von BK-Nils | 28.11.2019 | eingestellt unter: Reviews, Warhammer 40.000

Review: Sisters of Battle – Armeeset

Die ersten Schwestern des Adeptus Sororitas aus Kunstoff sind da, wir haben uns das Sisters of Battle – Armeeset mal etwas genauer angeschaut.

Brueckenkopf Adeptus Sororitas Army Box Review 1 Brueckenkopf Adeptus Sororitas Army Box Review 2

Hersteller: Games Workshop
Material: Plastikminiaturen; Karten, Regelheft und Codex aus Papier

Preis: 160,00 Euro
Maßstab: 32mm

Das Reviewmaterial wurde von Games Workshop gestellt.

Anm. der Redaktion: Es handelt sich bei der Box um einen limitierten Release und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels war diese größtenteils bereits vergriffen. 

Sie sind zurück, die Schwestern des Adeptus Sororitas kehren mit einem ersten Vorgeschmack in Form einer limitieren Armeebox zurück. Über die letzten Monate hatte Games Workshop immer wieder einen kleinen Ausblick gegeben, jetzt sind die ersten Modelle eingetroffen.

Die Armeebox kommt neben einem ganzen Schwung an Miniaturen aus Kunstoff auch mit einem vollständigen Codex mit alternativem Cover und Zubehör daher. Schauen wir uns zuerst mal an, was uns in der Box erwartet.

Unboxing:

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Nach dem Auspacken kommt erstmal der Codex, die Bauanleitung, ein Bogen mit Abziehbildern die Grundregeln der aktuellen Edition von Warhammer 40.000 in gedruckter Form zum Vorschein. Dazu kommt ein Beutel mit zwölf sechsseitigen Würfeln und zwei Päckchen mit Karten.

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Der Codex Adepta Sororita ist ein Hardcover Buch mit 112 Seiten. Auf dem Cover ist eine kniende Schwester vom Orden des Schwarzen Kelches zu sehen und dieses Artwork zieht sich auch über die Rückseite. Das Buch ist übersetzt und liegt bis auf die Namen der Einheiten und ein paar Eigennamen komplett in Deutsch vor. Die Grundregeln für Warhammer 40.000 sind kompakt gefaltet und wurden auf stabiles Papier gedruckt, ideal um als kleine Stütze beim Spielen direkt am Spielfeld zu liegen.

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Die Karten sind Gefechtsoptionen, Heilige Riten und Taktische Missionsziele für das Adeptus Sororitas. Eine netter Bonus im Set und ergänzend zum Codex direkt fürs Spiel geeignet. Die Würfel sind einfach schlicht gehalten, ohne besondere Merkmale.

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Die Bauanleitung ist übersichtlich gestaltet und zeigt gut die einzelnen Bauschritte um die Figuren zusammenzubauen.

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In einem Beutel finden sich 17 32mm Bases, vier 28mm Bases und drei 25mm Bases. Zusätzlich sind zwei Sets mit jeweils drei neuen Citadel Flugpins und einer 50mm Base.

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Unter einem Stück bedrucktem Papier verborgen, liegen die vier Gussrahmen die den Kern der Box bilden.

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Über diese verteilt wurden die 26 Modelle, die in der Box enthalten sind. Die Canoness nimmt den kleinsten Rahmen alleine ein, die regulären Modelle verteilen sich auf den doppelten mittleren Gussrahmen und die Truppanführer, Sonderwaffen und die Penitent Engine sind im großen anzutreffen. Alle Gussrahmen sind dabei randvoll gefüllt, um die Doppelungen durch die beiden mittleren Gussrahmen etwas abzufedern, sind mehrere Kopfoptionen vorhanden.

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In den Gussrahmen sind alle Bestandteile mit Nummern versehen, wodurch das zuordnen der Teile für den Zusammenbau sehr erleichtert wird. Da die Modelle teilweise aus einer großen Anzahl an Teilen bestehen ist dies eine erfreuliche Hilfestellung.

Die Miniaturen:

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Den Anfang macht die Canoness, eine Anführerin einer Streitmacht der Schwesternschaft. Das Modell besticht durch seine ruhige Pose, sowie viele kleine Details.

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Als zweites haben wir den Trupp der Battle Sisters, bestehend aus zehn Schwestern. Angeführt wird der Trupp von einer Sister Superior, einem Simularcum (die Schwester mit dem tragbaren Schrein), zwei Spezialwaffen (Flammenwerfer und Sturmbolter) und sechs weiteren Schwestern mit Boltern.

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Als drittes haben wir den Trupp Seraphim, Schwestern mit Boltpistolen und Sprungmodulen. Die Anführerin ist eine weitere Sister Superior, mit einer Plasmapistole und Energieschwert ausgestattet. Die Modelle kommen mit den neuen Citadel Flugpins (für die Bilder wurden die Modelle nur mit Patafix fixiert – ein festkleben wird sich hier in Zukunft nicht vermeiden lassen).

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Von der die Peitschen schwingenden Repentia Superior angetrieben, stürzen sich der Repentia Trupp mit zweihändigen Kettenschwerten auf den Feind.

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Mit dem Trio Arco-Flagellants verlassen wir nun die Schwesternschaft und kommen zu den weiteren Streitkräften der Ekklesiarchie.

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Die mit der Penitent Engine auch wieder abgeschlossen werden. Der Läufer bildet auch das größte Modell in der Box und ist was den Zusammenbau angeht eine sehr positive Entwicklung zu seinem Vorgänger aus Metall.

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Zum Größenvergleich treten an, unser klassischer Space Marine, eine Sister of Silence, klassische Schwestern aus den Jahren 1997 (mit Bolter) und 2004 (Simularcum), sowie ein Space Marine Primaris. Die neuen Schwestern sind zwar deutlich größer wie ihre klassischen Vorgängerinnen, aber immer noch spürbar von der Größe eines Space Marine Primaris entfernt.

Fazit:

Mit dem Sisters of Battle – Armeeset haben Games Workshop nach der Ankündigung der Schwestern aus Kunstoff die ersten richtigen Modelle für die Neuauflage der Armee veröffentlicht. Die Box ist randvoll gefüllt und bringt neben einer kleinen Streitmacht auch direkt den Codex und die Grundregeln für Warhammer 40.000 mit, wodurch man direkt in die ferne Zukunft starten könnte. Das Adeptus Sororitas bildete über lange Jahre eine absolute Nische unter den Armeen von Games Workshop, abgesehen von ein paar Lebenszeichen wie zwei Sondermodellen und der Neuauflage von St. Celestine im Rahmen des ersten Bandes der Gathering Storm Trilogie vor der neuen Edition war es hier sehr still. Jetzt bildet das Armeeset nur die Spitze des Eisbergs einer kompletten Überarbeitung der Armee und hier überzeugen die ersten Modelle auf der ganzen Linie. Die Qualität der Modelle ist sehr gut, die Gussnasen sind oft an Stellen platziert wo sie durch den Zusammenbau verschwinden oder durch wenig Aufwand auszubessern sind. Der Größenunterschied zwischen den alten Modellen und den neuen Modellen ist zum Teil dem Alter geschuldet, wird aber durch eine merkliche Weiterentwicklung ohne den Ursprung zu stark zu verändern getragen. Die kleineren Schwächen der Box liegen etwas in den Dopplungen, diese wären vermeidbar gewesen, auch wenn die Kopfoptionen dies etwas ausgleichen. Ein weiterer kleiner Punkt sind die Würfel, diese sind leider sehr langweilig gehalten und wären mit einem besonderen Motiv eigentlich passender für die besondere Box gewesen.

Die Box erfüllt ihren Zweck, einen guten Einstieg für eine Armee der Schwesternschaft oder eine mögliche Erweiterung einer bestehenden Streitmacht zu sein. Die weiteren Auswahlen aus dem Codex, die man zum Teil schon sehen konnte, werden auch in Kürze erscheinen und damit die Armee auf Augenhöhe mit den anderen Fraktionen der fernen Zukunft heben.

BK-Nils

Nils, Redakteur bei Brückenkopf-Online. Seit 2001 im Hobby, erstes Tabletop: DSA Armalion. Aktuelle Projekte, Eldar für Warhammer 40.000, Imperial MoW für Warzone, ein bisschen Shadespire und zu viele unbemalte Modelle.

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Kommentare

  • Ich bin ja ziemlich raus aus dem 40k Thema und GW im ganzen. Aber ist das Set jetzt das erste wo man tatsächlich mal Modellbau-like durchnummmerierte Teile hat und eine entsprechende Anleitung?! Oder gab es das schon in anderen älteren Sets?

    • Das macht GW schon seit einigen Jahren so. Die Bauteile sind durchnummeriert und bei größeren Sets werden auch die Gußrahmen mit A,B, C usw. markiert.
      Die Bauanleitungen sind auch seit einiger Zeit in Farbe und zeigen oft andere Ansichten und die im Schritt zuvor geklebten Teile blau eingefärbt.

      Also was die Bauanleitungen angeht und die Nummerierung ist GW auf einem sehr hohen Niveau.

  • Sehr gutes Rewiew. Aber ich bin echt zu lange raus. Es löst einfach nichts mehr aus. Wenn sich kein gebrauchtes Schnäppchen, und es müßte schon WIRKLICH ein Schnäppchen sein, werden meine Zinnschätzchen nur Verstärkung von Raging Heroes bekommen.
    Aber die neuen Flugpins scheinen sehr interessant zu sein.

    • Ich persönlich finde die neuen Flugbases schrecklich. Die fanden ja zuerst Verwendung bei den Primaris Inceptors.
      Aber du kriegst die Mini da ohne Kleben einfach nicht drauf und normaler Plastikkleber taugt auch nicht.
      Bei meinen Inceptors sind sie zudem gerne mal von der Mini abgebrochen, weil die Jungs ja ziemlich massiv sind und die Klebestelle ziemlich winzig ist.
      Wir sind jetzt dazu übergegangen, die Modelle daran mit einem Draht zu stiften. Dann gehts halbwegs.

      Optisch sind sie natürlich auf jeden Fall cooler als die alten, geraden Stäbe, aber warum das Stift-Steck-System dabei jetzt nicht mehr genutzt wird ist mir völlig schleierhaft.

  • Da ich immer noch nicht weis, ob ich überhaupt eine Box abbekommen werde, bin ich schon ein bisschen neidisch auf euch muss ich sagen.

    Das Review ist wie immer sehr gut – und vor allem die Größenvergleiche sind sehr aufschlussreich. Danke dafür.

    Für mich ist der Sororitas Release bei allen bisherigen Querelen doch der GW Release der letzten Jahre. Ich habe seit Ewigkeiten auf neue Sororitas gewartet und nun kommen sie endlich. Wenn die Armee dann im neuen Jahr vollständig erscheint, werde ich ohne mit der Wimper zu zucken einen sehr hohen Betrag für die neuen Schwestern ausgeben – und das mit Freuden.

    • Ich glaub zwar da,, dass du im allgemeinen die Soros meinst, aber diese Box war limitiert und wird es so normalerweise nicht mehr geben. Sie war im Online Shop nach ca. 35 Minuten ausverkauft. Konnte mir selber nur eine Box als Vorbesteller (Reservierer) in einem Shop sichern.

  • Bei dem Review musste ich mich dann doch mal hier registrieren.

    Zitat: „Die neuen Schwestern sind zwar deutlich größer wie ihre klassischen Vorgängerinnen, aber immer noch spürbar von der Größe eines Space Marine Primaris entfernt.“ (deutlich größer ALS)

    Dann schau ich mir die beiden Vergleichsbilder an und sehe Sororitasmodelle, die gerade mal einen halben Kopf kleiner als Primaris sind. Wie groß sind die Damen dann bitte, Zweimeterfuffzich? Das sieht einfach nur albern aus und macht die Idee der Primaris, endlich sichtbare Größenunterschiede auf dem Feld zu haben, völlig obsolet.

    GW hat hier offensichtlich die Kontrolle über seinen eigenen Maßstab verloren (was halt irgendwie mit BSF begann) und für mich wirken die alten Soros deutlich stimmiger neben einem Primaris.

    • GW hat noch nie in scale Modelle Produziert.
      Noch nie Interesse daran gezeigt in scale Modelle zu produzieren.
      Und werden es vermutlich auch nie.

      Die Mini muss cool sein und sich verkaufen und größere Minis verkaufen sich besser

      • Das stimmt zwar, finde ich aber ärgerlich, da die neuen Schwestern somit nicht so richtig kompatibel mit den alten Modellen sind.

      • Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

        Dabei würde ich ihnen nicht mal böse Absichten unterstellen wollen.
        Auf größeren Modellen ist mehr Platz für Details.
        Das die alten Modelle dann nicht mehr ideal passen dürfte den Kontrollern keine schlaflosen Nächte bereitet haben.

      • Ich finde das trotzdem schade.
        Die Primaris gefallen mir nun mal auf Grund deren Größenunterschied zu bestehenden normalen Menschenmodellen. Was passiert erst wenn die imperiale Range mit seinen Soldaten vollständig neu aufgelegt wird…

        Klar das ist ein subjektiver Punkt, viele stört das einfach nicht. Für mich hingehen ist das ein Punkt der mich vom Kauf der neuen Schwestern abhält.

    • Sororitas sind keine Space Marines in dem Sinne, sie sind normale Menschen, die Servorüstung tragen und Bolter benutzen. Space Marines sind durch eine Reihe von Implantaten verbessert. Das zeigt sich auch darin, dass Soros niedrigere Profilwerte als die SM haben.
      Space Marines sind ausschließlich männlich, weil die Gensaat, die den Einsatz der Implantate ermöglicht, auf Männer zugeschnitten ist. Die Sororitas sind ausschließlich Frauen, weil dem Adeptus Ministorum, der Kirche „Männer unter Waffen“ verboten wurden.

    • Sie sind ja eben nie wirklich weibliche SM-Pendants gewesen, weil sie nicht modifiziert sind, sondern haben einen eigenen Hintergrund.
      Servirüstungen sind an sich nicht für SM reserviert. Manche Imquisitoren tragen ja auch welche und sind in dieser Hinsicht Normalmenschen. Obwohl die SM-Servos eben das primäre Aushängeschild der SM waren und sind. Sie sind halt rar und deswegen nur bei wenigen Organisationen breit vertreten.

  • Ich freue mich auf jeden Fall wenn die Kill Team Regeln im Annual erscheinen, dann könnten die Schwestern gut und gerne in überschaubarer Stückzahl ihren Weg zu mir finden. 😁

  • Sororitas sind keine Space Marines in dem Sinne, sie sind normale Menschen, die Servorüstung tragen und Bolter benutzen. Space Marines sind durch eine Reihe von Implantaten verbessert. Das zeigt sich auch darin, dass Soros niedrigere Profilwerte als die SM haben.
    Space Marines sind ausschließlich männlich, weil die Gensaat, die den Einsatz der Implantate ermöglicht, auf Männer zugeschnitten ist. Die Sororitas sind ausschließlich Frauen, weil dem Adeptus Ministorum, der Kirche „Männer unter Waffen“ verboten wurden.

  • Wie immer ein tolles Review auf dem BK.

    Ich bin jetzt froh nichts abbekommen zu haben. Die Plastikfiguren gefallen mir überhaupt nicht. Ich baue gerade einen SPZ Puma in 1/35 von der noch recht neuen Firma RFM zusammen und habe auch was neues von Gundam (Bandai) hier liegen, vom Guss her hinkt Games Workshop immer noch Jahre hinterher.

    • Schwierig zu vergleichen.
      Tamiya und Co können sich voll und ganz auf einen Vitrineneinsatz ihrer Modelle verlassen. GE muss einen breiteren Einsatszweck bedenken. Viele Modellbausätze würden keinen aktiven Spieleeinsatz so überleben wie die massiveren GW Bausätze. Und genau diese massivere Bauweise hat halt auch ihre Grenzen. Sicherlich kann man bei GW viel kritisieren, aber gerade die Modelle der letzten 1-2 Jahre sind für das, für was sie gedacht sind, schon technisch extrem durchdacht. Zb die Überschneidungen bzw das Kaschieren der Gußansätze bei den AI-Modellen fand ich extrem pfiffig gelöst

    • Interessefrage: inwieweit findest du die Art Bausätze Vergleichbar? Im ersten Moment empfinde ich das etwas wie Äpfel mit Birnen vergleichen, vor allem wegen divergierenden Maßstäbe, anderen Herausforderung bei organischeren Formen etc. Außerdem, Gefallen dir nicht könnte auch eine Design Frage sein, evtl nicht eine der Gussqualität? Denn vergleichsweise im TT Bereich, finde ich GW jetzt nicht wirklich schlecht diesbezüglich, und bin nicht gerade ein GW fanboy, auch wenn Teile ihrer Produkte sehr zu schätzen weiß.

  • Danke für das Reeview. Ich war bis heute nicht sicher, ob meine Vorbestellung geklappt hat, aber ich hab gerede eine Versandbestätigung erhalten und warte voller Vorfreude darauf 🙂

    Was mir aufgefallen ist: die Canoness auf den Bildern der Boxrückseite und die tatsächliche in der Box sind nicht identisch.

  • Danke für das Review.
    Dafür hätte sich sicher der ein oder andere „geopfert“, der keine Box erhalten hat. Schade, das GW den Bedarf so falsch eingeschätzt hat. Statt innerhalb von 10 Minuten ausverkauft zu sein, hätte man das dreifache verkaufen können und wäre mit 30 Minuten trotzdem fast sofort leer gewesen. Da wird sich jemand im Management ärgern…

    Das Review deckt sich mit meinem Eindruck der Box:
    + Gutes Handwerk bei Monoposen
    + Eine gelungenes „Facelifting“ der alten Metallminis, aber noch möglich sie parallel einzusetzen
    + Codex und Anleitung auf gutem bis sehr hohem Niveau
    – die 08/15 Würfel hätte es nicht gebraucht
    – 160 Euro sind deutlich zu teuer für den Inhalt bzw die Minis, besonders wenn man mit Dark Imperium oder anderen Starterboxen vergleicht, bei denen für 125 Euro fast doppelt so viel in der Box ist/war.
    – Für meinen Geschmack ist das Cover des Standardcodex besser gelungen als der Limitierte Titel

    Fazit: Ich werde es wohl in Zukunft schaffen, mich nicht von dem Hype anstecken zu lassen und nicht um 1100 Uhr am PC zu sitzen, um eventuell eine Box zu bekommen.

  • Mein Geschmack meckert:
    Wie mich die bisherigen Promo-Bilder vermuten ließen, sind mir die Beine viel zu unproportional lang. Bild 28, die Soro rechtsaußen. Bild 29, die zweite von links. Der Effekt wird dadurch verstärkt, dass sich die Oberschenkelschiene ansatzlos bis zur Corsage erstreckt. (Was nebenbei so wirkt, als hätten sich die Designer da einfach mal den Übergang geschenkt, na gut, wir alle müssen sparen.)
    Muss ich sie also doch nicht bei meinen 10 ungeöffneten Armeeboxen einreihen, puh 🙂

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