von BK-Christian | 01.10.2021 | eingestellt unter: Dust Tactics / Dust Warfare

DUST Studio: Schließung

Für DUST zeichnet sich ein unerwartetes Ende ab.

Dust The War Is Over

WHAT A SAD DAY!
Dear Dusters, please know that you will be forever in my heart, thank you for your support and friendship over so many years!

After an incredible twelve years run, Dust Studio has ceased its operations. In the past couple of years, producing the beautiful miniatures and model kits that you know and love has become increasingly difficult, and it is now impossible for us to continue. There are many factors that lead us here: increased costs in shipping, labor and raw material were the most important. Increased import taxes between several regions were another. And on top of that the pandemic, that has greatly disrupted our operations in China.

Of course it’s a sad day for us, but at the same time we are very proud and happy of what we accomplished. Thanks to you, we managed to build an awesome community of players, collectors and enthusiasts around the World. We brought Weird World War II to new heights, and are sure that this setting has a bright future.

The last resources that were at our disposal were put to produce and distribute the last wave of miniatures released. This allowed to complete the Imperial Japanese Navy Bloc and flesh out the Mercenaries, so they too could be played on their own. It also allowed to achieve what we had planned for the Mythos forces.

Dust‘ background story ended with Paradise Lost: the end of one World, announcing the beginning of a new one. This is now the story that you will have to tell. For even if we close shop, that doesn’t mean the World of Dust will end. It will stay alive as long as you will be playing, painting, dreaming about it.

We thank everyone of you for all the great memories we shared over the years. Happy gaming and stay Dusty!
Paolo & Olivier.

Quelle: Dust auf Facebook

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Wieder ein schönes Spiel das stirbt. Es ist schade, dass gefühlt die kreativen Spiele verschwinden und das Allerlei oft bleibt. Seit At-43 habe ich mich aber daran gewöhnt und sammle manches komplett, um es nicht zu vergessen. Momentan ist das Mantics Armada. Für Dust hat es nicht gereicht.

    • Wo du gerade AT-43 erwähnst, ist der Humor des Universum besonders grausam weil die Dust Macher ja die gleichen sind wie bei AT-43…Die Geschichte wiederholt sich…

  • „increased costs in shipping, labor and raw material“ Das betrifft ja wohl kaum nur Dust Studio. Ich hoffe, dass es die einzige Firma in unserem Hobby für dieses Jahr bleibt.

      • Oder sie hören halt auf. Front Rank wurde aus Altersgründen geschlossen, Gripping Beast hat übernommen. Da ist der Chef aber auch nicht mehr ganz jung. Trevor Dixon ist inzwischen 66 Jahre alt, der wird sicher auch nicht mehr ewig Miniaturen kneten wollen. Hoffe, er findet auch einen Käufer.

  • Oh nein, so ein tolles Spiel 🙁
    Wie lang wird sich wohl noch die kleine, aber engagierte (Turnier)Szene halten, bevor der Krieg wirklich vorbei ist?

    • Jep, nach wie vor mein lieblings System. Ich hoffe es hält noch eine ganze Weile. Familien und berufsbedingt nicht sehr aktiv gewesen vom gelegentlich mit Freunden spielen ab, allerdings stand das auf der Liste da die Kids ja auch älter werden was manches vereinfacht.
      Jetzt wohl noch einiges Zusammenkaufen um zwei variable Armeen zu haben und hoffen im Freundeskreis und der kleinen Szene den Spirit aufrechterhalten zu können. Hast du da zufällig spezielle Anlaufstellen? Und nein, kein FB, daher wohl nicht auf dem laufenden, war sehr viel im alten Forum aktiv bevor das auch nicht mehr supported wurde.

  • Das ist echt schade. 🙁 Der Style von Dust ist schon genial und das obwohl ich WK2 nicht so mag. Ich hatte oft überlegt da einzusteigen (hab hier noch so viel anderes Zeug unbemalt rumliegen..)
    Bei den Gründen fragt man sich sich wirklich ob es andere auch so hart trifft. Ich hoffe mal nicht.. 🙁

  • Finde ich sehr Schade… Ich habe es nie gespielt, aber das Design der Figuren ist ziemlich einzigartig, und gefällt mir sehr.
    Ich hoffe sehr, das es anderen kleinen Hersteller nicht auf dem selbem Schicksal kommen!

  • Werden nicht die einzigen bleiben. Gerade die kleinen Firmen auf der Insel stehen seit dem Brexit enorm unter Druck,

    Der Trend geht in Zukunft sicher zu PrintonDemand, weil es einfach konstengünstiger ist. Files lassen sich viel günstiger schicken, als physische Produkte. Die Drucker werden immer grösser und günstiger. Leute die nicht selber drucken können oder wollen, kaufen in eben in Printshops.

    • Ich sehe das etwas skeptischer. Ich glaube man kann im Moment keine Firma (lange) am Leben halten die nur STLs verkauft dafür ist der Preis durch die schiere Menge an STLs die man im Netzt bekommt zu weit im Keller. Gleichzeitig muss die Firma ja auch noch Regeln auf den Markt werfen und die auch noch aktuell halten. Klar kann man bei den Regeln die Druckkosten weglassen aber Aufwand ist immer noch da. Dazu kommen dann noch weiter Kosten wie Markting und co. Im großen und ganzen glaube ich nicht das man in absehbarer Zeit viele Firmen hat die dieses Konzept verfolgen werden, Ein-Mann-Patreons sind in dem Fall jetzt keinen Firmen.

      Ein weiters Problem ist das man die Tabletopgemeinschaft in Leute mit einem Druck und Leute ohne ein spaltet, was auf lange Sicht aber nicht gut für das Hobby wäre da das Hobby noch elitäre und Einsteigerunfreundlicher wird. Leider sind die Preis der Printshop noch nicht da wo die Preise der Minis im Moment sind. Meiner Meinung nach liegt es auch daran das bei den Preisen und der Entwicklung der Gerwerbedrucker noch Luft nach oben ist.

      Das ist nur meine Wahrnehmung des Ganzen. Fakte die die Aussagen belegen bzw. widerlegen haben ich nicht, ich würde mich aber über Lesestoff freuen.

      • Ich finde es sehr befremdlich wenn man immer von den Firmen erwartet das GW Geschäftsmodell zu betreiben. Im historischen Bereich gibt es genug reine Figurenschmieden und reine Regelschreiber. Wenn man ein bestimmtes Setting mit Modellen bedient, findet sich sicherlich auch Interessenten ohne das man auch noch ein Regelwerk dazu liefern muss.

  • Schade – besonders, weil es Paolos Herzblut wahr, dass man spürbar an den ganzen Minis sehen konnte.

    Selbst fand ich nie ins System – ich hätte hier noch eine alte „Starterbox“ mit den vier Mechs. Falls noch jemand Interesse hätte – Mail-Adresse siehe unten.

    • Ja, da ist generell von allen, die das wieder angeschoben haben nach dem KS Desaster, mit irre viel Liebe Bund Einsatz für die Welt und das System betrieben worden. Und es wurde ein sehr stimmiges system in der letzten Iteration auf die Beine gestellt, das super spaßig zu spielen ist und eine tolle Basis für eine lange Zeit hätte sein können. Leider fehlte in der Zentrale oft das Talent zu stringenter Planung und kaufmännischen Einfallsreichtum, was bei zunehmend schwierigen globalen Bedingungen dann leider zu sowas führt.
      Hoffen wir das die Zahl derer, denen es ähnlich gehen wird überschaubar bleibt.

    • Gott, das ist tragisch, ich liebe die Mechs und hab die immer als Alternative für Konflikt 47 genutzt.
      In meinen Augen waren es immer Welten zwischen Dust Designs und anderen Herstellern.

      Ich hätte Interesse, finde die email aber nicht 😀

  • Ich fürchte, dass wird vielen so gehen und ist der Grund warum ich nur beim The Elder Scrolls Tabletop alles geholt habe. Die Soiele bleiben ja im Regal und mit der Familie oder im Freundeskreis kann man immer Spielen.

  • Schade. Ich hatte mich für Dust zwar nie wirklich interessiert, aber das Spiel hat sich doch über viele Jahre gehalten – es wird also eine stabile Fan-Basis da gewesen sein.

    Ich befürchte, dass wir in Zukunft noch mehr Firmen werden gehen sehen. Denn zumindest in meiner Warnehmung scheint der Wargamig Markt aktuell zu stagnieren bzw. er ist evtl. sogar schon leicht am schrumpfen…

    • Naja der Wargaming Markt an sich schrumpft meiner Meinung nach nicht wird aber immer härter Umkämpft. Der Platzhirsch GW kann sich auch wegen Sender Verfügbarkeit und großer Spielerbasis sogar über steigende Gewinne freuen.. Leider sieht es im historischen Bereich etwas anders aus. Liegt aber zum Teil auch an Vorurteilen die evtl früher gestimmt haben (weißlich aber nicht) aber heute nicht mehr stimmen.. Keiner macht dich wegen einem falschen Blau bei deinen Napo Bayern an als Beispiel… Auf der andern Seite ist halt WW2 und grad Weird War 2 bei uns auch immer etwas Vorbelastet und wird weniger von Außenstehende Akzeptiert.. Ich suche zum Beispiel auch in München vergebens nach Spielern für Konflikt 47 und Achtung Chutulhu.. Generell fällt mir auch auf das es kleinere Hersteller immer schwerer haben und viele Spieler lieber bei den großen Herstellern bleiben,was wirklich sau schade ist.. Hätte Dust gerne mal probiert fand aber keinen der es auch probieren wollte und war abgeschreckt da der Scale überhaupt nicht 28 bis 32 mm ist und ich es so nicht für meine anderen Spiele einsetzen könnte..

      • Der scale war halt 1:48 bei den Fahrzeugen und bei den Infanteriestein landete das etwa bei 28-30 mm. Ein wenig „heroic“, true scale war das meiner Meinung nach nicht, aber weit weg auch nicht. Wenn man etwa mit der base rum macht, kann man 28 mm ganz gut mit verwerten.

  • Ggf. auch ein bisschen den „Extravaganzen“ wie Premium primed/prepainted geschuldet. Die „Anime-Frauen“ kommen bestimmt jetzt auch nicht unbedingt überall gut an. Die fand ich sehr deplatziert.

    Den „Trend“ 3-Druck find ich schwer einschätzbar. Klar führt das zu mehr „Selbstdrucke“, aber lockt das neue Leute an? Da drucken dann die, die eh schon im Thema/Hobby sind. Ob da einer, der mit einem System, was es physisch zu kaufen gab, schon nichts anfangen konnte, dann den „Selbst-Druck“ weg geht?

    Anderesrum scheint es ja auch zu gehen. Battletech erlebt ja u. a. durch den KS und den (endlich) modernen Minis gefühlt eine wahre Renaissance.

    Und das, obwohl das eine Szene betrifft, die sich gerade mangels moderner Minis, bereits seit langem durch sehr gut Selbst-Druck-Minis zu helfen (lernen wusste).

    Hättte Catalsyst ja auch einfach alles als Files statt als richtige Boxen raushauen können.

    • Naja es gibt ja nicht nur den einen Weg. Man könnte ja digitale und physische Produkte anbieten. Das meiste heutzutage wird ja ohnehin digital modelliert und die Master dann abgeformt.

      Das das ganze natürlich auch zweischneidig sein kann zeigt das erwähnte Battletech ganz gut. Da sich niemand um das System kümmerte gibt es Tonnen an alternativen Files von so gut wie jedem Mech. Das das Catalyst nun natürlich nicht passt und sie ihre Produkte verkaufen möchten liegt auf der Hand

    • Ich bin absolut davon überzeugt, dass Selbstdruck langfristig ein Nischenmarkt bleibt und die großen Spielsysteme weiterhin ihre Minis selbst produzieren werden und das das auch nachgefragt wird.

      Für die Unternehmen ist 3D im Regelfall kein belastbares Geschäftsmodell. Wenn man sich die Gewinnspanne bei den Plastikminiaturen anschaut, müsste man die STL-Dateien schon für extrem viel Geld raushauen, um einen ähnlichen Gewinn zu erzielen.
      GW verdient ein einem Charaktermodell etwa 16 € (40 € UVP, 40 % Umsatzrendite lt. Jahresabschluss, wenn ich das richtige gefunden habe).
      Für was soll eine STL-Datei verkauft werden, bei der ein Kunde für 1 € Kosten beliebig viele Miniaturen diesem Typs ausdrucken und an seine Freunde verteilen kann? 50-100 €?

      GW ist mit der hohen Umsatzrendite ein Extrembeispiel, aber im Endeffekt wird das für die meisten Hersteller ähnlich gelten.

      Darüberhinaus finanziert der Verkauf auch Einzelhändler. Egal ob reine Onlineshops oder klassische Läden, haben sie für die Etablierung von Spielsystemen eine riesige Bedeutung. Das würde bei Selbstdruck einfach wegfallen.

      Und zu guter Letzt kommt der Komfort des Kunden: Ich glaube, die wenigsten haben Lust sich eine 3D-Drucker Zuhause hinzustellen. Die meisten haben nicht mal Lust, einen normalen Drucker Zuhause zu haben.
      Selbst wenn sie leichter in der Bedienung werden sollten, bleibt Platzbedarf, Geruch und Umweltbelastung erhalten und es kostet in jedem Fall Zeit, sich damit auseinander zu setzen. Für die allermeisten lohnt sich das auch nicht. Ich habe 4 Skirmisher daheim und dafür vielleicht 200 Miniaturen? Dafür ein Drucker anschaffen?

      Zum eigentlichen Thema:
      Ich finde es extrem Schade! Mir hat das Design von Dust gefallen.
      Aber ich vermute auch, dass die gegenwärtige Gesamtlage – Brexit, hohe Material und Importkosten – schwierig für kleinere, nicht so solvente Anbieter ist. Ich glaube nicht, dass das die letzte Firma bleibt.

  • Ein halbwegs langlebiges Spiel mit einem schönen Design, schade!

    Ob das jetzt vielen kleineren Herstellern so gehen wird weiß ich ja nicht. Die genanten Gründe sind natürlich eine Herrausforderung, aber sicher auch nicht der alleinige Grund.

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