von BK-Jonah | 15.10.2025 | eingestellt unter: Science-Fiction

Wargame Exclusive: Neuheiten

Wargame Exclusive präsentieren ihre Neuheiten auf Facebook.

CHAOS PRIME THE DEATH LORD (40K) – $49.99

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October begins with rot, ruin, and the harbinger of all endings.

He was once a warlord – a general of flesh and fire.

Now, he is death made divine.

There was a time when The Death Lord stood among the living. A child born into poison skies and corpse-choked soil. Raised in decay. Hardened in the fumes of unending death. Where others withered, he grew strong. Where others died, he endured. He breathed in plague like incense, drank contagion like wine, and bathed in the filth of dead empires.

He learned early: purity is a lie. Strength lies not in resisting the rot – but in embracing it.

And when the great war came, he did not flinch. While others begged for salvation, he offered himself to decay. The god of rot, ever watchful, accepted. Flesh bloated. Armor cracked. Inside his lungs, a thousand flies were born. He did not die. He ascended.

Now, he walks the battlefield as a towering plague saint, dragging a war-scythe too heavy for mortal hands, each swing clearing life like chaff. His cloak is a banner of pestilence. His voice is a buzzing dirge. Where he walks, crops fail, walls crumble, and hope rots from the root.

He is not the end. He is what comes after.

NECROCYBORG CRYPTKEEPER – $19.99

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When the first stars still burned blue and the galaxy was young, the Necrocyborgs were already ancient. They conquered, slumbered, and rose again – their dominion stretching across systems that no longer exist on any stellar map.

But even among such timeless beings, there are those older still. Those who remember how the empire was built – and how easily it could collapse.

The Cryptkeeper is one of them.

A technomancer, an archivist, a high priest of physics – whatever name one dares use, it is never spoken lightly. To the uninitiated, their feats look like miracles. To the Necrocyborgs themselves, they are the manifestation of pure knowledge – mastery of the physical laws so complete it appears indistinguishable from magic.

They can summon lightning without storm clouds, ignite matter with a gesture, or collapse a tank into a singular point of mass – not by invoking spirits, but by commanding reality itself. Their weapon is understanding, and understanding has no mercy.

Yet their true power lies far from the battlefield. The Cryptkeepers maintain the silent machinery of the tomb worlds: the pulse-reactors, the stasis vaults, the teleportation gates, the entire necromechanical ecosystem that keeps the dead dreaming. They know the codes of awakening and the sequences of oblivion.

A single withheld formula from a Cryptkeeper can freeze a dynasty’s army mid-stride. A single gesture can bring an empire to life again.

Even the proudest Overlords whisper their requests with care. Because when the Cryptkeeper goes silent, entire worlds fall asleep forever.

IMPERIAL PRIME THE WOLF LORD (40K) – $49.99

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What happens when the fury of the wild wears the armor of civilization?

Born from frost and fire, Imperial Prime – The Wolf Lord is a force of nature bound in steel. Savage in battle, yet fiercely loyal, he leads not from a throne – but from the front lines, where the blood runs hottest and the howls of war echo the loudest.

This is no tame warlord. He is a myth given form – clad in rune-bound armor, draped in the pelt of a beast he slew with his bare hands, and wielding weapons that speak in thunder and claw. Every scar tells a saga. Every strike is a legend waiting to be written.

Quelle: Wargame Exclusive auf Facebook

BK-Jonah

Seit 2023 im Hobby und damit das Nesthäkchen beim Brückenkopf. Erste Tabletop-Liebe: Warhammer Fantasy durch Total War, was über Umwege zu AoS geführt hat. Danach und bis heute verliebt in Conquest: The Last Argument of Kings. Aktuelle Projekte: AoS – Helsmiths of Hashut, Kharadron Overlords Conquest – City States, Sorcerer Kings 40k – Emperor’s Children

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Kommentare

  • Hm, solche Hersteller bewegen sich doch aktuell auf ganz dünnem Eis, oder? Ich meine, Typhus? Leman Russ? Necron Lord? Erzähl mir doch keiner, dass die nicht absolut nach 40k aussehen.

      • Die kommen aus der Ukraine, oder? Zugegebne die haben aktuell vielleicht andere Prioritäten, aber inwiefern ist es ein Problem dort zu klagen?

      • Weil deren Recht nicht mit unserem Urheber recht kompatible ist.

        Es hatte einen Grund warum so viele der Kopierbuden in Charkiw saßen (Russland nix weit weg) und sich keinen Kopf machen mussten das sie dicht gemacht werden.

    • „Erzähl mir doch keiner, dass die nicht absolut nach 40k aussehen.“

      Will keiner! Muss auch keiner!

      Dinge DÜRFEN absolut nach „40k“ aussehen. Wie auch immer das genau definiert wird. Sie dürfen NICHT 100 % identisch zu einem urheberrechtlich geschütztem Produkt sein.
      Die Faustregel ist: Ist etwas zu 25 % anders, ist es nicht identisch und somit kein Bruch des Urheberschutzes.

      Die Minis da oben sind alle locker 25 % anders zu dem was GW anbietet. So auf den ersten Blick.
      Könnte man versuchen gegen vorzugehen wird aber eher ein Glücksspiel.

  • Ziemlich hübsch und sehr detailliert. 🤗 Erinnern natürlich an 40k, nur etwas „schlanker“.

    Aber wenn Ghamak* schon angegangen wird von GW… (*und deren (Chaos-)Marines erinnern mich persönlich eher an Mantics Enforcer als an Primares. Aber nur meine Meinung..) 😏🙄

    • Ganz ehrlich, ich mag die Designsprache von WE sehr. Einige der weiblichen T’au und ähnliches sind einfach cool und findet man so nicht und wohl auch niemals bei GW. Aber gefühlt sind die zunehmend von jemanden der Ergänzungen und Designs die GW nicht anbietet im Programm haben zu plumpen Plagiatoren geworden. Die hier „erinnern“ auch nicht nur, wenn man sich einige Details ansieht: „Nicht Morties“ Sense, Rüstung oder Power-Pack etc bis hin zu den nordisch anmutenden Verzierungen / Gravierungen an den Beinpanzern von „Nicht Leman Russ“ sind 1:1 vom original kopiert. Ist einfach dreist geklaut und eben für < 50% verkauft. Kann und will ich nicht unterstützen.

  • Na zum Glück braucht man heute keine eigenen Ideen mehr. Man kann ja einfach was bestehendes „neu“ erfinden. Und am besten platziert man es in ein bestehendes Setting, das man aber nicht erst jahrzehntelang selber aufbaut. Nein, das erfordert ja Arbeit und vor allem Jahre an Zeit. Also lieber einfach „besser“ machen.
    Spielt man das Spiel mal zu Ende, dann hat man irgendwann weder ein Setting, noch etwas zum „neu“ erfinden, weil man seine eigene Grundlage sabotiert. Ist das übertrieben dargestellt? Ja, ist es. Doch hier wollen Leute am Kuchen mitverdienen, obwohl sie nicht mal zum Essen eingeladen sind.
    Du willst GW? Aber in günstiger? Ein nachvollziehbares Anliegen. Ohne Frage!
    Doch dann solltest du die Wahl haben zwischen GW und tatsächlich anders aussehenden Alternativen. Und nicht Pseudo-GW von jemandem der an der Grund- und Vorlage eines anderen profitieren möchte.
    Und hört mir auf mit „böses“ GW. Das Unternehmen das heute so viele hassen hat als Garagenbude gestartet und sich hochgearbeitet. Aber ab einer gewissen Größe war es plötzlich „böse“, weil, ist ja nun ein großes Unternehmen und die sind per se „böse“.
    Machen sie alles richtig? Nein, ganz sicher nicht! Doch ihre eigenen Kreationen zu schützen, auch wenn deren Grundlage teils ebenfalls extern war, ist nun mal richtig. Und würden sie das nicht tun, verkaufen sich günstigere „Varianten“ besser, die Umsätze gehen nicht einfach nur zurück, sondern schwinden nahezu ins Nichts, und dann ist es aus mit dem „bösen“ Unternehmen. Das würde sicher einige freuen, doch dann gibt es auch nichts Neues mehr und auch nichts was man noch kopieren kann. Und spätestens dann heulen auch wieder alle.

    • Soweit alles mehr oder weniger valide Punkte, aber ich denke man kann es auch von der anderen Seite betrachten.
      Das direkte stehlen von IP um damit selber Umsatz zu machen ist natürlich nicht debattierbar. Die Frage die ich mir aber immer stelle ist, wo ist denn die Grenze zwischen „gestohlen“ und „inspiriert durch“? Ich kenne das GW Sortiment nicht mehr gut genug um sagen zu können, ob die hier gezeigten Designs dreiste gestohlene Kopien sind oder Eigenkreationen auf der Basis von GW Material (welches es zu Hauf auch in anderen sehr beliebten Pop Culture Bereichen gibt).
      Sollte GWs Eigentum vor Raubkopien geschützt sein? Ja.
      Sollte GW vielleicht dennoch mal den Markt checken, wieso deutlich günstigere Versionen ihrer Miniaturen von verschiedenen Herstellern angeboten werden? Und wie machen die das? Und was haben diese Miniaturen was ihre eigenen vermissen lassen? Könnte GW in einigen Punkten sich verbessern? Auch Ja.
      Für mich persönlich schießt GW schon seit weit mehr als zehn Jahren an mir vorbei. Ich mag insbesondere das 40k Universum sehr, aber in das Tabletop bekommen die mich mit ihrer Preis- und Regelpolitik nicht mehr und das liegt nicht daran, dass ich es mir finanziell nicht leisten könnte. Ganz selten kaufe ich mir mal was von dieser Firma über die Bucht, zuletzt ein paar Gussrahmen Ratten und Necrons, die scheinbar aus irgendeiner Starterbox zu Hauf und entsprechend günstig dort angeboten werden/wurden. Aber das ist dann einfach nur so für mich zum bemalen und in einem vernünftigen Preisrahmen.
      Und zuletzt als Gedankenexperiment: Wer hält mich denn auf ein paar GW Minis selber nachzumodellieren und durch den 3D Drucker zu jagen?

      Abschließend: Ich mag den Nurglelord mehr als ich als (in meiner aktiven Zeit) Anhänger des Imperiums zugeben möchte. 😀

      • Wenn du schreibst:
        „Wer hält mich denn auf ein paar GW Minis selber nachzumodellieren und durch den 3D Drucker zu jagen?“

        Niemand!
        Das ist sogar GW vollkommen egal!
        Es wird erst dann zum Problem, wenn du anfängst das 3D-File oder die gedruckten Miniaturen zu verkaufen.

        Das ist wie bei Musik-CDs. Die Privatkopie interessiert niemanden.
        Es wird erst dann ein Problem, wenn du die Privatkopien für andere machst und irgendwo hochlädst oder die Privatkopien von anderen aus dem Internet herunter lädst …

        Und der NECROCYBORG CRYPTKEEPER z.B. ist nicht nur eine sehr eindeutige Kopie des Necron Kryptomanten (sowohl im Namen als auch im Design), sondern sogar noch eine schlechte …
        https://www.warhammer.com/de-DE/shop/Necron-Cryptek-2020?queryID=0dff24d3f0e3d1046f04017ae3f1321e

        Inspiriert von finde ich gut. Denn das ist was eigenes.
        Design-Lücken zu schließen ist ok. (z.B. dem Chaos verfallene Soroitas usw.)
        Aber derart dreistest kopieren geht gar nicht.

        Und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich es ok finde, dass der Brückenkopf für sowas Werbung macht.

      • @Hitchfree: zusätzlich zu von Andreas gesagtem, dem ich mich weitestgehend anschließe, schau dir mal Mortarion und Leman Russ im GW onlineshop an. Posen mögen anders sein, aber schau dir die Rüstungen und anderen Details an. das ist einfach unverschämt. und sehr eindeutig nicht mehr „inspiriert durch“, eher die Produktfotos durch KI Tools zur 3D Modelgestaltung gejagt, auf der Basis eine STL Datei und dann daran noch ein wenig Proportionen und Haltung geändert, fertig. was übrigens viel mit dem Kostenpunkt zu tun hat. und den ehrlichgesagt nicht midner unverschämt erschienen lässt wie den von GW.

        Ansonsten machst du es ja genau richtig: wenn man mit GW’s VÖ- und Preis-Politik gar nicht einverstanden ist, dann kauft man nichts oder eben über die Bucht. Oder man kauft bei anderen Kreativen für deren eigenes System, gibt ja nun wirklich eine schöne Vielfalt am Markt. oder wenn man das Talent und die Fähigkeiten hat, gestaltet man sich eben für den eigengebrauch selbst was, denn davon hält dich keiner ab, darf auch keiner und sollte auch keiner.
        Es gibt weiß Gott genug an GW und deren Ideen noch mehr Geld zu verdienen zu kritisieren. Aber sie machen offensichtlich auch ein extrem begehrtes Produkt dessen Kreativität und Ästhetik zig Generationen von Spielern begeistert. und sind wir mal ehrlich, dass das Hobby an sich so vielfältig und zugänglich ist wie kaum jemals zuvor hat schon auch viel damit zu tun, dass es GW und ihren Erfolg gibt. Aus meiner Sicht kann die Lösung daher nicht sein: ich steht auf das Produkt aber nicht auf den Produzenten, deswegen gebe ich Leuten die die Designs stehlen Geld um a) den Produzenten nichts zu geben und b) Geld zu sparen, weil die billiger sind.

        und das sage ich auch mit einem gewissen Bedauern, denn es gibt ein paar Dinge bei WE die ich gerne hätte, aber unter den Umständen werde ich da nichts kaufen.

      • @Andreas

        So nicht richtig. Die gratis Maid Marines wurden von GW genuked und gibt es (Gott sei Dank) wenigstens noch in den Telegram Gruppen.

      • „Das ist wie bei Musik-CDs. Die Privatkopie interessiert niemanden.
        Es wird erst dann ein Problem, wenn du die Privatkopien für andere machst und irgendwo hochlädst oder die Privatkopien von anderen aus dem Internet herunter lädst …“

        Interessantes Beispiel… vor allem da das böse, böse Raubkopieren von Musik damals in den späten ’90 und frühen ’00 das Kartell der Musikindustrie aufgesprengt hat und für die Verbraucher und Kunden zu fast 100 % nur positive Langzeitfolgen hatte.
        Ähnlich verhielt es sich mit dem Streamen von Filmen und Serien.

        Beides bekam man dadurch in den Griff, das man den Verbrauchern attraktive Angebote machte, die ein Raubkopieren oder illegales Streamen überflüssig machten. Versuche das zu tun indem man die Rechtslage als Waffe missbraucht haben nicht nur nicht funktioniert, sie haben noch Öl ins Feuer gegossen.
        Beim Streaming kann man zur Zeit live zusehen wie die Raubkopiererei und das illegale Streamen wieder kommt. Die legalen Angebote, die man noch macht sind so unattratktiv geworden, dass viele Verbraucher wieder in die Illegalität bzw die Grauzone wechseln.

        Aber bei GW wird der Ansatz, der bei der Musik-, Film- und Computerspiele-Industrie nicht geklappt hat sicher klappen.

        Man muß sich bei solchen Dingen vor Augen halten, das es immer mehrere Sichtweisen gibt. Die, welche sich im Endeffekt, auf lange Zeit, immer durchsetzt, ist die des Konsumenten. Der sitzt am längeren Hebel. Er hat das Geld. Durch Ihn kommt die Wertschöpfung. Wenn man auf lange Sicht nicht das macht, was der Konsument will kann man die besten Anwälte der Welt haben, es wird nicht helfen.

        Persönlich habe ich gar kein Problem mit GW. Ich halte deren Geschäftspolitik nur für sehr kurzsichtig und falsch. Das ist aber deren Sache. Von Gerichtsverfahren, vor allem wenn es so ungeschickt aufgezogen wird, halte ich wenig. Der PR Schaden liegt mit ziemlicher Sicherheit um Größenordnungen höher als auslösende der monetäre Schaden. Ich halte es einfach für dumm überzureagieren.

        Was die Minis oben angeht und die Vorbilder von GW sehe ich da ehrlichgesagt bei beiden keine kreativen Höchstleistungen. In allen Fällen hat man sich massivst inspirieren lassen und bedient. Ich würde sagen das einzige was GW ausser der spezifischen Zusammenstellung beigetragen hat sind die Namen. Selbst die sind klar inspiriert aber die waren wohl vorher, bevor GW sie erfand, tatsächlich nicht da.
        Da die Namen, das einzige was wirklich sowas wie eine orginal GW Idee ist, gar nicht genutzt werden finde ich ganz persönlich, nach meinem Rechtsempfinden: WE hat genau das selbe Recht sich aus der Meschheitsgeschichte und Kultur zu bedienen und sich inspirieren zu lassen wie GW.
        Wenn GW wirklich etwas einzigartiges erschaffen hat, dann soll das mit genau den selben Standards und Maßstäben geschützt werden wie die einzigartigen Erzeugnisse von allen anderen.

    • Anderes Beispiel für das „Stehlen geistigen Eigentums“, um damit Geld zu verdienen (und sogar manchmal sogar mehr als der Creator):
      Reaction-Videos auf YouTube!

      Reaction-Videos sind auf YouTube mittlerweile extrem beliebt, weil man sie auch als Berieselung nebenher konsumieren und man sich nach Belieben in den Kommentaren über das Thema aufregen kann. Der Reactor hat dabei extrem wenig Aufwand: Meist fällt nur die Laufzeit des ursprünlichen Videos plus ein paar Minuten für das Labern während des Pausierens des ursprünlichen Videos an. Große Reactor-Kanäle beschäftigen sogar eigene Cutter, um eigene Arbeitszeit zu sparen und stattdessen lieber die nächste Reaction aufzunehmen.

      Wichtig zu wissen: Reaction-Videos sind durch das Pausieren des ursprünlichen Videos immer länger als das Original. Damit kann YouTube in diesen Videos mehr Werbung schalten als im Original. Die Werbeeinnahmen sind für den Reactor also in der Regel immer höher.
      Und: Reaction-Videos generieren oftmals auch mehr Klicks als das Original, weil der Original-Creator einfach mit seinem Kanal nicht die Reichweite hat. Also: Mehr Klicks, noch mehr Werbeeinnahmen für den Reactor!

      Es heißt, der „kleine Kanal“ hätte da ja auch was von, aber wer schaut sich noch das Original-Video an, nachdem er das Reaction-Video gesehen hat? Vielleicht 10% der Reaction-Zuschauer?!? Oder eher noch weniger …
      Es gibt Statements von betroffenen Creators, die ihre Zahlen mit denen der Reaction-Videos vergleichen, und erschreckend feststellen: Da verdient jemand mit quasi meinem zeitaufwendig produzierten Content deutlich mehr Geld als ich?!?

      Dennoch scheuen viele Creator, die Reaction-Videos bei YouTube zu melden, denn dieses Recht haben sie. Und YouTube geht da auch schnell vor (weiß ich aus eigener Erfahrung). Dennoch hat so ein Fall natürlich eine Auseinandersetzung mit dem Reactor zur Folge, der im schlimmsten Fall die eigene Community gegen den eigentlichen Content-Urheber mobilisiert. Und wer will schon einen wütenden Mob in seinem Kommentarbereich …
      Denn der Reactor bekommt von YouTube für jede bestätigte Urheberrechtsverletzung einen sogenannten „Strike“. Und schon bei nur 3 gesammelten Strikes ist das gesamte Google-Konto des Reactors platt – und der Reactor wird unter seinem Namen niemals (!) wieder einen YouTube-Kanal eröffnen können!

      Es macht also meiner Meinung nach schon Sinn, sich zu wehren und Rechtsmittel auszuschöpfen – egal, ob als YouTuber oder Konzern. Denn ansonsten lohnt es irgendwann für niemanden mehr, Marken und IPs aufzubauen oder aufwendig eigenen Video-Content zu produzieren.
      Aber schon, wie man hier und auch in der gestrigen Diskussion sieht, gibt es viele persönliche Sichtweisen und Einstellungen …

      • Interessanter Punkt. Ich schaue so gut wie nie reaction videos, was auch damit zu tun hat, dass sie viel in die negativ Wut spirale füttern und ich damit auch nicht super happy bin. Gefühlt wird da mit dem gezielten und nicht imemr gerechtfertigten schlechtreden von absolut allem Geld verdient.
        Aber ja. im Kern ist das sehr ähnlich. frage mich ja, ob im Falle von Musik „Reaktionen“, die ja eher was von Laien Rezensionen haben, die Reichweite den Musikern hilft oder da das gleiche gilt. In meiner Musikbubble sind die Reaktionen zum glück seltener

      • Und dabei wäre das Thema „Reaktion“ Video durchaus leicht zu lösen. Der YouTube Algorithmus kann genau erkennen wie viel eines anderne Videos im egientlich (hier Reaktion-)Video vorkommt. Da könnte man recht einfach die Einnahmen prozentual draus ableiten und dem eigentlichen Urheber zukommen lassen. Selbst eine pauschale 50/50 Regelung wäre schon ein Erfolg für den ursrpünglichen Creator. Machen sie aber derzeit einfach nicht…
        Um zum Thema zurück zu kommen: Ähnliches könnte man bei Miniaturen über Lizenzvergaben erreichen.

      • „Der Held“ (der Steine, aber eben auf dem Kanal gleichen Namens) hatte das mit den Reaction-Videos auch kürzlich. Mir war gar nicht bewusst, was für ein (kommerzieller) Abgrund das ist, aber überraschend kam es dann auch nicht.
        Wie auch die Beispiele der Figuren da oben zeigen: Dreistigkeit scheint sich immer weiter zu normalisieren – und nachdem gestern schon alles zu Ghamak gesagt wurde, ist er auch nur ein weiteres Beispiel (mit dem Bonus der Täter-Opfer-Umkehr durch Verzerrung der Tatsachen).

    • Die „Garagenbude“ von früher hat mal so garnichts mit der Aktiengesellschaft von heute zu tun. Es sind weder dieselben Leute, noch dasselbe Konzept wie damals. Es ist ja nicht mal dasselbe Hobby im weitesten Sinne. Doch man muss GW eines lassen. Sie wissen immer noch, wie man Püppchen herstellt und sie an den Mann/ die Frau bringt. Ist das „böse“? Sicherlich nicht, aber man muss hier auch keine Orden verleihen. Auch wenn alternative Hersteller Miniaturen eher kopieren als kreativ zu designen. Es ist der Markt, der entscheidet, ob sich das Eine oder das Andere (oder Beides) verkauft.

  • Muss gestehen, ich sehe die Urheberrechtsdiskussion in solchen Fällen wie hier ziemlich anders. Da ist für mich ein großer Unterschied zu Nachgüssen oder 3D gedruckten Scans von GWs Figuren.
    Hier saß ein Künstler dran und hat zu demselben Konzept eine eigene Mini entworfen. Als DG Spieler sage ich sogar, guck an, mal ein Mortarion, den ich auch transportieren könnte, ohne dass er zerbricht und in einer für das Spiel sinnvollen Größe. D.h. diese Mini füllt sogar eine gewisse Nische und ist eben keine bloße Kopie. Das kann man sogar schon bei dem Necron darunter etwas anders sehen, aber auch der sieht schon anders aus als GWs Modell und ist für Leute, die im Spiel vielleicht das Profil zweimal nutzen wollen, aber nicht zweimal dasselbe Charaktermodell kaufen wollen.
    Ich denke, in der Diskussion wird mitunter übersehen, dass alle diese Alternativhersteller GW kaum etwas abgrasen, sondern im Gegenteil, sie halten die Käufer in derselben GW-Blase, indem sie Alternativen anbieten, um entweder Dinge aus dem Hintergrund anzubieten, die GW nicht hat, oder um Alternativmodelle anzubieten für Leute, die nicht dreimal das gleiche GW-Modell holen würden, aber drei verschiedene Modelle zu demselben Profil, was GW einem ausschließlich bei Space Marines anbietet.
    Wer seine GW Necrons um WGE-Necrons ergänzt, kauft sehr wahrscheinlich auch die nächsten GW Necrons. Wer ausschließlich Infinityfiguren sammelt, wird dagegen an der nächsten GW-Veröffentlichung wenig Interesse haben.

    • Ich stimm dir teilweise zu – ja, hier ist ein Künstler dran gesessen, der eine eigene Figur modelliert hat. Es ist keine Kopie, weder gescannt noch abgegossen – das sehe ich genauso. Aber beim Urheberrecht geht es ja nicht darum, wie etwas entstanden ist, sondern wie nah es am Original liegt. Achtung, bitte nicht falsch verstehen: Mir geht es nicht darum, ob das fair ist oder anders sein sollte – aber so ist das Urheberrecht eben definiert. Der Urheber hat Rechte an seinen Designs und an seinem IP.

      Wenn du dir eine Mini ansiehst und deine erste Intention ist: „Ah, ein cooler alternativer Mortarion“ oder „Das sind nette Necrons“, dann liegt für mich die Vermutung nahe, dass es sich um eine urheberrechtlich relevante Nähe handelt – egal, ob da ein Künstler neu modelliert hat oder nicht.

      Der „Nicht-Mortarion“ ist jedenfalls ein cooles Modell 🙂

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