von Dennis | 17.12.2009 | eingestellt unter: Clubs, Veranstaltungen

Tabletop Con / Community Treffen

Es gibt viele Tabletop Turniere und auch andere Großevents. Aber den Titel Tabletop Con konnte bisher nur wenige Veranstaltungen wirklich für sich behaupten. Wie sieht es die Community? Was muss ein solcher Event bieten?

Im Norden gibt es, nicht nur für historisch Interessierte, einen sehr ambitionierten Tabletop Event, die Tactica. Leider liegt Hamburg für viele weit weg und terminlich in der Prüfungsphase vieler Studenten (die einen nicht gerade kleinen Teil der Hobbyisten ausmachen).

Auf vielen anderen Events, wie den weitverbreiteten Cons, stehen andere Aktivitäten im Vordergrund und Tabletop ist nur ein Nebenangebot. Es ist auch schwierig, das zu ändern. Schließlich ist unser Hobby sehr Raum- und Arbeitsintensiv. Während man problemlos mehrere Dutzend Rollenspieler (die ihrerseits mit ein paar Würfeln, Notizen und dem Charakterbogen schnell ausgerüstet sind), sieht es bei Tabletoppern mit der Armee (für ein solches übergreifendes Event wohl eher mehrere) im Schlepptau, Platten und Gelände, schon deutlich anders aus.

Alternativ, ein Community bzw. Forentreffen. Das gibt es im kleinen Rahmen zwar jedes Jahr immer wieder auf dem Games Day, aber nicht jedem ist der Games Workshop Event Grund genug. Wie wäre das Interesse an einem solchen Treffen im Großraum Köln – Frankfurt? Zentral für viele Erreichbar mit Bahn und Auto, einige Clubs im Umfeld und sicherlich auch Räumlichkeiten.

Was wünscht sich Tabletopper auf solchen Events? Demotische? Workshops? Fun-Szenarien? Was für Ideen habt ihr?

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Eine Con wäre definitiv mal eine gute Sache, allerdings geht so etwas nur mit massiver Unterstützung durch Clubs und Game-Communities wie beispielsweise Galleon bei Alkemy.
    Ein solches Treffen bräuchte imho folgende Programmpunkte um zu funktionieren:
    – Turniere für mindestens 4 Systeme (Fantasy, 40k und mindestens 2 kleinere)
    – Bekannte Gesichter, die sich über die Schulter schauen lassen und eventuell kleine Malworkshops veranstalten (Dirk Stiller, Jarhead, Georc und vielleicht sogar Werner Klocke?
    – HERSTELLER! Ohne Stände von Herstellern und Händlern geht gar nichts. Spieler wollen auf solchen Treffen auch etwas kaufen und die neusten Angebote durchschauen.

    Dsa ganze ist unglaublich schwierig, da man einerseits eine sehr günstige Location braucht und andererseits genug Spieler anziehen muss. Die Community ist klein und die RPC hat gezeigt, wie schwierig ein Tabletop-Event ist, selbst wenn man es ziemlich professionell aufzieht.

  • Gerade große Turniere braucht so eine Con meiner Meinung nach nicht unbedingt. Warhammerturniere finden sich wie Sand am Meer und wenn man den ganzen Tag am Turnierspielen ist hat man für die Sideevents eh keine Zeit. Eine Sammlung kleinerer Skirmish-Turniere fände ich da schon eher realisierbar.
    Ich mag damit sicher nicht die GW-Turnierspieler von einer solchen Con ausschließen. Aber mit Warhammer/40K-Turnieren wären es eben zwei Parallelveranstaltungen an einem Ort. Zumindest hab ich auf den Turnieren die ich früher besucht habe, ansonsten keine Zeit für viel gucken oder gar Demospielen gehabt.

    Wichtig sind Demospiele/Szenarien, Hersteller, Händler, Neuigkeiten angucken/kaufen. Malern oder Skulpern über die Schulter gucken (Stefan Niehues wäre da evtl noch ein Name). Auch die ganzen Kleinserienhersteller wären da sehr interessant, die man ja meist nur auf der Spiel oder auf Miniaturenbörsen trifft.

  • Das ist grundsätzlich richtig, aber ohne GW-Zugpferde wird da leider niemand kommen… Denn auch wenn immer alle sagen, wie wichtig ihnen alternative hersteller und kleine Systeme sind, am Ende ist doch GW das Maß aller Dinge. Da brauche ich mir nur unsere Klickrates bei den News anschauen…

  • Darkover :
    Das ist grundsätzlich richtig, aber ohne GW-Zugpferde wird da leider niemand kommen… Denn auch wenn immer alle sagen, wie wichtig ihnen alternative hersteller und kleine Systeme sind, am Ende ist doch GW das Maß aller Dinge. Da brauche ich mir nur unsere Klickrates bei den News anschauen…

    Das stimmt nur zum Teil.
    1. Hat keiner gesagt das GW aussen vor bleiben soll. Nur das es keine Tunierveranstaltung werden sollte. Gibt es keine GW-Spieler die nur mal so ein Spielchen spielen (dann tun sie mir sehr leid – Nicht gegen Tuniersachen und so aber just for fun muss bei einem Hobby einfach mal sein)

    2. Die anderen Systeme sind (zumindest in Deutschland) ziemlich unbekannt und solche Veranstaltungen könnten durch Testspiele helfen die Berührungsängste mancher GW-Spieler zu beseitige. Nur muss man dazu irgendwo Leute herkriegen die Lust haben die Systeme gut zu präsentieren. Viele Skirmish Systeme kann man ganz nett neben einer Warhammer Armee herlaufen lassen oder sogar kombinieren.

    3. Ich würde ein kleineres Treffen bevorzugen. Mit vielen Tollen Geländeplatten auf denen verschiedenste Sachen gespielt werden wie nettes Dungeon Zeugs (Hero-Quest?), Star Wars, Zombies und was weiss ich halt. Alles was Table-Top hergibt was man aber in der Regel nicht selbst macht (und da sind nun mal die Alternativen Systeme besser geeignet als ne 0815 Warhammer – Feldschlacht)

    Kurz und Gut – Ich hätte gerne so ne Veranstaltung wie die Tactica bloß ein wenig Zentraler als Hamburg

  • Ja, Kinners. Jedes Jahr über den Games Day meckern, jetzt mal die Gelegenheit haben Vorschläge und Wünsche zu äußern und dann kommt kein Feedback.

    Da brauch auch keiner nachher Jammern, dass es keine Alternativen gibt.

    Wir stehen in Kontakt mit verschiedenen Leuten, die in der Lage sind was zu veranstalten und auf die Beine zu stellen. Noch ist genug Zeit für Planung und um auf entsprechende Wünsche einzugehen, also nutzt die Gelegenheit!

  • Hmm… Wünsche… es geht ja um Wünsche…

    Erstmal Grundlegendes:

    – gute Erreichbarkeit via Zug. Am Besten in HBF-Nähe, einfach von irgendwoher mit dem Zug anreisen, rausfallen ein paar Minuten Fußweg, da sein. Spaß haben und genauso problemlos wieder zurück – da würde ich auch quer durch Deutschland fahren.

    – Location sollte über sanitäre Anlagen (mehr als ein Dixie oder Klowagen) und Versorgung mit Essen/Trinken verfügen.

    – Genügend Platz an den Tischen das man davor sitzen kann (dementsprechend am Besten auch gleich Sitzgelegenheiten).

    – Frischluftzufuhr; wir hatten hier schon Turniere in den Kellergewölben von Kirchen und alten Gutshäusern – Lokalität war atmosphärisch top, aber nach einer Stunde war es schon extrem warm, am Ende des Tages stank es einfach nur noch nach schwitzigen Nerdleibern… war… unangenehm 😉

    Ich bin gerne bereit für ein gut ausgestattete Örtlichkeit einige Euro mehr auszugeben.

    Jetzt ein bisschen mehr zum spielen an sich:

    Abwechslung und vorallem Bewegung, lieber kleine/kurze Spiele statt ausgedehnten Schlachten (bzw. beides, aber dann vorher mit klarer Ansage das ein Kampf so-und-so lange dauern kann). Sodaß man nicht nur bei seinem Stammsystem festhängt (da kriegt man den Tag natürlich mit entsprechender Punktzahl auch rum) sondern das man vorallem auch mal was Neues oder Anderes probiert und dazu auch mehr oder weniger motiviert wird. Bzw. wenn man nur sein Stammsystem spielt, viele verschiedene Gegner trifft und möglichst viele zum spielen kommen (oft ist es ja so das es dann Warteschlangen gibt oder die Teilnehmerzahl gecapped wird – und sowas nervt).
    Hierzu zählen natürlich auch viele Demospiele – am Besten mit der Möglichkeit (vergünstigt ;P) ins SPiel einzusteigen in Form von Verkaufsständen – gerade Spiele mit Quickplay-Regeln bieten sich hier an.

    Keine regeltechnischen Beschränkungen (sprich dies und das darf nicht geführt werden usw.), aber auch kein „Anreiz“ zum bärtigen Spielen in Form von „BEster Spieler“-Pokalen oder dergleichen. Das lockt grundsätzlich Spieler auf den Plan die mir den Spaß versauen. Mit anderen Worten weniger „competetion“ mehr Spaß am Spielen.

    Miniaturvirtuosen in Aktion erleben ist auf jeden Fall auch Pflicht, am liebsten mit Kamera davor, sodaß man auf einer Leinwand oder Monitor vergrößert zu sehen bekommt was der Künstler gerade macht (sowas habe ich erstaunlicherweise noch nie gesehen, bietet sich aber geradezu an).
    Vielleicht auch in Verbindung mit Workshops, obwohl ich mir vorstellen könnte das sowas maltechnische Themenbereiche allenfalls anreißen kann und das man in einem vernünftigen Workshop wieder lange drin sitzt.

    Verkaufsstände! Nicht nur von den Vertriebsfirmen sondern gerne auch von Läden aus der Umgebung / dem Ort wo das Event stattfindet.

    Flohmarkt/Tauschbörse/Auktion für Bits/Sammelkram/Raritäten/artverwandtes Zeug (Pen & Paper, Romane) usw.
    Idealerweise gibt man seinen Kram ab der dann von den Jungs und Mädels des Veranstalters bewacht/verkauft wird im Laufe des Tages und dann ausgezahlt wird, bzw. gleich in den Verkaufsständen umgesetzt werden kann. Ist ein bisschen Zettelwirtschaft, aber ich (ver)kaufe immer einigen Kram auf den örtlichen Rollenspiel-Cons und möchte das nicht mehr missen.

    Und ganz wichtig, zumindest für mich als Metalhead, ein gut gemachts T-Shirt, welches ausdrückt: „Ich war da! Mir hat’s gefallen! \m/“.

    Mehr Wünsche wenn sie mir einfallen…

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