von BK-Christian | 02.12.2019 | eingestellt unter: Zubehör

Tabletop Workshop: Mattlack

Miniaturen versiegeln leicht gemacht? Michael hilft!

Wie schütze ich Miniaturen vor Farbschäden? Wie wird Gelände versiegelt? Und was muss beim Auftragen von Matt- und Glanzlack beachtet werden? … All diese Fragen (und viele mehr) werden in diesem Video beantwortet.

Quelle: Tabletop Workshop

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

Ähnliche Artikel
  • Marvel Universe
  • Zubehör

Art of War – Crisis Protocol Token

08.12.2019
  • Zubehör

Titan Forge: Dezember Patreon

08.12.2019
  • Tutorials
  • Zubehör

Miniac: Airbrushtutorial für Anfänger

01.12.20194

Kommentare

  • Das mit dem Tiefengrund ist ein interessanter Tip, danke! Da habe ich noch vom Hausbau einen halben Kanister rumstehen, das probiere ich mal per Sprühflasche bei der nächsten Platte.

  • Ich habe öfter das Problem, dass die lackierten Teile manchmal etwas zusammenkleben. Also zB. Bodenplatten aus Gips mit Farbe und Lack drauf, und dann modulare Blockaden wie Kistenstapel, ebenfalls aus Gips mit Frabe und Lack. Wenn die dann längere Zeit aufeinander liegen, haften die teils besser aneinander als die Farbe am Gips, wenn man die nicht seeehr vorsichtig löst. (Gips, dann Leim und Farbe, Farbe für Details, dann Revell Mattlack.) Mit nur Citadel als äußere Schicht auf Gips habe ich das Problem auch.
    Hat da jemand Lösungsvorschläge?

  • Hat jemand einen Vorschlag für „richtigen“ Mattlack?… ich hatte das Problem, dass ich Fahrzeugen einen „Stealth“-Matt Effekt verpassen wollte, und beim Mattlack div. Hersteller sah das immer aus wie „ein wenig“ Seidenmatt (leichter Glanz)… einzig das Revell-Schwarz hatte diesen gewünschten Matt-Effekt, war dann aber nicht geschützt und ich hatte Ruckzuck erste Macken drin…

    Danke.

    • Ich nutze immer den Mattlack von Toom.
      Der heißt Genius Pro Seidenmatt

      Das matteste Finish, das mir bis jetzt begegnet ist. Allerdings klebt es ein paar Tage nach dem sprühen noch.

      • Kann Böhni nur zustimmen. Ich glaube Stahli hatte da mal einen ellenlagen Beitrag auf dem alten BK verfasst. Der Lack von toom ist echt super. Benutze seit dem Artikel keinen anderen mehr

    • Schon mal Mattlack zum Pinseln versucht? Ich nehme gerne den Anti-Shine aus der Dropperbottle von Army Painter, da habe ich die Abstumpfung die du vom Revelltöpfchen her meinst auch gut hinbekommen

      • Habe da nun dreimal schon das Problem, dass der Mattlack von AP aus dem Fläschchen glänzt. Es ist definitiv Anti-Shine, scheinbar ein Produktionsfehler?

        Bin ich der einzige mit dem Problem?

      • Bei mir Trocknet der AP „Pinsellack“ immer fleckig aus, hatte das bei drei Fläschchen, die im Abstand von paar Jahren gekauft wurden.

      • kann mich nur anschließen, AP Anti Shine ist toll, nutze ich regelmäßig für Minis, die Sprühdosenvariante für Fahrzeuge. der AK acryl varnish ist meines wissens sogar Airbrush tauglich, ein Kumpel nutzt den so. Der ist teilweise so matt, das mir der „nur“ matte varnish lieber ist. (jep, die haben matte + ultra matte)

    • @All
      Danke… werde ich alle testen… ich hatte bisher
      – einen Pinselmattlack von Valeo (Bezeichnung müsste ich zuhause nachsehen): Ergebnis – leicht schimmernd
      – einen Sprühlack vom Hagebau-Baumarkt : Ergebnis – leicht schimmernd
      – und einen Sprüh-Matt-Vanish von GW? : Ergebnis – leicht schimmernd
      – einen Pinselmattlack von Revell : Ergebnis-stark schimmernd
      Das Beste war bisher ohne alles, einfach Revell Aqua-Color Schwarz (36108), aber eben empfindlich…

    • Belton Mattlack. Ist genauso Matt wie der Toom lack, nur klebt es nach 20min nicht mehr so, weshalb man weniger Stress mit aufsitzenden Staub hat wenn man nicht aufpasst.

      • @deltadog: kann ich den von Belton auch ohne Rücksicht auf Verluste auf dei Mini sprühen, ohne dass am Ende noch was milchig ist? Das ist für mich persönlich noch DER Vorteil vom Toom-Lack gegenüber allen anderen 🙂

      • @visionopy Ich gebe den bei mir recht üppig aufs Modell und habe bisher keine milchigen Stellen erlebt. Tropfnass das sich erste Nasen bilden sollte mans halt auch nicht machen, aber das versteht sich von selbst.

    • Hierzu noch eine kleine Ergänzung, die ich als Kommentar gepostet hatte und das Thema etwas vertieft:

      Verglichen mit einem Glanzlack besitzt „Anti-Shine“ (und andere Mattlacke) deutlich andere Eigenschaften, denn ein Glanzlack trocknet glatt aus und reflektiert das Licht, was ihm auch seinen Glanz verleiht. Die Schicht ist zudem härter als bei Mattlacken und durch ihre Glätte nutzt sie sich zudem weniger durch mechanische Beanspruchungen / Abrieb ab. Mattlack trocknet hingegen mit einer raueren Oberfläche aus, die das Licht bricht und damit den matten Effekt ergibt. Diese Oberfläche ist weniger hart und nutzt sich zudem leichter ab. Natürlich besitzen auch „Anti-Shine“ bzw. Mattlacke einen schützenden Effekt, aber der ist deutlich geringer als bei einem Glanzlack, einem „echten“ Lack. Ich persönlich habe daher Mattlack / „Anti-Shine“ in diesem Video nicht als „Lack“ definiert – so erlebe ich das auch in meinem Hobby-Umfeld und ein Chemiker hat’s mittlerweile auch in den YouTube-Kommentaren bestätigt.

      Im Nachhinein hätte ich das im Video ausführlicher erklären sollen, Sorry! Was ein Hersteller auf seine Produkte schreibt bzw. wie er sie nennt, ist ja ein ganz anderes Thema. „Lack“ ist halt ein verbreiteter Begriff und wenn man sich nur darauf beruft, dass eine transparente Schicht aufgetragen wird, stimmt das natürlich. Dennoch ist eine Mattlack-Schicht im Vergleich deutlich weniger strapazierfähig als eine Glanzlack-Schicht und daher fürs alleinige Versiegeln nicht optimal.

      • Danke für die Ergänzung. Das ist übrigens der Grund, warum ich immer erstmal mindestens mit einem echten Firnis / Lack (bevorzugt der von Lukas für Acrylgemälde) vorversiegele und den Anti Shine nur drauf gebe um den Glanz wieder loszuwerden. Interessanterweise wohl der Einsatzzweck, für den das Zeug von AP mal gedacht war. Als sie noch internsiver ihr ölbasierten Quickshade vermarktet haben, hatten sie ein Problem: Das Zeug glänzt extrem, allerdings schützt es die Miniatur wie kaum ein zweites Zeug, zumindest vor physischer manipulation, bei UV bin ich nicht sicher. Um den Speckschwarteneffekt wieder los zu werden, haben sie ihre Anti Shine produkte begleitend rausgebracht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.