von Dennis | 27.02.2010 | eingestellt unter: Warhammer 40.000

Warhammer 40.000: Fantasy Flight kündigt Deathwatch an

Rogue Trader ist kaum draußen, da legt Fantasy Flight direkt nach und kündigt den 3. Teil der Warhammer 40.000 Rollenspiel Reihe an.

Fantasy Flight - Deathwatch

In Deathwatch übernehmen die Spieler die Rolle eines Space Marines im Dienste des Ordo Xenos. Ein genaues Datum für die Veröffentlichung des Buchs ist noch nicht bekannt, soll aber im Sommer erscheinen.

Die 3 Hauptbände der 40k Rollenspiele sind im Setting in 3 Stufen gegliedert, man spielt in Schattenjäger ein einfaches Gefolge eines Inquisitors, in Rogue Trader übernimmt man die Rolle eines Freihändlers mit Zugriff auf allerlei Gegenstände und nun im dritten und letzten Teil, das beste was das Imperium zu bieten hat, einen Adeptus Astartes.

Zusatzmaterial zu den Warhammer 40.000 Rollenspielen findet ihr u.a. in den Beilagen des Mephisto Magazin. Schattenjäger und Rogue Trader sind im deutschen Vertrieb bei Heidelberger bzw. Feder&Schwert verfügbar.

Link: Fantasy Flight

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Na endlich … Space Marines für das Rollenspiel und da man den Fokus auf die Deathwatch legt, wird es genug möglichkeiten geben seinen Charakter zu differenzieren 😀 – Freu mich drauf …

  • Hi,
    Deathwatch? Das hat man doch schon auf den Bildern des Mega-Preis Gewinners gesehen, der Nottingham besucht hat.
    Aber wie ich gerade bemerckt habe, haben sie alle Bilder diesbezüglich(und mehr) auf dem Foto schwarz retuschiert…

  • Die Rollenspielmöglichkeiten halte ich doch für sehr gering, wenn alle Spieler einen Space Marine als Charakter haben.
    Entweder man ist bei einem Einsatz, oder man bereitet sich auf einen Einsatz vor. Nicht wirklich das, was ich mir bei einem Rollenspiel vorstelle.

  • Persönlich halte ich von Deathwatch auch nicht viel. Ich finde ein Low-Setting, zumindest als Ausgangsbasis interessanter, da man so noch die Möglichkeit hat zur Charakterentwicklung und -steigerung.

    Das ist eben auch der Charme, z.B. an Das Schwarze Auge, dass man als einfacher Bauer in die Welt hinaus zieht und zu einem legendärem Krieger aufsteigen kann, wenn das Schicksal mitspielt. Zu mal man seinen Werdegang eben auch erst erspielen muss, was dem ganzen mehr Tiefe gibt.

    Denn wenn man bereits fertig ausgerüstet auf seinem Höhepunkt beginnt, wie das so häufig bei Shadowrun der Fall ist. Als fertige Straßenklinge mit Würfelpools weit jenseits der 12-15, ist man nur noch grinden, nicht mehr am Rollenspielen. Vor allem ist so schnell die Luft raus, da man keine Langzeitmotivation hat bzw. diese nur schwierig erhält. Und das Problem sehe ich bei Deathwatch eben auch.

  • Ich würde da einfach mal abwarten. Bisher waren die in der Lage mit den beiden Vorläufern extrem gute Arbeit abzuliefern und ich bezweifle dass es diesmal anders wird.

    Ich denke dass es diesmal wesentlich epischer und heldenhafter werden kann und man vermutlich mehr „Movie Marines“ bekommt, immerhin ist das jetzt ja noch stärker eine kleine Elitetruppe gegen die Finsternist – nur im Gegensatz zu den Akolythen können sie die Horden auch vernichten.
    Davon ab kann man durch die Tatsache, dass es mehrere Space Marine „Klassen“ (Apothecarius, Librarian, Assault, Devastor, Tactical und Techmarine) und unterschiedliche Herkunftsorden gibt, da durchaus Unterschiede reinbringen.

    Wenn man dann noch die Tatsache reinbringt, dass das Deathwatch für viele Space Marines völlig verändert, die Ordensdoktrinen treten in den Hintergrund, verfeindete Orden kämpfen an einer Seite und man dient der Inquisition – was ja bekanntermaßen nicht jeder Orden gerne tut.

    Ich vermute auch mal, dass man da durchaus die moralische Instanz reinbringt, in den Texten steht ja auch etwas über die Entscheidung zwischen Retten oder Exterminatus.

    Ich bin da sehr gespannt und freue mich durchaus auf die Möglichkeiten da Crossplay zu betreiben und nach der Aufklärung durch die Akolythen mit Bolter und Flammenwerfer Johnny Xenos zu zeigen wo der Hammer hängt!

    mfg
    Tobias

  • Das interessanteste daran wäre für mich, inwiefern da drinnen Fluff beschrieben wird. Bislang ist der ja nur recht gering ausgearbeitet, vllt. kommen dann mal harte Daten & Fakten.

  • Bei einem Rollenspiel kommt es meiner Meinung nach zu 90% auf den Spielleiter an. Wenn der ein spannendes Abentheuer liefert und bei Bedarf das Regelwerk gelungen anpasst, dann sind alle Voraussetzungen für einen gelungenen Rsp.-Abend vorh.

    Schade nur, dass bei der Deathwatch die Frauen erstmal aussen vor sind. Ich kenne nur wenige Rollenspielerinnen, die Bock haben `nen männlichen Charakter zu spielen, aber da kann man dann ja improvisieren. Möglichkeiten gibt`s für Spielleiter ja genug (z.B. Sororitas mit Deathwatch auf gemeinsamer Mission usw.)

  • Ich frage mich vielmehr, wie sie das groesste Problem eines militaerischen Settings loesen wollemn: Die Befehlskette.
    Denn wie ich aus eigener Erfahrung (Special Forces Kampagne bei Shadowrun) sagen kann ist das Rollenspiel eher… eingeschraenkt… wenn man einen PC hat, der der direkte Vorgesetzte ist.
    Ich meine, selbst wenn es einen Disput um Taktik oder gar moralische Fragen gibt (sollen wir die PDF verheizen oder lieber zusehen, dass sie moeglichst wenig abkriegen?), wird am Ende gemacht, was der ranghoechste PC will. Der Sarge/Captain/Teamleader hat nunmal das sagen.
    Noch schlimmer wird es, wenn die SL den hoechsten Rang uebernimmt, denn dann macht man nur, was die SL will 😉

    Obwohl ich das Setting interessant finde (man stelle sich nur einen Dark Angel und einen Space Wolf im selben Team vor, oder einen kuehlen, analytischen Mortifactor und einen halb-durchgeknallten Flesh Tearer 🙂 ), fuerchte ich, dass es am Ende entweder unrealistisch wird (Militaer ist nunmal keine Basis-Demokratie), oder die genannten Schwaechen haben wird…

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