GW: Shelob und Gollum Preview
Die gefährlichen Bergpässe des Cirith Ungol sind nicht einfach ein Weg ins Lande Mordor, hier lauern auch schlimmere Dinge als Orks und Goblins und Games Workshop bringen bald einen dieser Schrecken als neuen Kunstoffbausatz.
Spiele mit Shelob, Gollum und einem neuen Middle-earth Journal Verstecken
In den gefährlichen Bergpässen von Cirith Ungol lauern schlimmere Dinge als Orks und Goblins … und eines davon hat eine auffällige Anzahl Beine. Wenn du schreckhaft oder arachnophobisch bist, möchtest du vielleicht lieber wegschauen und nicht Shelobs furchterregende Gestalt erblicken.
Shelob ist eine riesige, aufgedunsene Spinne, die in den weitläufigen Tunneln und Pässen von Cirith Ungol auf Beutesuche ist, die Route nach Mordor, die Frodo, Samweis und Gollum bestreiten. Die Tochter des Ungoliant, ein uralter böser Geist aus den ersten Tagen von Mittelerde, wird von einem unstillbaren Hunger geplagt. Sie paralysiert und spinnt ihre Beute ein, damit sie später von ihr zehren kann.
Sie wird aus Kunststoff in einer neuen Box erhältlich sein: The Path of Cirith Ungol: Shelob & Gollum. Darin sind auch der Ringträger und die eigenartige, verdorbene Kreatur namens Sméagol.
Shelob ragt hoch über der neuen Miniatur von Gollum auf, der bücklings über ein paar Steine klettert, wie man es von ihm erwartet. Frodo ist derweil komplett eingesponnen und könnte jeden Augenblick von der stets hungrigen Spinne verspeist werden. Die gefesselte Version von Frodo ist dafür ausgelegt, im Szenario The Bravery of Master Samwise eingesetzt zu werden, das im bald erscheinenden Middle-earth™ Strategy Battle Game Journal, The Treachery of Gollum, vorkommt.
Die 48-seitige Softcover-Erweiterung The Treachery of Gollum enthält neun neue narrative Szenarien, die die Reise der Hobbits durch Cirith Ungol abdecken, sowie ihre Begegnungen mit Shelob und Gollum. Jedes kann als alleinstehendes Szenario gespielt werden oder als Teil einer längeren Kampagne, in der sich die Regeln ändern, je nachdem, ob die Streitmächte des Bösen oder des Guten obsiegen.
Außerdem ist darin eine Anleitung enthalten, wie du Gollum und Shelob bemalen kannst, mit Details zu Farbmischungen und wie man sie aufträgt. Du findest darin auch eine Bemalanleitung für den eingesponnenen Frodo, sowie Tipps und Tricks, wie du Spielkacheln gestalten kannst, die die Höhle von Shelob darstellen, und wie du sie für ein vollständiges Schlachtfeld einsetzen kannst. Ebenfalls sind darin Anleitungen für die Brackwasserpfützen der Totensümpfe enthalten, und wie du dein Herrenhaus von Gondor und deine Ruinen von Gondor in Gelände für die Kanalisation von Osgiliath verwandeln kannst.
Sowohl die Miniaturen als auch das Journal können in den nächsten Monaten vorbestellt werden.
Quelle: Warhammer Community
Das Mittelerde-Strategiespiel ist unter anderem bei unseren Partnern Minyarts und Taschengelddieb erhältlich.









Sehr schöne Mini die Kankra mehr gerechnet wird als die Alte.
Da gebe ich dir Recht 😀👍.
Mal schauen was die kosten soll 😁
Sieht sehr schön aus
Herr der Ringe ist ein seltsames System. Zwischendurch wirkt es, als würde GW es still und heimlich begraben und dann kommt aus dem nichts Plastik-Kankra.
Mal wieder ein „prachtvolles“ Beispiel für eine grauenhafte KI „Übersetzung“.
Gollum ist sehr gelungen, Kankra eher so meh, aber das liegt an der schlechten Jackson Umsetzung, welche hier einfach nachgebildet wird.
was stimmt mit der Umsetzung in den Filmen nicht ?
In den Büchern ist Kankra/Shelob keine Spinne.
Sie hat nur einige spinnenähnliche Aspekte.
Die Beschreibungen, die es gibt sind etwas sehr viel merkwürdigeres und unnatürlicheres.
Die P. Jackson Interpretation ist einfach eine fette Tarantel.
Das ist aber deine Interpretation. Ich habe das immer so verstanden, dass Kankra optisch eine Spinne ist, ontologisch aber nicht. Sie ist ein denkendes Wesen mit einen durch und durch bösen Charakter, was eine Spinne nicht ist.
Man steht einer Spinne gegenüber, spürt aber das Böse in ihr. So etwa.
Jain.
Streng genommen ist sie wohl nie exakt oder wortwörtlich als Spinne beschrieben worden. Tolkien weist wohl sogar mal außerhalb des eigentlichen Textes darauf hin. Allerdings auch, dass es halt schon ein Spinnenwesen sei und ihrem Namen nach eine / die „sie“-„Spinne“ ist: „she“ + „lob“.
Viele Teile der expliziten Beschreibung ihrer Erscheinung weisen deutlich auf eine Spinne hin. Dennoch gibt es Elemente, die davon abweichen – Hals, Hörner, Schnabel.
Letztlich ist sie ein Kind Ungoliants, die wohl von außerhalb Ardas oder sogar Eas stammen sollte und auch die Spinnen hervorbrachte. Diese Wesen nahmen die Spinnenform an und konnten sie später nicht mehr ändern.
„Das ist aber deine Interpretation.“
Nein ist es nicht. Es steht tatsächlich so im Text. Das es eine Spinne ist, ist die Interpretation.
Die Beschreibung enthält klar Dinge die eine Spinne nicht hat. So wie Estoc schreibt werden Hals, Hörner, Schnabel und ein Stachel erwähnt.
Im englischen ist der erste Satz: „an evil thing in spider-form“
Damit ist ganz klar, dass es eben keine Spinne ist. Es hat die Form oder die Gestalt einer Spinne ist aber etwas anderes. Was genau die spider-form ausmacht bleibt unklar. Hals, Hörner und Schnabel unterscheiden sich auf jeden Fall schonmal von Spinnen. Klauen an den gebogenen Beinen werden erwähnt. Haben Spinnen auch nicht. Two great clusters of many-windowed eyes, das beschreibt Facettaugen. Haben Spinnen nicht.
Die Beschreibung bleibt im weiteren wage und es werden adjective wie „bloated“ also aufgebläht oder aufgedunsen und ähnliche verwendet.
Alle Dinge die mit etwas Details beschrieben werden sind klar anders als bei Spinnen. Wie sich die Spinnen-Form äussert bleibt also unklar. Könnte die Anzahl der Beine sein oder die grobe Form des Körper.
Die Interpretation von Jackson hingegen ist ganz klar eine Spinne. Mit ein, zwei Attributen die echte Spinnen nicht haben aber da ist kein Schnabel, keine Hörner, keine Facettaugen, keine Klauen. Besonders aufgebläht ist sie auch nicht. Einfach nur eine große Spinne.
Die Sequenz ist gut gemacht, die Spinne gut animiert, alles Handwerklich total in Ordnung und paßt auch zum Film. Aber der Kreatur die im Buch beschrieben wird, wird das nicht gerecht. Die ist was deutlich schlimmeres und unnatürlicheres.
„Spiele mit Shelob, Gollum und einem neuen Middle-earth Journal Verstecken“ ?? KI verblödet augenscheinlich, liest sich ja furchtbar. Den ganzen Text hat doch niemand Korrektur gelesen.
Finde auch, dass die KI-Übersetzungen fremd und künstlich wirken.
Dennoch sei angemerkt, dass diese Überschrift technisch wie inhaltlich korrekt ist: „Play hide and seek with…“
Überschriften und Texte der Artikel auf Warhammer Community sind oft versucht „witzig“ gehalten.
Für eine griffiger Titel hätte ich es halt etwas anders arrangiert.
endlich eine neue Version vom eingewickelten Frodo….Spaß. Mir gefallen Shelob/Kankra und Gollum. Sind wesentlich näher am Filmoriginal und weniger „klobig“. Bin gespannt, was sie kosten werden.
Hübsches Modell, aber, wie so oft in letzter Zeit, keins das ich unbedingt brauche. Wenn ich es mal günstig sehe, nehme ich Kankra gerne mit, aber ich bin was Herr der Ringe angeht durch. Es sei denn, es kommt eine wirklich interessante Erweiterung.
Auf der anderen Seite habe ich 5 Regale komplett voll mit dem Spiel. Da kann man dann auch mal aufhören.
Mega! Ich freu mich riesig, dass sie auch solch alte Modelle überarbeiten. Ohne zu viel Euphorie zu verbreiten, hoffe ich, dass dies ein positives Zeichen für die Zukunft des HDR Tabletops sein könnte.
Ich denke, GW ist ganz zufrieden mit Herr der Ringe. Jede neue Figur verkauft sich ganz gut meinen Infos nach und es muss kein riesiges Team am Spiel arbeiten. Und jetzt, wo alle Bücher da sind, hat sich für viele auch das Problem mit den Armeelisten zur neuen Edition entschärft. Ich denke nicht, dass man sich Sorgen um das Spiel machen muss.
Spannend fände ich trotzdem, wenn GW etwas Mut zeigen und ein neues Szenario aufmachen würde. Geschichten gibt es ja genug.
Dieser Text ist grauenvoll. Da wünscht man sich ja fast die Zeit zurück, in der nur einzelne Wörter durch eine miese „denglische“ Übersetzung auffielen. KI kann ja sicherlich einiges vereinfachen, aber sowas kann man doch nicht ohne Überarbeitung stehen lassen. Hoffentlich dauert diese Phase nicht so lang, im Moment wird man ja überall regelrecht zugemüllt.
Ein Dank an dieser Stelle an alle echten Autoren, die tatsächlich eine Eigenleistung erbringen.
Kankra fetzt (wobei auch die alte schon stark war… aber auch eine Herausforderung im Zusammenbau).
Gollum sieht dagegen ganz schön gruselig aus, ich glaube, alle alten Metallvarianten waren hübscher und auch näher an der Filmvorlage. Zugleich schätze ich, dass man das bei der Größe der Figur am Ende nicht so sehr sehen wird.
GW und Haare ist ein Thema für sich.