Unboxing: Warhammer 40.000 Armageddon
Heute schauen wir uns die neue Starterbox für Warhammer 40.000 an.
Auf einen Blick:
Produkt: Warhammer 40.000 Armageddon
Hersteller: Games Workshop
Material: Plastik, Papier, Bücher
Maßstab: 32mm
Preis: XXX EuroDas Material wurde von Games Workshop gestellt.
Ausgepackt:
In dieser Box befindet sich unterhalb der Gussrahmen das ganze Printmaterial der Box:
Alle Dinge sind sauber einsortiert:
Und das ist das gesamte Printmaterial der Box:
Decals gibt es ebenfalls reichlich:
Die Gussrahmen:
Marines:
Orks:
Wenn ich mich im Urlaub richtig erinnere, liegt der Gussrahmen der Boys und Grotse doppelt in der Box. Insgesamt entsprechen die Gussrahmen dem, was man von GW her kennt. Detailschärfe und Angüsse überzeugen und man kann sofort mit dem Zusammenbau loslegen. Genau das tun wir dann jetzt auch!
Gebaut und bereit:
Marines:
Die Marines starten in diese Box mit vier Charaktermodellen: ein Captain, ein Scriptor, ein Ordenspriester mit Sprungmodul und ein Standartenträger. Wie üblich stehen alle auf 40mm Bases. Der Zusammenbau stellt einen vor keine Probleme. Der Captain befindet sich in einem eigenen Gussrahmen und bringt immerhin drei mögliche Köpfe mit, davon einer ohne Helm. Der Scriptor teilt sich die Gussrahmen mit dem Expugnatorgarde-Trupp, Ordenspriester und Standartenträger teilen sich die Gussrahmen mit dem Eradicatortrupp. Entsprechend dauert es bei den letzteren drei einen Tick länger bis man alle Teile beisammen hat. Scriptor und Standartenträger dürfen wieder zwischen Helm und barhäuptig wählen.
Danach widmen wir uns dem Trupp Intercessors. Dieser kommt in seinen eigenen Gussrahmen. Auffällig ist hier, dass der Trupp tatsächlich exakt zur Hälfte in die beiden Gussrahmen verteilt wurde. Vielleicht ist diese Info für Leute die sich die Box teilen wollen interessant, Der Trupp bringt keinerlei Optionen mit und so ist der Intercessor-Seregant die einzige Figur dieser Space Marines, der auf einen Helm verzichten muss. Interessanterweise ist der Helm auch nirgends an der Figur zu finden wie z.B. am Gürtel. Alle Intercessors sind mit Boltgewehren bewaffnet, der Sergeant trägt zusätzlich ein Kettenschwert und einer der Marines verfügt über einen zusätzlichen Unterlaufgranatwerfer. Gefühlt war bei den Intercessors die alles umlaufende Gusslinie stärker ausgeprägt als bei den anderen Modellen.
Es folgen die Expugnatorgardisten. Drei der insgesamt fünf Modelle, darunter der Sergeant, werden in springender Pose mit kleinen Felsnadeln dargestellt. Optionen gibt es hier keine. Der Sergeant trägt ein zweihändig geführtes Relic Sword, einer der Gardisten eine Plasmapistole. Alle Gardisten bis auf den Sergeant sind mit Energieschwertern bewaffnet. Das ist eine Bewaffnung wie sie sich aus dem aktuellen regulären Bausatz so nicht darstellen lässt.
Der Eradicator-Trupp besteht aus drei Modellen und hier kommen noch einmal 40mm Bases zum Einsatz. Der Sergeant darf hier wieder zwischen zwei Köpfen wählen, also mal wieder mit oder ohne Helm in die Schlacht ziehen. Im Gegensatz zu den sonst erhältlichen Eradicators sind diese hier mit Schweren Boltern bewaffnet. Zudem bringt jeder seine eigene Base-Deko mit.
Last but not least haben wir noch den neuen Land Speeder. Hier hat GW nicht einfach das alte Firstborne-Modell auf Primaris-Maße aufgeblasen, man hat aber auch nicht einfach den bisherigen Primaris-Land Speeder in einen ETB-Bausatz verwurschtelt. Vielmehr hat man beide Designs vermischt und so etwas neues, wenn auch recht ähnliches erschaffen. Zu Beginn und die meiste Zeit des Baus fühlt es sich dennoch eher wie ein ETB-Modell an. Theoretisch kann hier alles zusammengesteckt werden und vielleicht käme man auch völlig ohne Kleber aus. Der Land Speeder bietet für seine Besatz jeweils zwei Kopfoptionen an und zwei Optionen für die Frontbewaffnung welche sich tatsächlich durch simples Stecken austauschen lassen. Magnete sind nicht notwendig. Es handelt sich dabei um eine Sturmgatlingkanone oder einen schweren Flammenwerfer.
Interessant ist aber noch ein anderes Teil welches am Ende übrig bleibt und in der Anleitung schlicht nicht erwähnt wird. Dabei handelt es sich um den Großteil der an der Unterseite montierten Finne. Einmal existiert sie integriert in eine Felsnadel mit Rauchgranate die in diesem Fall als Flugständer dient. Aber es ist auch möglich Felsnadel und Rauch weg zu lassen und stattdessen die andere Finne zu verwenden, Leider benötigt man noch ein zusätzliches Bauteil welches aber nur einmal im Gussrahmen vorhanden ist. Man muss sich also entscheiden. Zusätzlich hat der Land Speeder auf der Unterseite in der Mitte eine kugelförmige Einbuchtung für einen Flugständer.
Orks:
Die Orks wollte ich diesmal nur zusammenstecken um zu testen, ob Kleber benötigt wird – und um nach dem Grundieren noch an alle Details zu kommen. Beginnen wir mit den Fahrzeugen:
Sowohl das Big Mek Dakkarig als auch das Wartrakk lassen sich gut zusammensetzen, beim Mek kann die Waffenplattform auch nach dem Zusammenbau noch gedreht werden. Beide Figuren besitzen jedoch keine Bauoptionen.
Bei den Charakteren war der Zusammenbau etwas unterschiedlicher:
Während sich der Warboss und der Painboy samt Gehilfe sehr schön bauen ließen sind beim Weirdboy die Steckverbidnugnen zwischen dem vorderen und dem hinteren Oberkörper nicht perfekt stecken, mir ist eines der abstehenden Kabel gebrochen – was mir hier den Klebereinsatz doch nicht erspart hat und mich aus dem Wohnzimmer doch an den Basteltisch vertrieben hat.
Den Anschluss machen der Bannernob, der Big Boss und die Boss Nobs:
Während der Bannernob und der Big Boss noch aus spezifischen Teilen bestehen starten wir bei den Boss Nobs mit den ersten Orks aus dem doppelt vorhandenen Gussrahmen. Für diese Gussrahmen gibt es für jede Figurengruppe aus 2 Figuren 2 Bauoptionen, bei einer Dreiergruppe 3 Varianten, die vorderen und hinteren Oberkörper zu kombinieren:
Zu guter Letzt sind noch die Gretchin zu bauen, die jeweils aus zwei Teilen bestehen und sich daher auch unterschiedlich bauen lassen
Größenvergleich:
Marines:
Space Marines sind auch in der Armageddon-Box so in etwa Space-Marine-groß.
Orks:
Die Orks sind groß und wuchtig! Ich habe hier zum Vergleich einen Space Marine antreten lassen:
Fazit:
Die Space Marines der Armageddon-Box 2026 haben bereits vor Erscheinen jede Menge Kritik von allen Seiten abbekommen. Ob es nun darum ging, dass ihre generelle Anwesenheit in der Box in kritisiert wurde oder darum, dass es eben keine Blood Angels sind, sondern einfach nur generische, rot angemalten Space Marines. Dazu das Werbeversprechen dass gerade die Intercessors nun Elemente der Firstborn-Rüstungen zeigen sollen und das Ende des Abendlandes, Pardon der Firstborn, damit beschlossene Sache ist.
Und ja, bis auf den Land Speeder handelt es sich tatsich nicht um wirklich von Grund auf neue Modelle. Oben im Text wurde es auch bereits erwähnt: Es sind Intercessors, Expugnatorgarde und Eradicators. Wobei zumindest Expugnatorgarde und Eradicators neue Waffen mitbringen, die sie so bisher nicht hatten. Und ja, die Rüstungen der Modelle weisen hier und da Elemente von Firstborn-Marines auf: Hier ein Mk VII Helm, dort ein Beinpanzer mit runden „Pocken“ einer Mk V. Auch ist mehr Diversität bei den Brustplatten zu finden. Etwas, das mit der sonstigen Uniformität der bisherigen Primaris Tacticus-Rüstungen bricht. Sehen sie dadurch aus wie größenangepasste Firstborn-Marines? Nein. Aber schlecht sehen sie auch nicht aus. Die Charaktere und Expugnatorgarde haben schicke, vergleichsweise dynamische Posen und die Modelle sind insgesamt in ihren Details stimmig. So feuert einer der Intercessors seine Boltpistole ab während der Clip im Boltgewehr fehlt. Und auch das entsprechende Pistolenhalfter ist leer. Wahrscheinlich war gerade keine Zeit zum Nachladen. Ganz im Gegensatz zu einem anderen Intercessor, der bereits ein neues Magazin in der linken Hand hält um sein leergeschossenes Boltgewehr neu zu laden. Und auch der Eradicator Sergeant muss sich wohl recht kurzfristig eines Feindes mittels Boltpistole erwehren, das aus seinem Schweren Bolter ausgeworfene Magazin liegt vor ihm auf dem Boden. Bei einem anderen Eradicator sieht man Bolthülsen nicht nur am Boden vor ihm sondern auch im Auswurfschacht der Waffe und quasi im Fall in Höhe des Magazins.
Der Land Speeder hingegen ist neu und wir könnten ins vorstellen dass es sich dabei auch um das spätere Release-Modell handelt, ergänzt um einen üblichen transparenten Flugständer. Der Bausatz ist jedenfalls entsprechend vorbereitet.
Da Orks sind da größten und da besten oder so – die neuen Modelle sind prima geworden! Da ich die Figuren bisher nur gesteckt und nicht geklebt habe sieht man noch den ein oder anderen Spalt, der sich aber durch Druck schließen lässt und beim Verkleben verschwidnen wird. Der doppelte Gussrahmen für die Boys fällt durch die doppelten Bauoptionen nicht sehr auf – nur wenn man sich vierzig der neuen Orkboys auf den Tisch stellen will hat man Dubletten. Im Gegensatz zu den alten Boys, die mir immer sehr nach Skoliose gewirkt haben sind die Posen deer neuen Modelle dynamischer und die Rücken weniger verbogen. Der neue Warboss überragt die Boys um ein gutes Stück, passt aber prima zu meinem älteren Modell.
Betrachtet man die Modelle im Zusammenhang mit dem gerade veröffentlichten Bataillon so fügen sich die Modelle dort besser ein als bei den Viechjägern – wir haben hier die motorisiertere, in meinen Augen klassischere Orkart vor uns. Der neue Mek mit seinem offenen Führerstand passt gut in dieses Konzept, auch das Halbkettenfahrzeug wirkt stimmig – wobei beide Fahrzeuge eine kantiger Formensprache haben als das Waaghtrike, der Squiggbuggy oder die Kopta. Der neue Painboy mit der Schürze und der Weirdboy sind mir willkommene Ergänzungen des aktuellen Modellkatalogs. Mein Hauptkritikpunkt an den Modellen ist das Fehlen von kleinen, witzigen Szenen, die man sonst häufig auf den Orkfahrzeugen gefunden hat – die Modelle wirken durchgehend etwas fieser und weniger wie der Comic Relief.



















































































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