von BK-Christian | 25.03.2014 | eingestellt unter: Fantasy, Kickstarter

The Empire: Neuer Kickstarter

Menschliche Fantasy-Soldaten bei Kickstarter!

‚The Empire‘ is a medieval fantasy faction of massive battles of modular miniatures in 28mm heroic scale made in hard plastic.

In a savage world, the empire fights against the advance of evil. Underpaid soldiers are killed in the ongoing wars, while the high society enjoys a life of luxury. Greed, betrayal and conspiracies cover each action taken in court.

The emperor, the maximum imperial authority, governs with an iron fist in a totalitarian government that will haunt anyone who dares oppose his actions. The streets are awash with imperial propaganda.

The empire is a modular 28mm heroic scale faction for a game of medieval fantasy massive battles. The boxes of regiments compose ten, fifteen or twenty units of hard plastic with a number of modular components to configure armies uniquely.

The miniatures will come in plastic sprues, from which the components should be separated, glued and painted. Each box will also contain an instruction sheet in several languages and the corresponding bases.

Our rules will be available for free on our website to anyone who wants to download them.

So sehen die ersten Modelle aus:

The Empire Kickstarter 1 The Empire Kickstarter 2

Die Regimenter sind in drei Gruppen unterteilt, die Pledge Levels beinhalten Boxen aus den verschiedenen Gruppen. Die ersten Einheiten sind freigeschaltet, der Rest folgt über Stretch Goals.

The Empire Kickstarter 3

Ein paar mehr Details:

The Empire Kickstarter 4 The Empire Kickstarter 5 The Empire Kickstarter 6

Der Zielwert des Kickstarters liegt bei 75.000 Dollar, der Kickstarter läuft noch 26 Tage.

Quelle: The Empire Kickstarter

BK-Christian

Chefredakteur und Betreiber von Brückenkopf-Online. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deathmatch, Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), diverse Raumschiffe und allerlei Mechs.

Ähnliche Artikel
  • Malifaux

Malifaux: März Releases

05.03.20241
  • Fantasy
  • Patreon

Lost Kingdom Miniatures: März Patreon

05.03.2024
  • Fantasy

Khurasan Miniatures: Neuheit

05.03.2024

Kommentare

  • Sehr ordentlich aufgebauter Kickstarter. Zumindestens Optisch. Schöne Sculpts, Schönes Conceptart. Schöne Bemalung und die Preise gehen auch. Alles hochwertig und ich hoffe das Ding geht gut durch.

    Leider nichts für mich. Geb ich kein Geld aus. Auch gut 🙂

  • Wo, das wäre absolut was für mich. Sieht toll aus. Nach den ganzen KS Erfahrungen frage ich mich aber wie lange ich wohl auf die Figuren werde warten müssen….

  • Sehr charaktervolle Minis, da würden mir eine Hand voll von jedem Regiment schon reichen für dieverse Skirmischer.
    Schade aber auch verständlich das die in Regimentsgröße gekauft werden sollen :/

  • Leute von denen ich noch nie gehört habe ohne eigene Webseite wollen Spritzguss-Minis rausbringen.

    Ich sag mal… Nein.

  • Ich kenne den Hersteller nicht. Sie haben keine vernünftige Webpräzenz. Facebook zählt nicht! Auch kann ich so nicht viel über sie finden. Wobei nur kurz gegoogelt habe. Das stimmt mich sehr vorsichtig zu sein. Aber Armeen sind sowieso nichts für mich. Derzeit habe ich noch eine teilweise bemalte Skaven- und Vampirefürstenarmee.

    Deren Kickstarter-Seite ist aber gut präsentiert, ich wünsche ihnen wirklich viel Erfolg. Ich halte es nur für einen Fehler kein Regelbuch und keine 2. Armee mitzuproduzieren. Ich denke wer so etwas kauft, will neben dem Bemalen auch bald spielen.

    Interessant finde ich das die klargestellt haben das CMON als Distributor auftritt und nichts anderes. 🙂 Ich hoffe wirklich das CMON mit Wrath of Kings ihren Ruf wiederherstellen können, denn ich denke immer noch das die meisten Problem nicht auf deren Mist gewachsen sind.

  • Hmm, ich habe ja eigentlich lange Zeit auf einen Kickstarter oder zumindest einen alternativen Hersteller für gelungene Imperiumsminiaturen gewartet. Nun ist einer da und ich bin skeptisch. Wie die anderen stört mich auch, dass der Hersteller hier quasi aus dem Nichts kommt.

    Ich denke, am Ende wird sich zeigen, wie stark der im Netz immer wieder geforderte Bedarf an alternativen Imperiums-Soldaten ist. Allerdings ist Warhammer ja auf dem absteigenden Ast, eventuell gibt es aber Kings of War als alternative Einsatzmöglichkeit. Ich werde den Kickstarter mal beobachten, aber aktuell bin ich da doch sehr vorsichtig…

    • Naja, der Grundgedanke einer Crowdfounding ist ja eigentlich, dass ein neuer oder unbekannterer Hersteller an Geld kommt um sich auf dem Markt zu etablieren.
      Und nicht um etablierten Herstellern, die auf die Gier der Käufer spekulieren, die Möglichkeit geben den Einzelhandel zu umgehen.
      Von daher ist dass mal ein Kickstarter den ich gut finde … besser als diverse andere KS-Geschichten! 😛

      • Hehe das ist irgendwie vergleichbar mit Jobanzeigen:
        „jung dynamisch, 20 Jahre Erfahrung“:

        Ist es ne neue, unbekannte Firma die über den Kickstarter Geld sammeln will heißt, kenn ich net, zahl ich net.
        Ist es ne altbekannte Firma die Kohle reinholen will (sei es Mantic, Sodapop oder wer auch immer) heißt es, die gibts lange genug, die sollten das allein schaffen, Kickstarter ist keine verkaufsplattform xD

        Ideal währe also eine neue, unbekannte Firma ohne Kapital mit dem Auftreten, der Erfahrung und der Vertrauensbasis eines „alten Hasen“ 😀

      • Mich wundert in erster Linie dass es nicht den üblichen „Wir haben zusammen 83 Jahre Erfahrung im Geschäft und unsere Sculpter haben schon für XYZ gearbeitet“ gibt.

        Andererseits, Prodos Games kam auch aus dem Nichts.

    • Naja. Es gibt ja einen Grund weshalb Mantic Games (als alte GW-Hasen) für Kings of War bewusst keine (!) normalen Menschen rausgebracht haben.

      Elfen, Orks, Zwerge, Oger, „Engels-Über-Menschen“… alles gut.

      „Normale“ / „Pseudo-historische“ Menschen? Da is kein Geld drin.

      Sorry.

      • Das glaube ich nicht. Gerade diese Rasse hat das Potential mehrere Käufergruppen anzusprechen, Fantasy-Interessierte und Historisch-Interessierte.

        Ich war bislang bei 2 Kickstarter Kampagnen dabei (Sedition Wars und Dreamforge Games), diesen werde ich noch beobachten und mich wahrscheinlich für den Gold-Reward entscheiden.

  • well, da würde mich wirklich interessieren wie’s weitergeht… Würde mich freuen, wenn Ihr da am Ball bleibt – irgendeinen Haken hat die Sache bestimmt …

  • Ui, die sehen echt super aus und ich wär auch total dafür zu haben, aber per Kickstarter werd ich mich ebenfalls nicht beteiligen. 🙂

  • Ich wundere mich etwas, dass es kritisch aufgenommenen wird, wenn jemand die Plattform im Sinne des Erfinders nutzt und versucht etwas neues zu gründen. Wenn ein renommiertes Unternehmen es als Verkausplattform missbraucht, ist es ok, aberbei einem neuen, der das Projekt toll von der Picke an aufzieht wird nicht gekauft?

    Und Plastik gießen zi lassen ist heutzutage auch kein Act mehr. Es gibt ja genug Anbieter dafur.

    • Ich denke, da spielt die Erfahrung mit rein. Kickstarterkampagnen mit größerem Ruf im Tabletopbereich gibt es jetzt ca. 2 Jahre und es hat sich gezeigt, dass gerade kleine Firmen nur selten ihre Kickstarterankündigungen einhalten konnten. Teilweise kam irgendwann auch einfach gar nichts mehr.

      Auch ist warte jetzt seit über einem Jahr auf mehrere ks-Projekte und werde immer wieder vertröstet. Daher bin ich mit meinem Geld bei ks-Aktionen mittlerweile sehr vorsichtig geworden.

      • Welche Projekte sind das denn, die gar nicht geliefert haben?

        Ich habe auch ein paar Enttäuschungen erlebt, aber die waren gerade bei größeren und bekannteren Firmen am größten – vielleicht auch, weil ich da die Messlatte höher lege und mir denke, die müssten es eigentlich besser können (Mantic – mangelnde Qualität, Reaper und Wyrd – zeitliche Verzögerung).

      • Auch wenn noch kein endgültiges Wort gesprochen ist:

        Defiance Games und Torn World werden beide wohl nicht liefern können, was sie versprochen haben.

        Auf was ich seit Urzeiten warte?
        Through the Breach, Arena Rex, Teile des Wreck Age KS, Teile des Brushfire KS, Tablescape, Torn Armor

      • Ach, Malifaux – das Wyrd schon…
        (Der musste raus!)

        Sicher wartet man auf viele Sachen, aber Kickstarter ist eben eine Plattform, die das mindestens impliziert. Es sind alles nur Prognosen und manche Firmen haben halt schon viel in der Hinterhand, was gut ist. Andere eben nicht, was das Risiko erhöht – mindestens, dass es nicht so wird, wie man selbst es dann gern hätte.

        Aber grundsätzlich entspricht das hier jetzt mal wieder der Idee, die hinter Kickstarter steht, wie andere auch schon angemerkt haben.

      • Ja, es sind Prognosen, aber eine kompetente Firma wird auch akkurate Prognosen stellen können. Sicher kann immer mal was dazwischen kommen, mit dem man nicht rechnen konnte, aber das sollte sich dann im Bereich von Wochen bewegen, nicht Monaten oder Quartalen.

  • Das Gezeigte gefällt mir, aber bei einer angegebenen Wartezeit von einem Jahr bin ich eher nicht geneigt, mein Geld da zu parken. Wenn die Sachen in ferner Zukunft in den regulären Handel kommen, wäre das sicher was für mich.

  • Bezüglich eurer Angst vor neuem: Nehmt euch mal Journey- Wrath of Demons. Marrow Production kam auch aus dem nichts und die hatten auch nur eine FB Seite und das Spiel ging ab wie Schmidts Katze und die Update Bilder und die Abwicklung wirken vielversprechen. Auf die Nase fallen kann man leider überall. Ich habe da sofort wieder Mantics Kriegernonnen im Kopf, obwohl es wohl mehr Beispiele gibt. Und sei es nur ewig verzögerte Auslieferung. Wenn ihr nur deshalb zögert, weil die Firma neu ist, dann schreibt die Leute an, stellt eure Fragen und schaut wie offen die kommunizieren.

  • Man sollte natürlich nicht Per KS Figuren kaufen, die man dringend und zeitnah benötigt.
    Ich warte derzeit auf die Auslieferungen von 3 KS, aber das alles drängt nicht.

    Ich würde dieses Projekt gerne umgesetzt gesehen, auch im Hinblick auf mögliche weitere Projekte dieses Anbieters.

    Es ist immer noch so, dass GW Quasi konkurrenzlos ist, was Fantasy Figuren für Mass Combat anbetrifft, also ganze Armeen. Mantic hats verpasst, AoW ist sehr langsam, bis da mal ne gnaze Armee erscheint, hat GW 3 Editionen durch… Andere trauen sich nicht. Ich finde, das muss sich ändern. Und die gezeigten Figuren sind verdammt schick.

  • Ich muss schon sagen, dass ich gerade ziemlich am Schmunzeln bin. 😀

    Wenn wir einen Mantic-Kickstarter vorstellen heißt es „Große Firmen sollten keine Kickstarter nutzen, das ist voll gegen den Geist des Systems!“

    Und jetzt heißt es „Das ist ja eine total unbekannte und kleine Firma, denen traue ich nicht!“

    Irgendwie beißt sich da die Katze in den Schwanz, oder? Halten wir doch mal fest:
    – Die Kampagne ist sauber aufgebaut und die Zielsetzung ist so gesteckt, dass man mit dem Geld tatsächlich sinnvoll etwas finanzieren kann.
    – Cool Mini or Not wurden als Distributor gewonnen, und die haben ja durchaus einige Expertise vorzuweisen.
    – Die bisher gezeigten modelle sehen toll aus (hatte sofort ein Game of Thrones-Feeling),

    Für Aussagen der Marke „Da muss was faul sein!“ oder „Da ist bestimmt ein Haken!“ besteht hier einfach überhaupt kein Anlass…
    Ich bin voll dafür, dass man mit gesunder Skepsis und geringen Erwartungen an die Lieferzeit an Kickstarter herangeht, das hat die Erfahrung einfach gezeigt. Aber für Panik und Beschuldigungen in Richtung kleinerer Firmen sehe ich keinen Anlass.

    Stellt Euch mal vor, Ihr plant so etwas, steckt Euer ganzes Herzblut rein und müsst dann im Netz lesen, dass Ihr garantiert ein Betrüger oder zumindest ein vorprogrammierter Versager seid…

    Wir beobachten das natürlich weiter und halten die Augen offen. Wenn uns was auffällt, melden wir es sofort. 🙂

    • Weil Paypal eben mit Kickstarter nicht geht. Amazon ist ein Konkurrent von Paypal und werden es deswegen nicht zulassen.

      • Ja, das was Manuela schrieb war ein Grund den ich vergessen habe. Es könnte schon sofort gebucht werden und bei Erfolg dann halt nicht noch einmal. Bei einem Misserfolg müßte Kickstarter das Geld nur zurücküberweisen.

        Die Handhabung mit Amazon ist einfacher für Kickstarter.
        Und Amazon will halt keine Konkurrenten dabei haben.

        Auch werden die meisten Amerikaner es meist gar nicht verstehen, das es wirklich ein Land gibt, wo nicht jeder eine Kreditkarte oder gar mehrere hat.

        Zumal auch für Deutsche eine Kreditkarte zu bekommen ist ja meistens kein Problem.

        Glücklicherweise lassen fast alle Paypal nach dem Kickstarter zu!

    • Weil Paypal sofort abbucht.

      Kickstarter funktioniert nunmal auf dem „jetzt pledgen/buchen, später zahlen“, dass Kreditkarten anwenden.

      Wie bei einer Hotelbuchung. Du buchst das Zimmer einen Monat im Vorraus und hinterlässt deine Kreditkarteninfos als Sicherheit. Abgebucht wird erst am Ende. Im Zweifel kannst du noch absagen, und es kostet dich nix.

      Das selbst gilt for Kickstarter. Du machst dein Pledge heute, abgebucht wird aber erst in „einem Monat“ (oder wann auch immer), wenn die Kampagne vorbei ist. Im Zweifel kannst du noch absagen, und es kostet dich nix.

      Paypal hat keine Mechanik dafür. Mit Paypal kannst du nur sofort zahlen, oder gar nicht.

      • Soweit ich weiss gibt es bei PayPal auch reservierte Buchungen, da sist also eigentlich kein Argument. Der eigentlich Knackpunkt dürfte sein dass der Empfänger zweimal Gebühren blechen muss, einmal an Kickstarter und einmal an PayPal.

      • Muss er bei einer Kreditkarte auch.

        Einmal an Kickstarter, einmal an Visa/Mastercard/American Express/etc..

        Soweit ich weiss, gibt es bei PayPal keine reservierten Buchungen, aber vielleicht haben die das geändert.

  • Ich mag es persönlich ganz gerne schon einmal von der Person oder Firma gehört zu haben. So ist Warploque Miniatures eine Firma für die ich sehr gerne Geld bezahlt habe. Ich kannte schon ein paar Resinprodukte von ihm.

    Ich habe aber auch kein Problem mit großen Firmen. Das große Firmen keine Kickstarter machen sollen, sondern Neulinge, ist für mich eine romantische Verklärung.

    Ein Problem bekomme ich nur, wenn ich das Gefühl habe das ein KS als Verkaufsplattform genutzt wird. Ich meine wir finanzieren das Projekt und der Hersteller behält die nichtgezahlten Zinsen für andere Geldbeschaffungsmethoden, Händler und Zwischenhändler für sich.

    Ganz klar, die Anschaffungskosten für Plastikminiaturen sind sehr hoch. Deswegen brauchen sie den hohen Startwert. Die Kosten für die Sprues sind aber sehr niedrig. Warscheinlich sogar im Bereich von 1-2 Dollar.

    Immo kann man nur 3D-Renderings sehen und professionell bemalte Minis und ich schaue mir immo die Preise anderer Hersteller wie Wargames Factory, Warlord Games, Victrix und andere an und finde das Angebot immo einfach mau.

    Hinzukommt auch noch 1 Jahr Wartezeit.

    Bei einer althergebrachten Finanzierung müßten sie für ein Jahr im voraus Zinsen aufbingen und hätte in der Zeit nichts gekauft. (Übrigens müssen das auch große Firmen! Selbst wenn sie das Geld von internen Quellen nutzen, fallen über das Rechnungswesen Zinsen an.)

    Nach dem Jahr müßten sie die Kosten erst wieder durch Verkäufe reinholen. Was schnell gehen oder auch ein paar Jahre dauern kann. Oder vielleicht auch gar nicht passiert. Mit Kickstarter ist das Risiko kaum vorhanden.

    Das ist auch der Grund warum ich so einige Kickstarter nicht unterstützen würde. Und je mehr ich über diesen nachdenke, gilt das auch für diesen. Mal abwarten was die nächsten 25 Tage bringen.

    Wir brauchen wirklich Alternativen zu GW. Mantic hat es, wie schon gesagt wurde, es auch in meinen Augen verbockt mit KoW. Auch wenn ich so einiges von denen mag. Gerade die Untoten.

    • Wargames Factory stellt überwiegend Schrott her. Die anderen nur historische Modelle. Der hier vorgestellte Anbieter zeigt aber sehr eindeutige Fantasy-Modelle. Da gibt es für Menschen nur einen anderen Hersteller. Nämlich GW. Verstehe deine Bewertung daher nur bedingt.

      • Wargames Factory macht eine Menge guter Miniaturen, welche sicher auch für Fantasy einsetzbar sind.
        Das was ich bisher bei Empire gesehen habe, kann man mit Wargames Factory mit den gleichen Fähigkeiten genauso bemalen. Immo sehe ich hier keine qualitativeren bessere Beispiele als WF sie hat. Das kann sich noch ändern, wenn unbemalte Modelle gezeigt werden. Aber die 3D Renderings sehen nicht danach aus.

      • Die zahlreichen guten WGF-Modelle musst Du mir aber zeigen, vielleicht haben sie sich bisher nur zu gut vor mir versteckt…

        Ich hatte schon reichlich Kram von denen in der Hand un noch nichts hat auch nur ansatzweise überzeugt oder mit dem hier gezeigten mithalten können. Weiche Kanten, verwaschene Details und ein zweifelhafter Guss waren bisher meist das einige, womit die glänzen konnten.

      • Stellt Wargames Factory nicht die Gußrahmen für Dreamforge Games, Malifaux und Kingdom Death her? Oder verwechsle ich da was?

      • Das stimmt schon, aber das heisst ja nur, dass sie von den genannten Herstellern Gussformen bekommen, die in ihre Maschinen toolen und dann ein paar tausend Gussrahmen zurückschicken. Mit dem Design haben die in den Fällen nichts zu tun.

        Die Sachen, die sie in Eigenregie herstellen, rangieren eher im (unteren) Mittelfeld mit Ausreißern nach oben und unten.

      • Besonders die verwaschenen Details sind das Problem. Die teilweise anatomisch sehr fragwürdigen Posen ist man ja von anderen auch gewohnt, aber ich wüsste gerne schon, ob das Modell ein dickes Kinn oder einen Bart hat, wenn ich es bemale. Bei den Zombies ist es mir relativ egal (wobei die männlichen zu den schlimmsten Modellen gehören, die mir bisher unter den Pinsel gekommen sind…), aber bei den Sachsen hab ich stellenweise echt die Krise bekommen. Ich weiß, dass es Leute gibt, die selbst aus den Modellen noch was heraus holen. Das macht die Teile aber nicht zu guten Modellen.

    • Der Teil, den ich nicht verstehe, ist dieser hier:
      „Ein Problem bekomme ich nur, wenn ich das Gefühl habe das ein KS als Verkaufsplattform genutzt wird. Ich meine wir finanzieren das Projekt und der Hersteller behält die nichtgezahlten Zinsen für andere Geldbeschaffungsmethoden, Händler und Zwischenhändler für sich.“

      Bei welchem Kickstarter ist das denn nicht so, also abgesehen von Charity-Projekten?

      • Und vor allem: Was ist das Problem daran? Ich bin kein BWLer aber für mich klingt das erstmal gut dass ein Hersteller die gesparten Zinsen für sinnvollere Dinge, von denen evtl. auch die Spieler was haben, verwenden kann statt sie einer Bank in den Rachen zu werfen?

      • Es gibt durchaus Projekte die den Backern deutlich mehr zurückgeben, für ihr Geld. $70 für 45 Plastik-Miniaturen bei einem Kickstarter ist einfach frech. 45 Minis, wenn das Geld für die Stretchgoals zusammenkommt.

        @Holzbein-Samuel
        Es ist sinnvoll nicht mehr über Kreditgeber, Zwischenhändler und Endkundenhändler zu gehen, sondern alles mit Kickstarter abzuhandeln. Nur soll der Endkunde nicht als zinsloser Kreditgeber darstehen. In meinen Augen passiert das im Moment bei diesen KS.

        – Der Hersteller kann mit kaum Risiko produzieren, denn das Geld ist sofort da und muß später nur in Form von Ware ausgeliefert werden.
        – Der Hersteller kann hinterher für Lau produzieren. Das Material für die 45 Miniaturen des $70 Levels werden bei der Produktion wahrscheinlich zwischen 1-6 Dollar liegen.
        – Das Risiko liegt in erster Line beim Backer der mit verdammt wenig abgespeist wird.
        – Der Hersteller kann leicht genügend Leute anfüttern und Appetit auf mehr erreichen für spätere Produkte.

        Ich werde niemanden mein Geld für so eine lange Zeit leihen und das Risiko tragen das es vielleicht schief läuft, wenn dabei so wenig rausspringt. Da warte ich lieber auf interessantere Projekte und die gibt es glücklicherweise.

        Wenigstens ein Grundkurs in BWL würde schon reichen, das die meisten vielleicht ein wenig besser vestehen was da abgeht. Besser noch ist es auch zu wissen was die Herstellung der Formen und Produktion von Minis aus Metal, PVC, Resin, Hardplastik usw. kostet. Dann würde den meisten vielleicht klarer sein, wo und wann man verarscht wird.

      • Die Herstellung von Gussformen für Hartplastik-Modelle ist extrem teuer, da kann man für jeden Gussrahmen einen fünfstelligen Betrag einplanen. Die Argumentation, dass das Material der Modelle ja nichts kostet, ist ebenso alt wie falsch… Klar kostet das Plastik nix, aber bis sich eine Gussform rentiert, müssen einige Boxen verkauft werden…

        Es ist völlig nachvollziehbar, wenn Du Dein Geld für Projekte ausgibst, die interessanter für Dich sind, hier aber zu unterstellen, dass der Anbieter seine Backer abzocken möchte, ist ziemlich hart…

      • Der Aufbau scheint mir finanziell grund-solide. 25-35K pro neues Set ist komplett im Erwartungsrahmen und man muss ja auch bedenken dass die Versand-, Lager- und Handling-Kosten parallel steigen.

        Natürlich kosten die Rahmen, die am Ende rausfallen, deutlich unter 1$ pro Stück, solange die Backer aber nicht selbst nach China fahren um die dort unverpackt in Empfang zu nehmen, muss man halt auch den Rattenschwanz an anderen Kosten sehen, der da dran hängt.

        Ich hab mir mal sagen lassen dass die Hersteller-Marge am Ende weniger als 30% beträgt, und angesichts der doch sehr begrenzten Stückzahlen, die man so an den Mann bringen kann, ist das nicht gerade viel.

      • Zitat: „Die Herstellung von Gussformen für Hartplastik-Modelle ist extrem teuer, da kann man für jeden Gussrahmen einen fünfstelligen Betrag einplanen.“ „… Klar kostet das Plastik nix, aber bis sich eine Gussform rentiert, müssen einige Boxen verkauft werden…“

        Mit einem Kickstarter Projekt muß sich die Gussform aber nicht erst rentieren. Die wird komplett finanziert und das Risiko vielleicht auf den Gussformen sitzen zu bleiben ohne das sie sich rentieren ist stark minimiert. Wenn die Minis nicht mehr verkauft werden, dann entstehen nur noch Lagerkosten für die Gussformen.

        Im Moment sieht es noch so aus, als wären die Miniaturen nicht detailreicher als so manche aus dem historischen Bereich. So das Preisvergleiche nicht unrealistisch sind. Und da sind 45 Minis für 70$ doch recht viel. Für die Finanzierung ihrer Produkte und ein Jahr Wartezeit könnten die wirklich mehr herausgeben, eventuell auch mit späteren Stretch Goals.

        Wobei ich nur Dollarpreise in Amerika vergleiche. Da wir in Europa andere Preise durch die hohen Importkosten gewöhnt sind.

        Mit GW sind Preisvergleiche recht sinnlos, solange der Preis teilweise je nach Kampfwert schon mal höher ausfällt.

        Vielleicht gibt es noch später Bilder unbemalter Figuren. Und auch noch einiges anderes während des Kickstarters.

        Übrigens habe ich eine Sache noch vergessen. Natürlich kann man auch ruhig mehr bezahlen, in der Hoffnung das sich die Produkte irgendwann durchsetzen und noch mehr rauskommt. Es wäre ja auch nicht das erste Mal das jemand 50-100$ mehr ausgibt nur damit ein Ziel erreicht wird. Das ist natürlich auch in Ordnung, schließlich würde ich das auch machen, wenn ich das Geld über hätte.

        Das Projekt finde ich trotzdem interessant! Ich werde es auch weiterhin beobachten, oder sehr wahrscheinlich eher die Meldungen hier verfolgen. 🙂

      • Mir ist schon klar, dass der Absatz über den KS gesichert ist, aber die Backer müssen doch trotzdem erstmal die Gussformen finanzieren. Wenn man die Kosten der Pledge-Levels massiv senkt, bleibt der benötigte Betrag ja trotzdem gleich, man bräuchte also deutlich mehr Backer.

        Da das ganz offensichtlich nicht realistisch ist, muss der Preis pro Mini eben auf diesem Level liegen.

        Und klar gibt es massenhaft historische Modelle und sie sind in der Regel deutlich billiger, aber der Absatzmarkt für historische Minis wird gerade in Deutschland gerne massiv unterschätzt. Es gibt Gründe warum die Perrys ihre Modelle so günstig verkloppen können.

        Und ein Haken bleibt ebenfalls: Es gibt kaum historische Modelle, die sich gut in ein Fantasy-System importieren lassen, weil sie meist durch True-Scale und einen eher kleiner ausfallenden Maßstab nicht passen.

        Es ist durchaus ein Markt für gut gemachte Fantasy-Menschen da, aber er ist eben trotz allem limitiert, und dann muss eben ein gewisser Preis aufgerufen werden, weil ansonsten schlicht nicht das nötige Kapital für die Gussrahmen zustandekommt…

      • Naja, die Perry’s verkloppen ihr Zeug so günstig, weil sie sich ihre Brötchen bei GW verdienen, und zudem Zugriff auf GWs Infrastruktur haben.

        Das historische Zeug ist ihr „Hobby“ (bis hin zu der Tatsache, dass einer der Perry Brüder sich bei einem Historischer Schlachtnachstellung (Advanced Larp 😉 ), die Hand mit einer Kanone abgeschossen hat.

        Wenn Perry ihre historischen Minis „zum Lebensunterhalt“ verkaufen müssten, sähen die Dinge anders aus.

      • Do-döm. GW Infrastruktur? Die Kneten privat (in der Mittagspause und Außerhalb der Arbeitszeiten) und lassen bei Renedra gießen. Nichts GW Infrastruktur.
        Und die Perrys bieten die auf gleichem Preisniveau an, wie andere das auch im historischen Bereich machen.

      • Wobei ich aber schon denke dass die „Nebenjobs“ bei GW (und anderen?) einiges an finanziellen Druck rausnehmen, der sonst über die Preise der Perry Miniatures-Sachen abgefedert werden müsste.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.