von BK-Nils | 11.02.2022 | eingestellt unter: Warhammer 40.000

GW: Warhammer 40.000 Chaosgate – Demonhunters

Das Videospiel Warhammer 40.000 Chaosgate: Demonhunters, der geistige Nachfolger von Warhammer 40.000 Chaos Gate, ist vorbestellbar und bietet neben einer Handlung von Autor Aaron Dembski-Bowden auch einen Auftritt von Schauspieler Andy Serkis.

Andy Serkis Interview – We Speak to the Star of Chaos Gate: Daemonhunters

Games Workshop Andy Serkis Interview – We Speak To The Star Of Chaos Gate Daemonhunters 1

As you will no doubt remember, last year’s Warhammer Skulls Festival saw the announcement of a successor to 1998’s legendary Warhammer 40,000: Chaos Gate. This upcoming strategy game sees players command a squad of elite Grey Knights as they delve into the bowels of warp-tainted worlds – and when the game arrives on the 5th of May, you can finally help the Knights of Titan root out a sinister daemonic plague known as the Bloom.

While your Grey Knights venture forth from their ship, the Baleful Edict, their activities are monitored by Grand Master Vardan Kai, voiced by legendary actor Andy Serkis (The Lord of the Rings, The Planet of the Apes). We caught up with Andy to discuss all things Chaos Gate: Daemonhunters, and how Vardan would be keeping hands-on with our Grey Knights.

As the player takes their squad into the field, Grand Master Vardan Kai is on campaign elsewhere, advising from afar.* And as Steward of the Armoury, he will reward your victorious daemonhunters with precious wargear from Titan’s vaults – and quickly tire of a squad that doesn’t meet his high expectations.

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Players can embark on this epic quest – with a story penned by bestselling Black Library author Aaron Dembski-Bowden – when Chaos Gate: Daemonhunters launches on the 5th of May. It is available to pre-order now for the PC, via Steam and the Epic Games Store.

* A psychic link is so much more convenient than a video call.

Im Rahmen eines Preview-Events konnten wir uns bereits einen Blick vom Spiel machen und möchten noch ein paar Impressionen und Eindrücke mit euch teilen. Die Bilder wurden uns seitens der Entwickler zur Verfügung gestellt.

Da es hier um ganz persönliche Ansichten rund um das schönste Hobby der Welt geht, erheben wir natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Objektivität und Gemeingültigkeit. Ihr seid gewarnt! (Anm. der Redaktion)

Mit Warhammer 40.000 Chaosgate: Demonhunters geht es erneut in virtueller Form in die ferne Zukunft des 41. Jahrtausends. Ich war persönlich sehr überrascht, als die Ankündigung kam, kenne ich doch das Vorbild aus den späten 90er Jahren noch, auch wenn ich dazu nur noch wenig Erinnerungen habe. Grundsätzlich stehe ich den Umsetzungen zu den Welten von Games Workshop als Videospiel immer etwas kritisch gegenüber, wurde hier aber die letzten Jahre durchaus positiv überrascht. Gerade durch die letzte Zeit, wo ja aufgrund eines speziellen Ereignisses sich viel meiner Freizeitaktivität in die heimischen vier Wände verlagert hatte, habe ich mich wieder verstärkt den virtuellen Ablegern von Warhammer 40.000 und Co gewidmet. Kommen wir jetzt aber konkret zum vorliegenden Spiel und meinen Eindrücken, die ich aus der Präsentation mitnehmen konnte.

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Impressionen von der Kampagnenkarte, dem Schlachtkreuzer und dem Verwaltungsmenü des Grey Knights Trupps

Für mich liegt einer wichtigsten Punkte bei der Umsetzung darin, wie gut die Vorlage umgesetzt wurde. Hier zeigt Chaosgate: Demonhunters aber einen hohes Maß an Details, die man mit dem Warhammer 40.000 Universum verbindet. Im Spiel wird man seine Basis auf einem Grey Knight Schlachtkreuzer beziehen, der sich stark an das vor Jahren für Raumflotte Gothic erschiene Modell anlehnt. Auch die Möglichkeit seine Grey Knights zu individualisieren ist ein Feature, was mir in ähnlicher Form schon vor vielen Jahren in einem anderen Spiel zu Warhammer 40.000 sehr gut gefallen hat.

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Impressionen vom Schlachtfeld

Auf unterschiedlichen Schlachtfeldern tritt unser Trupp gegen die Mächte des Chaos an, vertreten durch Anhänger Seuchengottes Nurgle. Dabei wird eine bunte Mischung an unterschiedlichen Gegnern aufgefahren, von einfachen Mutanten, über verdorbene Chaos Space Marines der Death Guard hin zu Dämonen und Kriegsmaschinen. Auch bei den Umgebungen lassen sich immer wieder Verbindungen zur Vorlage erkennen, bis hin zu kompletten Geländeelementen, die man so auch auf dem Spielfeld wiederfinden kann.

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Impression vom Zweikampf eines Grey Knights mit einem Chaoskultisten Priester

Natürlich besteht ein Spiel wie Chaosgate: Demonhunters nicht nur aus hübschen Umgebungen, es wird auch ordentlich gekämpft. Hier konnte mich das Spiel am meisten überzeugen, da das Gefühl die Elite der bereits elitären Space Marines in die Schlacht zu führen wird wunderbar übertragen. Die Grey Knights treten nicht nur mit entsprechender Bewaffnung auf, auch die Umgebung lässt sich in einem gewissen Maße beeinflussen. So konnten wir sehen, wie eine Statue zu fall gebracht wurde und unter sich eine Gruppe Kultisten begrub. Aber auch die Zerstörung einer Brücke führte nicht nur zum entsprechenden Absturz sich darauf befindlicher Feinde, es wurde so auch ein mögliche Route abgeschnitten.

Ich blicke mit einem sehr positiven Gefühl der Veröffentlichung entgegen und denke uns erwartet hier ein feiner Titel in der fernen Zukunft. Gerade die Einbindung eines bereits sehr tief im Hintergrund von Warhammer 40.000 verankerten Autors der Black Library lässt auf eine spannende Geschichte hoffen, was für mich immer noch ein deutlich ausschlaggebender Argument ist, als eine aufgebohrte Grafik oder ähnliches.

Quelle: Games Workshop

BK-Nils

Nils, Redakteur bei Brückenkopf-Online. Seit 2001 im Hobby, erstes Tabletop: DSA Armalion. Aktueller Fokus liegt auf Skirmish-Systemen und Warhammer 40.000. mehr auf https://www.instagram.com/nerdydutchman/

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Kommentare

  • Etwas mehr Grimdark wäre schön gewesen. Die relativ quietschige Farbenpracht im Spiel gefällt mir nicht so. Das hätte aus meiner Sicht düsterer sein können.

    • Kannst ja die Helligkeit von deinem Monitor etwas runterschrauben. 😉 Kleiner Scherz.
      Aber ja. Mir ist es auch zun poppig und bunt.

      • ist schon witzig, wie sich das gewandelt hat. von Zeiten wo Goblin Green Baases quasi Zulassungsvoraussetzung für die Armee war und farben nicht saturiert genug sein konnten zu „ist das Salamander grün unter den kunstvoll verkrusteten Schichen Wash, öl-Wash und Rostpigmentpulver“? 🤣
        Nicht falsch verstehen, ich mag grimdark durchaus auch als Stil, wenn es gut gemacht ist, aber die Evolution von auch optisch eher spaßbetont zu toternst ist schon spannend. und ja nicht nur bei GW so.

  • Ich habe das Original geliebt und zig mal durchgespielt damals… den choralen Soundtrack pfeife ich heute noch unbewusst manchmal.
    Ich hoffe wirklich, dass das hier gut wird. Die Chance besteht diesmal.

  • Ich spiele kaum sowas, aber hier juckt es mich wirklich unter den Fingern.
    Vielleicht sogar wegen der poppigen Grafik.

  • Das Problem steckt hier mal wieder im Detail:

    Während das Setting der 80er und 90er sich generell nicht so ernst genommen hat, ja teilweise ins Groteske ging, und verspielt mit Farben umging (Comic Generation), hat sich das Genre als ganzes in eine genauso authentische Richtung entwickelt: Grim Dark.

    Das zu mixen finde ich eher befremdlich, und deswegen warte ich seit Chaos Gate UND Dawn of War immer noch auf einen GW-Game dass entweder so richtig grim ist, oder eben die Farbenpracht und den „verspielten“ Stolz alter Zeiten zurück bringt (oldschool Eldar, Orks).

  • Bisher habe ich das neue Chaos Gate auch mit großem Interesse verfolgt. Wenn es dann mal in drei Monaten erscheint, werde ich sicher reinschauen. Und da ich auch ein Grey Knight Fan bin, ist das noch ein zusätzlicher Bonus – die Jungs in Silber sind mir allemal lieber als erneut entweder die Ultramarines oder einen anderen Standard-Astartes Orden zu spielen.

  • Chaos Gate, das habe ich damals gerne gespielt. Der Soundtrack und die oben erwähnte Sprachausgabe, Join us, death to all, who serve the Emperor usw., eine Sequenz haben wir damals als Intro für einen Auftritt benutzt und in einer meiner Mailadressen lebt das Spiel quasi weiter. Ab nd an schaue ich mir noch Sequenzen und Gameplay von Chaos Gate und Final Liberation an, beim Intro bekomme ich jedes Mal Gänsehaut. Mal schauen wie dieses Spiel wird, ich laß mich überraschen, erwarte aber nicht, daß es wie das alte wird.

    • Final Liberation, was für ein Klassiker. Das Spiel habe ich nächtlang durchgespielt. Warhammer Dark Omen sollte man hier auch noch erwähnen. Es war zwar nicht gerade einsteigerfreundlich und hatte einen hohen Schwierigkeitsgrad aber es war ein Spiel welche die Warhammerfluff gut rübergebracht hat.

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