von BK-Markus | 07.03.2019 | eingestellt unter: Brettspiele

HeidelBÄR Games: Eigenständiger Verlag

Gestern erreichte uns die Nachricht, dass HeidelBÄR Games ein eigenständiger Verlag wird.

Heidelbär Games

HeidelBÄR Games ist ab sofort nicht mehr Teil der Asmodee Group, sondern ein eigenständiges Unternehmen. Inhaber ist der bisherige Studio Manager Heiko Eller-Bilz und auch ansonsten bleibt viel wie gehabt. Der Standort in Miltenberg und das HeidelBÄR-Team werden übernommen.

Als HeidelBÄR Games GmbH wollen wir weiter an unserem Kernziel arbeiten: Spiele entwickeln, die eine Brücke zwischen Familienspielen und Geek-Spielen schlagen. Auch die Zusammenarbeit mit Asmodee wird nicht völlig abbrechen, da wir international weiterhin an verschiedenen Stellen mit Asmodee kooperieren. So wird unser erste Neuveröffentlichung TAGS bei Asmodee verbleiben. Wir als HeidelBÄR Games werden unser TAGS aber natürlich noch weiter unterstützen, wo es nur geht.

Für uns HeidelBÄRen bedeutet dieser Schritt eine Rückkehr zu den Wurzeln. Als Heidelberger Spieleverlag haben wir bereits jahrelang die Qualitäten eines kleinen inhabergeführten Unternehmens gelebt: Flexibilität, kreatives Chaos, Eigenverantwortlichkeit und langfristige Zusammenarbeit sind nur einige davon.

Der Bär schlägt mit dem Schritt zur GmbH also durchaus keine unbekannten Wege ein und blickt voller Selbstvertrauen in die Zukunft. Nach 1½ Jahren Zusammenarbeit möchten wir uns bei Asmodee für die gemeinsame Zeit bedanken und dafür, dass man uns die Möglichkeit zu diesem neuen Schritt gegeben hat.

Wir freuen uns auf eine Zukunft voller bärenstarker Ideen, Projekte und Spiele.

 

Quelle: HeidelBÄR Games

BK-Markus

Stellvertretender Chefredakteur Brückenkopf-Online. Seit 2002 im Hobby und spielt folgende Systeme: Age of Sigmar, Infinity, Warzone Resurrection, Bolt Action, FOW, Warhammer 40K, Dreadball, Saga, Freebooters Fate, Black Powder, Pike and Shotte, Space Hulk, Dead Mans Hand, Bushido, Malifaux, Dropzone Commander, Dropfleet Commander, Gates of Antares, Kings of War, Wild West Exodus, Batman, Collision, Dystopian Wars, Draculas America, Spitfyre, Kill Team, Summoners, Eden, SW Legion und Wolsung.

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Kommentare

  • Okay, also der Chef vom Heidelberger Spielverlag geht leider von uns, der Verlag wird anschließend vonAsmodee übernommen, Asmodee hat nun die Lizenzen der Bären und nutzt ihn fast nur noch zur Auslieferung und nun kommt die Spieleschmiede wieder zusammen?

    Würde mich freuen! Ich wünsche den Bären viel Glück.

  • Heiko war der leitende Redakteur beim HDS und außerdem der Adoptivsohn unseres Cheffes damals. Heidelbär Games wurde vom restlichen HDS abgetrennt und agierte als eigenständiges Studio. Allerdings ist in der Zeit nur ein Spiel der Walldürner erscheinen. Nun, mit dem release von VOLT, welches schon zu alten HDS Zeiten in der mache war, wird der Verlag wieder eigenständig.

    Ich freue mich für Heiko und seine Crew, es is ein Schritt in die (vermutlich) richtige Richtung

  • Wow, mutiger Schritt.

    Sehe es aber Mal positiv, dass sich jemand aus den scheinbar alles verschlingenden Tentakeln der Admodee-Krake befreit.

    • Okay, verstehe…

      Aber „Admodee-Krake“ … ich weiß ja nicht so recht. Sind die einzelnen Unternehmen bzw Verlage nicht auch ein Stück selbst schuld, an gewissen Situationen. Ich glaube nicht das Asmodee seine Schläger losschicken,die jenen kleinen Verlagen die Waffe auf die Brust gesetzt hat und sie gar zu solchen Schritten oder fusionierungen gezwungen hat. Aber was weiß ich schon. War jedenfalls neugierig auf ihre Ansicht und bedanke mich für ihre Antwort.

  • Hmm, erst geht man zu Asmodee, nur um sich ein gutes Jahr später wieder zu trennen. Wirkt auf mich so, als sei man beim Heidelbärer Verlag nicht so glücklich gewesen mit der Kooperation.

    • Ich würde erstmal nicht davon ausgehen, dass die Bären direkt nach Neu-Gründung überhaupt in der Lage wären, die Lizenzen von FFG zu stemmen, sowohl logistisch als auch finanziell.

      Und im Text steht ja auch relativ eindeutig, dass man selbst Spiele entwickeln möchte, und nicht „einfach nur“ Spiele übersetzen. Denn im Endeffekt hat man die Bären „damals“ als hiesigen Vertrieb für FFG wahrgenommen, und nicht wirklich als eigene Spieleschmiede oder Vertrieb für andere Studios, auch, wenn man dies sehr wohl und nicht wenig gemacht hat.

  • Da FFG ja inzwischen Asmodee North America geworden ist, sollte der Verbleib der Lizenzeen bei Asmopdee klar sein.

    Heidelbär Games wird sich auf ein eignes Portfolio konzentrieren und eventuell den Weg gehen, den die Bären in ihrer Anfangszeit schon mal gegangen sind: Coole, gute Spiele machen, einige andere Sachen lizensieren/übersetzen und so ein glückliches Nischendasein führen.

    Ich denke nicht, das man es anstrebt, wieder Großhandel/Distribution zu machen, so wie der HDS früher.

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