von BK-Pascal | 19.08.2022 | eingestellt unter: Unboxings, Warhammer 40.000

Angeblättert: The Horus Heresy – Liber Mechanicum

Heute werfen wir gemeinsam einen Blick in das dritte Armeebuch für The Horus Heresy.

LiberMechanicum1

Auf einen Blick:

Produkt: Liber Mechanicum
Hersteller: Games Workshop
Material: Hardcover-Buch
Preis: 40,00 Euro

Das Reviewmaterial wurde von Games Workshop gestellt. 

Das Buch liegt in deutscher Sprache vor.

Angeblättert

Wie schon die beiden vorangegangenen Armeebücher, die sich auf die Legionen der Space Marines konzentrierten, treten jetzt die Armeen des Mars in den Konflikt ein. Das vollfarbige Hardcover bringt es auf 152 Seiten mit einem Lesebändchen, der Einband ist schlicht in Schwarz gehalten, mit dem silbernen Fraktionssymbol darauf.

Was steckt im Inneren, lasst es uns gemeinsam durchblättern…

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Auf der ersten Seite erwartet uns noch einmal das Fraktionssymbol des Mechanicums, gefolgt vom Inhaltsverzeichnis. Der Aufbau ist dabei den beiden vorangegangen Büchern ähnlich, mit den allgemeinen Regeln zum Armeeaufbau, gefolgt von der Tabelle für die Bündnisse.

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Dem Armeeaufbau folgt das Bestiarium, mit Einträgen für die unterschiedlicheren Truppentypen, die das Mechanicum in die Schlacht führt.

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Zum Abschluss gibt es noch Bilder der einzelnen Unterfraktionen und deren Farbschemata, sowie von einigen Studiomodellen.

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Fazit

Das dritte Armeebuch der Horus Heresy ist vom Layout, dem Druck und der Qualität genauso gut wie seine beiden Vorgänger. Besonders hat mir dabei die Übersichtsseite mit Abbildungen der verschiedenen Waffen gefallen, so bekommt man einen besseren Eindruck vom Arsenal des Mars. Leider wird erneut bei den Einträgen auf Bilder verzichtet, wodurch es teilweise schwierig sein kann eine Zuordnung der entsprechenden Einheit zu treffen. Bei den Space Marines fiel dies weniger ins Gewicht, da hier viele Auswahlen bekannter sind, beim Mechanicum hat man öfters das Bedürfnis die Google-Bildersuche anzuwerfen. Preislich liegt das Buch im höheren Bereich und ist meiner Meinung nach auch etwas zu teuer. Die vorangegangenen Bücher liegen bei einem Umfang von rund 350 Seiten bei 55 Euro, hier bekommt man für 40 Euro knapp die Hälfte an Inhalt geboten.

BK-Pascal

Brückenkopf-Redakteur und Miniature-Painting-Streamer. Wiedereinstieg ins Hobby 2015 nach sehr langer Pause. Spielt Warhammer 40k, SAGA, Star Wars Legion, Summoners uvm.

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Kommentare

  • Wieder ein sehr gelungenes Review, Pascal. Besonders die aussagekräftigen Bilder und das wirklich sehr ausgewogene Fazit wissen zu überzeugen. Danke dafür.
    Auch sprachlich diesmal sehr ansprechend zu lesen und absolut einwandfrei.

    Ich muss sagen, so interessant ich die Zeitspanne der Horus Heresy auch finde, schreckt mich der selbst für GW hohe Einstiegspreis doch davon ab, und das trotz der im Rahmen der Verlagerung von HH von FW zu GW gesunkenen Preise.
    Und obendrauf kommt halt noch, dass der Handlungsrahmen der Horus Heresy schlichtweg größere und epochalere, manch einer mag auch sagen, realistischere Schlachten umfasst. Als Beispiel, als die Word Bearers bei der Schlacht von Calth versuchten, die Macragges Ehre zu Entern, waren an dem Entergefecht, und ich meine nur an dem Entergefecht, auf Seiten der Word Bearers knapp dreitausend Legionäre beteiligt, wenn mich die Erinnerung nicht trügt. Das ist in diesem Maßstab schlicht nicht umsetz- und auch kaum sammelbar. Und so schön die 30mm Primarchen und Legionäre auch sind, und so natürlich die Erweiterung damals für GW auch war (selbes Spielsystem mit gleichem Maßstab in einem leicht anderen Setting), so sehr wünsche ich mir, man wäre damals die Epic Route gegangen. Der 30mm Maßstab ist zwar schön, macht es aber nahezu unmöglich, die Geschichten und Gefechte der HH wirklich darzustellen, macht das sammeln von „historisch“ korrekten Legionen nahezu unmöglich und definitiv finanziell unerstrebenswert (selbst im Vergleich mit der Herkulesaufgabe, einen Space Marine Orden zu sammeln), und bindet auch bei GW/FW seit einem guten Jahrzehnt (?) enorme Ressourcen. Ich meine, wenn ich mich jetzt nicht im Releasedatum vertan habe, wurde HH 2012 zusammen mit dem Modell für den Primarchen Angron das erste mal released. Der letzte Primarch, Jaghatai Khan, erschien in diesem Jahr. Zehn Jahre, um alle Primarchen spielbar zu machen und mit Modellen zu versehen, und das sind immerhin die Protagonisten der Horus Heresy!

    Jetzt versucht GW die HH wieder verstärkt zu pushen, hat sogar einen Reiter auf ihrer Website dafür, was normalerweise deren Hauptsystemen vorbehalten bleibt. Das lässt auf große Pläne schießen. Ich frage mich, und man mich hierfür selbst der Häresie beschuldigen 😉 ist es dafür nicht bereits etwas spät?

    Sorry, das wurde etwas länger als ursprünglich beabsichtigt.

    • Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, könnte HH im 8mm Maßstab bald Realität werden. Adeptus Titanicus ist ein geniales Spiel der alten Schule, das zu expandieren würde Schlachten dicht an den Romanvorlagen ermöglichen =)

      • Man kann auch aktuell schon HH in 6mm (AT wird zwar als 8mm verkauft, entspricht aber eher 6mm wenn man mal paar Figuren daneben stellt) spielen, nennt sich Imperius Dominatus.

        AbEr DaS isT nIcHt voN GW!!11

        Du brauchst GW halt nicht dafür, Epic hat sich jahrelang über Wasser halten können dank Firmen wie Vanguard oder eben jetzt mit der Verfügbarkeit von guten Druckern und Dateien. Das letzte, was Epic oder Warmaster brauchen, ist offizieller GW Support.

      • @Daniel: Die Gerüchte gibt es halt schon echt lange, aber hey, wenn die sich bewahrheiten sollten, wäre ich sofort dabei!

        @Fuchs: Naja, ein offiziell von den Machern des Hintergrundes unterstütztes Spiel ist schon nochmal was eigenes in meinen Augen.
        Liebäugle allerdings schon länger mit den Modellen von Vanguard, und co, und damit, dann ein eigenes Regelwerk zu erarbeiten oder ein bestehendes abzuändern. Wäre glaube ich ein spaßiges Projekt.

      • Mal (passend zum Hintergrund) ganz ketzerisch gefragt:
        Was haben offizielle Regeln von GW je Gutes für das Spiel gebracht?
        GW will immer neuen Umsatz, also haben sie kein Interesse an einem perfekten (oder so nahe man eben kommen kann) Regelwerk oder ausgewogenen Einheiten.
        Es folgt Power Creep für neue Armeen, mit jeder Edition ändern sie das Meta und einzelne Einheiten: was gestern stark war, ist heute schwach oder umgekehrt. Oder es fliegt raus und wird durch Neues ersetzt. Oder nimm einfach mehr von irgendwas für Bonusregeln!
        Mittlerweile erhöhen sie die Schlagzahl durch ständige Kampagnen und andere Erweiterungen und sogar schon Seasons, um noch öfter den Konsum anzukurbeln als nur per Edition oder ganzer Armee.
        Und um es extra zu würzen folgt noch eine Brise künstlicher Verknappung und zeitlicher Limitierung – FOMO ftw!
        GW ist eine perfekt geölte und vermarktete Maschine und nicht der Freund der Spieler.

        Da nehm ich gern weiter die Minis, die mir gefallen und die ich schon habe oder mir leisten will, und Regeln von wem anders, der sich wirklich Mühe gibt.
        „Nicht von GW“ ist der Moment, an dem es interessant wird 😅

      • @MacGuffin: Da kann ich nur sagen, dass ich das selbst nie so schlimm empfunden habe, und ich habe auch schon den einen oder anderen Editionswechsel auf dem Buckel. War aber auch nie MinMaxer oder so etwas, mein Maßstab war daher eher so „Termis sind im Fluff hart – sind im Tabletop mehr oder weniger hart – passt!“, was zugegebenermaßen etwas simplistisch ist.

        Das Strecken über unzählige Bücher ist allerdings echt ein Unding.

    • Ich glaube, dass es wirtschaftlich schon Sinn macht für GW und es nicht ‚zu spät‘ ist. Meine Logik dahinter: GW hat noch deren Läden um eine Anlaufstelle zu bieten und auch Leuten den Einstieg in das Hobby zu bieten. Aber ich glaube man kann schon behaupten, dass (mMn leider) der Tabletop Laden mit Spielfläche im Verhältnis an Bedeutung verliert und das Online-Geschäft immer wichtiger wird und für den EU Raum gibt es ja auch nur noch ein großes Lager. Warum erwähne ich dies – ein sehr großes Produktsortiment, stellt gerade wenn man über viele Stellen dieses anbieten will, Probleme dar. Insbesondere unabhängige Läden könnten so ein Sortiment nicht abbilden (es sei denn sie sind riesige Online-Händler). Kurzum: durch die geänderte Logistik und Vertriebskanäle, scheut sich GW nicht mehr Nischenprodukte auf den Markt zu bringen. Solange die mit diesen Produkten nicht sich an anderer Stelle schaden, werden die vermutlich alles rausbringen, das irgendwie Gewinn erzielt und die Kosten von Konzept zu fertigem Produkt werden ja eher fallen – somit reichen auch kleinere Auflagen um in den Gewinnbereich zu kommen. Macht es in gewisser Weise auch schwerer für 3rd Party Anbieter mitzuhalten.
      Für jemanden der Lange bei GW schon war und eher seine existierenden Berge an Modellen abarbeiten möchte oder mit denen spielen mag. Gut möglich, dass die nicht mehr auf HH anspringen, aber die sind ja wirtschaftlich weitgehend uninteressant. Aber wer noch in der ‚Kaufphase‘ ist oder wieder .. HH hat super Romane für den Hintergrund und richtig schlechtes habe ich über die Regeln auch nicht gelesen oder gehört. Mir reichen jedenfalls auch die Romane.
      Ich vermute auch mit Old World wird dann ähnliches zum 40.ten Jubiläum von WFB anstehen.

      • Ich weiß nicht ob Megaschlachten mit vielen Modellen und Sonderregeln, die uber mehrere Stunden gehen, so zeitgemäß sind.
        Die Zielgruppe für sowas kann ja eher nur eine ältere Zielgruppe sein, da keiner sonst die finanziellen Mittel hat da einzusteigen bzw die Aufrüstungsspirale da monatlich mitzugeben.
        Und diese Gruppe an Powerkäufern mag vlt das Geld haben, aber eine wichtige Ressource fehlt ihren, die die jüngere Kaufgruppe hat: Zeit.
        Und daher kann GW da durchaus Gefahr laufen sich zwischen die Stühle zu setzen, da entweder Budgetgrenzen das System unattraktiv machen oder Faktoren wie Zeitaufwand durch Logistik wie Armeetransport, Spieltischgröße und Zeitaufwand für Zusammenbau/Bemalung/Armeeliste und eigentlicher Spielzeit nicht zusammenpassen.
        Nicht umsonst sind Skirmisher die letzten Jahrzente kontinuierlich am Aufsteigen…auch bei GW

      • Keine Frage – es wird Wenige geben, die sowohl genug Zeit als auch Geld haben um zu Spielen, aber letzteres ist ja für den Umsatz nicht entscheidend. Die Illusion damit mal eine coole Schlacht zu spielen reicht bestimmt vielen auch und einige Sammeln / Basteln eh hauptsächlich. Die Frage ist ja immer wo man den Fokus legt – will man eher wenig Aufwand (Zeit / Geld) und den Fokus auf das taktische Spiel setzen – klar ein Skirmish Spiel hat hier immer die potentiell besseren Karten. Überspitzt landet man irgendwann beim Brettspiel oder Computerspiel, wenn man den Aufwand sich mit Leuten zu treffen entfernen möchte.
        Aber ich behaupte frech – potentiell umso älter die Spieler bzw. Sammler in unserem Hobby-Bereich werden, desto mehr wird eh die Zeit der limitierende Faktor bei gleichzeitig steigender Kaufkraft. Das ist nicht unbedingt die lautstärkste Gruppe, aber selbst GW Tabletop ist im Vergleich zu vielen anderen Freizeitaktivitäten noch eher günstig. Die Kosten sagen natürlich nix über den Wert der Aktivitäten aus, die ja eh jeder für sich subjektiv bewerten muss. Da geht es dann auch mehr um sowas wie ’sich belohnen‘ nach einem anstrengenden Tag oder so. Ich weiß – wenn Old Hammer rauskommt, werde bestimmt regelmäßig zuschlagen, auch wenn die Chancen, dass ich dies je spielen werde gegen Null gehen.

  • Ebenfalls +1

    Ich war damals Feuer und Flamme als HH bei GW erschien. Ich konnte gar nicht genug bekommen.
    Heute nehme ich dies alles nur noch zur Kenntnis 🤷‍♂️

  • Was habt ihr eigentlich alle mit euren riesigen Schlachten?!Nur weil GW ständig von denen schwadroniert,(klar, sie wollen schließlich Minis verkaufen,)muss man das doch nicht genau so machen.Ein kleines Gefecht mit ein bis zwei Dutzend Minis ist genau so gut spielbar.Das ist dann eben eben ein kleiner Teil einer großen Schlacht, die drumherum passiert.Das ist doch gerade der Sinn von Skirmish!..Aber scheinbar sind viele Spieler schon zu GW hörig,um ihr Hirn einzuschalten und selbst kreativ zu werden.

    • Musst du denn gleich ausfällig werden?

      Genau DAS ist meine Herangehensweise in 40k, aber wenn ich ein Spiel spiele, das auf einer Romanreihe basiert, also sozusagen „historisch“ ist, ist es nun wirklich kein Sprung in der Logik, dass man diesen Hintergrund auch darstellen will. Und hier beißen sich Maßstab und der Hintergrund von HH einfach.

    • Wenn ich aus einer Schlacht quasi vom Maßstab her herauskommen,verstehe ich nicht warum ich dann wieder von der Schlachtgröße mit ein paar Einheiten und Fahrzeugen wieder ranzoome. Da habe ich gar nicht die Stärke des Maßstab ausgenutzt.

      Und btw danke für die Nachfrage.
      Um meine Kreativität ist es gut bestellt. Wenn ich so in meine Vitrine schaue, sehe ich wenig was auf Gw-Hörigkeit Rückschlüsse zulässt. Aber danke für die ungefragte Sorge um meinen freien Willen;-)

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