von BK-Marcel | 24.07.2014 | eingestellt unter: Historisch

Pro Gloria: Zweiter Landsknecht

Pro Gloria haben auf FB den zweiten fertigen 3 Up Landsknecht gezeigt.

Landsknecht2

The second Landsknecht is finished! Once again a wonderful sculpt-job by Michael Anderson – you will see many many more 3-UPs in regular intervals from now on

Link: Pro Gloria@FB

BK-Marcel

2003 mit Herr der Ringe ins Hobby eingestiegen. Aktuelle Projekte: Age of BKO, Killteam Navis Nobilite Soldaten und was auch immer bei mir landet! mehr auf Instagram.com/ennepedude

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Kommentare

  • Die sind sowas von gelungen. Das ist einfach der Hammer. Ich habe da jetzt schon bisschen Budget vorgeplant, welches im Kickstarter investiert wird.

  • Eine wirklich gelungene Miniatur. Weis zu gefallen. Ich bin auf jeden Fall auf des Endergebnis gespannt. Gefühlt bringt ja jeder kleine Hersteller aktuell bessere Imperiumsfiguren raus als GW selber.

  • das ist ja auch nicht schwer, die aktuelle Imperiums Range ist wirklich schlecht gemacht. (bis auf wenige Ausnahmen)
    Ich würde gern wissen wann der Kickstarter los geht.

    • Baumstämme? Na das ist ne 5m Pike, mit der man ein Pferd aufspießen können sollte. Die dicke find ich schon richtig.

      • 3,5 cm Durchmesser maximal, zumindestens hatte das das Original, das wir letztes Jahr in Solothurn zum nachbauen vermessen haben, wenn ich mich recht erinnere. 😉

        Bild von einer unserer Veranstaltungen letztens: http://tinyurl.com/lzvzxf3 (Link führt zur Galerie des Reutlinger Generalanzeigers)

        Allerdings ergibt die Schaftdicke aus stabilitätsgründen Sinn, denn nix ist blöder als abknickende Spieße imho. Die von den Perrys z.B. sind da hart an der Grenze, sähen aber imho etwas schicker aus. Somit stimme ich Falkal da zu.

  • Wird übrigens kein Kickstarter sondern eine europafreundliche Indigogo-Kampagne. 🙂

    Wenn die raus kommen, gibt es wohl 2015 bei mir endlich den Italian War. Vom Gewicht her wird der dann nicht ganz so massiv, wie befürchtet. Habe bisher 90 Modelle für das Setting und die bringen echt schon einiges an Gewicht auf die Waage. Wenn ich den Rest – Ari ausgenommen – aus Kunststoff bekomme (Reiterei wird allerdings schwierig…), wäre das für die Transportfähigkeit der Armee um einiges besser. Die Gegner kann ich zum Glück fast komplett aus Kunststoff machen.

    • Ich kann den Mythos das Indiegogo in irgendeiner Weise Vorteile gegenüber Kickstarter hat nicht mehr hören.

      Kickstarter ist deutlicher Marktführer.
      Indiegogo ist genauso ein amerikanisches Unternehmen und nimmt dieselben Gebühren.
      Der einzige Unterschied ist dass man bei Kickstarter ein Bankkonto in den USA oder Kanada haben muss.

      • Ich bin immer glücklich, wenn etwas per indigogo kommt, da ich dann mit paypal bezahlen kann. Ich habe keine Kreditkarte.

        Die Minis gefallen mir gut. Wird aber 28mm, oder? 15mm fände ich klasse.

  • Auf das Projekt warte ich auch schon lange. Ich gebe zu, ich wollte daraus eine WHF Armee machen^^, aber mal abwarten. Ich bin auf jeden Fall bei der Kampagne dabei.

  • Das ist ganz großes Kino. Dabei wollte ich doch gar keine Italian Wars machen…
    (… aber es bleiben ja noch ein paar Monate für einen Sinneswandel :P)

  • Sehr schick. Nur ist beim ersten der Prahlbeutel mal wieder verhunzt. Beim zweiten ist das Detail aber ordentlich ausgeführt und insgesamt wird mich diese Schludrigkeit wohl doch nicht vom Kauf abhalten, schätze ich. *vorfreu* Bin mal gespannt, wie die Box dann insgesamt aussehen wird.

    • Schludrigkeit?!!
      Ich kenne kaum eine Firma die von den modellier-fähigkeiten her solch qualitativ hochwertig landsknechte produziert wie pro gloria.
      wenn du mir also bitte deinen nicht-schludirgen miniaturen-hersteller nennen könntest, an dem du schließlich deinen ansruch an miniaturen ausgerichtet haben musst, damit ich mir diese auch bestellen kann, wäre ich dir äußerst verbunden.

      wenn es da keinen gibt, dann spar dir bitte diese pedantische kritik. die minis sind w.i.p. und sind in meinen augen das maß aller dinge zur zeit für landsknechte!!!

    • Ich kenne es nur als Schamkapsel, wusste aber sofort was er meint!:)
      Was soll da bitte verhunzt sein?

      • @Seichtderscheich

        Die Schamkapsel/Prahlbeutel beim ersten Modell entspricht keiner historischen Vorlage die ich kenne und das sind die meisten, soweit ich das überblicken kann. Ich habe ProGloria auch schonmal nach der Vorlage gefragt, die sie verwendet haben, man lernt ja nie aus. Eine Antwort gabs damals nicht (Sie haben die Frage im Sweetwater Thread vielleicht auch einfach nur übersehen, hab nicht weiter nachgehakt). Es gibt sehr viele verschiedene Formen, keine ist so wie diese. Dieses Detail ist in der Mode der Zeit zentral, entspricht es nicht adequat den historischen Vorlagen, stört das meine Begeisterung für die Figuren. Wenn du genau gelesen hättest, anstatt deinen Kamm schwellen zu lassen, dass ich mir die Figuren trotzdem zulegen werde.

        Ich muss dir also keinen anderen Hersteller nennen können, denn das ist hier nicht das Thema, sondern es geht darum, dieses Produkt zu beurteilen. Dass dieser Versuch bisher einer der besten ist, heißt nicht, dass er mich zufriedenstellen muss. Die alten Imperimussoldaten von Warhammer sind auf dem gleichen Level, weniger modular, aber auch schon 10 Jahre alt oder so und kriegen das Detail hin. Weswegen ich hoffe, dass nach dem Wegggang der Perys von GW da dann irgendwann mal was kommt. Wenn dir das zu pedantisch ist, pech für dich. Mit geht die LaissezFaire Haltung und Claquerismus von Leuten wie dir auch auf den Keks, damit habe ich auch im Living History Bereich zu oft zu tun. Wenn das ganze WIP ist, dann ist es doch gut, dass sich jemand dazu äußert, dass man es besser machen kann. 😉 Und da sie dieses Detail auch bei ihren Metallfiguren häufiger verwenden, denke ich nicht, dass sich da noch was ändert. Ich lass mich überraschen und freu mich trotzdem auf die Box. 🙂

      • Das nervige ist halt, dass du das schon öfters hier vorgetragen hast und bisher immer einfach nur die Behauptung, das sei nicht historisch korrekt, im Raum hast stehen lassen (ok, jetzt steht sie immer noch unbelegt im Raum). Und das selbst bei Modellen, wo man die Kapsel am Ende nicht mehr hätte sehen können. Mir ist es aber schlicht ein Rätsel, wie ich an dem Foto eine durch die Rüstung halb verdeckte Schamkapsel überhaupt aus historischer Perspektive heraus bewerten sollte.

        Ich für meinen Teil sehe das auch nicht so eng. So lange die Kapsel in einer einigermaßen plausiblen Form da ist, reicht mir das. Ob da jetzt jeder Faden so gesetzt wurde, wie auf dem Bild, ist mir nicht so wichtig. Knöpfchenzählerei geht mir eh immer gewaltig auf die Nerven.

      • Gregor, ich kann dir gerne meine Bildquellendatenbank zur Verfügung stellen (dafür musst du allerdings nach Tübingen kommen). Da kannst du dann gerne suchen. Ich hab nix gefunden. 🙂 Also was erwartest du von mir als Nachweis außer dem, dass sich das Detail nicht mit der mir vorliegenden Quellenlage deckt? Ich lass mich ja gerne eines besseren überzeugen, was dann aber als Apologeten eher an euch läge. ^^ Mark Anderson, der Modelleur, bezieht sich z.B. auf der Facebook-Gruppe in der Diskussion über den ersten gezeigten Knecht auf den Triumphzug Maximilians, vermutlich den hier:http://sosa2.uni-graz.at/sosa/druckschriften/druckschriften/triumphzug.php Da gibt es z.B. keine Schamkapsel, bei der das Segel über der Kapsel so gestaltet ist (um mein Problem mit dem Detail zu präzisieren). Ich beziehe mich dabei eben auf diese erste gezeigte Figur, da ist nichts von Rüstung verdeckt. Ich frag mich also, was du meinen magst mit deinem Hinweis mit der Rüstung. Auch galt meine Kritik der Metallfiguren eben diesem Detail und das war vor allem an den ungerüsteten Knechten zu sehen.

        Dass du da nichts erkennst ist aber doch nicht schlimm. Ich befasse mich seit etwa 2006 intensiv mit der Kostümgeschichte der Zeit und weiß daher nur zu gut, dass viele Leute kein Auge für sowas haben. Aber wo dir die Knöpfchenzählerei gewaltig auf die Nerven geht, geht mir deine und Seichtderscheichs Nonchalance auf die Nerven. Ich denke also, wir sind quitt. 😉

        Nochmals: Macht mein Anliegen die Figuren unbrauchbar? Nein. Tut das Not, besonders wenn man die Quellen vorliegen hat? Imho definitiv nicht.

      • Dass wir großen Jungs uns um die korrekte Form von „dicke Eier-Schonern“ bei kleinen Zinn- oder Plastikfiguren streiten, entbehrt nicht einer gewissen Ironie – aber davon ab:
        Die Quellen zeigen sicherlich vielerlei und es wäre naheliegend, das dort Gezeigte zu kopieren. Umgekehrt finde ich es aber immer fragwürdig, die Existenz einer Form in Abrede zu stellen, nur weil wir keine Zeichnung davon haben. So lange es plausibel aussieht, kann man bei aller Liebe zum getreuen Detail doch schwer sagen, dass das so nicht stimmt, oder? 🙂

      • @ Oberst Ja, der Streit über Luxusprobleme ist in der Tat ein Zeichen, dass es einem doch sehr gut geht. 🙂 Persönliche Steckenpferde und so. ^^

        Das Argument „könnte es ja gegeben haben“ wird häufig in so einer Situation genannt. Und es ist gerade in der Rekonstruktion von Kleidung häufig nötig, zu spekulieren, wie etwas wohl funktioniert hat. Sich aber einfach etwas völlig neues auszudenken, was eben nicht zu den Quellen passt, überschreitet da für mich die Linie der historisch sauberen Arbeitsweise. Man kann halt nur sinnvoll mit dem argumentieren, was sich belegen lässt.

        Wir sind bezüglich Landsknechten im frühen 16. Jh. eben in der ausgesprochen komfortablen Lage, über umfangreiches Material aus verschiedenen Quellen zu verfügen. Die gilt es imho erstmal zu nutzen, bevor man kreativ wird. Das spannende ist ja, dass die Vielfalt der Schamkapselformen ausgesprochen groß ist. Der bereits verlinkte Triumphzug bietet da z.B. einiges an Material.

        Fakt ist aber auch, dass man bei der Interpretation der Bildquellen Vorsicht walten lassen muss. Der Stich von Urs Graf eines Landsknechtes sieht zuerst einmal gut und von den Details her nützlich aus (so zeigt er z.B. als einer der wenigen Bildquellen geschlossene Kuhmaulschuhe bei Landsknechten), enthüllt nach kunsthistorischer Analyse aber schnell seinen satirischen Charakter: https://www.flickr.com/photos/54306827@N04/6866307621/

        Der Hahn auf der Schwertspitze (ein Zeichen für Lasterhaftigkeit), der Schriftzug „all mein Geld verspilt“, aber auch die sehr phallisch ausgeführte Schamkapsel deuten stark darauf hin, dass Graf, ein Schweizer, die Landsknechte hier auf die Schippe nehmen wollte. Oder als ein anderes Beispiel sieht man bei Landsknechten fast nie Schlechtwetterausrüstung wie Mäntel o.ä.. Dabei steht zu vermuten, dass man über sowas verfügt hat, denn ohne gibt auch die durchaus allwettertaugliche Landsknechtkleidung irgendwann den Geist auf. Heißt das also, dass Landsknechte keinen Schlechtwetterschutz hatten? Wahrscheinlich eher, dass bei der Darstellung von Landsknechten bestimmte Bildtopoi genutzt wurden und gehörte dieser Teil der kleidung nicht dazu. Das sind aber Überlegungen über die Bildquellen zur besseren Einordnung in den historischen Kontext, aber auch keine Neuschaffungen fern der Quellen.

        Sorry für den Rant, hier ein Keks für alle, die so weit meinem Exkurs gefolgt sind. 🙂

      • Ja, eine schöne Darstellung und mit den nötigen Kenntnissen und Hinweisen auch satirisch einzuordnen. Dein gesammeltes Wissen zwecks Living History bringt dich natürlich auch in eine ganz andere Situation.
        Aber auch bei den sehr realistisch anmutenden Darstellungen des Siegeszuges weiß man letztlich nicht mit Sicherheit, wo stilisiert wurde.

        Dass man sich aber ruhig erst auf die überlieferten Formen stützen könnte, ist aber schon plausibel; da gehen wir d’accord. Nur würde ich eben weiterhin dem Sculpter aus zuvor genannten Gründen keinen Strick draus drehen wollen. Immerhin liegen auch die Italienischen Kriege ein halbes Jahrtausend zurück. Für jede erhaltene Quelle gibt es sicher ein Dutzend verlorene.

        Aber da wir ja heute in der supergeilen Moderne leben, fehlt irgendwie noch ein Faktencheck. Reißerische Musik bitte selbst summen.
        PRAHLBEUTEL – warn sie wirklich so gut?
        Plus:
        – Schützten gegen die schlimmsten Fouls
        – Man konnte Kleinkram mitnehmen, ohne so ne unstylische Bauchtasche
        – Safer Sex: einfach anlassen, kann nix passieren
        Minus:
        – Störten beim Radfahren
        – Frauen fielen für gewöhnlich nicht drauf rein
        Fazit: 3 zu 2! Prahlbeutel warn in der Renaissance der Shit!

        p.s.: Kekse sind immer gut! 😉

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