von BK-Thorsten | 08.08.2019 | eingestellt unter: Reviews, Warhammer 40.000

Review: Warhammer 40.000 Apocalypse

Games Workshop haben für die aktuelle Edition von Warhammer 40.000 die Apokalypse ausgerufen. Wir haben die Grundbox und mehr ausgepackt.

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Auf einen Blick:

Produkt: Warhammer 40k: Apocalypse
Hersteller:
Games Workshop
Preis:
Apocalypse – 80,00 Euro; Würfel – 35,00 Euro; Kommandokarten – 20,00 Euro
Maßstab:
viele Minis

Das Reviewmaterial wurde von Games Workshop gestellt.

Inhalt:

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Apocalypse ist in erster Linie eine Regelerweiterung für Warhammer 40.000. Die Box kommt mit einem Regelheft, sehr vielen Karten und einigen Würfeln daher. Enthalten sind laut Hersteller:

  • 120-seitiges Apocalypse-Handbuch (samt vollständigen Spielregeln)
  • 6 vorgestanzte Bogen mit doppelseitigen Apocalypse-Markern
  • 300 Kommandooptionskarten
  • 12 sechsseitige Würfel
  • 12 zwölfseitige Würfel

Die Box selbst sei hier noch besonders erwähnt, da sie sehr stabil ist und ihr Inlay suggeriert dass sie für die Aufbewahrung der aktuellen und auch künftiger Spielmaterialien für Apocalypse gedacht ist.

Regeln und Marker:

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Das enthaltene Regelheft ist ein Softcover. Wir haben den Inhalt bisher nur kurz überflogen, aber es gibt da das ein oder andere, was uns in Auge gefallen ist. So wird Apocalypse ab einer Spielgröße von insgesamt (d.h. die Machtwerte beider Spieler aufaddiert) 300 Machtpunkten empfohlen. Die Größe des Spielfeldes ist direkt abhängig von der gespielten Machtgröße und für 300-450 Macht sind 72×72 Zoll angegeben sowie eine geschätzte Spieldauer von 3 Stunden.

In Apocalypse geht es nichtmehr nur um einzelne Modelle, vielmehr werden ganze Einheiten zu Kontingenten zusammengefasst und im Spiel werden jene Kontingente anhand von vorher verdeckt verteilten Befehlsmarkern aktiviert. Es werden auch nicht mehr einzelne Modelle entfernt sondern immer gleich ganze Einheiten. Als weitere Komfortfunktion wurde die Anzahl der zu werfenden Würfeln drastisch reduziert. Eine Einheit Primaris Intercessors aus 5 Modellen feuert in einem Beispiel mit gerade einmal 2 Würfeln (Dank Schnellfeuerbonus) auf eine Einheit Orks. Allerdings ist besagte Einheit Primaris auch nach bereits 2 erlittenen Schadenspunkten aus dem Spiel ausgeschieden.

Die Unterschiedlichen Würfelformen kommen zum einen bei der Schadensermittlung zum Einsatz und zum anderen bei unterschiedlich schweren Rüstungswürfen. Es bleibt allerdings bei dem Konzept Trefferwurf – Verwundungswurf – Schutzwurf, wobei die Schutzwürfe nun in einer getrennten Phase abgehandelt werden. Das Buch enthält neben den Regeln einige Szenarien. Die enthaltenen Marker sind auf 3 Pappbögen verteilt welche jeweils doppelt vorhanden sind und sollten genug Material für zwei Spieler darstellen.

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Karten und Würfel:

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Ein nicht unwesentlicher Teil der Box wird von den 300 enthalten Karten eingenommen. Es handelt sich dabei um sogenannte Kommando-Optionen. Einige davon sind allgemeine, andere speziellen Fraktionen zugeordnet. Wir haben das ganze einmal nach Fraktionen sortiert ausgelegt und kommen auf einige sehr unterschiedlich hohe Stapel. Generell sind auf diesen Karten spezielle Aktionen aber auch Psikräfte notiert.

Die Spieler bauen sich vor dem Spiel ein 30 Karten umfassendes Deck von dem sie während des Spiels zu Beginn einer Runde Karten nachziehen und die sie während der Runde so gewinnbringend wie möglich versuchen einzusetzen. Die fixe Kartenzahl kann zu Problemen führen wenn zwei Spieler sich ein Set teilen möchten. Zwar hat das Regelbuch auch darauf eine Antwort (Karten welche beide Spieler haben möchten werden in einen Stapel gemischt und blind gezogen), aber für einige Fraktionen gibt es so wenige spezielle Karten, dass sie extrem auf die allgemeinen Karten angewiesen sind (Adeptus Custodes z.B. obwohl diese gerade aufgrund ihrer hohen Kosten und dadurch geringen Modellanzahl für eine Apocalypse-Partie prädestiniert scheinen).

Die Würfel sind in einer soliden Menge enthalten und zumindest im Nahkampf wird man einige davon benötigen. Sie haben keine besonderen Merkmale, die W12 sind etwas groß geraten, aber das macht es einfacher sie abzulesen. Das Inlay der Box bietet 2 Fächer für Würfel und sehr viele Fächer für Karten so dass man sie thematisch sortiert lagern kann.

Zusätzliche Karten und Würfel:

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Wem die 300 Karten aus dem Grundspiel nicht ausreichen, dem helfen vielleicht die 100 weiteren aus dem Kommandokartenset. Enthalten ist auch hier ein buntes Potpourri quer durch alle Fraktionen des Warhammer 40.000 Universums nebst einigen allgemeinen Karten. Dopplungen sind auch hier keine vorhanden. Das Würfelset bringt 25 W12 und ebenso viele W6 wobei die Zahlen mit einem Explosionssymbol hinterlegt sind und die 1 durch das Apocalypse-Symbol ersetzt wurde. Die W12 sind etwas kleiner als die aus dem Grundset.

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Fazit:

Warhammer 40.000 Apocalypse hat schon beim ersten überfliegen einige Aspekte die interessant klingen. Das Vorbereiten der Runde mit den Befehlsmarkern, dass keine Einzelminiaturen mehr entfernt werden, weniger Würfel die geworfen werden müssen… Das hat alles Potential. Leider aber erst ab einer vergleichsweise hohen Modellanzahl. Grundsätzlich wäre es eine Überlegung wert ob man das Konzept nicht auf Einheiten herunter skalieren kann.

Der Preis von 80 Euro für ein Regelbuch, 300 Karten, ein paar Würfel, Pappmarker und eine Aufbewahrungsbox (die darf man hier beruhigt erwähnen) bringen einen aber erst einmal zum Schlucken. Vor allem reicht die Box alleine nicht aus um eine Partie Apokalypse zu spielen, denn es fehlen die Datenblätter, also die Spielwerte der Einheiten. Wir haben im Buch zwar Verweise auf diese zur Genüge gefunden, aber keinen Hinweis wie man an diese heran kommt. Nach kurzer Suche sind wir über die ausschließlich in Englisch erhältlichen Datenblätter im Online-Shop gestolpert. Von dort aus haben wir uns über einen Hinweis auf eine andere Website gehangelt auf der man sich tatsächlich die Datenblätter kostenlos als PDF herunterladen kann. Leider hat uns der deutsche Store auf einen englischen Downloadbereich verlinkt, aber auch das konnten wir mit etwas hin und her lösen (Link: Downloadbereich der deutschen Apocalypse Datenblätter).

Wer jetzt fröhlich die PDFs seiner Fraktion ausdrucken möchte sollte vorher den Füllstand der Tonerpatrone prüfen. Die Dark Angels kommen zum Beispiel auf starke 77 Seiten. Während die Würfel noch eher in die Kategorie Fan-Artikel fallen sind die zusätzlichen Karten da schon interessanter. Gerade wenn man mit einem Grundspiel zwei Spieler versorgen möchte. Das zusammenstellen der Decks vor dem Spiel, vor allem wenn allgemeine Karten Teil davon sein sollen wird den Spielstart etwas nach hinten verschieben.

BK-Thorsten

Brückenkopf-Online Redakteur und Tabletop Insider stv. Chefredakteur. Spielt Infinity, SAGA, Freebooter's Fate, Kings of War, Warhammer 40k, Warzone Resurrection, Dropzone Commander, Deadzone, Dreadball, X-Wing, Konflikt '47, Bolt Action, Dead Man's Hand, Dracula's America, Beyond the Gates of Antares, Dropfleet Commander, Frostgrave, Collision, Bushido, Shadespire, Aristeia! und Warpath.

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Kommentare

  • Ich halte diese Version ja noch immer als wie gemacht für das alte Epic 40000 Miniaturen Sortiment… Irgendwann teste ich das mal aus. 🙂

  • Das ganze geht schon sehr Richtung Kuriosität. Setzt ja schließlich voraus das man… sagen wir mal 9-15 gemischte Knights und dazu sowas wie 3.000 Punkte Marines oder ähnliches hat und dazu die Muse und Möglichkeit sie zu transportieren.

    Dazu noch der riesige Platzbedarf und alles.
    Danach hat man aber wirklich eine Megaschlacht gespielt, etwas runtergekürzt gucken wir sowas ja auch gerne auf Youtube an.

    Der Bruchtteil der Community der da überhaupt für in Frage kommt bzw gewillt ist wird das auch zu 80€ kaufen, auch wenn 50€ adäquater gewesen wäre.

    Was mich wirklich bisschen stört waren die Movement-trays.
    Mit den Lücken die die hatten waren die eben nicht wirklich für AoS oder 40k verwendbar (jetzt ganz ab von dem hier absolut horriblen Preis… Eine Armee mit 2×40 und 2×20 Modellen verlangte mit denen ja sowieso bereits ein Investment von circa 65€).

    • Naja, kurios ist da wenig – der Apokalypse-Gedanke ist ja nicht neu und es gibt genug Spieler, die derart große Miniaturensammlungen und Lord-of-Wars haben, die sie gerne mal komplett einsetzen wollen. Insofern ist diese nun mögliche Art, Spieler >3000 Punkte zu spielen, recht adäquat. Dazu noch der Vorteil, dass gegenüber der vorherigen, recht sperrigen Versionen (1:1 Umsetzung der Regeln 40k-Regeln für große Spiele) hier nun Mechaniken angewendet werden, die beteiligte Spieler zufrieden halten sollten; und die eben nicht nur zum Aufbauen und gleich wieder Abbauen erschienen, weil der Gegner einen verheerenden Alphastrike loslässt.
      Hinzu kommt das gesellschaftliche Ereignis, ein Spiel in der Größenordnung gemeinsam zu erleben.

  • Ergänzend muss ich leider negativ anmerken, dass die Qualität des Regelbuches – Softcover mit entsprechender Bindung – recht lau ist, für den Preis. Habe mir das Werk Stück für Stück auf der Gartenliege reingezogen und durfte – ohne es umgeschlagen zu haben – bereits ab der Hälfte der Seiten feststellen, dass sich die Bindung zu lösen beginnt. Also nach nur einmal durchlesen, ist schon mies…

  • Was mich sehr stört: die zusätzlichen Kommandooptionen sind nicht aus dem gleichen Karton wie die Karten aus der Grundbox. Wenn man die zu den 300 Karten der Grundbox dazusortiert, erkennt man an den einzelnen Stapeln deutlich, welche Karte aus der Grundbox und welche aus dem Zusatzdeck kommt.

    Da man die Karten ja random aus einem Deck ziehen soll, ist das für mich ein Riesenfehler.

    • Äh sicher???? Die Karten werden nicht Random gezogen, sondern jeder Spieler stellt sich ein Deck zusammen. Es muss ja auch darauf geachtet werden, dass man keine Dopplung im eigenen Deck hat. Das ginge Random gar nicht.

      • vielleicht meint er damit, dass er anhand des Kartenrückens erkennen kann ob er als nächstes eine Karte aus dem Grundset von seinem Stapel zieht oder eine aus der Zusatzbox, was je nachdem wie er sein Deck zusammengestellt hat durchaus von Vorteil sein kann.
        Oder eben wenn zwei Spieler dieselben Karten beim Deckbau haben möchten, sich aber ein Set teilen. Dann wird aus diesen Karten ja ein Stapel gebildet und zufällig gezogen.

  • Wie kann sich so ein Artikel Review nennen? Sollte der nicht wenigstens das Spiel analysieren anstatt nur die Komponenten zu besprechen? Unboxing vielleicht…

    • In dem Text stehen ca. 80-90% der Apocalypse-Regeln drin. Ja, es sind wirklich nicht mehr. Grundsätzlich spielt man 40k, benutzt aber statt Einzelminis ganze Einheiten, statt Einheiten Kontingente (auch die kennen wir schon von 40k). Dazu kommen die erwähnten Befehlsmarker (davon gibt es 3 unterschiedliche), die Kommandokarten und eben dass man manchmal W12 statt W6 würfelt. Achja, Schaden ist nicht mehr unmittelbar. Ehrlich gesagt ist der Regelteil sehr kurz und könnte mit weniger Bildern und Beispielen bequem auf eine einstellige Anzahl A4-Seiten passen.
      Und wie im Fazit geschrieben finde ich vieles davon sehr gut und würde es gerne auf 40k selbst übertragen (Vor allem das keine Minis mehr während dem Spiel entfernt werden… Das hat mir schon bei Kings of War gut gefallen. Da weiß man wenigstens warum man eine ganze Einheit anpinselt.). Was will man da noch groß analysieren? Ob die Kommandokarten der einzelnen Völker ausgeglichen sind? Das wirst du wohl in keiner allgemeinen Review dazu finden. Und so stark verändert sind die EInheitenprofile nun auch nicht gegenüber 40k.
      Apocalypse ist nach wie vor 40k.

  • Hmmmm,

    also ich weiß nicht. Ich bin in vielen Dingen kein großer Fan von GW und wie sie was anstellen…..
    Aber die Datenblätter zu bekommen, kostenlos, ist doch kein Hexenwerk. In den Ankündigungen auf WarCom wurde schon gesagt, dass es sie kostenlos gibt.
    Ruft man auf der GW-Seite Apocalypse auf, ist der erste Eintrag mitten auf dem Monitor, „kostenlose Datenblätter“. Also ich kann daher euer Fazit hierbei nicht wirklich nachvollziehen……

    • hihi ich verstehe was Du meinst 😉

      „Leider hat uns der deutsche Store auf einen englischen Downloadbereich verlinkt, aber auch das konnten wir mit etwas hin und her lösen… “

      Intuitiv klickt man im Downloadbreich dann oben rechts auf die Fahne und wählt die deutsche aus und schwupfs nach einem mit der Maus hin und wieder her befindet man sich im deutschen Bereich.
      Allerdings hätte man den Link eigentlich auch auf der deutschen GW-Seite hinterlegen können. Wenn man schon die Seiten lokalisiert, sollte man sich beim Übergang auch auf der entsprechenden Lokalisierung weiter bewegen können.

    • Es geht hier ja darum das Produkt zu bewerten. Und das Produkt gibt keinen Hinweis darauf (zumindest keinen den ich gesehen hätte) wo diese Datenblätter zu beziehen sind. Da mir die Existenz einer separaten Apocalypse-Seite in dem Moment entfallen war habe ich zuerst im Shop gesucht und mich von dort durchgehangelt. Diesen Weg halte ich im Nachklapp noch nicht einmal für so ungewöhnlich. Ich ging tatsächlich davon aus die Datenblätter dazu kaufen zu müssen.
      Klar geht man erst einmal von sich selber aus und wenn man weiß wo die Dinger sind ist es einfach, aber wie geschrieben: wir gehen mal nur von dem Produkt selber aus. Dazu kommt, dass man 80 Euro auf den Tisch legt und damit zunächst einmal trotz vorhandener Miniaturensammlung nicht spielen kann, da einem die Datenblätter fehlen. Und das halte ich schon für ein erwähnenswertes Manko, auch wenn positiv auffällt, dass man sie kostenlos herunterladen kann. Ein Hinweis im Buch, als Fußnote, wo man die Datenblätter herunterladen kann wäre hier angebracht gwesen, am besten auf der Seite auf der die Datenblätter erklärt werden. Aber die Texte dort sind ale so geschrieben dass der Autor davon ausgeht dass der Leser bereits die Datenblätter vorliegen hat.

  • Ich finde diese Box schon sehr enttäuschend und das nicht mal unbedingt wegen dem Preis. Aber es fehlt halt vieles, was man zum Spielen braucht und es ist halt einiges enthalten, was man nicht braucht. Ich würde einfach mal vermuten, dass nahezu jeder, der regelmässig Tabletopspiele bestreitet, bereits eine sehr große Menge an Würfeln verschiedenster Form besitzt. Die hier enthalten sind einfach nur ganz normale W6 und W12, sie sind nicht hübsch oder mit fancy Icons ähnlich der Box bedruckt und es sind auch keine spielrelevanten Sonderwürfel, es sind einfach nur ganz normale WÜrfel, mit denen man sich sowieso beschmeissen kann.

    Das überdimensionierte Plastik-Inlay soll wohl künftigen Mehrwert als Aufbewahrungsort bieten, aber eigentlich täuscht es nur optisch über den mageren Inhalt hinweg und man kann nur ziemlich viele Karten aufbewahren, keine Datenblätter oder Trays oder andere spielrelevanten Gegenstände. Und klar, wer mit Plastik spielt sollte nicht mit Steinen werfen, aber so viel ökologisch sinnfreien Müll nur als Füllmaterial, um einen optisch gefälligen Eindruck zu erwecken, das stört mich halt doch. Muss heutzutage nicht sein und wirkt altbacken.

    Das Buch ist Softcover, hätte man sicher so auch für 25 Euro einzeln vertreiben können, um mehr Spieler zu erreichen. Von mir aus gerne auch einzeln verpackte Datenkartensets für die spezifischen Armeen. Na ja, egal, so ist das für uns einfach nix.

  • Ich habe mir die Box auch geholt und bin recht zufrieden mit dem Inhalt, lediglich die 100 ausgelagerten Karten erschienen mir wie ein Tag „1-DLC“, der eigentlich locker in die Box gepasst hätte. Die Regeln konnte ich noch nicht ausprobieren, aber sie lesen sich so, wie ich mir Apokalypse immer erhofft hatte und dank der kostenfreien Datenblätter und Abdeckung sämtlicher Fraktionen habe ich mir diese Box in dem Ansinnen gekauft, nie mehr eine andere Apokalypse-Box zu brauchen. Denn wann spielt man schonmal so große Spiele und zusätzliche Erweiterungen erwarte ich auch nicht bzw. würde ich sie für unnötig erachten. Es ist also ein schön abgeschlossenes Spiel, sowas würde ich gern öfter sehen von GW. Demgegenüber fällt z.B. Kill Team in meinen Augen ab, da man dort nun Stück für Stück zusätzliche Spielinhalte bekommt, die das Spiel künstlich verteuern. Vom normalen 40K braucht man gar nicht anfangen…

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