von BK-Christian | 15.02.2016 | eingestellt unter: Warhammer 40.000

Warhammer 40.000: Battle for Vedros

Auf der US-Seite von Games Workshop wurde ein neu zusammengestelltes 40k-Starterset angekündigt.

Warhammer_40k_Battle_for_Vedros_Starter_Set_1

In the grim darkness of the far future, there is only war! In the dying years of the 41st Millennium there is no peace amongst the stars, only brutal warfare and planetary conquest. The Battle for Vedros brings all the action onto your tabletop. You command armies of models in a game of daring, cunning and untold slaughter.

The Battle for Vedros Starter Set allows you to fight out battles between the mighty Space Marines and feral Orks. As well as great models for you to build and play with, it includes the tale of the invasion of Vedros and all the rules you need to play.

Warhammer_40k_Battle_for_Vedros_Starter_Set_2

Once you have the Starter Set, you can also expand your collection with the other models and vehicles available (all their rules are in the Starter Set), whilst the Paint Set allows you to individualize your favourite models.

You will find all these reinforcements at your local store.

Warhammer_40k_Battle_for_Vedros_Starter_Set_3

Und dann gibt es noch einige Videos:

Genauere Informationen gibt es noch nicht, man sieht aber schon, dass das Set mit vereinfachten Regeln kommt und sich an junge Einsteiger richtet.

Warhammer 40.000 ist unter anderem bei unserem Partner Fantasy Warehouse erhältlich.

Quelle: Games Workshop

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Das war flott vom Konzept zur Realisierung. Ich bin gespannt auf die deutsche Veröffentlichung und Verbreitung. Wenn sie, wie hier teils vermutet, damit auf den Spielwarenhandel losgehen, dann gibt das der Wargamingszene in ein paar Jahren richtig Schwung.

    • Das sehe ich auch so. Games Workshop ist aus meiner Sicht immer noch der tragende Faktor der gesamten Tabletop-Wargaming-Szene.

      Es würde mich nicht wundern, wenn alle anderen Firmen zusammen nicht halb soviel (junge) Neukundschaft ans Hobby heran führen wie GW mit ihren Läden, ihrer für junge Leute zugänglichen (und interessanten) Produkten, etc.

      Auch ich habe vor vielen Jahren mal mit Warhammer angefangen, auch ich finde es teilweise schade, manchmal gar erschreckend, wohin sich GW so entwickelt hat, aber ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, schon allein weil mir der Gedanke an eine Tabletop-Szene ohne GW ordentlich Sorgen macht.

    • I.d.R. schon. Allerding: selbst wenn man das Niveau bewusst niedrig hält und nur die Grundlagen erklärt und so z.B. Noch keine Waffenläufe aufbohrt (gut), frage ich mich doch, warum man die Gusslinienn belässt und keine Feile/dieses tolle GW-Instrument dafür darstellt…

      • Wahrscheinlich weil viele Hobbyisten auf einem ähnlichen Niveau sind, nicht nur Einsteiger. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint, aber ich denke das gerade die mehr auf das Spiel fokusierten Hobbyisten da weniger Wert drauf legen. Zum einfachen Spielen reicht es auch so.

      • Ich weiß nicht… ist das Hobby für GW echt nur noch rentabel für 12-jährige?

        Warum sind da denn jedesmal nur Kinder in der Produktpräsentation?
        Ich stelle mir das immer so vor…

        “Jimmy pustet Sandys Orks mit den Boltern seiner Space Marines Löcher durch den Leib, bis diese wie leblose Klumpen aus Blut und Brei zusammensacken. Doch Sandy schlägt zurück, rollt lachend die Würfel zur Attacke und ihre Orks zerhacken ein paar der Marines in kleine Scheibchen! Ein lustiger Nachmittag und Spaß für die ganze Familie!”

        Engländer…

      • Das lässt echt nix gutes hoffen.

        Auch seltsam das man alte Sachen wieder neu auflegt. Kein Geld für neue Figuren Designs?

      • @ Behemoh: +1

        Aber ganz im Ernst: Wenn GW neue Leute ans Tabletop führt, ist das doch prinzipiell gut, oder?

      • Punkt 1: Kinder haben heutzutage ein beträchtliches finanzielles Potential!
        Punkt 2: Es ist wesentlich einfacher einen jungen Menschen im Kindes-/Jugendalter für eine Sache zu begeistern, als einen Erwachsenen der oft wesentlich skeptischer an eine neue Sache ran geht.
        Punkt 3: Scheinbar wollen die Spielwarengeschäfte zum Vertrieb nutzen. Das in Combo mit etwas Fernsehwerbung und du hast ein ähnliches Potential wie damals LotR mit DeAgostini
        Punkt 4: Der Black Reach Kram war ja Figurentechnisch gut. Warum sollte man das nicht nochmal nutzen?

        GW-Kritik schön und gut, wo sie angebracht ist… Hier haben sie aus wirtschaftlicher Sicht nix verkehrt gemacht.

        Und der GW-Kiddie von heute ist der potentielle Warmachine-/Infinity-/Guild Ball-/Eden-/WasauchimmerSpieler von morgen.

      • @ Noisy

        Deine Punkte sind ja wirklich nicht verkehrt oder aus der Luft gegriffen, ganz im Gegenteil. Ich weiß aus Ladenbesitzerkreisen auch noch wie denen damals von verzweifelten Eltern die Bude eingerannt wurde, weil es keine DeAgostini Heftchen mehr im Müller gab, und die nach einer kurzen Beratung prompt ein HdR-Starterset für den Kleinen kauften und glücklich nach Hause gingen.

        Aber, die eigentliche Frage ist doch: Was wollen wir damit? Interessiert uns nun ob GW damit wieder Millionen in die Kassen spült und kurzfristige Kundenbindung bei Kindern erreicht, während die langjährigen “Veteranen” des Hobbys von der Firma einen (entschuldigung) Arschtritt nach dem anderen verpasst bekommen?

        Wie schon oft erwähnt und immer wieder bewiesen, sind wir einfach nicht mehr Zielgruppe des Branchenprimus, daher ist es kaum verwunderlich, das mehr und mehr Leute dem Laden den Rücken zuwenden. Den Spagat zwischen Neukunden schaffen und Altkunden halten bekommt GW nicht mehr hin meiner Meinung nach, und es scheint so, als wäre es denen auch vollkommen egal, denn schließlich müssen die Zahlen stimmen und nicht die Zufriedenheit der Hobbyisten, die damals irgendwie noch mehr im Vordergrund stand…

      • Ich sehe nicht, dass GW nur Kinder abzockt und auf die Veteranen pfeift. Für Kinder entwickelt GW jedenfalls nicht jedes Jahr x neue Produkte.

        Neulingen und erst recht Kindern kann man ganz andere Dinge vorsetzen; nicht weil die irgendwie dämlich wären, sondern weil die ganz einfach von der ganzen Sache völlig fasziniert sind, ganz gleich ob die Minis jetzt besonders filigran gegossen oder genial gestaltet sind.

        Nebenbei bemerkt: Es ist absolut abgefahren, wie viele Kinder es heutzutage gibt, die mit ihren Händen irgendetwas gestalten können. Vor 15 Jahren konntest du von einem Kind durchaus noch eine gewisse Feinmotorik erwarten, heutzutage kann man praktisch froh sein, wenn Kinder wissen, wie man einen Pinsel hält.

        Um die Veteranen aber bei der Stange zu halten, braucht es ständig neue Miniaturen, neue Bücher usw. Die haben schon eine Menge Zeug, erkennen den Unterschied zwischen uralten und neuen Miniaturen und kennen auch die Miniaturen anderer Hersteller. Für diese Veteranen macht GW jedes Jahr eine Unmenge an Produkten. Ich will jetzt nicht sagen, dass GW alles richtig macht, beileibe nicht. Einiges, das GW in den letzten Jahren gemacht hat, regt mich höllisch auf. Aber die Vorstellung, dass GW seine ganze Energie darauf verwendet, mal eben irgendwelche Kids abzuzocken, ist einfach vollkommen falsch.

      • “Auch seltsam das man alte Sachen wieder neu auflegt. Kein Geld für neue Figuren Designs?”

        Hats du dir die Modelle mal länger als 2 Sek angesehen? Wenn ich mir z.B. mal den Space Marine anschaue: ja, der basiert auf dem 2nd-Edition Plastik-SM. Aber vor allem was die Komplexität beim Zusammenbau angeht. Darüber hinaus ist er aber noch um zig Details erweitert worden. Diese wiederum sind etwas “gröber” modelliert und damit leichter zu bemalen. Alles in allem also perfekt für die Junge Zielgruppe. Und ja, es hätte tatsächlich eigentlich ausgereicht, “nur” die alten Bausätze zu recyceln. Aber genau an dem Punkt hat GW mehr Aufwand betrieben um die Dinger kindgerecht und trotzdem einigermaßen auf dem Niveau der aktuellen Plastics “für Erwachsene” zu halten (oder zumindest schonmal drauf hin zu deuten). Da wurde sowohl in Puncto Produktqualität als auch Marketing objektiv gesehen einiges richtig gemacht.

        Was mich bei solchen Comments wie dem zitierten immer maßlos aufregt: Ich find’s ja ok ein kritischer Verbraucher sein zu wollen und nicht gleich alles zu feiern, was der Böse Marktführer einem so vorsetzt. Aber meine Güte Leute, dann beschäftigt euch auch mit den Dingen, die ihr kritisieren wollt! Wenn die Kritik so oberflächlich, und damit an vielen Stellen auch einfach unrichtig daher kommt, sagt das weniger über die geldgeile Firma GW (die sie zweifelsfrei ist) aus, sondern viel mehr über das clichée des notorisch mies gelaunten Tabletoppers. Solche clichées (und deren real-Life-Vorlagen, die es leider zu Hauf gibt) tragen viel mehr zum Tod des Tabletop-Hobbys bei als diese böse Firma aus Nottingham.

      • @magnus

        Das sind 1 zu 1 die Assault on Black Reach figuren von 2008
        Man hat nicht mal grosse 32mm Bases dazu gepackt.
        Keine Ahnung was du da redest

      • Ausserdem muss man nach den Informationen gehen die man hat.
        Die Regeln sind offensichtlich vereinfacht worden.
        10″ run
        keine templates
        wer mehr Figuren auf dem Spielfeld hat gewinnt am ende

        Kann ja sein das GW noch mehr Infos hat.
        Aber momentan sieht es nach AoS mässige vereinfachung aus.

      • @seb: Du hast vollkommen Recht, Asche auf mein Haupt. Assault on Black Reach hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Das nächste mal werd ICH länger hinschauen, bevor ich rante.

      • Dagegen ist ja aber nichts zu sagen.

        Die Black Reach Modelle waren sehr solide, die Gussrahmen sind auch heute noch fein und gerade für Einsteiger und Kinder ist das super. Games Workshop schnüren hier ein Paket, dass sich nicht an Brückenkopf-Leser und Tabletopper richtet, sondern an solche, die es vielleicht mal werden wollen. Total einfache Regeln, schicke Minis, die sich trotzdem schnell zsuammenbauen lassen – das ist schlicht eine richtig gute Idee. Und einem 10-jährigen ist völlig egal, ob die Modelle schon 7 Jahre alt sind, er hat sie vermutlich noch nie gesehen und findet sie schlicht cool.

        Deshalb, und weil das für GW eh erstmal ein Experiment sein dürfte, ist es absolut nachvollziehbar, dass sie dafür keine neuen Modelle designen, dazu besteht schlicht keine Notwendigkeit.

        Das mit den Bases ist für später nicht ideal, das stimmt, aber ein Weltuntergang ist es auch nicht, denn dafür, dass die Modelle irgendwann neu gebased oder ersetzt werden, dürfte allein schon die Bemalung sorgen, oder erinnert ihr Euch nicht mehr daran wie eure ersten Modelle aussahen? Würdet Ihr die heute noch aufstellen? 😉

      • @Christian
        Mag ja für Neulinge ganz toll sein.
        Aber ich glaube kaum das GW 2 versionen von 40k auf dauer haben wird.

        Ich glaub ja eher an was anderes.
        Immerhin gibt es mit DV schon ein starter set für 40k und es gab auch schon diverse bemal Sets. Ausserdem hat man ja noch Calth und verschiedene Armee Deal Boxen um “günsitg” an zu fangen.

      • Es ist völlig gängig erst einmal mit einem simplen Regelset und vorgegebenen Trefferwürfen einzusteigen, und die Spieler erst danach an die echten Regeln ranzuführen, das gab es sogar früher schonmal bei 40k. Daraus ein Age of 40k abzuleiten ist in meinen Augen nicht logisch. Es ist gut möglich, dass sich bei 40k Regeln ändern und vereinfachen werden, aber man darf eines nicht vergessen: Im gegensatz zu WHFB ist 40k eine totale Cash-Cow und die schlachtet man nicht ohne Not.

        Calth ist ein Brettspiel im 30k-Setting, und auch wegen der Modelle nicht für Kinder geeignet, und DV ist eine Box mit den vollständigen Regeln, das erschlägt Kinder völlig. Diese jetzt gewählte Lösung ist deshalb absolut passend und noch dazu mit minimalem Aufwand umsetzbar gewesen.

        Man muss auch einfach mal anerkennen, wenn GW eine gute Idee hatte.

      • GW sieht AOS sicher nicht als Schlachten des alten Systems an.
        Eher als Verbesserung.

        DarkVengeance hat doch auch ein einfach RegelSet um gleich los zu spielen? Eine einseitige Schnell-Anleitung bei zu legen ist sicherlich einfacher als ein neues System raus zu bringen.
        Wer jetzt das neue Verdos kauft, was ja 80,-€ kosten soll. Muss später ohnehin DV oder das BRB & Schablonen kaufen.
        Man wird ja sehen was noch kommt.
        Aber für mich steigert das nicht gerade Vertrauen in ein Spiel mit Punkten System.

    • Ich denke das jetzt nach und nach alle alten Armeen abverkauft werde. Was danach kommt, dass wissen nur die “nicht“ Warhammer Götter…

      • Ich hab das mit den Gruftkönigen am Wochenende zu spät mitgekriegt und wie ich noch schnell was bestellen wollte war schon alles weg. 🙁

        Deswegen habe ich heute einfach mal bei der Mailorder angerufen und nachgefragt, ob Bretonnia oder das Empire als nächstes dran wären, oder die Dunkelelfen (ist ein Gerücht bei faeit)…. Da ist die Dame an Telefon auf einmal voll mürrisch geworden und hat mich in überraschend unfreundlichem Ton angepampt, das könne sie mir nicht sagen. Ich hab nachgefragt, ob sie mir das nicht sagen dürfe, oder ob man ihnen das auch vorher nicht ankündigen würde, da meinte Sie, dass Sie mir diese Information nicht geben könne.

        Fehlt nur noch, dass sie mich gebeten hat, mich nicht vom Telefon wegzubewegen, ein Team wäre gleich da, sich um mich zu ‘kümmern’.

        “Diese Information entspricht nicht Ihrer Sicherheitsstufe, Bürger.”

    • Im GW-Frankfurt wurde mir vom Mitarbeiter versichert, dass die Gruftkönige nur umverpackt werden und auf Rundbasen wiederkommen.

      Mal sehen…

  • Hm.
    Auch das Design der Boxen geht jetzt deutlich mehr Richtung Spielzeug.
    Ist schon interessant.

    Ich vermute langsam, dass GW die Konkurrenz im eigenen Sektor zu stark geworden ist. Dass sie sich von diesem Konkurrenzdruck lösen wollen, indem sie eine Käuferschicht ansteuern, die halt deutlich unterhalb denen der anderen Hersteller liegt.
    Und man muss zugeben, ganz dumm ist der Gedanke nicht.
    Wenn man sich die großen Spielzeughersteller anguckt, dann wird Einem schnell klar wieviel Geld man aus den ganz Kleinen herausholen kann.
    Diese Firmen sind im Vergleich zu GW gigantisch. Und GW hat definitiv ein Produkt, mit dem sich in dem Bereich massenweise Kunden (also kleine Jungs) locken lassen.

    Insofern bin ich doch nicht mehr so sicher, dass GW in ein paar Jahren pleite sein wird. Aber es wäre dann halt ein ganz anderes GW, als wir das kennen.
    Es wäre eher ein zweites Hasbro oder sowas…

    • Hasbro liegt doch einige (Dutzend) Gewichtsklassen über dem (im Vergleich) doch eher kleinen GW. GW ist zwar der “Branchenriese” aber, wenn man den Spielzeugmarkt betrachtet doch relativ beschaulich. Vor einigen Jahren hatte ich einmal gewettet, dass GW von Hasbro aufgekauft wird und unter den Wizards of the Coast Hut wandert. Man sollte nicht zu viel in einige kleine Boxen hinein interpretieren, aber wenn sie es mit einem Wandel der Firmenpolitik schaffen eine neue Kundenschicht zu erschließen und den Fuß auf den Spielzeugmarkt zu bekommen könnte das den Wert des Unternehmens vor einem Verkauf deutlich steigern. So unwahrscheinlich es klingt, es wäre für die Geschäftsführung sicher eine interessante Option…

  • Ich weiß nicht, welches Problem hier einige Leute mit der jungen Käuferschicht haben. Ich war 11, als ich mir meine ersten GW-Figuren gekauft habe und war damit nicht gerade ein Exot. Ist echt nicht neu, dass GW Kinder anspricht.

    • Dito. Fast jeder den ich kenne hat in dem Alter angefangen, als er feststellte, dass es eine Art HeroQuest/StarQuest in groß gibt.

    • Geht mir ähnlich. Auch die Befürchtung, das Kinder das Interesse achnell verlieren, traf auf mich zu. Einige Jahre später fing ich aber wieder an. Dann nicht mehr mit Dosenschlümpfen, sondern mit der imperialen Armee.

    • Ja, das habe ich auch noch nie verstanden. Ich hab’ damals mit 13 oder so angefangen und dann später auch (jüngere) Familienmitglieder ins Hobby begleitet.

      Außerdem sind diese jungen Neukunden, die erst mal mit so einem Starter anfangen, basteln, malen und Figuren nach Zoll über den Tisch schieben lernen, genau die, die irgendwann dann auch mal all den anderen Kram sehen, den’s so gibt, und dann leicht zu Infinity oder Warmachine, Flames of War oder Saga wechseln können.

      Das gilt natürlich erst recht für GW-Fans, die sich jetzt ärgern, dass nicht statt der “simplen” Starterboxen irgendein komplexeres, auch für sie interessanteres Kit rauskommt. Solche Boxen gibt es, seit ich denken kann. Sie sind maßgeblich daran beteiligt, euch neue Mitspieler und potentiell neue Freunde ins Hobby zu holen. Deshalb wird noch lange nicht die komplette Produktpalette auf simple, zusammensteckbare Figuren umgestellt, also keine Panik.

      • Gut, einen Unterschied zu heute befürchte ich. Das Internet hatte ich für diesr Zwecke noch nocht entdeckt/es gab nicht viel, ABER es gab einen coolen White Dwarf. So wusste ich schon früh, was scratchbuilding und Terrainbau ist. Hoffentlich bleibt das so. Wenn man sich die Xwing-Foren diesbzgl. anschaut, besteht Grund zur Hoffung.

    • Grundsätzlich finde is es gut dass GW wieder mehr Nachwuchs ins Hobby bringen will. Hier gibt es natürlich deutlich Nachholbedarf.
      Aber ich denke es gibt tatsächlich einen entscheidenden Unterschied zu früher: Das Setting ist in den 2000ern doch wesentlich düsterer und brutaler und somit erwachsener geworden. Früher stand die Gewalt durch den zum Teil ja auch recht Cartoonhaften Zeichenstil nicht so deutlich im Vordergrund. Die Zielgruppe der letzten Jahre war doch eher 16+.

    • Das Problem liegt wohl eher darin, dass man NOCH jüngere Leute als früher ansprechen will. 😀

      Wenn GWs Zeug früher genau die richtige Kerbe traf um Jungs zwischen 10 und 16 zu kriegen, scheinen sie jetzt mehr und mehr auf Kinder unter 10 zu zielen.

      Mir kommts vor, als wollten sie ihren Zielgruppe auf 6-12 Jahre ändern.

      Und um das Zeug derart “kindgerecht” zu machen, muss es halt noch ne ganze Ecke simpler und leider auch alberner werden.
      Und ich glaub genau an der Stelle fühlen sich die alten Hasen gekränkt, weil ihr “Hobby” am Ende den Ruf wie Spielzeug für Kleinkinder haben könnte. 😉

    • Daran ist auch erstmal nichts verwerfliches, jedoch habe ich die Befürchtung, das die heutige Ausrichtung von GW nach Abschöpfung des 1-Begeisterungs-Buget des Kindes (oder wie auch immer man das nennen will….) nur Verbrannte Erde zurücklässt und die Kinder/Jugendlichen erst recht die Nase rümpfen wenn sie andere Hobbyfirmen sehen, weil sie denken … Die sind ja genauso wie GW… Zumindest im Bekanntenkreis konnte ich sehen, das der Warhammer Fantasy zu AoS Umschwund sehr viel Motivation zerstört hat, und der Nachwuchs einige andere Systeme abgelehnt hat, mit der Begründung… und wenn ich das alles spielbar hab, ist das System Tod… Da war erstmal viel Einfühlungsvermögen notwendig um das Bild zu entkräften.

  • So weit so gut, aber man sollte in den Bemalvideos nochmal über die Größe des Grundierpinsels nachdenken. Schwarz- und Blauauftrag mit dieser Pinselgrösse, können ganz schnell zu großer Unlust sorgen, weil es nicht voran geht 😉.
    Ich weiß wovon ich schreibe ✌️.

  • Ich denke auch, dass das Alter kein Problem bei den Figuren darstellt. Ich selbst wäre sicher nicht begeistert gewesen, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich für Spielzeugfiguren zu jung bin.
    Also warum nicht mit Tabletop bauen/kleben/bemalen anfangen statt mit den Modellbausätzen von Schiffen, Flugzeugen und Fahrzeugen.

    Beim Hintergrund reicht wahrscheinlich das Lesen der Regelbucheinführung, um die Altersfrage nochmal zu überdenken 😉

  • Ich fand damals schon HQ Figuren recht komplex.

    Hatte aber damals auch schon Battletech Minis bemalt. Die Minis haben ordentliche Sprünge nun gemacht abee das hätte mich auch jetzt nicht davon abgehalten nicht zu bemalen.

    Ich finde den Schritt sehr gut.
    Was aber wieder besser wäre ist eine Art SHulk als Brettspiel, das GW auch selber für den Massenmarkt machen sollte.
    Alle die ich kenne haben Ihren Weg über HQ oder SQ ins Hobby gemacht.

  • Sieht halt auch auf den zweiten Blick aus wie eine Black Reach und Resterampe-Endverwertung. Man muss natürlich noch auf mehr Infos warten, aber zumindest ich bin nicht interessiert…

  • Kinder ins Boot zu holen ist sicherlich gut, aber wer soll sich das bitte leisten? Ich habe damals auch mit 8 Jahren Heroquest zu Weihnachten bekommen. Später wollte ich nach den DSA Brettspielen mit War Hammer anfangen. Da war die Bretonen Echsenmenschdesign Grundhof für 999S sehr teuer. Weiter wie ein Armeebuch und eine Plastikbox bin ich dann mit meinem mikrigen Taschengeld auch. Nicht gekommen.

    Ich habe dann mit Rebell Plastikmodelle weiter gemacht und die sind um ein vielfaches billiger als GW Plastik. Für einen 1:72 Flieger bekam man damals nicht einmal einen Blister.

    Mittlerweile ist GW so unverschämt teuer das ich mir auch nichts mehr Kaufe obwohl ich es mir mittlerweile locker kaufen könnte, es mir aber einfach nicht wert ist.

    Deshalb Frage ich mich wie gross der Markt für solvente Eltern ist, die ihren Sprösslinge derart teures Spielzeug kauft. Zumindest meine Eltern hätten das nicht gemacht und ich habe im Vergleich zu meinen Schulkollegen immer sehr viel bekommen.

    • Ich denke mir das auch immer und dann sehe ich die Preise für Lego-Star Wars 😉 Der Spielzeugmarkt scheint mir insgesamt von den Preisen stark angezogen zu haben (im Bereich Lego sicherlich durch die vielen Lizenzen). Von daher sind selbst GW-Einstiegsboxen gar nicht mal soweit weg. Allerdings sag ich das nicht als Papi, sondern nur als jemand, der ab und zu in der Lego-Ecke von Spielemax schmökert, wenn er sich für’s TT Gelände in der Modelleisenbahnabteilung holt.

      • Genau das. Spielzeug ist richtig teuer, Lego ist da ein tolles Beispiel. Gekauft wird es trotzdem wie doof.

        Und ich wäre mir was den hohen Preis angeht gar nicht mal so sicher…

      • Kann ich als Patenonkel total bestätigen. Hab schon mehrfach überlegt, statt des sauteuren normalen Krempels Plastikfiguren zu verschenken, denn Spielzeug ist irgendwie gefühlt noch teurer als GW.

        Einmal habe ich unbemalte Bretonen und Echsenmenschen der 4. Edition verschenkt, und damit einen 10jährigen für eine ganze Zeit sehr sehr glücklich gemacht.

  • Tja, wäre schon echt interessant, wie teuer das ganze ist.

    Wenn GW “veraltete” sets anbietet, können sie theoretisch sehr viel günstiger sein, und Das die Regeln einfach sind, ist doch auch gut. Weder Hero Quest noch Star Quest oder die Claymore Saga waren sonderlich anspruchsvoll, naja Star Quest war eigentlich schon gut, aber sie waren toll geeignet, um Kids und Teenager ins Hobby zu führen.

    Insofern: ein guter Schritt!

    • Star Quest wird bei uns heute noch gelegentlich gespielt.
      Da “meine” Mitspieler Brettspiele bevorzugen…
      Eine “Neuauflage” der Blackreach Püppis fände ich nicht schlecht.
      Besteht doch schon lange der Plan die 80/90er Marines zu ersetzen.
      Käme aber auf den Preis an…

  • Ich hätte mich mit meinen 12 Jahren damals echt riesig gefreut über solche Boxen.
    Meine ersten Ork Metallblister waren auch schon sehr teuer. (müssten so 17,50 DM gewesen sein)
    Farben und Pinsel musste man sich dann auch erst noch suchen. Also eigentlich ne gute Idee, solange das nicht in den AoS Abgrund führt.

  • Ich habe auch in jungen Jahren mit WH40K angefangen. Als ich gemerkt habe, wie schlecht meine bemalten Minis damals ausgesehen haben, habe ich schnell die Lust verloren so viel Geld (damals schon) auszugeben… 🙂

    Auch ich kann mir mittlerweile WH40K leisten, WENN ich es denn wollen würde. Versteht mich nicht falsch, ich mag das Universum sehr. Aber die Preisleistung sagt mir einfach nicht zu. Das wird der 12 jährige über die Zeit auch merken. Sobald er tiefer in der Materie ist, sucht er sich dann Alternativen.

    Was ich damit sagen will? Eine jüngere Zielgruppe ist der falsche Ansatz, über die Zeit gesehen. Das kurbelt die Zahlen vielleicht anfangs etwas an. Aber mehr will GW anscheint nicht, oder? 🙁

    • Genau! Die sollten die Blagen mal links liegen lassen. Ist doch eh ne Frechheit, dass ne Firma mit ihren Modellen Geld verdienen will! Das kann doch nix werden!

      Ich fänds tatsächlich noch besser, wenn sie ein neues Star Quest mit diesen Minis speziell für Kinder, und jung gebliebene Fans, machen würden!

    • Wirklich eine Frechheit! Da Kundenakquise für die Jahre von 2020 bis 2030 zu machen. Sets rauszubringen, für die man keinen Abschluss in “Technische Pläne entziffern” braucht! Teufelszeug!

      Eine Fanbase zu erschaffen, die langfristig das Hobby tragen möchte…. So eine menschenverachtende Sauerei, die die da aus Nottingham machen!

      Denn wie wir aus dem Nerd-Evangelium wissen, ist nach Kapitel 12 Vers 3 “GW früher besser gewesen” und nach Vers 4 “Nun aber das absolute Böse, egal was sie machen!”

      IRONIE AUS!

  • Ich hab mir auch letztens mal wieder die Preise der Lego-Bausätze angesehen und hoffe inbrünstig, dass meine Tochter mal auf auf Tabletops und da auch gerne GW-Kram abfahren wird (gut schauen wir mal, was in 10 Jahren dann die Preise im Verhältnis so sagen 😉 ). Denn trotz der aktuellen Preisentwickung ist das Preis-Qualitätsbeschäftigungszeit-Verhältnis immer noch extrem gut (imho). Ist es bei anderen Spielsystemen besser? Das denke ich auch (weswegen die vor allem meine Aufmerksamkeit bekommen). Aber nichtsdestotrotz finde ich diesen neuen Einstiegsansatz gut, denn wie bereits erwähnt schaffen die anderen Firmen nicht mal ansatzweise den Neueinstieg an Leuten, den GW nachwievor erreicht. PrivateerPress, Wyrd, CorvusBelli oder Battlefront (insert favorite company here) dürfen da gerne in die Lücke springen. Solange sie das nicht können oder wollen, leistet uns GW immer noch wertvolle Dienste. Und nach einem einfacheren Einstieg haben doch viele seit Jahren gerufen. Interessant wird jetzt zu sehen, ob er so auch gelingt, man den Geschmack des jungen Publikums so trifft.

    • Warhammer im Spieleladen? Das finde ich Super!

      Endlich mal wieder ein Schritt von GW den ich gut finde 🙂
      Mehr Spieler für Warhammer heißt auch mehr Spieler für alle anderen Tabletops 😀

    • +1 Genau das ist der Punkt. DSA fanden die meisten meiner Generation auch schnell langweilig, aber es war das einzige Rollenspiel, das man schon in den 90ern im normalen Spielwarenhandel bekommen hat, und deswegen für viele DIE Einstiegsdroge.

      Seit Hero Quest und Co gibts da für Tabletops echt wenig.

  • Auf einer Hobbymesse, wo wir leider zu 99% nur GW Sachen gesehen haben. Frage: ” Habt Ihr auch andere Sachen als GW ?” Anwort: “Was gibt es denn sonst noch ?”

  • Vor 15 Jahren hatte mein örtlicher Spieleladen ganz normal Warhamemr im Sortiement. Nur Space Marines und Chaos. Aber immerhin.

    Ich denke aber auch das man nicht die Arbeit von Vereinen bzw ihrer Mitglieder beim Nachwuchs zeugen… anwerben unterschätzen sollte.

  • Ich weiß nicht, ob ich da zuviel reininterpretiere, aber vlt ist das Detail, dass dieses Set als erstes im US-Shop gelistet wurde, ein Hinweis darauf was GW mit “Spielzeugläden” meint.
    Vlt geht es nicht um den Standard Spielzeugladen, den es in jeder deutschen Stadt (noch) gibt. BB der Spieleladen in Mainz hatte GW auch so ohne spezielle Startersets ne zeitlang geführt, dann aber selbstständig das Sortiment rausgeworfen….
    Bei mir entseht der Eindruck das GW globaler denkt und auf Absätzmärkte via ToyRus und Walmart abzielt…DAS sind die Big Player in Amerika wenn du schnell große Absatzvolumen erzielen willst.
    Und daher aus marktwirtschafllicher Sicht durchaus logisch, weil bei solch Absatzvolumen geht dann nicht nur mal ein halber Container im Monat rüber, sondern gleich mal das x-fache.
    Wie gesagt, ist nur mal so ein Gedanke von mir, ich habe weder das marktwirtschaftliche know hoe noch irgendein Insider-Wissen.

  • Mensch und was ich heute morgen noch schreiben wollte aber nicht konnte. So ein Starterset für die Spielläden sollten se auch gleich bei AoS machen. Sigmars gegen Chaos.
    Kann mir gut vorstellen, das das sehr gut angenommen wird.

  • Gerade fiel mir auf: Nun Oil… Versteht ein Anfänger noch die Referenz??? Werden dann die Farben erneut umbenannt?

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