von BK-Bob | 23.11.2022 | eingestellt unter: Infinity, Reviews

Review: Chernobog Armored Detachment

Heute schauen wir uns einmal eines der neusten Spielzeuge für Ariadna Spieler in der Form des Chernobog Armored Detachment an.

Auf einen Blick:

Chernobog Armored Detachment

Produkt: Chernobog Armored Detachment
Hersteller: Corvus Belli
Material: Thermoplastik
Maßstab: 28mm
Preis: 44,95€

Das Reviewmaterial wurde von Corvus Belli gestellt.

Ausgepackt:

Chernobog Review 1 Chernobog Review 2 Chernobog Review 3

Der Chernobog kommt in der bekannten Infinity Box daher. Öffnet man sie, wird man von den Teilen für die Miniatur und einer passenden 55mm Infinity Base begrüßt.

Befreit man alle Teile vom Chernobog aus ihren Tüten, dann liegen am Ende insgesamt 15 Teile vor, aus denen man die Miniatur zusammenbauen kann:

Chernobog Review 4 Chernobog Review 5 Chernobog Review 6 Chernobog Review 7 Chernobog Review 8 Chernobog Review 9 Chernobog Review 10 Chernobog Review 11

Zusammenbau:

Da Corvus Belli bei größeren Miniaturen auf Thermoplastik umgestiegen sind, ist es nicht verwunderlich, dass auch der Chernobog aus diesem Material gefertigt ist. Daher ist beim Säubern der Teile eine frische Bastelmesserklinge zu empfehlen.

Chernobog Review 18

Bei manchen Teilen ist bei der Herstellung Thermoplastik in die Details der Miniatur gekommen. Somit mussten wir diese wieder freischnitzen. Und das kann man leider sehen.

Fertig:

Und so kann der fertige Chernobog aussehen:

Chernobog Review 12 Chernobog Review 13 Chernobog Review 14 Chernobog Review 15 Chernobog Review 16 Chernobog Review 17

Größenvergleich:

Auch darf ein Größenvergleich natürlich nicht fehlen:

Chernobog Review 19

Von links nach rechts: Corvus Belli Ratnik, Corvus Belli Chernobog Armored Detachment, Corvus Belli Gecko

Chernobog Review 20

Von links nach rechts: Corvus Belli Corregidor Alguaciles, Corvus Belli Chernobog Armored Detachment, Games Workshop Primaris Space Marine

Fazit:

Mit dem Chernobog Armored Detachment erhalten Ariadna und deren Sektor Kosmoflot ihren ersten eigenen TAG von Corvus Belli. Die Miniatur punktet mit einem schönen Detailgrad, verliert aber bei Gussqualität und Passgenauigkeit.

So haben die Teile, die den Hauptkörper bilden (also die größten Teile im Kit), die Problematik, dass sie ein wenig verzogen sind. Dadurch entstehen nach dem Zusammenkleben einige Lücken. Wenn eine höhere Passgenauigkeit gewünscht ist, muss man mit dem Schnitzen beginnen. Wobei man sagen muss, dass die Lücken nicht riesig sind und es sich um ein mechanisches Objekt handelt. Dadurch kann bei den meisten Lücken eine Grundierung schon ausreichen, damit diese nicht mehr stark auffallen.

Die Gussqualität ist da eher das Problem. Denn man merkt immer noch Unerfahrenheiten mit dem Material. So ziehen sich Gussgrate auffällig über das ganze Modell und manche Details sind gefüllt, obwohl sie leer sein sollten.

Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass ich mir beim Zusammenbau nicht mehrmals gewünscht hätte, der Chernobog wäre aus Metall und hätte damit die gewohnt exzellente Metallqualität von Corvus Belli. Das ist er aber nicht und so ist man gezwungen, sich mit der aktuellen Thermoplastikqualität von Corvus Belli zufrieden zu geben. Tut man das aber, so bekommt man mit dem Chernobog trotzdem ein schickes Model, das nicht mehrere Kilos wiegt. Die Hoffnung aber ist, dass sich Corvus Bellis Thermoplastikqualität ihrer Metallqualität schneller und stärker annähert. Denn dadurch, dass die Metallqualität bei Corvus Belli so hoch ist, fallen die Schwächen ihrer Thermoplastikmodelle viel stärker auf, als bei anderen Herstellern.


Link: Corvus Belli

BK-Bob

Seit 2010 im Hobby. Aktuelle Projekte: Herr der Ringe (Harad, Khand und Ostlinge), Saga Ära der Magie (Die Untoten Legionen), WarmaHordes (Crucible Guard, Söldner und Circle), Summoners (Erde), Konflikt 47 (Briten)

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Kommentare

  • Leider hat auch ein Bekannter arge Fehlgüsse gehabt. Die Teile kann man reklamieren. Gerade bei teuren Minis ist das aber sehr nervig.

    Ich hatte bisher Glück, Vostok, Zonds und die Marut waren – bis auf Kleinigkeiten- in Ordnung.

    Mal gucken, wie der Gator ist.

  • Ich hab den Gator vorgestern gebaut. Bei den Armen und Beinen war die Passgenauigkeit sehr gut und es gab keine Lücken. Aber beim Oberkörper war es teilweise ganz schön viel Arbeit, das so zu schnitzen, dass man die Lücken nicht mehr sieht.

  • Der Läufer ist schon cool, aber ich hätte den zunächst gar nicht bei Infinity verortet. Aber da er ja zu den im Kontext dieses Universums eher primitiven Ariadnern gehört, passt das dann schon wieder.

    Schade nur, dass durch den Materialwechsel auch Corvus Belli nicht mehr die gewohnt hohe Qualität liefern kann. So etwas wie der Gussfehler oben darf meiner Meinung nach einfach nicht sein.

    Gutes Review natürlich – wie immer.

  • Benutzt Corvus Belli nicht SioCast? Dann ist es für mich nicht nachvollziehbar warum sie
    1. Noch das alte Material und nicht das neue SioCast hard benutzen, und
    2. Scheint mir, dass sie die Teile nicht lange genug in der Form haben abkühlen lassen, weil man dann manchmal genau diesen Effekt sieht.
    Das alles ist noch mal extra komisch, weil einer der SioCast Entwickler jetzt bei Corvus Belli arbeitet… 😳

    Lieben Gruß
    Ralf

  • Ich find das immer irgendwie logisch etwas herausfordernd. Mit dem Verweis auf ständig steigende Kosten wird der Wechsel zu einem neuen Material begründet, dass aber noch dazu fantastische Eigenschaften hat und, ganz entscheidender Punkt, billiger zu produzieren ist. Das ist natürlich aus der Sicht aller Beteiligten wünschenswert, kein Problem.

    An der Stelle kommt es dann bald zur Ankündigung neuer Veröffentlichungen, die – trotz neuem Material irgendwie im Preis gestiegen sind oder gleichgeblieben (wie hier jetzt)…. Da man diese Art von Preisaufstockungen natürlich immer so gemacht hat, ist da nichts dabei, aber also entweder halten sie mich in dem Zuge für sehr vergesslich oder für sehr dämlich und das hinterlässt einfach ein Geschmäckle. Ist kein spezielles Problem von CB, aber zumindest bei mir ist es so, wenn ich dieses Gefühl 3 mal hab, bin ich raus. Und dabei hab ich Verständnis für steigende Preise, dass soll nur sauber kommuniziert werden.

    Hier find ich die Mängel bemerkenswert. Eigentlich immer, wenn in einem Review derartiges auftaucht. Einerseits ist es natürlich das Ziel von Reviewmaterial einen korrekten Eindruck zu bekommen, aber gerade unter dem Gesichtspunkt wie Firmen operieren, sollte man doch denken, dass sie die Reviewexemplare zuvor wirklich gut anschauen…. da ist die Grenze zu Verzerrung dann natürlich fliessend, aber man will ja auch kein Montagsmodell rausschicken. Aber scheinbar … ne. Ich bin irritiert überrascht und ziehe gleichzeitig meinen Hut vor soviel Ehrlichkeit…(?)

  • Ich war bei der Ankündigung bereits skeptisch. (durchaus auch weil ich Minis aus Metall mag)
    Ich hatte das neue Material schon vor einiger Zeit in der Hand, und finde es schlicht schlechter als das was CB bisher abgeliefert hat. Schade dass sich die Ersparnis, die CB damit hat, nicht wenigstens im Preis für die Kunden widerspiegelt, wenn schon die Qualität sinkt.

    Die Zeit wird zeigen, ob es die Kunden mit machen, oder ob CB den Weg geht, den schon andere TT Firmen, die sich dachten von genialer Metall Qualität auf Plastik umsteigen zu müssen, gegangen sind. „blickt Richtung Rackham und PP“

    • Die Preisersparniss spiegelt sich sehr wohl in den Preisen für den Kunden wieder.

      Die Drohnen sind deutlich günstiger als die Metal versionen und auch die anderen TAGs und Bärchen sind nicht übermässig teuer.

      Der Chernobog ist einfach groß, wenn der aus metal wäre würden wir hier im 500gr bereich liegen der wäre locker bei 75€ plus.
      Evtl über 80.

      • Die Ersparnis wird sehr wohl am Kunden weitergegeben. Hier muss man die Preise vom Maruth und anderen s7 Tags vergleichen.

        Der Chernobog liegt preislich sicher im Bereich einer Maghariba Guard

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