von BK-Christian | 08.01.2015 | eingestellt unter: Reviews, Science-Fiction

Review: Relic Knights, Black Diamond

Heute beenden wir unsere große Relic Knights Reviewwoche mit einem Blick auf die Black Diamond Modelle.

Black Diamond Battle Box

Die Testobjekte

Ich hatte mir bereits im Rahmen des P500 die Starterbox und den Diamondback vorgenommen (dazu später mehr) und für dieses Review wurden drei weitere Boxen aus meinem Fundus geöffnet. Relic Knights ist nicht mein erstes Restic-Projekt, ich bin von Alkemy, Mantic, Sedition Wars und Privateer Press einigen Kummer gewohnt und habe Übung beim Entgraten, was die Sache etwas leichter machte. Trotzdem galt natürlich auch bei meinen Modellen: Wer keine Lust auf ausgiebiges Entgraten hat, der ist bei Restic grundsätzlich an der falschen Adresse.

PC-9 Breaker Team (derzeit 14,95 Dollar)

Den Anfang machte dabei das Breaker Team, eine Spezialwaffenversion der klassischen Black Diamond Troopers. Letztere hatten mir beim Projekt 500 viel Kopfzerbrechen bereitet, die Details waren vergleichsweise weich und die Bemalung eher Pflichtübung als Spaß. Das Breaker Team leidet auf den ersten Blick an ähnlichen Mängeln, gerade Gesichter und Hosen sind ziemlich weich und Details lassen sich nur bedingt gut voneinander trennen.

So sehen die Einzelteile und die geklebten Modelle aus:

Review Black Diamond 1 Review Black Diamond 4 Review Black Diamond 5

Nicht unbedingt Meisterwerke, aber verglichen mit Burkhards Erfahrungen bei den Weltraumpiraten annehmbar.

Suspect 7 (derzeit 21,95 Dollar)

Weiter geht es mit den Suspect 7, einem Team aus weiblichen Ninja-Assassinen. Weibliche, feingliedrige Modelle… Da schwante mir nach unseren letzten Ergebnissen übles…

Review Black Diamond 2

Der Zusammenbau war recht unkompliziert, auch wenn natürlich auch hier wieder bei jedem Teil ein rundherum laufender Gussgrat entfernt werden musste.

Ärgerliches Detail: Bei zwei der Modelle blieb nach dem Kleben ein hässlicher Spalt an der Verbindungsstelle zwischen Bein und Gesäß – vermutlich ein Ergebnis der Restic-Schrumpfung. Hier würde später Liquid Green Stuff zum Einsatz kommen.

Review Black Diamond 8

Die Details an den Modellen könnten definitiv schärfer sein, gerade die Gesichter sind nicht unbedingt toll. Trotzdem gibt es keine Titalausfälle wie fehlende Nasen oder ähnliches zu beklagen, am Ende sind die Suspect 7 eben typisch mittelmäßige Restic-Modelle. Und hier kommt dann leider der Preis ins Spiel. Mit rund 22 Dollar sind die Modelle mindestens um ein Drittel zu teuer, für 15 Dollar wäre die Box wohl akzeptabel, aber der tatsächliche Preis ist schlicht viel zu hoch.

Black Dragons (derzeit 24,95 Dollar)

Die Black Dragons sind die schwere Elite-Infanterie der Black Diamonds und definitiv die besten Modelle, in diesem Review. Die Tatsache, dass sie ausschließlich aus schwerer Rüstung bestehen, hilft ungemein, irgendwie passt hier auf einmal auch die Kantenschärfe.

Der einzige Nachteil des Bausatzes sind die vielen Teile, die alle einzeln entgratet werden wollen. Mein Cutter bekam an dieser Stelle viel zu tun, aber am Ende waren die Gussgrate tatsächlich alle sauber entfernt (wenn jemand doch noch welche findet, möge er schweigen! 😉  ).

Review Black Diamond 3

So sehen die Modelle am Ende aus:

Review Black Diamond 6 Review Black Diamond 7

Wenn man den Stil und die Anime-Anatomie mag, sind die Modelle definitiv schick und es gibt keinerlei große Probleme mit der Gussqualität. An dieser Stelle stellt sich deshalb die Frage: Warum nicht immer so? An dieser Stelle ist auch der Preis verschmerzbar, wenngleich auch er ein Stück niederiger sein dürfte.

Gesamtbild

Am Ende sahen unsere Modelle so aus (die Lücken an den Suspect 7 habe ich großzügig mit Liquid Green Stuff geschlossen):

Review Black Diamond 9 Review Black Diamond 11 Review Black Diamond 12 Review Black Diamond 10

Aufmerksame Beobachter dürften gemerkt haben, dass ich eine große Schwäche der Trooper korrigiert habe: sie haben alternative Köpfe von Puppets War bekommen.

Größenvergleich

Darf natürlich nicht fehlen:

Review Black Diamond 13

Zum Vergleich habe ich neben unserem Klassiker noch zwei weitere Restic-Modelle herangezogen: einen Mantic-Enforcer und einen Vanguard Trooper von Sedition Wars.

In Farbe! Und bunt!

Wie oben schon geschrieben hatte ich für das Projekt 500 der Tabletopwelt bereits einige Modelle der Black Diamond bemalt:

P500 Auto-Tank P500 Diamond Corps 1 P500 Diamond Corps 2

P500 Diamondback P500 Ludovicus

Die meisten Modelle haben durchaus Spaß gemacht, gerade der Diamondback gefällt mir sehr gut. Die Trooper habe ich bei der Bemalung allerdings immer wieder verflucht, da der Spaßfaktor bei diesen mäßigen Details echt mau war. Ich habe zwar bei allen Modellen bewusst auf wenig Farben und eine minimalistische Bemalung gesetzt, aber gerade bei den Troopern hatte ich auf mehr auch absolut keine Lust… Und dass ich die Idee mit den alternativen Köpfen nicht schon an dieser Stelle hatte, ärgert mich heute noch…

Fazit

Wenn man die Black Diamond mit einem Satz zusammenfassen will, würde dieser vermutlich lauten: „Nicht toll, aber auch kein Drama.“

Gerade verglichen mit Burkhards Testergebnissen kommen meine Söldner nicht schlecht weg, nur die Details der Trooper und die Lücke an den Suspect-7 trüben den Eindruck doch deutlich. Bei den größeren Modellen wie dem Diamondback und den Black Dragons zeigen Soda Pop durchaus, dass sie auch anders können, umso ärgerlicher, dass das nicht durch die Bank so funktioniert.

Insgesamt bleibt zeigen die Black Diamonds, dass es auch bei Relic Knights gelungene Modelle gibt, allerdings reichen diese nicht wirklich aus, um das grundsätzliche Problem des Systems zu verschleiern. Das verwendete Material zeigt sich hier an vielen Stellen von seiner schlimmsten Seite, und im Grunde muss beim Kauf der Boxen vorher immer geprüft werden, ob das gewählte Modell die bekannten Schwächen zeigt, oder nicht.

Eine Kaufempfehlung mit Einschränkung („muss mit Restic umgehen können und wollen“) kann deshalb auch an dieser Stelle nur für die Black Dragons und den Diamondback gegeben werden.

Link: Soda Pop Miniatures

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Super coole Glow-Effekte sehen spitze aus, die Sache mit den Alternativ-Köppen werde ich mir definitic merken sollte ich auch mal BD anfangen wollen

  • Danke für das Review.
    Ich bin froh, habe ich mich für Noh und Black Diamond entschieden… das gibt mal ein langes, klingenmordendes Projekt.

    Dein Autobot scheint überhaupt nicht verzogen zu sein – meine beiden sind krum und schief, da nützte auch das Wasserbad nichts, da sich anscheinend die einzelnen Teile beim Giessen unterschiedlich verkleinerten. Das ist ziemlich bää.

    Du hast eine Airbrush? Empfehlungen sind gerne gelesen. 🙂

    • Hiho!

      Eine gute Klinge ist definitiv Pflicht, sonst tut sich da leider nicht viel.

      Der Mini-Panzer war zwar verzogen, das ließ sich aber mit heißem Wasser und viel Kraft einigermaßen korrigieren, zumindest so weit, dass es nicht mehr auffällt. Ich habe das Modell hier noch einmal liegen, mal schauen wie die Sache da aussieht. 🙂

  • diese augen… lol… was war da denn los? die schielen ja teilweise. mein lieber herr gesangsverein -ich meine, christian- das kannst du besser. und die proportionen bei der mini mit den rosa haaren sind der hammer (nicht deine schuld). das beste sind die glow effekte. wäre für mich leider, leider kein platz 1 oder 2.

    aber um auch noch was zu RK ansich zu sagen: ich lasse die finger davon. auch wenn diese modelle nicht gaaanz so schlecht sind, kommen mir die soda pop minis (sofern nicht zinn) nicht ins haus.

  • Meinen höchsten Respekt vor Deiner Geduld beim Entgraten der Minis. Auch die bemalten Ergebnisse sind ok bis gut (und hier liegt es vor allem an den Ausgangsfiguren).

    Ich finde es richtig schade, dass Soda Pop die Möglichkeiten dieser Reihe durch die schlechten Güsse (und Design) so zunichte macht.

  • Ok, ich muss mich hier mal als Fan von Relic Knights outen und ich bin kein blinder Fanboy. Aber dazu gleich mehr.

    Erstmal finde ich es schön, dass ihr diese Reviews gemacht habt. Auch wenn sie nicht so positiv ausfallen. Es kann ja nicht immer alles super sein und es ist auch gerechtfertigt.

    Jetzt meine Meinung als Fan: Die Minis könnten echt besser sein…viel besser sogar. Gerade die älteren Minis müssen sehr leiden.
    Ich denke aber, dass die letzten Releasewelle (wann auch immer sie kommt) zeigen wird ob sie die Kurve schaffen (ich hoffe es).
    Was mich zum Fan macht ist übrigens das System selber, weil es sich komplett anders spielt als alle die ich bis jetzt gespielt habe und ich kann es echt jeden empfehlen.

    P.s. kleiner Tip für alle Entgratungsmuffel: benutzt eine Messerkinge mit 30°, damit kommt ihr in jede Ecke und Falte 😉
    P.P.s. an jeden der seine Minis in den Müll schmeißen will: schenk sie lieber mir ;-D Ich brauche noch Shattered Sword, Black Diamond und Noh.

    • Ich will sie nicht in den Müll schmeißen und würde sie auch nicht verschenken, aber für´s kleine Geld würde ich Noh und Black Diamond abgeben. Man findet mich als schusta1328 in der tabletopwelt.

  • Danke für die ausführliche Beschäftigung mit Relic Knights. Durch die Reviews habe ich meine Doctrine-Figuren mal wieder hervorgekramt (hatte mich so über die enorme Verspätung bei der Auslieferung geärgert, dass ich sie nach Erhalt gleich weggepackt hatte) und kann die mageren Urteile hinsichtlich der Qualität der Güsse nur bestätigen.
    Nach Sedition Wars und Relic Knights werde ich zukünftig einen weiten Bogen um Kickstarter machen, bei denen CMON seine Finger im Spiel hat 🙁

    • Fandest du die SeditionWars-Minis schlecht? Meine waren wirklich scharf gegossen und Verformungen ließen sich mit HotWater gut korrigieren. (Nur das Entgraten war halt nen Graus…)^^

      P.S.: Beim Bild „Größenvergleich“ find ich persönlich immer noch die SeditionWars-Mini (rechts) am genialsten, dicht gefolgt von Mantic´s Enforcer. 🙂

      • Ich habe einige Metallminis von Studio McVey, die vermutlich als Vorlage für die Kickstarter-Modelle bei Sedition Wars gedient haben (Kara, Barker Zosa, die Trooper …). Im direkten Vergleich fand ich die Qualität der Kickstarter-Versionen schon ziemlich traurig; der Guss ist bei mir nicht wirklich scharf und das entgraten war fies. Natürlich erwartet niemand von Plastik die Qualität eines Metall- oder resingusses, aber den Unterschied fand ich schon unerwartet. Der Preis und die schiere Menge der Minis haben mich bei Sedition Wars immerhin etwas getröstet … Relic Knights gelingt das nicht, hier finde ich den Preis im Verhältnis zur Qualität ziemlich unverschämt.

  • Guten Abend zusammen,
    ich habe die Reviews hier nun zu Relic Knights komplett verfolgt inklusive Kommentare, und möchte an der stelle auch kurz meine Meinung dazu äußern.
    Die mich kennen wissen das ich neben Freebooter auch ein großer Soda Pop Fan bin.
    Der Grund dafür ist das ich Animes sehr mag und Soda Pop es schafft J-Kultur sehr gut zu vermitteln.
    Das ist natürlich jedem Sein Geschmack und der eine wird es mögen und andere können damit so gar nichts anfangen.
    Ich denke ich kann an der Stelle von mir selber Behaupten eine der größten Deutschen Soda Pop Sammlung zu haben inklusive T-Shirts Postern und Sondermodellen. Mir selber hat von Anfang an das Designe der Figuren sehr gut gefallen da Sie je nach Produktionsreihe Elemente von Super Deformed über mecha, Shonen bis hin zu Sentai enthalten. Über das Tentacle Bento läst sich streiten würde in die Kategorie Hentai fallen, geht aber bildlich nicht so weit.
    Ich denke das ich durchaus mir ein qualifiziertes Urteil an der Stelle über die Qualität der Miniaturen von damals bis jetzt erlauben kann und vielleicht ein wenig Hilfestellung geben kann. Mit meinen Erfahrungen mit Soda Pop.

    Vorab schonmal ein Hinweis Soda Pop Figuren eigenen sich nur eingeschränkt zum bürsten und tuschen wie man das gerne bei Blockbemalung macht. Die großen Flächen nehmen es einem durchaus über und es sieht zum Schluss nicht schön aus.
    Allerdings braucht man bei der Bemalung von Soda Pop Figuren nicht mega Blendings hinlegen die Figuren leben von extremen Kanten Akzenten und tiefen schatten teilweise reicht es sogar schon Grundfarbe sauber aufzutragen, darklining ziehen und extreme Highlights setzen.

    Nun aber mal zu meinen Erfahrungen von damals bis Heute.
    Als erstes die alte Metallvariante der Relic Knights Figuren, durchgängig Modelle mit recht gut bis sehr guten scharfen Kannten allerdings war das zusammen bauen an der stelle ohne Anleitung manchmal ein wenig wie ein Puzzle, trotzdem hat es sehr viel spaß gemacht. Auffällig hier schon die Augen der weiblichen Modelle waren immer sehr klein und nicht so tief gesetzt wie bei anderen Figurenherstellern.
    Gussgrate gab es auch damals bereits allerdings nicht so krass wie bei den Kickstarter Figuren.

    Super Dungeon Explorer Metall variante.
    Ja es gab mal Super Dungeon Explorer aus Metall. Die Figuren wurden später dann in Plastik neu aufgelegt.
    Diese Figuren hatten auch eine gute Qualität allerdings neigte der große Kopf dazu der Figur Übergewicht zu verleihen so das man das Base beschweren musste.

    Takoashi University,
    Die ersten Figuren zum Kartenspiel Tentacle Bento (Metall)
    sehr gute Qualität allerdings hier waren auch leicht Moldlines zu finden.

    Super Dungeon Explorer (Plastik)
    Diese Chibi Figuren sind in der Grundbox noch selber zusammen zubauen und aus einem Hartplastik was einem beim entgraten verzweifeln lässt, (später wurde das Material mehrfach geändert.) so dachte ich zumindest damals. Ich habe bei meinen Figuren damals die Gußgrate größtenteils stehen lassen. Was aber wenn die Figuren bunt sind auch nicht so ins gewicht fällt. Mit dem wissen und Tools von heute würde ich die Figuren wahrscheinlich schnell und unproblematisch entgraten können dazu aber mehr am ende des ganzen.

    Candy Rush und King Starfire
    Zwei Figuren die in Material und Beschaffenheit nicht anders sein können.

    Candy Rush ist aus Resin mit ein paar Metall Elementen
    und King Starfire ist aus.. ich schätze mal Restic
    Die Candy Rush ist sehr filigran und super scharfe kanten Details hingegen ist der Kingstarfire eher wenig detailreich dafür aber ein riesen Trümmer und bedarf einer guten Vorbereitung und ich würde sagen einer Farbbehandlung via Airbrush.

    Relic Knights Kickstarter Figuren.
    Ich mach kein Geheimnis draus wenn ich sage das auch bei mir der Kickstarter nicht reibungslos verlief was durchaus an der Auflösung der Geschäftsbeziehungen zwischen Soda Pop und Cmon liegen kann. Allerdings wurde im Soda Pop Forum und auf Facebook durchaus Statements abgegeben und auch Hilfe angeboten. Selbst das plötzlich zusenden von Teilen die wohl gefehlt hatten fand ich eine klasse Aktion. Soda Pop hat durchaus ein offenes Ohr für Seine Kunden und Verbesserungsvorschläge oder auch Reklamationen werden recht zügig bearbeitet, aber auch hier gab es zwischendrin eine Änderung den die Emailadresse an die man schreiben sollte wurde geändert da vorher ja alles über Cmon lief. Sollte jemand also keine Reaktion auf Mails bekommen haben kann Dies durchaus daran liegen.

    Was die Qualität angeht, Gibt es im Kickstarter einige Highlights allerdings auch Figuren mit schwächen bis hin zum misscast.
    Zukünftig will Soda Pop aber wohl so was vermeiden wie ich lesen konnte und sich am Feedback der Community mehr orientieren. Hier darf man durchaus gespannt sein.
    Für die Backer die fehlende Teile oder deformierte Figuren nicht gemeldet haben tut es mir ein wenig leid da ich nicht sagen kann ob unter der neuen Email Adresse Store@ noch Reklamationen angenommen werden. Allerdings würde ich es einfach mal versuchen.

    Zum Abschluss noch ein paar Tipps für auf den Weg falls ihr mal Restic, Resin oder Plaste Figuren bemalen wollt. Da ich neben TT Figuren Anime Kits oder auch Bausätze immer wieder mal auf dem Tisch habe, konnte ich einiges aus anderen Hobby Bereichen sehr gut in Diesen einfließen lassen.

    Was ihr vermeiden solltet, Restic reagiert zum Beispiel ziemlich allergisch drauf wenn ihr versucht mit Hobbyfeile oder Sandpapier unter 600er Körnung dran rum zu werkeln.
    Ihr bekommt dann fiese Ausgefranzte stellen die ähnlich aussehen wie auf Burkhards Fotos. Plastikkleber ist bei Diesem Material auch keine wirklich Option das hält nicht wirklich .

    Was super funktioniert ist das entgraten mit dem Bastelmesser, dabei gibt es die variante es wegzuschneiden, wie Christan bereits geschildert hat oder aber ihr nehmt die Rückseite der Klinge setzt Sie im 45 grad winkel an und könnt recht schnell die Moldlines runter schaben oder abziehen.
    Hierbei muss man nicht so höllisch aufpassen ob man evtl ne Macke in die Figur schnitzt.
    Vor kurzem habe ich dann noch eine recht einfache Methode entdeckt die Hässlichen Grate schnell und effizient zu entfernen. Das Manikür Set von Rossman ca 3 euro verschiedene Aufsätze bietet mit 2 Geschwindigkeitsstufen, rechts/linkslauf und einer kleinen LED vorne eine enorme Zeitersparnis beim entgraten von Resin Plastik und Restic. Die Umdrehungszahl ist nicht zu hoch und die Körnung der Aufsetze ist perfekt wichtig hierbei ist nur das ihr mit der Seite des Aufsatzes arbeite und dem Gußgrat entlang folgend schleift. Schwer zu erreichende Stellen müsst Ihr leider immer noch klassisch wegschneiden.

    Das soweit zu meinen Erfahrungen, und ich persönliche werde abwarten was Soda Pop als nächstes rausbringen wird und dann weiter entscheiden.

    schönen Abend.
    xShaperx

    • Hui, ganz schön viel Text.

      Auf eine Sache möchte ich dann aber doch hinweisen. Du schreibst:
      „Selbst das plötzlich zusenden von Teilen die wohl gefehlt hatten fand ich eine klasse Aktion.“

      Da muss ich kurz widersprechen. Das ist keine „klasse Aktion“, sondern schlicht selbstverständlich. Ich habe als Backer für meine Modelle bezahlt,w enn dann etwas fehlt, ist es die Pflicht des Herstellers den Fehler zu kporrigieren, alles andere wäre eine Frechheit.

  • Stimme ich Dir zu Christian, allerdings habe ich mich vielleicht auch falsch ausgedrückt.
    Soda Pop hat unaufgefordert für einige Modelle von Sich aus an alle Backer Ersatz geschickt z.b. die Körper der Hellsbells. Bei anderen Kickstartern die ich erlebt habe wurde das eher so gehandelt das der Hersteller erst reagiert hat wenn ein Kunde sich gemeldet hat.

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