von BK-Markus | 27.04.2020 | eingestellt unter: Reviews, Weltkriege

Review: Victory at Sea Demoschiffe

Heute schauen wir uns die Victory at Sea Schiffe aus dem Demopaket von Warlord Games an.

Review Victory At Sea Demoset 01

Auf einen Blick:

Produkt: Victory at Sea
Hersteller: Warlord Games
Material: Resin
Maßstab: 1:1800

Das Reviewmaterial wurde von Warlord Games gestellt.

Warlord Games haben uns vorab Demominiaturen zu Victory at Sea geschickt. Das Demopaket ist normalerweise für die Händler gedacht, damit diese schon vor Release Testspiele in ihrem Store anbieten können.

So weit wir den Inhalt mit der 2 Spielerbox vergleichen konnten, fehlen in diesem Demopaket im Vergleich zur Grundbox nur wenige Schiffe. Daher könnt ihr euch hier durchaus schon einen guten Ersteindruck der 2 Spielerbox holen.

Die Regeln stehen in einem sehr überschaubarem Softcoverheft. Wir haben hier mal ein paar optische Einblicke ins Regelwerk zusammengestellt:

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Es ist auch ein großer Bogen mit Markern und Schablonen aus Karton im Set dabei.

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Jedes Schiff hat seine passende Karte aus stabilem Karton dabei. Mit dazugehörigem Schiebern in Schwarz und Rot. Die Punktkosten der Schiffe sind auch auf den karten vermerkt. Man sieht also schon auf dem ersten Blick, dass man die Karten dringend zum Spielen braucht.

Review Victory At Sea Demoset 06

Würfel dürfen in diesem Spiel natürlich auch nicht fehlen. Es sind sechs W6 und zwei W10 enthalten.

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Das Plakat welches beidseitig bedruckt ist hat ca. die Maße 33×47 Zoll. Eine Seite ist mit dunklem Wasser gestaltet, die andere mit etwas hellerem Wasser.

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Hier sehen wir die Schiffe im Auslieferungszustand:

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Zusammenbau:

Wie auf den Bilder zu sehen ist, gibt es bei den Schiffen nicht mehr viele Teile, die man kleben muss. Aber für die wenigen, die es gibt, muss man ein sehr scharfes Bastelmesser nehmen. Die Anbauteile sind aus einem gummiartigem Resin gegossen, das sich gerne verbiegt und etwas schwerer zu entgraten ist. Leider wollte ich beim Bauen der Kumano schauen, ob man sie etwas geradebiegen kann und wollte nicht auf heißes Wasser warten. Das war ein schwerer Fehler, denn dabei ist mir das Schiff komplett gebrochen. Mit Sekundenkleber konnte ich alles wieder flicken, und sobald Farbe draufkommt, sollte man das nicht mehr sehen. Es hätte aber verhindert werden können. Benutzt also immer heißes Wasser! Das Bauen bekommt man an einem Hobbyabend gut hin.

Hier seht ihr Die Schiffe im gebauten Zustand:

Japaner

Mogami:

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Kumano:

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Fubukiklasse Zerstörer:

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USA

USS Chicago:

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USS Northampton:

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Fletcherklasse Zerstörer:

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Größenvergleich:

Natürlich darf auch der Größenvergleich bei Victory at Sea nicht fehlen:

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Gruppenfoto:

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Fazit:

So kommen wir zum Fazit dieser Demotruppe. Wir hatten Anfangs echt Bauchweh, was die Basengröße der Schiffe angeht. Ja diese sind definitiv Geschmacksache, aber man gewöhnt sich überraschen schnell dran. Ein klarer Vorteil: Auf jeder Base steht der Schiffsname und auf der Rückseite die Schiffsklasse. Der Nachteil: Diese Optik muss einem auch gefallen.

Ansonsten sehen die Schiffe gut aus, und der Rumpf ist auch echt gut gegossen. Bei den Anbauteilen sind wir nicht ganz so zufrieden, da wir das Resin zu weich finden. Hier wäre unsere Meinung nach Metall oder etwas härteres Resin besser gewesen. Trotzdem macht die Box echt was her und wir freuen uns schon auf unser erstes Demogefecht.

BK-Markus

Stellvertretender Chefredakteur Brückenkopf-Online. Seit 2002 im Hobby und spielt folgende Systeme: Age of Sigmar, Infinity, Bolt Action, Flames of War, Warhammer 40K, Dreadball, Saga, Freebooters Fate, Black Powder, Pike and Shotte, Space Hulk, Dead Mans Hand, Bushido, Malifaux, Dropzone Commander, Dropfleet Commander, Gates of Antares, Kings of War, Wild West Exodus, Batman, Collision, Dystopian Wars, Draculas America, Spitfyre, Kill Team, Summoners, Eden, Star Wars Legion, Wolsung, Adeptus Titanicus, Blitz Bowl, Carnevale, Warzone Resurrection, The Drowned Earth, Twisted, The Other Side und Warhammer Underworlds.

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Kommentare

  • Die Bases sind ein absolutes NoGo für mich.

    Ich bleib bei Stations manned and ready! 2nd Edition in 1:3000.

  • Wer wünscht sich sowas? Diese Bases sind doch grauenvoll! Gibt es da wirklich einen Markt für? Wie kommt Warlord Games daraufdass sowas gekauft wird?

    • Schön? Definitiv nicht aber man muss sich halt auch bewußt sein das nicht jeder Wargamer die Erkennungs-Skills eines Sturzkapfbomber-Piloten besitzt und jedes Schiff und jede Klasse aus dem Augenwinkel im Bruchteil einer Sekunde nur an der Silhouette erkennt.
      Diese Basen sind eine Methode auch nicht Hardcore-Historien Gamer an ein historischeres System und Maßstab heranzuführen

      • Das ist richtig, jedoch hätte man sie deutlich kleiner gestalten können. Die Luftkissen sind teilweise größer als das Schiff… geht gar nicht…

      • Ich denke die werden genau das Gegenteil bewirken als Leute an historisches Spielen heranzuführen. Dieses Hobby basiert zum großen Teil auf Ästhetik. Diese Dinge nicht. Fläche Bases, keine Bases, durchsichtige Bases, es gibt quasi keine Alternative die schlechter ist als das wofür sich WG entschieden hat. Für mich völlig unverständlich.

  • Das wird die Zukunft zeigen.
    Ich werde mir das Regelwerk zulegen, ohne Modelle. So kurz wie das ist, kann man das gut für Demozwecke nutzen.
    Ansonst bleibe ich bei Stations manned and read!

  • Hm, diese dicken Bases muss man tatsächlich mögen. Als Vorteil kann man jedenfalls seine Schiffchen immer bewegen, ohne das Schiffmodell selber jemals berühren zu müssen. Und wir hatten in der Vergangenheit auch schon Schiffe mit angegossenen Wellen Bases. Hier fallen mir bspw. die U-Boote von Dystopian Wars ein. Allerdings muss man auch zugeben, dass die Wasserbases bei Spartan Games nie so voluminös waren.

    Ich denke, ich werde mir das Starterset von Victory an Sea dennoch zulegen und einmal schauen, ob man bei den Bases mit einer entsprechenden Bemalung nicht noch was regeln kann.

    PS:
    Mir scheint es generell so, als seien die Schiffe keine neuen Designs sondern das Warlord Games hier irgendeine alte Serie von kleinen Modellschiffen aufgekauft hat. So große Namen auf den Bases sind jedenfalls für ein Wargaming System ziemlich ungewöhnlich – und würden als Sammelschiffe für eine Vitrine eher Sinn machen.

  • Gutes Kurzreview. Wenn an Redaktionen wie euch oder Händler Demokits zugesendet werden, bedeutet dass zudem auch, dass VaS auf dem Weg ist. Habe ja schon seit den ersten Videos Interesse an dem ganzen und jetzt Ende April bzw Anfang Mai sollte ja auch der Release sein, doch dann musste Warlord games ja auch wegen der covid-19 Pandemie dicht machen. Soweit ich weiß, sind die seid ein oder zwei Wochen wieder aktiv, auch wenn sie nur mit einer Rumpfmannschaft arbeiten und es zu Verzögerungen deswegen kommen kann. Wenn aber die Händler und auch Homepages mit Material bedacht werden, bedeutet das, das weiter daran gearbeitet wird auch wenn sich der Release vielleicht ein wenig nach hinten verschiebt. 🙂

  • Leider gefällt mir das Design der Basen auch überhauptnicht. Das ganze als Unterscheidungs-Merkmalträger zu verkaufen finde ich etwas schwach. Da hätte es tausend anderer besserer Lösungen gegeben. Außerdem traue ich es jedem Spieler zu das er seinen 6 Schiffe voneinander unterscheiden kann….. Und dann natürlich wieder die große Schwäche von Resin. Es ist wenn es nicht gerade kompakter quadratischer Würfel gegossen ist einfach nicht formstabil. Für mich leider ein absolutes no go. Und ich bin überzeugt (auch nach den anderen Kommentaren hier) das es in Deutschland keine große spielerschaft geben wird. Hinzu kommt noch das Warlord meiner Meinung nach zu viele neu Spielesysteme im Moment auf den Markt schmeißt. Dadurch befürchte ich das sie dem erwarteten Support aller ihrer Systeme nicht mehr gerecht werden können.

  • Die Schiffe gehen leider wirklich nicht für mich.
    Also tatsächlich das Regelbuch kaufen und mit den A&A Figuren spielen.

  • Danke fürs Review.
    Die Schiffe mögen in Ordnung sein…aber diese Bases finde ich auch
    echt fürchterbar.
    Dann lieber eine reine Regelbox mit Spielmaterial anbieten…
    und sich Schiffe von zb. GHQ gönnen.

    • Die 1 zu 2400 Schiffe von GHQ sind echt toll. Allerdings ist es auch eine verdammt Fitzelarbeit, die zu bauen. Und wenn man die nicht auf Bases packt, hat man im Spiel sehr schnell eins der fast haardünnen Kanonenrohre verbogen.

  • Die Bases sehen unbemalt schon komisch aus. Ich denke aber, dass die Modellbases in bemaltem Zustand bei Weitem nicht so auffallen und schon halbwegs annehmbar aussehen (können).

  • Ich war vor den ersten Bildern der Schiffe eigebtlich ganz angetan, auch da ich von den Black bzw. Cruel Seas Schiffen begeistert war.

    Aber die ersten Bilder und jetzt auch euer Review haben das Interesse deutlich abgeschmälert. Diese angegossenen Basen sind einfach furchtbar und erinnern mehr an die Sammelausgaben vom Zeitschriftenkiosk.

    So werde ich hier verzichten und mich den anderen beiden Seekriegssettings widmen.

  • Eigentlich sind die Bases doch eine recht schlaue Überlegung. Man erkennt sofort um welches Schiff es sich handelt, kann sie gut bewegen ohne aufs Modell zu dappen und kann sie schnell plan schleifen ohne Angst haben zu müssen das Schiff zu beschädigen.
    Bestimmt ginge das auch genauso mit durchsichtigen Bases oder flacheren Resinbases, das wäre dann allerdings aufwendiger zu basteln oder teurer. Find ich ganz gut gelöst, auch wenn es zunächst seltsame aussieht.

    • Diese Informationen kann man allerdings auch nicht ungeschickt auf flacheren Bases anbringen. Dann schaut man zwar direkt von oben drauf, aber ob die Basekante bei dem Maßstab die bessere Wahl ist, würde ich nicht einmal unwidersprochen stehen lassen.

  • Ich wollte auch noch etwas zu Victory at Sea schreiben, auch wenn der Artikel jetzt schon vor einer Weile verfasst wurde, ich bin einfach nicht dazu gekommen.

    Persönlich finde ich die Bases ok und ich finde dadurch sollten sich die Modelle sicher besser „bespielen“ lassen, verglichen mit Cruel Seas gegebenenfalls ein Vorteil. Sicher müssen sie nicht jedem gefallen, aber das ist nunmal subjektiv. Verglichen mit den Rendern/Modellen von Mongoose gefallen sie mir hier besser (Mongoose nutze eckige Designs).

    Genauso kann man über der Maßstab streiten, aber es ist nunmal so, dass WG nie einen generischen Maßstab nehmen wird, sie wollen ja die Modelle verkaufen und nicht nur das Regelwerk. Bei Cruel Seas war es ja auch schon nicht anders, hier wurden ja viele Stimmen laut, dass 1:300 zu „gross“ sei, nunja Warlord wusste hier sicher schon, dass Victory at Seas kommen wird, also wollten sie ja kein System in dem man grössere Schiffe als Zerstörer braucht (ich habe für das Cruel Seas Schiffe bis ~ 100 als scratchbuilds gebaut und grösser ist für die Tische nicht sinnvoll).

    Gestern hatte ich Warlord übrigens mal angeschrieben, wann unter den gegenwärtigen Umständen mit dem Release zu rechnen ist (April/Mai ist ja schon vorbei). Gegenwärtig hofft WG auf Juli/August, da die Produktion logischerweise kaum am laufen ist, wobei es natürlich nicht sicher ist, ob auch das eingehalten werden kann…

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