von BK-Christian | 09.06.2021 | eingestellt unter: Fantasy

Reign in Hell: Neues Regelwerk

Wer schon immer mal die Hölle beherrschen wollte, hat hier die Gelegenheit.

SB Reign In Hell 1

Lead your cabal of demons to rule over the ruins of Hell in this fun and fast-paced tabletop miniatures game.

Use whatever miniatures you want to use

Reign in Hell allows you to use whatever demon models you’d like to represent the denizens of Hell that make up your cabal. Demons you already own, or maybe those cool demon models you’ve always wanted to build and paint from a certain manufacturer? Or maybe you want to 3D print something, or kitbash or sculpt your exact creative idea? Have fun!

Brutal, fast-paced skirmish combat ruleset

Keeping each player constantly invested in the action of a game of Reign in Hell is one of the main design goals of the ruleset. While activation order is variable every turn, each player still has control over the activations within their cabal, bringing in-depth strategic choices to bear. Through movement, Combat Styles, and more – it’s never boring.

In-depth campaign system builds your story

Does your cabal strive to return Hell to its former glory? Or does it try to bring about its final destruction? In Reign in Hell, the campaign system not only helps to tell the story of the victories and failures of your cabal, but also the stories of your individual demons – through Relics, Essences, and Titles that each demon can gain over the course of the campaign.

SB Reign In Hell 2

Reign in Hell (PDF) – 10,00 $ bei WargameVault.com

NOTE: As of 01 June 2021 11:15 p.m. Central time, we’re updating the print version of the game (typos and two information issues) so you can’t buy it currently. If you’re only interested in the PDF version, then you can still buy that. The print version should be available again in a few days. Follow us on Twitter at @snarlingbadgers to see when it goes back up for sale. Thanks for your patience. 

Reign in Hell: Demonic Skirmish Combat is a fast, brutal, miniatures-agnostic tabletop wargaming ruleset that pits your hand-picked cabal of demons against your opponent’s to determine who gets to reshape the ruins of Hell to fit their Philosophy. Do you want to restore Hell to its former glory? Tear it all down and watch it burn? Or perhaps try to head back to Earth for some payback? You can customize your cabal, use whatever demonic miniatures you’d like, and tell the stories of your battles through the in-depth campaign system. We’ll see you in Hell.

Designed by wargaming YouTube nerds Adam Loper (Tabletop Minions) and Vince Venturella (Warhammer Weekly) – Reign in Hell is designed as a fun, quick skirmish game that allows you to play using the demon models you may already have from many different fantasy games out there, or build (or 3D print) new ones to make your cabal exactly the way you envision. The campaign system is robust, and allows for growth and customization for your demons as they gain Titles and discover Relics and Essences to increase their powers.

Quelle: Snarling Badger

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Also ich trau dem Typen von „Tabletop Minions“ ja so ungefähr garnichts zu.

    Der ganze Kanal besteht einfach nur aus Videos, die sich mit „ich laber jetzt mal 15 Minuten Stuss“ und furchtbaren Clickbait-Titeln beschreiben lassen.

    Da kommt in mir die Vermutung auf, dass das Spiel auch „von außen hui, von innen pfui“ ist.

    • Ich mag seinen Kanal, er hat oft interresante Themen, und dazu interresante Sichtpunkte.
      Ich würde auf Reviews warten, und lieber nichts vermuten, da die Videoqualität muss nicht mit dem Spiel zusammenhängen.

    • Ich bin überhaupt kein Youtube-Kanal-Heavy-User. Da fehlt mir echt die Zeit zu. Aber ausgerechnet Tabletop Minions hätte ich nun gar nicht in die Kategorie „15 Minuten Stuss“ eingeordnet. Da habe ich – im Gegenteil – schon ganz unterhaltsame und geistreiche Beiträge gesehen. Nur mit der GW-Lastigkeit kann ich etwas weniger anfangen.

      Mit dem Spiel kann ich nun nicht so viel anfangen, das liegt aber auch daran, dass ich sehr „systemtreu“ bin und nicht jedem neu veröffentlichten Spiel und Kickstarter hinterherlaufe. Stich auch hier: Auch hier fehlt mir die Zeit.

    • Das finde ich mal überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich finde die Videos und Themen sehr interessant, zumal es mal nicht um das zigste Unboxing, Batrep, oder Rost-Bemaltutorial geht. Ähnlich wie die Gedankengrütze von Diced.

      Zum Spiel kann ich nicht viel sagen, aber wenn man seine Videos gesehen hat, merkt man in welche Richtung es geht, skirmish, miniature agnostic, narrative.
      Wie es oben schon steht ist es ein Projekt von zwei Nerds/Fans die ihr eigenes Regelwerk veröffentlicht haben. Welcher Tabletoper hatte diesen Traum noch nicht 😉
      Die Anschaffungskosten sind ja jetzt auch nicht hoch.

    • Zum einen finde ich den Kanal gut, weil er eben etwas anderes macht. Seine „Altersweisheit“ hat mir schon über das eine oder andere motivationstief hinweggeholfen. Es muss auch nicht jeder Kanal das gleiche machen. Ich mag seine sehr entspannte, offen null kompetitive einstellung zum entspannten spielen und Hobby praktizieren, mit diesem sehr wichtigen unterton: egal was du im hobby tust, nimm es nicht übertrieben ernst und denke dran, dass es spaß machen soll. Muss nicht jedem gefallen, das als „Stuss“ zu pauschalisieren, weil er nicht ständig statlines durchgeht oder das xte video zu wetblending macht finde ich ehrlichgesagt etwas kurz gedacht.

      was das spiel angeht: er macht das ja nicht alleine, sondern hat das mit Vince Venturella zusammen gemacht. der ist dann auch in vielerlei hinsicht eher kein „Stuss“, wenn man der argumentation folgt. wenn man ihn noch nicht kennt, sollte man seinem Kanal beachtung schenken, wenn man an Maltechnik und was dazu gehört um in punkto qualität zuzulegen interessiert ist. deutlich unterschätzt weil nicht so bling bling aufgemacht aber der Herr hat nicht wenige Preise gewonnen für seine Modelle und seine „Hobby Cheating“ reihe ist ein fundus zu so ziemlich allem was man in sachen Miniaturen bemalen erdenken kann. Dazu macht er den Warhammer Weekly Podcast / Stream, der eingeflieschten vermutlich auch was sagt. Arbeitsteilung war auch recht klar: Adam fluff und layout, Vince REGELN. und der Mann weiß was er tut. habe mich jetzt über verschiedene stellen über mechaniken und spielablauf informiert und das macht einen ausgesprochen stimmigen eindruck und ich werde es mir demnächst kaufen, einfach weil ich skirmishes sehr mag und ein freund von eleganten einfachen regeln bin, zum einen weil diese aus meiner sicht oft im spiel mehr echte taktik erlauben und nicht davon leben, dass man sich an regel xyz, aus unteregelbuch v, kapitel: „was sie nicht wissen wollten aber jetzt wo sie schon hier sind dennoch lesen sollten“ erinnert und zum anderen, weil ich system abwechslung mag aber mir absolut die zeit fehlt enyklopädische bände regeln zu wälzen und auswendig zu lernen um zu spielen (ja, leicht überspitzt)

    • Barb , das ist doch aber polemischer Unfug. Tabletop Minions ist extrem konstruktiv und geht oft recht „philosophisch“ an Themen heran. Wichtig ist Adam, und das merkt man in fast jedem Video, dass jede Art das Hobby zu betreiben gut ist, solange es dich glücklich macht. Zudem bietet er immer wieder Denkanstöße, die man so im Deutschen vielleicht nur bei der Gedankengrütze von Diced hat. Schade, dass dir dafür anscheinend das Verständnis fehlt.

    • Das kommt alles schon nicht von ungefähr. Man hört zunmindest desöfteren dass er zumindest lokal einen negativen Ruf hat. So Dinge Richtung Arroganz.

      Egal ob das jetzt stimmt oder nicht sei mal dahingestellt. Fakt ist er kann gut reden und seine Videos sind eine Bereicherung für die Community.

      Da sind genug gute kurze Tipp Videos dabei.

      Wirklich schlimm wäre es wenn das von dem Australier „The outer Circle“ kommen würde. 90% von dessen Vids sind reines „ranting and raving“. Dazu ohne Sinn oder Verstand und viele Informationen und Meinungen die er hat sind grundlegend falsch…

    • Leute, der muss halt „Content“ bringen. Der macht die Videos ja fürs Geld.

      Dass er so „philosophisch“ dahinschwadroniert und „kleine Hobbytips“ verbreitet, liegt eben daran, dass sowas schnell gemacht ist.
      Du musst nix vorbereiten, wenn du einfach nur ne Viertelstunde über irgendeinen Aspekt des Hobbys reden willst.
      Und die „kleinen Hobbytips“ kennt jeder, hat jeder schon tausend mal gehört, aber du machst halt Videos draus und hoffst, dass es Keiner merkt.

      Ich seh bei dem, was er macht, halt absolut keinen Mehrwert.
      Und ich weiß auch nicht, wo seine „Hobbyweisheit“ sein soll. Der Typ wirkt auf mich seit jeher wie ein Hobbyanfänger, der vom Tuten und Blasen wenig Ahnung hat.
      Noch nie hab ich in einem seiner Videos irgendwas gehört oder gesehen, was ich selbst vorher noch nicht wusste oder noch nie selbst bedacht hatte.

      Aber hey, guckt die Videos meinetwegen. Ist ja schließlich eure Zeit.
      Und natürlich hat der Mann ne angenehme Stimme und die Videoqualität (rein visuell) ist sehr gut. Auch die Ausleuchtung macht bei ihm immer was her.
      Ich vermisse nur leider gänzlich den Inhalt.

      • Ist ziemilch egozentrisches Ansicht, das wenn es für dich nichts neues ist, dann hat es keinen Mehrwert.
        Aber hey, Du darfst auch meinetwegen dein Zeit mit was anderes verschwenden.

      • Ach, Unfug.

        Der Punkt ist: Ich bin ein relativ durchschnittlicher Hobbyist.

        Und wenn ich das alles schon wusste, dann wissen die allermeisten anderen Hobbyisten es auch.

  • Ich bin nicht wirklich verliebt in Dämonenstihl, aber werde es mir wegen die Authoren vielleicht dochnoch zulegen. Bin gespannt an Reviews!

    • da gibt es schon was an reviews bei guerrila miniature games und tough+2. beim weekender kam auch was dazu in der „indy of the week“ sparte.

  • Irgendwie fällt es mir schwer mich weiter mit Spielen zu beschäftigen die fast-paced seien. Das ist zum Werbebegriff für Spiele geworden, die sonst nicht zu wissen scheinen mit was sie werben sollen. Ist zumindest mein Eindruck. Und Regeln sind mir persönlich einfach wichtig.

  • Ich habe mir das Spiel direkt letzte Woche zugelegt, als ich die Ankündigung von den beiden gesehen habe. Bei kleinen Skirmishspielen mit niedrigem Anschaffungspreis kann ich ja selten widerstehen 🙂

    Zum spielen selbst bin ich noch nicht gekommen, aber nach der Lektüre klingt es nach einem durchaus gut spielbaren kleinen System, um mal ein paar schicke Dämonen zu basteln/bemalen. Werde ich auf jeden Fall mal auf den Tisch bringen.

    Das Initiativsystem fühlt sich für einen Skirmisher sehr stimmig an. Es wird eine Anzahl Würfel gleich der Modelle gewürfelt und dann immer von hoch nach niedrig eine Figur aktiviert. Also wissen die Spieler, in welcher Reihenfolge Figuren aktiviert werden dürfen, aber welche Figur aktiviert wird bleibt dem jeweiligen Spieler überlassen. Erfindet das Rad nicht neu, geht aber schnell von der Hand und lässt trotzdem Raum für ein wenig taktieren.

    Kampagnensystem um die eigene Warband zu entwickeln ist dabei. Passt.

    Verzicht auf Fernkampf ist auch stimmig für Dämonen und macht das ganze etwas leichter zu balancieren. Gibt ja doch ein paar Spiele bei denen der Fernkampf sehr dominieren kann.

    Was den obigen Kommentar angeht. Für mich ist alles, was sich schneller als BattleTech spielt, fast-paced. Da les ich einfach drüber, steht eh überall dran als inhaltsleeres Buzzword.

    • Siehst du, dein Kommentar hat mir viel mehr über das Spiel gesagt, als das Buzzword selbst. Damit würde ich dann auch eher werben. Danke für den kurzen Einblick.

      • Es mag als Buzzword abgenutzt sein, aber lieber hab ich das, als ein zähes Spiel mit Tabellen in Tabellen, um irgendwas vollkommen Triviales und Unnötiges zu bestimmen (hat wohl nen Grund, warum sich TwoHourWargames so genannt haben, obwohl sie spielerisch dem Umfang nicht gerecht werden 😜).

    • Kommt doch drauf an von wem du das zu hören bekommst. Hersteller selber muss man nicht unbedingt vertrauen aber in einer Rezension macht es Sinn.

      WhFB, Necromunda, 40k, Infinity, Dropfleet Commander => gemächliches Spieltempo

      Saga, Herr der Ringe, X-Wing, A Song of Ice and Fire => „fast paced“

      Ist ja nicht so das ich bei einer der beiden Gruppen nur schlechte Spiele genannt habe, beides hat seinen Reiz.
      Hilft hier und da beim einordnen.

      • Herr der Ringe würde als fast paced zählen? Ich habe es seit Jahren nicht gespielt, aber dieses auswürfeln eines jeden Nahkampfes ist in meiner Vorstellung alles andere als schnell…
        Mir ging es am Ende auch weniger darum, ob ein Spiel wirklich schnell oder langsam ist. Ich würde gerne hören, warum ich ein Spiel spielen sollte, also was das am Ende besonders macht – der Kommentar von Skraag hat mir da einfach schon mehr geboten: Ein interessantes Initiativsystem und der Verzicht auf Fernkampf klingen für mich schon besser als das ewig gleiche Wort bei jeder Spielwerbung. Ich glaube Bier und Brezel Tabletop hatte genau das auch schon einmal in einem Video thematisiert.

  • Das Regelwerk liegt bei mir auch schon seit dem Wochenende Rum ich bin aber noch ni hat dazu gekommen Mal reinzulesen. Da das ganze Figurenagnostisch ist ist der Invest sehr gering und man kann ja fast alles als Dämon nehmen. Ich denke meine Goblins machen sich in dem Setting auch gut.

  • Oh Mann… ^^ Um nochmal mehr auf das eigentliche Thema – das Spiel – zu lenken:

    A) Setting
    Dämonen kämpfen um die Vorherrschaft in der Hölle.
    Wieso? Die Menschheit hat es geschafft, mit einem Himmelfahrtskommando die Verbindung zwischen Hölle und Erde zu kappen. Die Herren der Hölle sind wohl genauso weg wie der Zulauf an Seelen. Nun streiten die Infernalischen um Macht, Seelen und die Oberhand einer der sechs rivalisierenden Glaubensrichtungen, wie in der Situation zu verfahren sei…
    Man spielt einzelne Anführer, die unter dem Banner einer dieser Strömungen Anhänger um sich scharen und eine Kabale formen. Die genaue inhaltliche Ausrichtung könnte zwischen Kabalen einer Philosophie durchaus stark variieren.
    Dämonen sterben wohl nicht wirklich, tragen jedoch Narben etc. mit sich und können aufsteigen. Seelen sind eine nutzbare Machtquelle.

    Die sechs großen „Philosophien“ (quasi Fraktionen):
    Lords of Hell: Neuaufbau der (alten) Ordnung.
    Judges: Hüter & eigennützige Deuter der alten Regeln.
    Brokers: Macht durch Seelenhandel.
    Earth Bound: Ziel ist Flucht aus Hölle.
    Demented: Chaos und Wahn sollen regieren.
    The Empty: die Hölle muss vernichtet werden.

    B) Spiel:
    1.) Kleine Banden mit max. 10 Dämonen; Immer ein Anführer (Wahl aus drei allgemeinen Typen) und den obersten Handlanger / , den sog. „Devout“ (der ist fix je nach „Philosophie“ der Kabale).
    2.) Modelle sind vollkommen frei (grobes Basespektrum). Man wird ermuntert, bei Stil und Arten der Dämonen der Fantasie freien Lauf zu lassen.
    3.) Primär Kampagnen & Szenarien orientiert.
    4.) Regelleicht: bloß drei Attribute: Bewegung, Kampf (defensiv & offensiv), LP. Kein Fernkampf, dafür aber allgemeine Manöver wie „Hit&Run“, Kampffokussierung etc.
    5.) Spezialregeln machen das ganze interessant und etwas tüftelbar über kleine Modifikatoren (à la +1/-1) oder Sonderfertigkeiten (wie Vorteile bei natürlichen 6en, spezielle Bewegungsoptionen oder in-game-Steigerungen etwa über Killcounter). Dabei hat jede Auswahl ca. 1-2 eigene Sonderregeln.
    6.) Die „Philosophie“, der die Kabale folgt, gewährt zwei spezifische Sonderregeln: eine bandenweite sowie eine Anführerfähigkeit und legt den Typ des „Devout“ fest.
    7.) Kampf ist schnell & schnell verlustreich. Beispiel: Kampfwert 7 (einer der höchsten von Haus aus, niedere Dämonen starten mit 3-6) attackiert Kampfwet 6 bedeutet 7W6 machen auf 2+ je einen Schadenspunkt, die für jede 6 auf 6W6 um jeweil einen reduziert werden. Bei 7-15LP Grundwert.

    Und dann gibt’s natürlich noch eine Menge anderer Dinge zu beachten.

    Das Setting mag nicht komplett neu sein, aber unverbraucht genug, um mich anzusprechen. Die Mischung der einerseits recht spezifischen Vision und dabei doch offene Präsentation haben mich gleich gefesselt und die Ideen sprudeln nur so aus mir heraus – von  erschiedenen Spielplatten über visuelle Bandenkonzepzte und Glaubensauslegungen, Symbolik und Ikonografie zu diversen Dämonenarten und ihrer Bande zu ihren Aufgaben in der alten Ordnung bzw. Brüche  damit. War jedenfalls sofort Feuer und Flamme. Auch, weil es wie ein verdrehtes Echo Vorstellungen an’s gute alte Helldorado weckte. Die Hölle als umstrittener Ort und dieser „Bürgerkrieg“. Plus das Spiel mit mythischen / metaphysischen Themen.

      • He, he – ich nehme alle Finger… 😈

        Hab inzwischen noch mehr
        (Wie war das noch – schlafen kann ich auch in der Hölle…?):

        Spielerisch hätte ich mir an ein paar Stellen mehr Optionen zur eigenen Auswahl gewünscht.
        Ich bin da aber vll auch speziell: Mir ist v.a. Hintergrund, Flair, Charakter usw. wichtig (und will das selbst ausformen), möchte das dann aber auch einigermaßen in den Regeln abgebildet sehen statt reiner Vorstellungsarbeit oder kosmetischer Variation. Außerdem bevorzuge ich Sondermöglichkeiten gegenüber ‚bloß‘ besseren Grundeigenschaften. (Eben auch profilierender.)
        Reign In Hell bietet durchaus sowohl einige Wahlmöglichkeiten (welche Philosophie, Anführertyp und zwei aus zwei überschaubaren Listen frei wählbare Anführermodifikationen am Anfang) als auch manche Sonderregeln für mechanische Eigenheiten (z.B. „Beam“-Bewegung, Gelände zerstören, Sammel-Boni der Devout usw.). Falls mein bisheriger oberflächlicher Eindruck nicht trügt, schmälert sich die potentielle Bandbreite jedoch stark sobald man die ersten Wahlen getroffen hat. Hauptsächlich, weil die gewählte Philosophie zwei spezifische Regeln und den Devout mit teils doch recht speziellen Mechaniken fest vorgibt. Also keiner Wahlmöglichkeit bezüglich dieser Elemente innerhalb der Philosophie.
        Wenn man wirklich fair und feinfühlig herangeht, könnte man sicher auch einiges tweaken und relativ leicht mehr Optionen einführen. Die eher geringen Boni und der recht überschaubare Rahmen begünstigen das. Man sollte aber sehr achtsam sein, nichts zu stark zu machen.
        Z.B. gibt es ein Relikt (Gegenstand für Anführer), welches Attacken gegen den Dämon bestenfalls auf 3+ Wunden verursachen lässt. Ein Leser fand das zu schwach, weil es nur Attacken auf 2+ beeinflusst, und schlug auf WargameVault vor, das doch auf bestenfalls 5+ oder eine Reihe anderer Modifikationen zu ändern. Das war aber nicht im Sinne der Schöpfer, was gute Gründe hat: Dämonen mit bestimmten Kampfwerten würden so noch besser, es würde die Balance wegen indirekter Stat-Caps und Kombinationen mit anderen Kräften verschieben und vor allem wurde das Relikt gezielt für Dämonen mit schwachem Kampfwert geschaffen, die im Normalfall so gut wie immer auf 2+ Wunden erleiden…

        Die Initiative ist ganz nett mit w12ern bei max. 10 Modellen und nur wenigen Eingriffsmöglichkeiten. Dass man immer gleich sieht, wer wann dran ist, soll das Taktieren beeinflussen. Könnte mir auch vorstellen, dass es spannender wäre, das ‚blind‘ zu machen, man also nicht vorweg weiß, wer als nächstes aktiviert.

        Die 10-Dämonen-Grenze sagt mir aus dem Bauch heraus nicht so zu. Der Anführer kann aber wohl auch Dämonen verstoßen und Platz für bessere schaffen (sterben ja nicht, werden durch ‚Tode‘ aber geschwächt) – glaube, der krallt sich dann ihre Essenz…
        Bisschen fehlen mir Schwärme oder vielzählige Critter hinsichtlich strategischer Vielfalt und Flavour-Thema. Unterstützt durch die ausdrückliche Formfreiheit lässt sich letzteres immerhin mit einzelnen Auswahlen à la Schwarm-Base optisch, wenn auch nicht spieltechnisch, präsentieren.

        Btw, Kampagnen startet man wohl mit Anführer + Devout + ca. 4-5 niederen Dämonen (A & D sind „kostenlos“ übrige Dämonen werden mit Punkten gekauft). Das lässt sich natürlich auch einfach anpassen.
        Es gibt 6 verschiedene Typen niedere Dämonen sowie 3 Typen größere Dämonen und 3 Typen höchste Dämonen (superior). Die haben fixe Profile und sind unabhängig von den Philosophien. Sie können aber in die höheren Stände aufsteigen und jeder Typ hat für den jeweiligen Aufstieg eine eigene fixe Steigerung – abgestimmt auf ihre spielerische Idee.

        Btw, gibt keine regulären Waffen und keine Zauber als besondere Mechanik.

        Bisher ließe sich wohl eines der Szenarien recht gut solo spielen.
        Glaube, eine generelle Modifikation zum Solospielen soll noch nachgelegt werden.

        Unter’m Strich sollte man nicht vergessen, dass es wohl ein kleines Spiel sein soll für szenariobasierten Kampagnenspaß und abgefahrene Kreativprojekte vor der Weltidee.
        8 Tacken sind ja fast nix – selbst bloß für die Anregungen ein no brainer mMn.

      • PS:
        Angelegt an das RPG Mörk Borg gibt’s noch das kleine TT Forbidden Psalm, welches auch im starken Metal-Anstrich mit quasi höllisch-postapokalyptischem Thema auftritt. 😉

      • Für den Anfang sollte es reichen, denk ich.

        Vielleicht kommt ja noch mal was an Optionen und Regeln dazu, ansonsten vermute ich zumindest mal, dass es noch nicht langweilig wird, wenn man es nicht zum neuen Hauptsystem einer großen Spielergruppe ernennt und Kampagne nach Kampagne spielt, sondern eher als kurzweilige und nischige Abwechslung einstreut, wenn man mal wieder Bock hat – oder nen Grund sucht – ein paar Dämonen zu erwerben/basteln/bemalen 😈

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