von BK-Nils | 05.03.2024 | eingestellt unter: Horus Heresy, Reviews

Review: Kampfgruppe der Auxilia Solar Teil 1

Heute werfen wir einen ersten Blick auf die Kampfgruppe der Auxilia Solar Box von Games Workshop, mit der die Elite der Imperialen Garde in Kunstoff die Schlachfelder der Horus Heresy betritt.

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Auf einen Blick:

Produkt: Kampfgruppe der Auxilia Solar
Hersteller: Games Workshop
Material: Kunstoff
Preis: 170,00 Euro

Das Reviewmaterial wurde von Games Workshop gestellt.

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Anmerkung: Es handelt sich um eine limitierte Box, der Inhalt wird aber laut Games Workshop zu einem späteren Zeitpunkt auch separat erhältlich sein. 

Enthalten sind:

  • Auxilia-Solar-Schützengruppe
  • Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe
  • Schwerer Aethon-Wächter
  • Gepanzerter Transporter Dracosan
  • Leman-Russ-Kampfpanzer

Erster Blick in die Box

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Unter dem Deckel finden wir neben einer Menge Gussrahmen, noch eine Bauanleitung, eine Tüte mit 25mm Rundbases, eine einzelne 80mm Rundbase und vier Bögen mit Abziehbildern.

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Die Bauanleitung liegt leider nur oben auf, dadurch hatte sie bereits leichte Kratzspuren und Einschnitte, bei den Abziehbildern sind es zwei unterschiedliche Varianten, mit Motiven in unterschiedlicher Größe. Es gibt hier römische Ziffern und Heraldik, sowohl für die Infanterie, wie auch für die Fahrzeuge. Bei den 25mm Rundbases war Games Workshop sehr großzügig, es sind über 30 Stück enthalten, die 80mm Rundbase dagegen kommt ohne Besonderheiten.

Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe

Den Anfang macht die Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe, ein Kommandotrupp mit fünf Modellen für die Armeen der Auxilia Solar.

Ausgepackt

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Die Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe besteht aus einem Gussrahmen der Auxilia-Solar-Schützengruppe und einem zusätzlichen Gussrahmen mit besonderen Ausrüstungsoptionen. Dabei werden vier Körper aus dem ersten Gussrahmen übernommen, im zusätzlichen Gussrahmen befindet sich ein weiteres Modell. Theoretisch lässt sich auch ein Kommandotrupp mit fünf Modellen und ein zusätzliches Modell bauen, solange man über eine weitere 25mm Base verfügt.

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Wir haben hier noch einmal beide Gussrahmen und die fünf Bases, die benötigt werden um die Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe nach der Bauanleitung zu bauen.

Zusammengebaut

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Die Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe besteht aus einem Offizier, einem Standartenträger, einem Soldaten mit einem Scanner, einem weiteren mit einem Funkgerät und einem regulären Soldaten mit Lasergewehr.

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Die fünf Modelle tragen eine Plattenrüstung, dabei steht jedem Modell eine besondere Brustplatte zur Verfügung, um diese von einem regulären Mitglied der Solar Auxilia hervorzuheben. Der Anführer, der regeltechnisch sowohl einen Solar Auxilia Legate Marshal darstellen kann, wie auch in unserem Beispiel hier einen Auxilia Captain oder Marshal. Langfristig soll noch ein fünftes Modell in den Trupp kommen, damit die erste Option wahrgenommen werden kann.

Bei den übrigen Modellen haben wir einen Standartenträger, der eine aufwendig gestaltete Standarte in die Schlacht trägt, einen Soldaten der gerade seinen tragbaren Scanner begutachtet und Informationen weitergibt, der Funker hat sein Visier hochegklappt und empfängt gerade eine Meldung und der einfache Soldat hat sein Bayonet aufgepflanzt.

Größenvergleich

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Zum Größenvergleich treten an ein Legio-Praetor der Space Marines in MKVI Rüstung, zwei Vertreter der Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe und ein Sergeant der Cadianische Stosstruppen.

Schwerer Aethon-Wächter

Mit dem Schweren Aethon-Wächter schauen wir uns als nächstes einen gepanzerten Läufer aus dem Arsenal der Solar Auxilia an.

Ausgepackt

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Der Schweren Aethon-Wächter verteilt sich auf zwei Gussrahmen, die bis zum Rand gefüllt sind. Dabei sind sechs Primärwaffen und zwei Sekundärwaffen vorhanden. Es gibt viele Möglichkeiten die Pose anzupassen, hier gibt auch die Bauanleitung Hinweise, wo man Modifikationen durchführen kann, um die Beine entsprechend anders zu positionieren.

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Die zwei Gussrahmen und die 80mm Base bilden den Grundstock für den gepanzerten Läufer, der die Reihen der Infanterie mit schweren Waffen unterstützt.

Zusammengebaut

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Der Schwere Aethon-Wächter wurde stabil stehenden gebaut, hier wären aber auch durchaus dynamische Beinstellungen möglich. Bei der Bewaffnung gab es als Sekundärwaffen die Raketen-Batterien und einen schweren Flammenwerfer als Primärwaffe.

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Die Primärwaffe kann theoretisch ohne festkleben befestigt werden und bietet so auch die Möglichkeit, unterschiedliche Bewaffnungen bereit zu halten, bei der Sekundärbewaffnung wäre eher zu Magneten zu raten. Der Rumpf weist die für die Solar Auxilia typischen gepanzerten Elemente auf, die sich auch an anderen Fahrzeugen finden lassen.

Größenvergleich

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Zum Größenvergleich treten wieder an, der Legio-Praetor der Space Marines, ein Soldat der Solar Auxilia und ein Wächter-Spähläufer des Astra Militarum.

Zwischenfazit

Kommen wir zum Schluss unseres ersten Teils zu einem kleinen Zwischenstand. Nachdem die Solar Auxilia vor rund 10 Jahren ihr Debüt in der ersten Edition von Horus Heresy gefeiert haben, ist es ein großer Schritt diese jetzt auch aus Kunstoff zu sehen. Die Taktische-Auxilia-Solar-Kommandogruppe gibt einen ersten Ausblick auf die Infanterie, die das Rückgrat dieser elitären Streitmacht der Imperialen Garde bildet. Die Modelle weisen einen scharfen Guss auf, sind mit vielen Details versehen und fordern mit einem recht komplexen Zusammenbau und sehr kleinen Teilen. Dabei bildet der Gussrahmen für den Anführer alle Waffenoptionen ab, sowie die Ausrüstungsoptionen, aber es fehlen noch mögliche optionale Waffenoptionen für die übrigen Soldaten.

Der Schwerer Aethon-Wächter bildet eine weitere Variante des ikonischen Kampfläufers aus den Reihen der Imperialen Armee, eine gewisse Verwandtschaft ist erkennbar, dennoch bildet er mit genügend eigenen Merkmalen eine selbstständiges Modell. Die vielfältigen Waffenoptionen und die Möglichkeiten zur freien Positionierung geben dem Modell eine große Freiheit, wenn man über die etwas eigenwillige Optik hinwegsehen kann.

Das war es für den ersten Teil, beim nächsten Mal gehen wir auf weitere Infanterie und gepanzerte Unterstützung ein.

BK-Nils

Nils, Redakteur bei Brückenkopf-Online. Seit 2001 im Hobby, erstes Tabletop: DSA Armalion. Aktueller Fokus liegt auf Skirmish-Systemen und Warhammer 40.000. mehr auf https://www.instagram.com/nerdydutchman/

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Kommentare

  • Flexibele Bausätze und eine Mini mehr als auf der Box steht? Das ist ja großartig!
    Ich hoffe das meine bestellten Boxen auch ankommen, habe mich lang nicht mehr so auf ein GW Produkt gefreut.

  • Danke für das Review!
    Würdet ihr für Teil 2 beim Grössenvergleich noch einen alten Space Marine und/oder imperialen Gardisten dazustellen?
    Fände ich noch interessant… 😉

  • Bein den Seargant musste ich zweimal schauen.
    Durch das Plastik grau sieht man die Übergänge der Maske nicht so gut.
    Hatte fast gedacht es wäre ein Tau mit Haaren…
    Der Größen unterschied ist ja enorm zu den Marine.
    Sind die HH Marines so riesig oder die Soldaten soviel filigraner als das w40k Gegenstück?

    • Der verwendete Marine ist ein Charaktermodell aus der Horus-Heresy-Starterbox, der ist etwas größer als ein normaler Marine des Sortiments.
      Am Cadianer auf dem Vergleichsbild kann man ja sehen, dass die von der Größe etwa den Auxiliarsoldaten entsprechen.

  • Danke für das tolle Review.
    Die Jungs sehen echt klasse aus, schön steampunkig.

    Als nicht Horus Heresy Spieler, wie sieht da eine typische Armeegröße aus? Ist das vergleichbar mit 40k und Imps?

    • Als nixht 40k Spieler weiß ich nicht wie groß gerade inperials Armeen sind, aber die Solar Auxilia setzt schon oft 100 oder mehr Modelle inklusive einer ganzen Reihe von Panzern ein.
      In HH sind aber auch die Space Marines oft eine zahlenmäßig stärkere Armee. Gerade wenn man auf primarchen verzichtet.

  • – Preis ist ganz ok.
    – Modelle sind hübsch.
    – Die Box ist immer noch erhätlich.

    Ihr könnt die Kommentare hier schließen, gibt nix zu meckern.

  • Danke für das Unboxing 😁

    Die Auxiliarsoldaten sehen schon cool aus. Kommt es mir nur so vor oder sind die Minis echt 28mm 🤔

    OK macht ja auch Sinn da gab es ja noch keine neuen Super Marine wie bei 40k 🙄

    OK ich warte bis auf die einzelne Box, den Rest brauche ich nicht 🙄😃👍

    • Jepp, 28mm kommt wohl hin. Finde ich persönlich inzwischen irgendwie viel zu klein. Irgendwie komisch, dass hier GW nicht auch mal größer skaliert.. 😒 Besser fände ich da schon 32mm oder gleich 38-40mm. Aber dafür muss man wohl auf stl zurückgreifen… 🤔😏

    • Das mit den „Super-Marines“ war ja auch nur ein überfälliger Designschritt.
      Zumindest hinsichtlich der Größe – alles andere ist ja kontroverse Geschmackssache.

      Aber Marines sind im Hintergrund eben ein ganzes Stück größer als nicht überzüchtete Menschen, und Primaris bilden das ab – mit der Folge, dass gemischte Armeen wie ein Bring Your Kids To Work Day aussehen – und die neueren Bausätze der Heresy auch.

      • Ja da hast du sicher Recht 👍
        Mein Gedanke war eher der.
        Es gab ja schon eine Box mit HH . ist schon ein wenig her, ich denke das war vor dem Design Schnitt.
        Da waren aber die Marine noch die Kleinen alten.

        Und so passen die neuen Minis einfach besser.

      • Jep, die kleinen wurden ja auch zum Launch von Heresy 2.0 neu verpackt wieder verkauft.
        MKIII hat nun das Upgrade erhalten, MKIV wird sicher irgendwann folgen.

  • Danke für den ersten Teil des Reviews. Ich habe die Box auch vorbestellt und bin schon echt gespannt. Das ist für mich am Ende sogar spannender als die ganzen Space Marine Releases für die Heresy.

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