von BK-Pascal | 09.11.2022 | eingestellt unter: Zubehör

Review: Citadel Tools

Heute haben mal Christian und Pascal ein Review über die neuen Citadel Tools für euch.

GW Citadel Tools Aufmacher

Games Workshop haben vor einigen Wochen neue Werkzeuge auf den Markt gebracht und wir haben es uns nicht nehmen lassen diese zu testen. Pascal nimmt dabei Messer, Entgrater und Cutter unter die Lupe, Christian hat sich den Handbohrer geschnappt.

Citadel Tools: Messer

Auf einen Blick:

Produkt: Citadel Tools: Messer
Hersteller: Games Workshop
Preis: 24,00 Euro

Das Material wurde von Games Workshop gestellt.

Citadeltools1

Das Messer kommt in einem interessanten Design daher, wie ich es noch von keinem Hersteller gesehen habe. Die Klinge lässt sich mittels Feststellschraube in der Halterung befestigen. Am oberen Ende ist der Griff ein wenig verlängert, um die Finger vor Verletzungen zu schützen wenn man damit arbeitet. Außerdem fällt deutlich auf, dass das Messer schwerer ist als herkömmliche Skalpelle oder Bastelmesser.

Citadeltools4

Nun kommt allerdings das Große „Aber“ an der ganzen Sache, und das sind die Qualität und die Verarbeitung des Messers.

Während der Griff sehr stabil zu sein scheint, ist die Feststellschraube aus nicht gerade hochwertigem Metall gefertigt und eiert beim Schrauben in der Fassung hin und her, so dass man das Gefühl bekommt, dass die Feststellschraube bei zu viel Elan einfach brechen könnte.

Das nächste was mir etwas sauer aufgestoßen ist, ist die Qualität der Klingen. Ich konnte hier den direkten Vergleich zu meinem medizinischen Skalpell mit 3 Monate alter Klinge ziehen, und leider war mein Skalpell mit alter Klinge deutlich schärfer.

Fazit:

Das Messer ist leider was seine Qualität angeht, absolut nicht seinen Preis von 24 Euro wert. Da bietet der Markt wesentlich bessere und auch wesentlich günstigere Alternativen.

Citadel Tools: Präzisions-Seitenschneider

Auf einen Blick:

Produkt: Citadel Tools: Präzisions-Seitenschneider
Hersteller: Games Workshop
Preis: 40,00 Euro

Das Material wurde von Games Workshop gestellt.

Citadeltools2

Der neue Seitenschneider kommt passend zu den anderen Tools im neuen Gewand daher. Der Griff ist aus schwarzem Kunststoff der sehr gut in der Hand liegt.

Citadeltools5

Allerdings sind Handhabung und Verarbeitung auch hier etwas schwierig. Ich selbst benutze seit ein paar Jahren einen Hobbyseitenschneider im oberen Preisbereich. Der Citadel-Seitenschneider schneidet weniger den Kunststoff sondern drückt ihn eher zusammen. Die Mechanik federt außerdem beim Zusammendrücken sehr wenig. Dies weckt leider direkt den Eindruck, dass die Mechanik auch hier nicht sehr langlebig sein könnte.

Fazit:

Leider ist zeigt sich beim noch teureren Cutter das gleiche Problem wie beim Messer. Die Qualität ist den Preis von 40 Euro absolut nicht wert.

Citadel Tool: Gussgratentferner

Auf einen Blick:

Produkt: Citadel Tools: Gussgratentferner
Hersteller: Games Workshop
Preis: 20,00 Euro

Das Material wurde von Games Workshop gestellt.

Citadeltools3

Der Gussgratentferner fügt sich nahtlos in das neue Design ein. Die Spitze ist deutlich schlanker als beim alten Modell und es gibt eine Einkerbung speziell für das Entgraten von Baserändern.

Citadeltools6

 

Fazit:

Der Gussgratentferner tut was er soll ich persönlich entgrate zwar lieber mit meinem Bastelmesser, aber er funktioniert. Die Neuerung mit der Basekerbe gefällt mir persönlich sehr gut. Allerdings ist auch hier der Preis leider viel zu hoch.

Citadel Tools: Bohrer

Auf einen Blick:

Produkt: Citadel Tools: Bohrer
Hersteller: Games Workshop
Preis: 25,00 Euro

Das Material wurde von Games Workshop gestellt.

Games Workshop Citadel Tools Bohrer 1

Ich hatte für mein Review nur den Bohrer auf dem Tisch und konnte ihn deshalb besonders genau unter die Lupe nehmen – zumal ich in den letzten Tagen ohnehin viel Plastik auf dem Tisch hatte. Fangen wir also an.

Ausgepackt:

So sieht die Verpackung aus:

GW Review Handbohrer 1

Innen liegt der Bohrer in seiner Plastikhülle:

GW Review Handbohrer 2

Der Bohrer kommt mit 4 Bohrköpfen daher, jeweils 2 mit 1mm und 2 mit 1,5mm.

GW Review Handbohrer 3

Umfang:

Die Wahl der Bohrlöpfe bringt uns direkt zum ersten Problem des Bohrers: Er besitzt nur ein Bohrfutter, mehr als 1,5mm fasst dieses planmäßig aber nicht. die beliebten 3mm-Löcher für Magnete sind somit mit diesem Bohrer nicht zu machen, hier muss man dann auf ein Sekundärmodell zurückgreifen. So sieht der Bohrer übrigens aus, wenn man ihn auseinandernimmt:

GW Review Handbohrer 4

Als Vergleich: Das ist mein uralter GW-Handbohrer der vor-vorletzten Generation. Vollmetall, Futter für 4 verschiedene Bohrergrößen, quietscht inzwischen aber etwas (er mag also WD40 und kriegt das auch bald).

GW Review Handbohrer 5

Hier mal beide Bohrer nebeneinander:

GW Review Handbohrer 6

Handhabung:

Kommen wir nun also zum wichtigsten Punkt: Wie schlägt sich der Bohrer in der Praxis. Hier fangen wir kurioserweise mal mit meinem „Klassiker“ an:

GW Review Handbohrer 7

Schlank, nicht übermäßig ergonomisch, tut aber was er soll. So weit, so gut. Wie sieht es aber mit dem neuen Bohrer aus?

Kurz und knapp: Der neue GW-Bohrer ist absoluter Mist. Ich kann es leider nicht netter ausdrücken, das Ding ist eine völlige Fehlentwicklung, was gleich mehrere Gründe hat. Zum einen liegen die Finger, die den Bohrer drehen sollen, die ganze Zeit über mehr oder weniger genau auf dem Drehmechanismus, mit dem der Bohrer festgespannt wird. Meine Hände sind ziemlich durchschnittlich groß, und es war mir nicht möglich, irgendwie sinnvoll um diesen Teil des Bohrers herumzugreifen.

GW Review Handbohrer 8

Zwar kann man beim Bohren das Futter nicht entspannen (die Drehrichtung des Gewindes geht in die andere Richtung), aber in der Praxis hat das den riesigen Nachteil, dass man den Bohrer nicht sauber und gleichmäßig drehen kann, da man permanent um die Plastikteile, die den Spannmechanismus umgeben, herumgreifen muss. Mehr als eine halbe Umdrehung ist ohne Umgreifen schlicht unmöglich.

GW Review Handbohrer 9

Um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben, wurden die Plastikstreben, die das Bohrgehäuse auf beiden Seiten der Spannschraube fortsetzen, mit seltsamen „Flügeln“ verstärkt, die diese Teile eventuell stabilisieren, oder Grip für besonders hartes Bohren (schmutzige Witze bitte selber mitdenken) bieten sollen. Egal was die Idee war, in der Praxis sorgen diese Flügel dafür, dass gleichmäßiges Bohren endgültig unmöglich wird.

GW Review Handbohrer 10

Erwähnte ich übrigens schon, dass die mitgelieferten Bohrköpfe ziemlich stumpf sind, weshalb sie selbst mit Plastik nicht sauber arbeiten können? Vielleicht lag es auch daran, dass ich sie mit dem neuen Bohrer genutzt habe, eingespannt in mein altes Modell wären sie vielleicht besser, aber meine Bohrergebnisse an den CORV-Drohnen des Grimnyr waren so unterirdisch, dass ich sie mit meinem Bastellmesser korrigieren musste… Meine Proxxon-Bohrköpfe aus dem Baumarkt spielen da in einer völlig anderen Liga…

GW Review Handbohrer 11

Größenvergleich:

Zweifelhafter Informationsgehalt, aber ein Review ohne Bruder Skalius ist irgendwie nicht komplett…

Größenvergleich Bohrer

Fazit:

Keines der neuen Werkzeuge konnte uns so richtig überzeugen, dass der Entgrater noch am nützlichsten ist, sagt an sich schon einiges aus. Der Bohrer schießt den Vogel aber endgültig ab, denn er ist nicht nur völlig überteuert, sondern auch eine absolute Fehlentwicklung, die offensichtlich völlig ohne Rücksicht auf die Leute erdacht wurde, die am Ende tatsächlich damit arbeiten müssen.

Deshalb, hier unser sehr simples Schlussfazit: Wir können für keines der neuen Citadel Tools eine Kaufempfehlung aussprechen, beim Bohrer raten wir sogar eindringlich von einem Kauf ab, das Ding ist Schrott.

Habt Ihr die neuen Werkzeuge schon getestet? Wie seht Ihr das? Liegen wir vielleicht komplett daneben und Christian ist nur zu ungeschickt für den Bohrer? Schreibt es in den Kommentaren!

BK-Pascal

Brückenkopf-Redakteur und Miniature-Painting-Streamer. Wiedereinstieg ins Hobby 2015 nach sehr langer Pause. Spielt Warhammer 40k, SAGA, Star Wars Legion, Summoners uvm.

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Kommentare

  • Danke für das Review und die ehrliche Kritik.
    Bei den Preisen (40 Euro für eine Zange!) wäre ich zum Glück eh nie in Gefahr gekommen zuzuschlagen, aber erschreckend, dass bei den Mondpreisen nicht einmal die Qualität stimmt.

  • Das GW-Werkzeug das ich rumliegen hab, ist 15 Jahre alt und immer noch gut nutzbar und war bezahlbar (gut, den Seitenschneider sollte ich mal ersetzen). Offensichtlich hat man bei GW komplett verlernt halbwegs vernünftiges Werkzeug herzustellen und bei der Preisgestaltung den Verstand verloren (ist ja schon bei den Miniaturen teilweise nicht mehr nachvollziehbar und das sag ich als GW-Fan). Wenn ich 40,-€ für eine Zange zahlen will, greif ich dann gleich zu Tamiya, da scheint die Qualität wenigstens zu stimmen (die Modellsäge ist zumindest hervorragend).

  • Leider bestätigen die Reviews den schlechten optischen Eindruck, den ich schon bei den Previews von der neuen Citadel Werkzeugserie hatte. Das ist unterm Strich also billiger Asia-Schund, den GW zu einem Premium-Preis verkauft. So was erwarte ich, wenn ich mir bei Amazon für nen 5er einen neuen Seitenschneider bestelle, aber nicht bei GW.

    Die letzte GW-Werkzeugserie hatte ja wenigstens noch einen eigenen Stil mit den Vollmetall-Griffen und den optischen Spielereien, aber die waren dazu auch noch gut nutzbar.

    Das neue Zeug sieht billig aus und ist es auch. Schade, schade. Da kann man unterm Strich wirklich nur vor warnen. Hiermit hat sich GW definitiv keinen Gefallen getan.

  • Die Knispe (Seitenschneider) hatte ich schon in der Hand und hab sie wieder weg gelegt, ist echt billig verarbeitet.

    Was mich am Review jetzt noch interessiert hätte: Pascal sprach von einem „Hobbyseitenschneider im oberen Preisbereich“, wie kommt der neue von GW denn da im Direktvergleich weg? Sprengt GW diesen „oberen Preisbereich“ noch, oder ist das bessere Alternativteil tatsächlich noch teurer, leistet dafür aber auch ordentlich was?

    Mein Problem ist, „oberer Preisbereich“ ist ja nur so lange aussagekräftig, bis GW um die Ecke kommt und an ihr 4€ Ding eine Null zu viel hängt.

    Gewissenhaft empfehlen kann ich übrigens die Tools von Army Painter (schon länger dabei) und Warlord Games (erst seit dem Brexit mit Tools in Eigenmarke ausgestattet), die beide ein sehr solides Preis-Leistungs-Verhältnis abliefern.

    Und aus persönlicher Erfahrung heraus: Ich habe eine Knipse nur für Plastik und eine für Metall wie Zinn, sowie die stabile Kombizange für Federstahldraht. Dadurch ist meine Plastikknipse immer scharf.

    • „„Hobbyseitenschneider im oberen Preisbereich“, wie kommt der neue von GW denn da im Direktvergleich weg? Sprengt GW diesen „oberen Preisbereich“ noch, oder ist das bessere Alternativteil tatsächlich noch teurer, leistet dafür aber auch ordentlich was?“

      Soweit ich das überblicke liegt der teuerste Seitenschneider von Tamiya bei rund 40€. Die Klingen haben keine Wate, dass heißt: sie sind so geformt, dass man die Verbindung zum Gussrahmen direkt am Bauteil abschneiden kann. Generell spielt hierbei die „Dicke“ der Klingen eine Rolle: je dünner, desto feiner der Schnitt und desto weniger wird das Plastik zusammengedrückt (grob gesagt).
      Brauchbare Seitenschneider ohne Wate bekommst Du ab ca. 12-15€ aufwärts. Hab das 40€-Tamiya-Modell noch nicht live in Händen gehalten, aber von den Bildern und amazon-Rezensionen ist es dem GW-Schneider wohl eindeutig überlegen.

      • Die Tamiya Seitenschneider (es gibt mehre) sind richtig gut haben ewig Garantie und im Gegensatz zu den (günstigeren) GunPla Schneidern gleicher Bauart sind die von Tamiya gehärtet und gehen bei messing oder weichem Zinn nicht gleich kaputt.

        Wer nur plaste Bausätze bauen möchte und ich meine das wörtlich so nur plaste (nicht mal resin) der kann mal bei den GunPla Werkzeugen schauen da gibt es für jeden Anspruch und Geldbeutel das passende

    • Für Plastik ich war und bin mit meinem Seitenschneider von Faller sehr glücklich, auch wenn er langsam in die Jahre kommt. Hat glaube ich 11 Euro gekostet und hat ein gutes Schnittbild. Halte ich mal für „niedriges mittleres Preisniveau“. Viele schwärmen ja für die Tamiya Knipse aber die kostet UVP glaube ich 45 EUR. ist dann schon außerhalb meiner Komfortzone. Manchmal liebäugle ich mit der von Red Grass Games, einfach weil mich bisher alles was ich von denen habe sehr überzeugt hat, aber die liegt auch bei rund 40 EUR. Das ist ein Preis wo ich nicht sicher bin was die bieten sollen, um das zu rechtfertigen.

      Für Metall nehme ich was aus dem Elektrobereich, funktioniert gut aber kann nicht mehr sagen was die gekostet hat oder wer der Hersteller ist.

      • Die von Red Grass Games ist eine von den billigeren China GunPla Knipsen bekommst du bei Ali Express für um 15 bis 20 USD rum (inkl shipping).
        Was nicht heißt das sie schlecht sind, aber 20€ aufpreis für das Red Grass Games Logo ….

  • Echt komisch, dass GW da so einen Müll produziert und das zu den Preisen… 🙁
    Ich hab auch noch den alten GW-Handbohrer und den Seitenschneider: Die funktionieren heute noch gut. Echt schade, dass GW qualitätsmäßig so abgebaut hat. Testet das Zeig denn keiner..?

  • GW verkauft vollkommen überteuert billo Zeug und alle sind überrascht?

    Werkzeuge, Farben, pinsel uvm von GW war halt schon immer überdurchschnittlich teuer und einiges bestenfalls „ok“.

    Nichtsdestotrotz versteh ich beim besten Willen nicht was die sich bei dem Zeug hier gedacht haben.

    • Solche Pauschalaussagen sind meistens falsch.

      Die Vorgänger- Serie an Werkzeugen von GW war eigentlich ganz gut bis sehr gut (insbesondere der frühere Gussgratentferner ist sehr gut und für mich besser als jedes Bastelmesser). Pinsel sind immer ok gewesen, nie sehr gut oder gar überragend, und bei den Farben gibt es wie bei jedem Farbhersteller sehr gute, aber auch welche die leider ein Reinfall sind.

      Alleine bei der Aussage, dass GW tendenziell höhere Preise hat würde ich mitgehen. Allerdings ist kein dedizierter Hobbyanbieter in unserer Nische günstig!

      • Ich habe auch immer noch die GW-Feinsäge von vor…. 15 Jahren oder so. Und den letzten Gußgratentferner ebenso. Und bin damit zufrieden. Wahrscheinlich hätte man beides in ähnlich gut auch billiger haben können, aber das sind gute Werkzeuge, und manchmal ist „nicht separat drum kümmern müssen“ ja auch was wert.

        Ich hatte gehofft hier mal einen gescheiten Handbohrer zu finden mit ordentlichen Bohrfuttern, aber offenbar nicht. 😀

        Muss irgendwann mal gucken wo Uhrmacher und Feinschlosser ihre Handbohrer herholen, und dann meine reiche Erbtante Petunia umbringen. 😀

      • Muss nicht gleich Uhrmacher sein, ein Urgestein des Modellbau vergessen wir im Tabletop Bereich gerne Revell. Der von Revell sieht aus als wäre er für die Bedienung mit einer Hand entworfen worden. Der sieht aus als hätte er am Ende so etwas wie einen Knauf für die Handfläche und nicht wie die meisten Handbohrer eine Mulde. Der Gedanke bei dem Design mit der Mulde ist glaube eine Hand drückt von hinten die andere dreht, was dem Bedarf im Modellbau nicht entspricht. Der von Revell sollte also so wie wir Handbohrer verwenden deutlich besser in der Hand liegen. Ich persönlich bin noch ganz zufrieden mit meinem Noname Produkt aber wer noch keinen hat, ich finde der von Revell sieht gut aus, hat auch ein Bohrfutter und günstiger als GW ist es auch.

      • @Viktor: sorry, du hast doch im Prinzip das gleiche gesagt wie Jerome. Deren Hobby Tools „war halt schon immer überdurchschnittlich teuer und einiges bestenfalls „ok“.“ er hat nicht mal vieles, oder das Meiste geschrieben.

        und das ist wie du selbst sagst unbestreitbar, der wahren Feststellung, dass alle Nischen Anbieter im Hobby etwas teurer sind steht das ja nicht entgegen.

  • Nepper, Schlepper, Einsteigerfänger.

    Thema Hobbywerkzeuge: Mein Gußgratentferner und mein Seitenschneider liegen eigentlich nur rum und schielen neidisch auf das im Dauereinsatz befindliche Skalpell… 😉

  • @Seitenschneider oberes Preissegment, Tamiya lässt sich mit dem GodHand Ultimate Nipper 5.0 für ca. 70€ toppen. Soll Berichten zufolge tatsächlich sein Geld wert sein.
    Was mich beim Lesen des Artikels schmunzeln liess, ist die recht häufige Verwendung von „leider“: Warum tut euch GW leid ?^^

    • Ich vermute es geht eher darum dass wir als Hobbyisten eine gute Option nicht haben, und manche vllt. *leider* sogar die schlechte wahrnehmen, weil sie nicht bescheid wissen.

    • aus echtem interesse (weil ich auf gute produkte die mir das hobby leben leichter machen stehe) was macht einen seitenschneider bitte 70 EUR wert? was soll den nochmal besser machen als den hochgelobten von Tamiya, dessen preispunkt ich schon befremdlich finde, auch für ein sehr gutes Produkt. es fällt mir schwer einzuschätzen wie präzise und / oder langlebig ein solches Werkzeug sein soll um das zu rechtfertigen.

      • Die GodHand Nipper sind nicht sehr langlebig nach 5 bis 6 Mastergrade Bausätzen sind die „stumpf“.

        Das ist aber okay wenn man bedenkt von welcher Art Bausatz wir hier sprechen da sind zusätzliche 12€ Verbrauchmaterialkosten nebensächlich.

      • ok, interessante info. das klingt aber nicht nach etwas, dass ich in meine art hobby zu betreiben intergrieren wollen würde. gut, ich bau auch keine mastergrade gunplas. dem zweck angemessen gut und langlebig damit ich mich eine längere weile nicht um sowas kümmern muss finde ich für mich gut und nehme da auch gerne mal ein paar euronen in die hand. alle 15-20 gussrahmen einen neuen knipser zu besorgen ist da eher nicht meine vorstellung

  • Also wenn ich GW wäre, würde ich Euch keine Produkte mehr zusenden, wo Ihr doch die hochwertigen Werkzeuge so niedermacht…

    Spaß beiseite: Danke für das Review, es findet sich ja annähernd kein Review im Netz, bei dem diese Werkzeuge gut wegkommen.

    Ich habe den alten GW Seitenschneider von 2005 im Einsatz. Entgratet wird einem stumpfen Skalpell. Scharf genug um doch etwas zu schneiden und stumpf genug nichts zu beschädigen. Wahrscheinlich möchte GW mit nicht scharfen Skalpell und Bohrern einen ähnlichen Weg gehen. Damit sich keiner verletzt und somit keine Klagen kommen 😉

    Noch ein Wort zum Thema China-Ware: Alles was ich mir direkt aus China an Werkzeugen mitgenommen habe, brauchte sich im Hobbybereich nicht zu verstecken. Das ist eine viel bessere Liga als per Versandhandel.

    • Kein Ahnung, wie es speziell bei Werkezug ausschaut, aber in aller Regel sind die im Netz zu findenden billig Artikel / „Kopien“ aus China, Indien, Pakistan etc. eben genau das: Billigware, schlecht verarbeitet oder von minderer Qualität.
      Ein Schnäppchen schießt man da heut zu Tage nicht mehr, falls man das glauben mag.

      Kann natürlich sein, dass das Werkzeug, welches man direkt in China kaufen kann, eine bessere Qualität hat und sie ihre Schrottwaren großteils über den globalen Handel loswerden möchten. 😉

      Das GW Zubehör sieht zumindest mittlerweile genau nach dieser Art von Billig-Produkten aus (nur inkl. Abzockpreise). o_O

  • Ich kann hier auch einige Empfehlungen beitragen:
    Zum Thema Messer:
    Von ECROBRA gibt es den §Metallcutter mit 30°Klinge und Feststellschraube“. Durch den spitzen Winkel lässt sich das Teil so nutzen wie ein Skalpell und die stabil fixierte Klinge kan man einfach abbrechen, wenn sie stumpf wird. Der Spaß kostet unter 4 Euro!

    Präzisions-Seitenschneider:
    Knipex 78 03 125 Electronic Super Knips
    Super Qualität aus Deutschland und nahezu unverwüstlich solange man keine harten Drähte über 1mm damit schneidet. Hat beim Schneiden von Plastik eine fast ebene Schnittfläche. Kostet etwa 20 Euro.

  • Der Knipex hat mich, gerade bei den neuen sehr eng gepackten Gussrahmen von GW, nicht mehr voll überzeugt.
    Ich hatte mir letztens von DSPIAE den ST-A 3.0 geholt und muss sagen, dass ich trotz der ca. 40 € dafür vollauf begeistert bin.
    Superscharfes Schnittbild und, wenn man den Reviews im Internet glauben schenken darf, eine größere Langlebigkeit als die GodHand von Tamiya.

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