von BK-Christian | 15.11.2020 | eingestellt unter: Terrain / Gelände, Tutorials

Tabletop Workshop: Sci-Fi-Festung 2

Es wird weiter gebaut und die Marines bekommen ein Zuhause.

Weiter geht’s mit dem Bau einer epischen Sci-Fi-Festung für z.B. „Warhammer 40k“ oder „Star Wars: Legion“ – genauer gesagt mit der Bemalung! Außerdem gibt’s einige Tipps zum Verwittern und einen Test, wie man die typische Styropor-Oberfläche kaschieren könnte … Kurzum: Dieses Video steckt mal wieder voller Inspirationen, Bastel-Tipps und Bemal-Techniken – viel Spaß!

Quelle: Tabletop Workshop

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Wenn man die Strucktur überdecken will einfach eine feine Struckturpaste auf Acrylbasis.

    Würde ich auch auf normalen Hartschaum nehmen, da bekommt man gleich eine Betonstruktur und Oberflächenversiegelung in einem.

  • Was funktioniert um die Oberfläche etwas zu entschärfen ist eine Art Grundierungssalzteig, einfach ein Teil Wasser, ein Teil Mehl, ein Teil Leim, ein Teil Farbe und eine vernünftige Menge Salz, alles vermischen, sollte dann eine cremige Konsistenz haben. Damit 2-3 Grundierungsdurchgänge und die Oberfläche ist deutlich weniger Styroporig. Ich hab vorher die Oberfläche noch mit einem Standardstrukturierungstool (aka Stein) bearbeitet, und bei mir fällt es kaum noch auf, dass es mal Styropor war (hängt aber wahrscheinlich davon ab wie ausgeprägt styroporig das Orginal ist. Mein Ausgangsmaterial schien weniger grobporig zu sein als das was der Michael hier verwendet hat). Ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern hab ich hier auf dem Brückenkopf in nem Vidcaster gesehen. Habs ausprobiert und es funktioniert.

    • Danke Dir für den ausführlichen Tipp – ich denke, Du spielst mit dem Mehl-Hinweis auf das Midwinter-Minis-Video an, wo Guy Styropor in zwei Schichten grundiert hat. Ehrlich gesagt, ist mir diese Mehl-Variante insgesamt zu dick und mindestens zwei Grundierungsschichten finde ich auch etwas umständlich. Zumals Guys Ergebnis am Ende leider auch nicht komplett glatt ist … Dann kann man auch 2x einen dicken Grundierung+Spachtelmasse-Mix nehmen.
      Letztlich kann man es bei Styropor drehen und wenden, wie man will: Das Glätten der Oberfläche ist zeitaufwändig und mit Mühen verbunden – egal, ob man mehrfach grundiert oder schleift. Dieser Aufwand steht – für mich persönlich – in keinem Verhältnis zu dem Preis einer fürs Basteln geeigneten Hartschaumplatte von 10-15€.
      Was ich in meinem Video ja gegen Ende sage: Lebt einfach mit der Styropor-Oberfläche oder nehmt von vornherein ein anderes Material. Das ist aus meiner Sicht effektiver als aufwändiges Nachbearbeiten 🙂

      • Du hast völlig recht, es geht wirklich wenig über Hartschaum insbesondere wenn man wie du einen Heißdrahtschneider nutzt. Und um Styropor einigermaßen zu verkleiden bedarf es ein wenig Aufwand (wobei ich ihn jetzt mit 2x grundieren noch recht überschaubar fand) ob einem das Ergebnis zusagt muss man ausprobieren. (Ein Test, mit welchen Mittel kann ich mit welchem Aufwand Styropor verkleiden wäre vielleicht mal interessant) Manchmal kommen aber Styroporverpackungen in solch einer Form daher, dass sie einem unheimlich viel Bastelarbeit ersparen, da man sie quasi fast wie sie sind einsetzen kann und in einem solchen Fall lohnt sich der Aufwand dann doch. Wer sich mal ein Bild machen will kann sich ja auf der Tabletopwelt mal die Brückenbau-Geländechallenge ansehen (die Bilder sind nicht besonders gut aber man bekommt vielleicht ne Ahnung)

  • Wieder mal nen tolles Tutorial was meine Lust zum Nachbau anstachelt. Danke! Und das Ergebnis sieht doch echt gut aus. 🙂
    Tipp zur Oberfläche: Ich hab bei Styropor immer nen Mix aus Modell-Gips, Wasser und etwas Holzleim und entsprechender Farbe verwendet. Etwas probieren bis man die richtige Konstistenz hinkriegt (etwas breiig/flüssig aber noch nicht fest) und dann zügig alles einpinseln/verreiben. Dadurch werden die ganzen Lücken automatisch zugespachtelt und man erhält eine etwas rauhe Obefläche (wie Beton) und die Lücken sind weg. Man muss nur etwas aufpassen evtl. Details mit zuzuspachteln, aber für eine „Betonoptik“ sieht das echt gut aus. 😉

    • Wie gesagt: Nicht mit dem Pinsel „tupfen“, sondern eher „verreiben“. Damit schließt man recht schnell die Lücken. Evtl Einschüsse o.ä. dann danach nochmal mit nem Messer o.ä. ausarbeiten. Klappt ganz gut. 🙂

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