mit passendem zugehörigen blau wäre besser gewesen.
    Zeigt aber trotzdem sehr schön was schnell und easy möglich ist.

    • Die Farben habe ich total bewusst gewählt, damit man die Slapchop-Grundierung hindurchschimmert und man den „dreckigen“ Look klarer erkennt. Zunächst hatte ich mich für ein kräftiges Blau und Magenta entschieden (angelehnt ans Barca-Trikot), aber die Farben waren schlichtweg zu deckend und man erkannte nur schwer die Graustufen darunter.

      Daher habe ich mich für zwei hellere und nicht so deckende Farben entschieden. Allerdings nicht Hellblau und Orange, denn so habe ich bereits mein Halbling-Team bemalt 😉

  • Die Technik verwende ich schon seit geraumer Zeit und finde sie gerade für die Grundfarben sehr gut. Zusätzlich Highlights mache ich dann immer noch extra mit normalen Acrylfarben.

    • Ja, z.B. noch extra Highlights setzen, ist eine gute Möglichkeit, die Technik zu „pimpen“ und relativ schnell noch mehr aus der Bemalung rauszuholen. Mache ich bei Contrast-Farben mittlerweile auch immer so.

  • Die Methode habe ich auch schon ein paar mal angewandt, wusste aber nicht, dass das Slapshot heißt. Witziger Name und schönes Video! 🙂
    Kleiner Tipp: Ich bürste auch kräftig mit CoraxWhite trocken und dann nochmal auf den erhabenen Stellen/Kanten mit richtigem weiß als Layer. Dadurch kriegt man nen weicheren/schöneren Farbverlauf und etwas bessere „Highlights“. 😉

    • Genauso hab ich’s ja auch im Video gemacht: Schwarz, dann Corax White und dann reine Weiß. Hatte es zunächst mit einem mittleren Grau statt dem Corax White probiert, aber per Trockenbürsten sah man kaum einen Effekt … Es muss schon direkt ein helles Grau sein (außer man bürstet in 3 Schritten trocken).

      • Wenn man zu einer Airbrush greifen kann und mehrere Minis in Arbeit hat, kann man da ganz nett mit dunkles grau-> heller Grau / off white-> gezielt noch hellere stark weiße Highlights vorsichtig sprühen oder trockenbürsten eine tolle Grundlage für transparente Farben schaffen (warm / kalt töne beachrten für effekt den man möchte). Ist mein Plan für die Armeen bei Kemet und die Gellerpox Infected.

  • Gutes Video und i.A. finde ich das Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis nicht schlech. Aber was ich nicht verstehe ist, wenn man es sich leistet Fehler zu ignorieren, warum macht man dann nicht direkt eine ’schwarz zu grau‘-Zenitahl-Grundierung und haut eventuell oben noch mal einen Sprühstrahl weiß drauf. Dann ist zwar der Helligkeitsverlauf eventuell etwas unrealistischer, weil oben auf der Mini Vertiefungen mit grau/weiß gefüllt werden könnten, aber so genau nimmt man es ja eh nicht (und die meisten Contrast Farben wollen ja eh in den Vertiefungen wirken), man hat nicht das Krümelige vom Bürsten UND man ist schneller, weil man gar nicht Bürsten muss. Und es kommt noch hinzu das wirklich grobe Fehler hier noch schwieriger zu fixen sind, weil man nicht nur ‚glattes‘ grau wieder über die Fläche bringen müsste, sondern eventuell auch das Gebürstete.
    Hab das so in einem der frühen Contrast Tutorials so gelernt und grudiere gar nicht mehr anders. Und kleine Anmerkung noch: ’startet mit der Farbe die ihr auf den meisten Flächen einsetzen wollt‘ finde ich auch etwas kritisch. Generall macht es mit Contrast imho Sinn von innen nach außen zu malen und/oder von hell nach dunkel, weil man helle Farben auf Flächen mit dunklen Farben ja einfach übermalen kann. Hätte in dem Fall erst den Stoff und dann die Rüstung bemalt, weil man Fehler auf der Rüstung relativ easy fixen kann.

    • >> „warum macht man dann nicht direkt eine ’schwarz zu grau‘-Zenitahl-Grundierung und haut eventuell oben noch mal einen Sprühstrahl weiß drauf.“

      Also, wenn Du mit Sprühdosen als Grundierung arbeitest, wirst Du wahrscheinlich auch ein relativ grobes Sprühbild haben (Stichwort „Nebeln“). Wirklich fein und weiche Übergänge bekommst Du nur mit der Airbrush hin.

      Ansonsten hast Du aus meiner Sicht per Trockenbürsten deutlich mehr Kontrolle, denk nur mal an einen wallenden Umhang. Sprühst Du den aus dem „falschen“ Winkel an, ist der komplett Grau und vom Schwarz ist nichts mehr zu sehen. Oder Du drückst einmal einen Tick zu lange auf den Sprühknopf, schon ist zu viel Farbe auf der Fläche und nichts mehr von der Schicht darunter zu sehen. Per Trockenbürsten kannst Du das wesentlich besser steuern, finde ich …

      >> „Dann ist zwar der Helligkeitsverlauf eventuell etwas unrealistischer, weil oben auf der Mini Vertiefungen mit grau/weiß gefüllt werden könnten, aber so genau nimmt man es ja eh nicht (und die meisten Contrast Farben wollen ja eh in den Vertiefungen wirken),“

      Ich denke, einer der entscheidenden Punkte beim Slapchop-Malen ist, dass alle (!) Kanten weiß sind und nicht nur die Flächen von oben gesehen. Unten am Modell hast Du dann nur Schwarz und Grau, was die meisten Modelle quasi am Bauchnabel dunkler erscheinen lässt.

      Wenn Du aber Sprühen per Spraydose einfacher findest, mach das. Es geht mir ja in keinem TWS-Video darum, zu sagen: So und nicht anders MUSST Du es machen! Viele Wege führen nach Rom und ich gebe quasi nur von mir erprobte Empfehlungen mit dem Focus auf Einsteigerfreundlichkeit. Denn die TWS-Tutorials sollen zum Nachmachen anregen und fürs Hobby motivieren, ohne dass man als Zuschauer das Gefühl hat, in eine teure Ausrüstung investieren zu müssen.

      >> „’startet mit der Farbe die ihr auf den meisten Flächen einsetzen wollt‘ finde ich auch etwas kritisch.“

      Auch das ist im Video als Vorschlag und nicht als MUSS formuliert. Und wie gesagt, wenn es für Dich anders besser funktioniert, mach es! Wenn Du z.B. von Hell nach Dunkel malst, musst Du mit den dunklen Farben auch aufpassen, weil man sie auf den hell bemalten Flächen sieht. Ich persönlich mag die von mir erwähnte Methode, weil man sich so auch besser (aus meiner Sicht) an die Farben eines Modells herantasten kann: Man sieht einfach direkt, welches die dominierenden Farben sind und kann sich dann viel leichter entscheiden, welche „Farbtupfer“ auf kleineren Flächen noch dazu passen …

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