TablePottCast: Folge 144
Das TablePott-Team hat eine neue Podcast-Folge hochgeladen.
KI IM TABLETOP-HOBBY – REVOLUTION, WERKZEUG ODER PROBLEM?
Künstliche Intelligenz hält immer stärker Einzug ins Tabletop-Hobby – von Kampagnenideen und Lore-Texten über Artwork bis hin zu Turnieranalysen. Doch ist KI nur ein praktisches Werkzeug oder verändert sie die kreative Seele unseres Hobbys?
In dieser Folge sprechen wir über die Chancen und Risiken von KI im Tabletop: Wie nutzen wir KI selbst? Warum sorgt KI-Art für so viele Diskussionen? Welche Auswirkungen hat die Technologie auf Künstler, Content Creator und die Community? Außerdem werfen wir einen Blick auf Trench Crusade, KI-Moderation, zukünftige KI-Agenten und die Frage, ob „Human Made“ bald zum neuen Qualitätssiegel wird.
Eine spannende Diskussion über Kreativität, Technologie und die Zukunft unseres Hobbys.
Heute mit : Martin und Fabian
Durch den Link in der Quellenangabe kommt ihr direkt zum Podcast:
Quelle: TablePottCast






Da das was derzeit als KI vermarktet wird nicht kreativ ist und nur auf den gestollenden Arbeiten anderer aufsetzt hat sie weder im Alltag wo sie mehr schadet als nutzt noch im Safespace Hobby was zu suchen. (imho)
Anmerkung: Den Pottcast hab ich mir nicht angehört und hab auch nicht vor. Das obere ist einfach meine Meinung zum Thema KI
Gerade du solltest deine Beiträge mal durch eine KI jagen, damit die ganze Orthografie in Ordnung gebracht wird…
Na wenn man nix beitragen kann, kann man immer noch ein argentum ad hominem in den Raum stellen.
Es heißt übrigens „Argumentum ad hominem“, was Bratis Vorschlag nur unterstreicht.
Stimmt.
Muss echt mal die Handytastatur zurücksetzen, hab der schon wieder zu viel Blödsinn „beigebracht“.
Argentum wäre Silber. So wie in „Schweigen ist Silber“ 😂
Das Sprichwort geht anders.
In dieser Folge habe ich vor allem die Mischung aus vertrauten Stimmen, lockerer Gesprächsatmosphäre und thematisch breiter Nerd-Kompetenz genossen. Für Hörerinnen und Hörer, die die Podcast-Reihe und die Sprecher bereits kennen, funktioniert die Episode genau deshalb so gut: Man kommt sofort rein, fühlt sich abgeholt und merkt schnell, dass hier nicht nur oberflächlich über einzelne Titel gesprochen wird, sondern dass mehrere Themen aus der Gaming- und Hobbywelt sinnvoll zusammengeführt werden. Gerade diese Vertrautheit macht den Reiz aus, weil die Folge nicht erst lange erklärt, wer da spricht oder warum ein Thema interessant sein könnte, sondern direkt in einen natürlichen, eingespielten Austausch startet.
Besonders stark fand ich, wie die Folge unterschiedliche Unterthemen miteinander verknüpft. Wenn über ältere Strategietitel wie Starcraft oder XCOM gesprochen wird, entsteht nicht nur Nostalgie, sondern auch ein guter Vergleich zu heutigen Designentscheidungen und Spielerwartungen. In Kombination mit Themen wie Gothic Remake, Warhammer 40K, Modiphius und KI bekommt das Gespräch eine schöne Spannweite: Von klassischen Spieleerinnerungen über aktuelle Marken und Systeme bis hin zu Entwicklungen, die den Hobby- und Medienbereich gerade verändern. Für mich war das kein lose aneinandergereihter Themenmix, sondern eher ein Gespräch, das zeigt, wie eng diese Bereiche miteinander verbunden sind.
Ein Highlight war für mich die Art, wie die Folge offenbar zwischen Detailtiefe und Unterhaltung balanciert. Solche Episoden leben davon, dass die Sprecher nicht nur Fakten abarbeiten, sondern ihre Einschätzungen, Vorlieben und kleinen Seitenhiebe mit einbringen. Genau dadurch entstehen die Momente, die hängenbleiben: etwa wenn ein Spiel oder System nicht nur genannt, sondern im Kontext seiner Stärken, Schwächen oder seiner Bedeutung für die jeweilige Szene eingeordnet wird. Gerade für Leute, die die Reihe kennen, sind das oft die besten Stellen, weil man den persönlichen Blick der Sprecher wiedererkennt und die Dynamik untereinander schätzt.
Auch die thematische Breite hat für mich gut funktioniert, weil sie verschiedene Interessen bedient, ohne beliebig zu wirken. Wer sich für Strategie, Sci-Fi, Tabletop oder Games mit starker Lore interessiert, bekommt hier einiges geboten. Besonders gut fand ich, dass die Folge offenbar nicht bei reiner Fanliebe stehen bleibt, sondern auch Raum für kritische Einordnung lässt. Dadurch wirkt das Gespräch glaubwürdig und nicht wie bloße Begeisterungssendung. Solche ausgewogenen Einschätzungen machen gerade dann Spaß, wenn man die Stimmen bereits kennt und ihre Perspektive einschätzen kann.
Für mich ist das insgesamt eine Folge, die vor allem von ihrer Mischung aus Vertrautheit, Inhaltstiefe und thematischer Verbindung lebt. Sie bietet keine isolierten Einzelthemen, sondern ein rundes Gespräch, das verschiedene Nerd- und Gaming-Bereiche zusammenführt und dadurch mehr ist als die Summe seiner Teile. Das macht sie besonders für bestehende Hörer interessant, weil man genau das bekommt, was man an der Reihe und den Sprechern schätzt: Persönlichkeit, Fachbezug und ein gutes Gespür dafür, welche Themen gerade wirklich Gesprächswert haben.
Fazit: Eine sehr gelungene, vielseitige und angenehm eingespielte Folge, die vor allem durch ihre thematische Bandbreite und die vertraute Dynamik der Sprecher überzeugt. Für Kenner der Reihe ist das eine starke Episode mit hohem Wiedererkennungswert und vielen guten Gesprächsmomenten.
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.
Ernte, was Du säst. ^^
Der KI hat die Folge gefallen 🙂
😂👍
Gibt’s schon sowas wie AI Forensiker, die uns jetzt ableiten können welches Modell du benutzt hast und was in deinem prompt stand? 😄
Ich sage chatgpt und Themen wie den Unterhaltungscharakter und Videospiele hast du explizit genannt. chatgpt gibt uns übrigens eigentlich 9 von 10 Punkten für die Folge 😆
@martin
perplexity:
„Ausführliche persönliche Rezension aus der Ich-Perspektive, die alle Unterthemen zusammenfasst, Highlights hervorhebt und mit Beispielen belegt. Zielgruppe sind Leute, die die Podcastreihe und die Sprecher bereits kennen. Am Ende ein Fazit und eine Bewertung formulieren.“
👍😄
Mit Hilfe von KI habe ich schon 2 Tabletopsysteme und ein Kartenspiel erstellt. Die Betonung liegt auf Hilfe
Da stellt sich halt mir die Frage: Wie viel Hilfe? Ich kenne vermutlich keins deiner Spiele aber allein der Gedanke, dass da in einem für mich als potenzieller Konsument nicht ersichtlich ist, was alles auf AI gewachsen ist … Wäre für mich ein Ausschlusskriterium. Jeder AI Content gehört transparent gekennzeichnet, egal welcher Natur – meine Meinung.
ich kann es dir genau sagen: Alle Illustrationen und eine Brainstormhilfe. Das Spieletesten in der Frühphase beschleunigt es auch. Natürlich ist es moralischer, Grafiker zu beauftragen. Aber ich fand niemand passenden für meine Ideen
Jau, kannst du ja auch machen. Ist ja auch nur meine Ansicht … Ich würde halt nur kein TT-Produkt nutzen wollen, wo für mich nicht nachvollziehbar ist, was ist AI, was nicht. Wenn deine Grafik mit AI ist … Vl auch andere Sachen. Und am Ende hat man ein minderwertiges Produkt was auf Annahmen eines Algorithmus basiert. Ist keine Unterstellung für dein System und deine Idee, nur ein Gedankengang.
Die Spielregeln schreibe ich grundsätzlich immer selbst
Mag ja sein.
ich habe auch schon vor KI Regeln geschrieben, nur so wird jetzt das ganze Drumherum schneller fertig.
Was mit KI niht möglich ist: sinnvolle Pappfaltvorlagen erstellen für den Plotter.
Bezüglich Pappfaltungen gibt die KI dir aber wahrscheinlich zumindest Tipps wie du das mit anderen Mitteln umsetzen kannst oder? Den Aspekt hatten wir irgendwie vergessen zu erwähnen. I.d.R. kriegt man da schon Infos, die einen zumindest weiterführen.
klar, aber ich habe 11 Jahre Erfahrung im nutzerfreundlichen Gestalten von Pappbausätzen. Und da sieht man die Defizite bei KI
@Cardboard: „alle Illustration, Hilfe beim Brainstorming und playtesten“ klingt für mich nach wesentlich mehr als nur die von Dir betonte „Hilfe“ bei der Entwicklung.
Dann fände ich es ja fast noch besser, du würdest das lästige ausformulieren der Ideen einem Roboter überlassen.
In auch ich hoffe we TrustCrust, dass solche Entwicklungen entsprechend gekennzeichnet sind – ich mag es einfach nicht.