Unboxing: Silberscherben
Games Workshop haben den Anhängern des Tzeentch Fraktionsgelände spendiert. Wir werfen einen Blick darauf.
Auf einen Blick:
Produkt: Silberscherben
Hersteller: Games Workshop
Material: Plastik
Preis: 51,50 Euro
Maßstab: 28mmDas Reviewmaterial wurde vom Hersteller gestellt.
Ausgepackt:
Die Silberscherben kommen in einem einzelnen Gussrahmen. Dazu natürlich noch eine Bauanleitung und zwei 80mm Rundbases.
Zusammenbau:
Der Zusammenbau der Silberscherben ist eine besondere Sache. Nicht weil es übermäßig kompliziert wäre. Sondern weil es sehr viele Bereiche im Inneren der beiden Modelle gibt, die man am besten vor dem Zusammenbau bemalt. Um fair zu bleiben: die Anleitung weißt uns auch darauf hin. Und zwar bei jeder Silberscherbe ab dem ersten Bauschritt. Der Autor hat sich für diesen Artikel allerdings geopfert und die Silberscherben unbemalt zusammengebaut. In den nächsten Wochen kann man ihn sicher auf der ganzen Welt leise fluchen hören. Ansonsten geht der Zusammenbau flott und einfach von der Hand… Vielleicht einmal abgesehen vom letzten Bauschritt der zweiten Scherbe (die in der Mitte geteilte) in dem die Scherbe mit dem Magischen Wirbel darunter verbunden wird. Die Scherbe ist für diese Klebestelle schlicht zu schwer.Was das ganze bei der durchschnittlichen Trocknungszeit von Plastikkleber zu einer fummeligen Angelegenheit macht.
Hier noch ein kurzer Einblick in das Innenleben der Silberscherben. Man kann sehr gut verstehen warum GW möchte dass man das vorher bemalt.
Größenvergleich:
Zu groß für unsere Skala und auch der Stormcast kommt sich etwas klein vor.
Fazit:
Am Ende des Tages sehen die beiden Silberscherben sehr schick aus und stellen sehr schön das Wesen des Tzeentch dar. Effektiv zwei in der Luft schwebende Obelisken, umgeben von magischen Wirbeln aber auch verdreht von Chaosmagie welche sie mit Augen gesegnet oder die Äußere Hülle aufgebrochen hat um darin irgendwelche organische Masse aufzudecken, die in Fäden gezogen gerade so beide Hälften zusammen hält. Bis auf eine Stelle beim Zusammenbau greifen die Teile gut ineinander, was ein Konstrukt ergibt das zwar ein wenig hin und her wobbelt wenn man es anstupst, aber dennoch stabil genug ist um nicht andauernd umzufallen oder abzubrechen. Da es sich um Fraktionsgelände handelt ist es ein wenig Schade, dass man sich für gewöhnliche Rundbases anstatt einem vollständig gestalteten Sockel entschieden hat. Das kann auch störend wirken oder (je nachdem) die Modelle als potentielle Missionsziele hervorheben (so man sie denn als solche verwenden möchte. Dafür taugen sie sehr gut.). Grundsätzlich passen sie auch gut ins Warhammer 40.000 Universum. Und auf die Sache mit dem Bemalen der „Innereien“ wurde ja schon im Absatz über den Zusammenbau eingegangen. Vielleicht folgt irgendwann ein kleiner Erfahrungsbericht „gebaute Silberscherben bemalen“ als Teil eines Jahresrückblicks.
Wie haltet ihr das mit dem Bemalen? Immer erst alles Zusammenbauen oder doch lieber einzelne Teile bemalen und danach zusammenkleben? Schreibt es uns in die Kommentare. Gilt natürlich auch für eure Meinung zu den Silberscherben.
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