von BK-Christian | 07.02.2024 | eingestellt unter: Brettspiele, Infinity

Unboxing: REM Racers

Die ferngesteuerten Autos sind los! Wir werfen einen ersten Blick in die Box des neuen Infinity-Rennspiels.

REM Racers Banner

Auf einen Blick:

Produkt: REM Racers
Hersteller: Corvus Belli
Material: Karton und PVC
Preis: 49,95 Euro

Das Reviewmaterial wurde vom Hersteller gestellt.

Inhalt:

REM Racers kommt in einem recht typischen, quadratischen Brettspielkarton daher:

Unboxing REM Racers 1 Unboxing REM Racers 2

Das ist der offizielle Inhalt laut Hersteller:

  • Rulebook
  • 5x Remote miniatures
  • 5x Control Pads
  • 9x Pilot Cards
  • 5x 12-sided Dice
  • 60x Equipment cards
  • 13x Racetrack Tiles
  • 19x Templates (movement, teardrop and collision)
  • 46x Tokens

Im Inneren warten zunächst die Kartonelemente, Karten, Würfel und Regeln:

Unboxing REM Racers 3

Wir blättern kurz ein wenig im Regelbuch:

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Es folgen die Karten und hier fangen wir mit den Piloten an, die vor Spielbeginn zufällig gezogen werden:

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Es gibt aber auch Ausrüstungskarten:

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Und natürlich Würfel:

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Weiter geht es mit den Kartonplatten, aus denen Marker, Fernsteuerungen, Streckenteile und Schablonen Herausgelöst werden:

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So sehen die Fernsteuerungen aus, wenn sie zusammengebaut sind (und einen Piloten erhalten haben):

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Die Steuerungen enthalten nicht nur Infos über das Profil des jeweiligen Racers (Genauigkeit, Panzerung und Biotech-Schutz), hier werden mit den beiden Drehrädern auch Lebenspunkte und aktuelle Geschwindigkeit vermerkt.

Die Autos:

Jetzt wird es Zeit für die eigentlichen Stars der Rennstrecke: die Racers!

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Alle Modelle bestehen aus PVC mit einer Plastikbase. Die Unterteile aller Fahrzeuge sind identisch, ihre unterschiedliche Optik erhalten sie dann durch den Aufsatz und natürlich die Farbe:

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Die Qualität der Modelle ist für PVC durchaus in Ordnung, auch wenn die Kanten wie immer schärfer sein könnten und es natürlich auch wieder die allseits beliebten PVC-Gussgrate gibt. Man kann die Modelle definitiv bemalen, Wunderdinge sollte man dabei aber nicht erwarten.

Angespielt?

Für ein Testspiel hatten wir leider noch keine Zeit, mit etwas Glück klappt das aber morgen! Bis dahin müssen allerdings noch die Modelle fertig bemalt werden, denn die sehen aktuell noch so aus:

Unboxing REM Racers 29

Keine Highlights (werden sie vermutlich auch nicht), aber sie machen Spaß (auch wenn von einem der Modelle zwischendrin die Grundierung teilweise wieder abgeblättert ist…). Mal schauen wie weit ich heute noch komme!

Fazit:

REM Racers ist auf den ersten Blick ein spaßiges kleines Spiel mit ziemlich schicker Optik und durchaus hochwertigen Komponenten. Die Fernsteuerungen sind ein cooler Gag und die Racers sehen mehr als solide aus. Zum Spiel selbst werden wir erst nach dem Testspiel in einem Updateartikel etwas sagen können, ein Punkt ist uns allerdings schon auf der SPIEL aufgefallen: Die Kartenteile besitzen keine Verbindungen (egal ob durch Clips oder eine Puzzle-Mechanik). Gerade auf einer glatten Tischfläche ist das ungünstig, da regelmäßig mit Schablonen hantiert und Racer verschoben werden müssen. Dies führt schnell dazu, dass die Strecke verrutscht – nicht ideal.

Wer mit Mario Cart, Wipeout, F-Zero oder gar Super R.C. Pro-Am aufgewachsen ist, kriegt bei REM Racers sicher wohlige Nostalgieschauer. Die kleinen Krawallrenner passen durch die Hochglanzoptik und leuchtenden Farben gut ins Infinity-Universum und auch die Artworks der Racer, Piloten und Ausrüstungsgegenstände sind gelungen. Mit 50 Euro ist das Spiel fair bepreis und die Einstiegshürde ist überschaubar. Wer also Lust auf ein Rennspiel im Infinity-Universum hat, der kann hier sicher zugreifen. Und wer noch schwankt kann ja abwarten, bis wir das Spiel in der Praxis getestet haben.

BK-Christian

Chefredakteur und Betreiber von Brückenkopf-Online. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deathmatch, Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), diverse Raumschiffe und allerlei Mechs.

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Kommentare

  • Ich habe es vorbestellt. Hätte aber auch nix gg eine 3up Version als limitierte Edition gehabt, da gerade die Rennstrecke doch sehr klein ausfällt und mit dem angesprochenen fehlenden Steckverbindungen das alles sehr fitzelig wird

  • Ich fand das Thema immer witzig und hätte da mit Sicherheit auch eine (jüngere/simplere) Spielegruppe für mich aber ich frage mich wie die zugänglichkeit ist. Kannst du da im Folgeartikel drauf eingehen ob man auch nur mit den Symbolen auf den Karten deren Sinn erkennen kann, wie es um die Mehrsprachigkeit bestellt ist usw.

    Freue mich auf die Fortsetzung, die Renne sehen ja schon mal nice bemalt aus

  • bin noch sehr unsicher, da wir in der Gruppe schon Heat und Downforce als Aufwärmspiele haben, wenn die Kinder noch wach sein sollten. Ich schätze die Zielgruppe sind auch eher Infinity-Anhänger und nicht allgemein der Brettspielmarkt.

  • Ach ich hab mit Infinity nicht am Hut, freu mich aber drauf ..für spielen mit Kids und in Erwachsenemrunden….erwarte eine einfache gaslands-variante

  • Haben es in Essen am Stand von CB gespielt. Nette Mechanik, die Symbolik ist keine Raketenwissenschaft und die englischen Kartentexte kein CoSim-Regelwerk.
    Es ist erstaunlich wie schnell aus einem „das passt noch“ „verdammt, doch in der Bande gelandet“ wird.
    Die Mechanik mit den Schablonen ist stimmig und würde Spass machen, WENN da nicht das Elend mit dem ständig verrutschenden Spielplan wäre.
    Zu fünft am Stand in Essen auf dem kleinen Demokurs wollte kein rechter Spielfluss aufkommmen, ständig gab es Karambolagen, Fahrzeuge wurden bewegt und in 12 von 10 Fällen auch gleich der ganze Spielplan. Kurz und gut: Das blanke Chaos machte sich breit. Der Wiederspielreiz geht da schnell verloren.

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