von BK-Christian | 12.04.2021 | eingestellt unter: Zubehör

Tabletop Workshop: Vortex-Mixer

Bei Michael geht es heute rund!

„Geschüttelt, nicht gerührt!“ – Im Gegensatz zum Drink von Englands berühmtesten Geheimagenten sollten Acrylfarben vor dem Bemal-Einsatz kräftig geschüttelt werden. Das geht entweder locker aus dem Handgelenk, mit einem Nagellack-Shaker oder ganz bequem mit einem Vortex-Mixer – seht selbst!

Quelle: Tabletop Workshop

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Für den Zweck habe ich mir mal vor Jahren den billigsten Exzenterschleifer zugelegt den ich finden konnte. Hat um die 15€ gekostet und mischt seitdem zuverlässig meine alten Farben auf.

  • Kleine Anmerkung zum China Plaste Varianten Einwurf:

    Der bei engl Youtubern derzeit sehr beliebte Vortex Mischer von INTLLAB ist auch in DE für ca 40€ zu bekommen und so weit ich das verstanden hatte auch stabil.

    Der hier gezeigte Four E’S stammt übrigens auch aus China und mit etwas suchen ist er ab 80€ zu bekommen.

    In wie fern sich beiden Geräte am Ende des Tages unterscheiden und im Langzeittest schlagen weiß ich aber nicht.

  • Man sollte aber unbedingt darauf hinweisen, dass solche Geräte nicht für den längeren Gebrauch gedacht sind! Laboranten mixen die Probenbehälter meist nur für wenige Sekunden (selten über 5 Sekunden!), die Reaktionsgefäße sind ja klein und beinhalten nur wenig “Flüssigkeit“. Da findet die Durchmischung schneller statt als bei Farben.

    Bei längerer Nutzung können Nervenschädigungen an den Fingern, der Hand oder sogar am Arm auftreten. Die Mikrovibrationen führen zu einer Überreizung/ Abnutzung (vielleicht nicht das richtige Wort) der Nerven und können Gewebeschäden und dauerhafte Entzündungen verursachen. Googelt mal Cumulative Trauma Disorder (CTD), da wird das Erkrankungsbild gut beschrieben. Am Ende hat man dann ein Karpaltunnelsyndrom.

    Unbedingt vermeiden sollte man, seine gesamte Farbsammlung mit den Dingern auf einmal durchzumischen!!!

    Weil das wirklich nicht ohne ist, hab ich bisher vom Kauf eines Vortex Mixers abgesehen.

    • Klingt für den ein- oder anderen vielleicht übertrieben aber nach einer echt fiesen „Maushand“ durch exzessives Dremeln bin ich bei solchen Sachen vorsichtig geworden. Danke für den Hinweis!

    • Also als Jemand der täglich mit Laborarbeit zu tun hat und solch einen Vortexer auch für seine Farben nutzt.
      Je nach Anwendung nutzen Laboranten das Ding gern auch mal über eine Minute und Länger! Je nach Proben aufkommen und Anwendung mixt man auch mal gern 30-50 Reaction Tubes nacheinander für mind. 5 sec. Es leben noch alle und haben bisher auch keine Arme verloren…
      Ausschlaggebend für das was Du da beschreibst ist der Druck mit dem man das Gefäß auf den Vortexter drückt. Je fester und verkrampfter man sich dabei anstellt, umso stärker übertragen sich die Vibrationen auf den Arm etc. Man braucht aber eben nur sehr wenig Druck und dann ists harmlos.

      • Hätte er es aber nicht angesprochen wäre dein (berechtigter) Einwurf nicht gekommen und wir anderen hätten nicht gelernt das der falsche Umgang mit diesen Geräten sich negativ auf den Nutzer auswirken kann und auch nicht wie es richtig geht.

    • Zu dem Thema habe ich bereits einige Aussagen bekommen, wobei die „Betroffenen“ aka Labor-Angestellte allesamt Entwarnung geben – ähnlich wie Deltadog.

      Ich persönlich denke auch, dass bei einem Schütteln von ca. 15-30 Sekunden (und dies bei je vielleicht 10 Fläschchen pro Mal-Session) die Belastungen für den Körper extrem niedrig sind. Im Vergleich dazu dürften Arbeiten mit z.B. einem Schwingschleifer, einer Stichsäge oder ähnlichem deutlich mehr auf den Körper gehen.

      In jedem Fall aber gut, zu warnen und selbst ein noch so minimales Gesundheitsrisiko im Hinterkopf zu haben.

      • ist es nicht toll, wenn community funktioniert? austausch, info, erklärung, alle haben was davon. Sorry, ich find das toll.

  • Ich arbeite zufälligerweise für einen Deutschen Hersteller und es gibt hier klare Vorgaben.
    Man kann diese Grenzwerte sogar direkt beim Hersteller anfordern.
    Diese Grenzwerte sind abhängig von der Drehzahl und dem Hub des Geräts.
    Hier wird klar festgelegt wieviel Zeit pro Tag ein Vortex verwendet werden sollte (bei max. Drehzahl).
    Ich kenne die Werte leider nicht auswendig, aber falls Interesse besteht kann ich Werte für ein Gerät mit ähnlichen Spezifikationen besorgen.

    • Das wäre sehr interessant, um die Infos auf YouTube als Kommentar und in der Videobeschreibung zu ergänzen. Schick mir die Daten gerne per Email an die TWS-Adresse: tws.kontakt {äät} gmail.com
      Vielen Dank im voraus!

  • Ich nutze einen Rückenmassagestab dafür, vom Rossmann für 20€.
    Damit es leichter und schonender für das Material ist, lege ich immer ein Handtuch zwischen Farbfläschen und dem Massagekopf.
    Funktioniert bestens, und auch mehrstufig und das allerbeste, man kann ja auch den Rücken ordentlich durchmassieren.
    Es ist ein echtes Multitool.
    Auch könnte man es vom Gesundheitsbudget bezahlen und nicht vom Hobbybudget.

    ,

  • Ich hatte mir schon vor längerer Zeit einmal einen Nagellackschüttler besorgt. Der hat meist seine Arbeit auch ganz ordentlich gemacht, war aber immer sehr laut und brauchte auch lange um stärker abgesetzte Farben wieder auf zu frischen.
    Nachdem ich schon mehrere anere Rezensionen für Vortexmixer bei Youtube gesehen hatte, habe ich mir dann mal einen geleistet und jetzt gebe ich ihn nicht mehr her. Selbst die stärksten abgesetzten Farben kriegt der innerhalb von Sekunden wieder fit. Auch und gerade die Scale75 Farben (die sich gerne absetzen und viel geschüttelt werden müssen) sind im Nullkommanix perfekt einsatzbereit. Ich hätte vorher nie gedacht, dass das Ding so gut funktioniert, aber das tut es.
    Ich habe in allen meinen Fläschchen sowieso schon Agitatorkugeln drin, und ich habe das gefühl, die Kombination ist besonders effektiv.
    Ich möchte den jedenfalls nicht mehr missen.

  • Also ich habe kürzlich mal meine Sammlung an Farben in meinen Ultraschallreiniger gesteckt (ich habe das Gerät insgesamt 2 Mal Beladen und damit waren alle Farben durch – ganz so viele Farben habe ich nicht) und das Gerät pro „Füllung“ insgesamt 3 Mal laufen lassen. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden – zumindest bilde ich mir ein, dass es was geholfen hat. Ich habe aber natürlich jetzt auch keine Versuchsreihe daraus gemacht 😉
    Allerdings werden natürlich die Aufkleber auf den Flaschen nass, da die Fläschchen ja im Wasser stehen, es haben sich aber keine Aufkleber gelöst… Also, wer – so wie ich – so ein Ding eh zu Hause hat, kann das ja mal ausprobieren.

    • Da würde mich ein genauerer Blick interessieren. Wenn du die Zeit hast die Ergebnisse mit normalem Schütteln und Ultraschall Schütteln mal zu vergleichen würde ich mich sehr freuen. Ich plane aktuell die Anschaffung eines kleinen Ultraschallgeräts und hätte so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
      Im Internet habe ich vorhin allerdings gar nichts dazu gefunden…

  • Seit ich meine Dropper Bottles liegend lagere, hab ich da weniger Probleme.
    Die Trennfläche ist größer und der Abstand zwischen separierten Farbteilen kleiner.
    Noch ’ne Agitatorkugel rein und sogar die Scale75 Farben sind recht schnell gemixt.
    Interessant sieht der Vortex Mixer für 2K Wasserresin aus. Da hat man ja immer Schwierigkeiten mit Blasenbildung.
    Aber alleine für diesen Zweck ist das wohl zu teuer.
    Mal sehen, vielleicht hole ich mir iregendwann mal einen. Momentan komme ich aber ohne klar.

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