GW: Armeezusammenstellung in der 11. Edition
Die Art eine Armee für Warhammer 40.000 zusammenzustellen ändert sich in der kommenden 11. Edition, mit mehr Kontingenten und armeespezifischen Missionszielen.
So stellst du in der neuen Edition von Warhammer 40.000 eine Armee zusammen
Die neue Edition von Warhammer 40.000 wurde angekündigt und mit den neuen Kontingentsregeln wirst du einzigartigere und effektivere Armeen als je zuvor zusammenstellen können.
Warum solltest du dich auch nur auf eine Sache konzentrieren müssen, wenn du herumschleichende Space Marines UND schwer gepanzerte Eliten magst?
Wie wir in der Preview-Showbereits angekündigt haben, werden all deine aktuellen Codices weiterhin gültig sein, wenn die neue Edition erscheint. Du kannst die Kontingente daraus, die du bereits kennst und liebst, nutzen, ohne das Spiel stark durcheinander zu bringen. Es wird außerdem 70 neue geben, mit denen du Spaß haben kannst, und jedes einzelne, alt wie neu, funktioniert mit einem Kontingentspunkte-System.
Je nach Größe deines Spiels kannst du eine Anzahl an Kontingenten entsprechend den Kontingentspunktkosten wählen. Die mit weniger starken Regelauswirkungen oder einem spezifischen Einheitenfokus kosten einen Punkt. Kontingente, die deiner ganzen Armee signifikante Vorteile bieten, kosten bis zu drei Punkte.
Dieses neue System bietet dir mehr Flexibilität für die Gestaltung des Themas deiner Armee und erlaubt es dir, charakterstarke Einheiten zu wählen, ohne in Sachen Kampfkraft Kompromisse eingehen zu müssen. Das bedeutet auch, dass ein paar der größeren Kontingente keinen übergroßen Einfluss auf kleinere Partien haben.
Beispielsweise möchtest du als großer Fan der Raven Guard vielleicht ein Kontingent wählen, das sich ganz auf Einheiten in Phobos-Rüstung wie Infiltratoren konzentriert. Solch ein Kontingent würde dir Verbesserungen und Gefechtsoptionen bieten, die ganz genau auf die Einheiten abgestimmt sind, die du gerne einsetzt. Wenn du es mit einem größeren, allgemeineren Kontingent kombinierst, das eine große Infanteriemenge in einer Einsatzverband-Schlacht betrifft, erhältst du eine Armee, die genau an deinen Spielstil angepasst ist.
Bitte beachte, dass das nicht bedeutet, dass du dir wieder eine Armeesuppe aus verschiedenen Codices zusammenstellen kannst. Du wirst weiterhin deine Armee aus deinem Codex wählen, fast so wie jetzt auch schon. Die Kontingente werden dir dann Regeln geben, die deine gesamte Armee betreffen, auch wenn manche Kontingente und Regeln nur auf bestimmte Einheiten darin eine Auswirkung haben.
Vielleicht denkst du dir „Moment! Was, wenn ein neues Kontingent einen Einheitentyp abdeckt, der keine Charaktermodelle hat? Sind Verbesserungen nutzlos?“ und das wäre eine sehr gute Frage. In der neuen Edition wird der Begriff Aufwertung für manche Verbesserungen eingeführt, was bedeutet, dass sie für bis zu drei Modelle, die keine Charaktermodelle sind, eingesetzt werden können und dabei nur als eine Auswahl gelten. Ihre Punktekosten musst du aber einzeln zahlen.
So hast du noch mehr Möglichkeiten, deine liebsten Einheiten zu individualisieren und sie als erfahrenere oder fähigere Krieger hervorzuheben. Hervorragend für das Spielgefühl wie auch die Narrative!*
Nebenbei bemerkt: Charaktermodelle, die sich einer Einheit anschließen, werden jetzt entweder als Anführer oder Unterstützung angeschlossen und eine Einheit kann je einen von beiden haben.** Manche Armeen konnten dies bereits vorher mit Sonderregeln, wie zum Beispiel mit dem Apothecarius der Space Marines. Jetzt ist das für alle ganz einfach möglich. Du wählst außerdem, welcher Einheit sie sich anschließen, wenn du deine Armee zusammenstellst und nicht zu Beginn des Spiels. Wenn wir ehrlich sind, haben die meisten von uns das eh schon so gemacht.
Schließlich werden dir Kontingente eine oder mehr Truppenaufstellungen bieten, die du wählst, wenn du deine Armee zusammenstellst. Es wird insgesamt fünf geben und vor dem Spiel vergleichst du deine mit denen deines Gegners, um herauszufinden, welche Missionen ihr beide spielen werdet.
Über Missionen gibt es noch viel mehr zu erzählen, schau also morgen wieder vorbei, um einen Blick darauf zu werfen. Ansonsten werden dir die Regeln für die Armeezusammenstellung angenehm bekannt vorkommen. Du kannst dich also ganz darauf konzentrieren, coole thematische Armeen zusammenzustellen und Kontingente zu mischen, die zu deinem Hobbyistenherz sprechen.
* Und es eröffnet dir auch noch neue Möglichkeiten für Umbauten!
** Anführer können, wenn sie wollen, auch alleine herumlaufen, aber Unterstützungseinheiten müssen einer Leibwache angeschlossen werden. Wichtige Unterscheidung.
Quelle: Warhammer Community
Warhammer 40.000 ist unter anderem bei unseren Partnern Fantasy-In und Minyarts erhältlich.









Mehr Freiheiten und mehr Auswahl sind nicht immer nur gut.
Ich hatte eigentlich gehofft GW würde das Detachment System radikal entschlacken. Gerade für Einsteiger ist das am Anfang schwer zu durchschauen.
Vor allem wird sich sicherlich am Ende wieder nur eine „gute“ (sprich: turniertaugliche) Variante etablieren, die alle spielen und die restlicheen 99% schaut keiner mehr an.
Ich bin schon seit Jahren bei 40k raus und nahm an das mit einer neuen Edition das Ganze weiter entschlackt werden könnte, aber wenn ich mir den Artikel so durchlese scheint es gefühlt noch komplizierter zu werden und dabei sprechen wir hier nur von der Armee-Zusammenstellung mit den damit verbundenen Konsequenzen. Schade, denn die Grundregeln sollen wohl auch gleich bleiben, soweit gerüchtet wird? Also leider bei GW (wieder) nicht grundlegend Neues. Ich glaube dann werde ich doch weiter bei One Page Rules Grimdark Future bleiben, oder Firefight von Mantic Games. Vermutlich ist meine Erwartungshaltung da einfach zu groß gewesen an GW 🤔 …
Scheinbar, gerade wenn du deshalb bei diesem mistigen OPR / Mantic Zeug bleibst.
OPR also „mistig“? Naja ist halt deine Meinung und die soll dir auch als Fanboy bleiben.
Warum bist Du der Meinung, dass OPR und Mantic mistig sind, hast Du schon beides mal ausprobiert und sprichst aus Erfahrung? 😉
Verstehe die Kommentare nicht, früher wurde scih beschwert wenn alles immer simpler wurde. 40k ist schon recht simple, für die B&B spieler, und behält für die die es wollen immer noch eine gewisse Komplexität.
Ich Verstehe dass nicht jeder ein ultrakomplexes System ala Infinity oder Horus Heresy möchte, aber gleichzeitig muss es doch gerade im Tabletop nicht zu simple sein, und darf gerne einen Rest der Komplexität und Verkopftheit behalten, das gehört doch zum Hobby dazu.
Und ja ich weiß Job, Kids, etc da bleibt vll nicht viel Zeit übrig, aber dann ist es vll auch nicht (mehr) das Hobby was man möchte…
GW Bleibt sich und seiner Zielgruppe treu mit dem System, und auch in den nächsten 11 Editionen wird sich daran nicht viel ändern.
Wie heißt es so schön:
A game for everyone is a game for no one.
Ich sehe deinen Punkt. Ich glaube aber das mit der Komplexität wird oft falsch verstanden.
Wo es wirklich taktische/spielerische Tiefe schafft, Möglichkeiten öffnet, die Spieler fordert, darf es ja gerne komplex sein.
Aber GW neigt dazu, sich regelmäßig ein bisschen zu verrennen. Dinge, die eigentlich ganz einfach sein könnten, werden unnötig kompliziert. Dinge, die gut funktionieren werden vereinfacht, was dann wiederum andere Dinge kompliziert macht😅. Wobei man sagen muss, das ist nicht nur ein GW Problem! (Ja, ich schaue auf dich Star Wars Legion)
Bei den Detachments sehen ich so einen Fall. Grundsätzlich ist die Idee ja gut. Aber mach doch einfach 5-10 für matched play. Keine 70. Die anderen kommen in den narrative modus. Oder macht die Armeeorganisation so, dass man flexibler ist.
Wenn sich das zusammen stellen der Armee so anfühlt wie eine Steuererklärung dann passt für mich was nicht.
Ich glaube ich habe maximal vier Spiele in der noch aktuellen Edition gespielt, grundsätzlich stimmt es, dass es relativ einfach ist – zumindest was die Grundmechaniken angeht. Es ist oft einfach zu aufgebläht dass man sich zig Datasheets, Detachments und was weiß ich nicht wie das alles heißt, merken muss.
Und genau das macht es so unattraktiv für mich zu spielen. Aber eine Chance werde ich der neuen Edition schon geben.
Ich hoffe nur, das es nicht wieder so weitergeht, mit der Sache „Sonderregel der Sonderregel in und mit der Sonderregel“ den das nervt mich gewaltig!! Auch bei Killteam wird es immer undurchsichtiger.. >> ausgewogen ist das schon länger nicht mehr, siehe APG und Rüstungswürfe!
Dennoch danke für den Beitrag.
Ich bin mal der Advokat Diabolus: Die 11. Edition 40K wird von den Regeln ebenso schlecht werden, wie die 10 Editionen davor. Aber der Spielerbasis ist es egal, deswegen kann ich GW da keinen Vorwurf machen.
Lieben Gruß
Ralf
Ist halt auch völliger Blödsinn. 40k hat Licht- und Schattenseiten in den Regeln. Ich würde auch lieber zurück zur 3. oder 4. Edition. Aber es gibt es ist auch nicht alles mies
Ja, 3. Edition. Hach war dat schön.
Boaaa 3. Edition. Mein Start damals. Hab noch sämtliche Regeln da. War einfach geilo 🙂
Hey Ralf. Ich lade dich gerne mal ein eine Runde W40k 2. Edition zu spielen. Das war alles andere als schlecht.