von BK-Christian | 12.03.2013 | eingestellt unter: Tutorials

Tutorial: Kleinteile bemalen

Unser Freud Vlado von den Vincis hat ein kleines Tutorial geschrieben, das wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Mit diesem Tutorial möchte ich euch zeigen wie man viele Klein- oder Einzeilteile gut grundieren und bemalen kann.

Viele kennen das sicher, man hat einen Bausatz den man in Einzelteilen bemalen will oder der viele Kleinteile hat und fragt sich wie man die nun ordentlich grundieren und bemalen soll.

Die Vincis_tutorial-kleinteile-01

Meine Lösung, klebt sie wo drauf *g*, man nehme z. B. ein größeres Stück Styrodur oder Holz und ein paar Zahnstocher, Nägel oder Schaschlikspieße sowie Sekundenkleber und schon kann es losgehen.

Ich benutze am liebsten Nägel da man den Nagelkopf sehr gut als Klebefläche benutzen kann und ein Holzbrett mit passenden Löchern für sie.

Die Vincis_tutorial-kleinteile

Dann nimmt man einen Nagel, einen Tropfen Sekundenkleber auf den Nagelkopf und das Klein- / Einzelteil aufkleben.

Die Vincis_tutorial-kleinteile Die Vincis_tutorial-kleinteile

 Das funktioniert bei kleinen Teilen sehr gut aber auch größere Teile lassen sich so sehr gut fixieren.

Die Vincis_tutorial-kleinteile

So sieht es aus wenn wir dann eine größere Menge Teile vorbereitet haben. Sie sind nun perfekt vorbereitet um grundiert zu werden. Man erreicht schön alle Stellen mit der Airbrush oder dem Grundierspray und bekommt dabei nicht einmal schmutzige Finger.

Die Vincis_tutorial-kleinteile Die Vincis_tutorial-kleinteile

Nun kann man für weitere Schritte wie das aufbringen der Farbe mit Airbrush oder Pinsel die einzelnen Bauteile schön in der Hand halten.

Die Vincis_tutorial-kleinteile Die Vincis_tutorial-kleinteile

Hier noch ein paar Beispiele wie man das hier gezeigte in unserem Hobby anwenden kann, super lassen sich so auch Infanteristen für Flames of War vorbereiten und bemalen.

Die Vincis_tutorial-kleinteile Die Vincis_tutorial-kleinteile

Wir bedanken uns für dieses Tutorial und empfehlen allen Lesern einen Blick auf das Blog der Vincis, wo es immer wieder spannende Beiträge zu entdecken gibt.

 

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Für das Grundieren oder das Auftragen der ersten Farbschicht mit Airbrush macht das sicherlich Sinn. Bei meinem Sekundenkleber hätte ich allerdings die Befürchtung, dass ich die Teile dann nicht mehr vom Nagel wegbekomme, ohne irgendwas kaputt zu machen. 😀

    • Die gleiche Problematik sehe ich dabei auch. Wie soll man die Kleinteile wieder sauber und unbeschadet vom Nagel bekommen?
      Grundlegend ist die Idee dahinter sehr gut. Nur eben bei der Befestigungsmethode habe ich so meine Zweifel.

      • Das mit dem Sekundenkleber ist in der Regel kein Problem, weil man die Teile ja an Stellen festklebt, die später verdeckt sind, bzw wieder als Klebestelle dienen. Hier kann man also nicht wirklich was kaputt machen.

        Vlado arbeitet ja in schöner Regelmäßigkeit als Auftragsmaler, wenn er sich da dauernd was kaputtmachen würde, hätte er inzwischen vermutlich die Technik gewechselt. 😉

  • Diese Mehtode verwende ich schon lange um meine Flames of War Minis zu bemalen. Da machts allerdings nichts wenn man die Nägel wieder von den Sockeln entfernt. Hier kann ich mir aber auch nicht vorstellen, das das gut geht.

  • Ich bohre für sowas das entsprechende Teil an einer später nicht sichtbaren Stelle an und klebe es auf einen Zahnstocher. Den kann man später problemlos rausdrehen oder abknicken.

    • Das mache ich ähnlich. Nur klebe ich nicht mit Sekundenkleber, sondern fixiere das ganze mit Vallejo’s Plastic Putty. Das ist nicht ganz so hartnäckig, aber hält die Schose schön in Stellung.

      Bei Infinity Figuren benutze ich allerdings eine Kombi aus Zahnstocher und Sekundenkleber, da man dort (z.B. bei Armen) meist nicht tief genug reinbohren kann.

  • Entweder ein wenig Knetmasse oder wenn es besser halten soll, wasserlöslicher Holzleim, der geht wirklich rückstandsfrei ab.

    Gruß
    Tobias

  • Ich benutze Knetradierer zum fixieren…leicht dosierbar, lässt sich wiederverwenden und rückstandslos entfernen.

  • Idee ist gut, ich würde aber Bluetack nehmen zum befestigen und statt Holz vielleicht eher so ein grünes Teil, womit man Blumengestecke befestigt (Wie ein ausgetrockneter Schwam fühlt sich das an – heißt das Moos?). Das gibts in jedem 1€ Shop.

    • Ich weiß, was du meinst, bin sogar letztens noch im Laden dran vorbei gelaufen und habe überlegt, so ein Ding zu kaufen. Aber bröselt das nicht schnell?

      • Das bröselt leider nicht nur, sonern lässt auch Federn, wenn man nur drüberstreicht. Als dauerhafte Lösung sicher nicht geeignet, aber um die Minis im Keller nach dem Auftragen der Grundierung zu lagern eignet es sich ganz passabel. Ansonsten kann man Nägel und Zahnstocher auch prima in Styropor stecken.

  • Sekundenkleber so den man nicht einen riesengroßen Tropfen vorlegt führt eigtl. nicht zu Problemen beim abmachen. Je nach Teil kann es seuin dann man evtl ein paar Klebereste entfernen muß aber meist fixiert man die Kleinteile an Stellen an denen das unerheblich ist.

    Klar geht auch alles andere wie hier in den Kommentaren erwähnt, Blue Tack, Pattafix ect. und wie ich ja auch gezeigt habe muß es kein Holzbrett sein, für mich stellt das momentan nur die Beste Kombo dar 😀

  • Wie bekommt man die Sachen denn anschließend geklebt? Ich hätte Sorge, dass der Plastikkleber nicht mehr hält, weil ja auch die Klebestellen mit Farbe überzogen sind?

      • Japp – aber vorsicht! Auch, wenn der Kleber sich nicht an der Farbe stören mag, gilt das nicht umgekehrt 🙂

      • Beziehst du das auf normalen Sekundenkleber? oder auch auf den Plastikkleber, der die Teile miteinander “verschmilzt”?

        Dachte, dass hier die Farbe den Vorgang des Verschmelzens stören könnte…

      • Ich meinte normalen Plastikkleber. Dieser löst die Farbe an (deshalb gut zielen und keine bemalten Teile erwischen, die man später noch sehen kann), so dass die Teile ganz normal miteinander verschmelzen.

      • Sehe ich nicht so. Wenn man nicht anständig abklebt und Farbe auf der Klebefläche ist, kann der Kunststoffkleber das nicht mehr verschmelzen.
        Kann sein, dass es bei einigen großen, glatten Flächen gerade so hält, wenn dann doch mal was abfällt sieht man immer schön, dass die Farbe n bisschen angelöst is und das wars. Das Plastik darunter ist so gut wie unversehrt.
        Frag mal Helle 😉

        Ich decke Klebestellen immer ab. Einfach Tesa oder Pattafix drauf.

  • Interessantes Tutorial, gefällt mir.

    Wie stehen denn die Chancen, ein Einsteiger-Tutorial für Airbrushing hier zu sehen? Z.B. so Sachen wie, “Welcher Airbrush/Kompressor/etc eignet sich”, “was brauch man alles” und idealerweise eine Liste von Händlern, die die beworbenen Geräte auch führen. Ist sowas in Aussicht?

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