von BK-Herr Kemper | 22.06.2019 | eingestellt unter: Frostgrave

Frostgrave: 2. Edition

Joseph McCullough, der Autor von Frostgrave, kündigt auf seinem Blog eine neue Edition von Frostgrave an.

Osprey Frostgrave

Frostgrave – Neue Edition

Well, the news has leaked, so I might as well go ahead and make an official announcement.

There will be a new edition of Frostgrave: Fantasy Wargames in the Frozen City coming from Osprey Games in June of 2020!

Why?

When I wrote Frostgrave nearly five years ago, it was my first real attempt at writing a wargame. Since that time, I have learned huge amounts about both game design in general and about Frostgrave in particular. I now feel that I can make the game significantly better. So, with the blessings of Osprey, I set out to do just that.

I had two main design goals:

  1. Make the game more fun, not less.
  2. Make the rules clearer, more balanced, and more streamlined, but not at the cost of #1.

For #1, I wanted to do two things. I wanted to make every spell in the game desirable and useful, and I wanted to increase the direct player interaction. The truth is, of the 80 spells in the game, there are about 20 that are never used, or at least never taken, because they are too weak or too specialized. I have gone through each spell one-by-one, tightening the wording, tweaking where necessary, changing the mechanics in others, and, in just a few cases, replacing spells with new ones. As I did this work, I concentrated on how these spells could, and would, be used by players to interrupt and interfere with the plans of their opponents. I wanted to increase the back-and-forth nature of the game, making each scrap for treasure an opportunity for a real magical duel.

For #2, I wanted to improve the whole experience of players, from reading the book and learning to play the game to running a campaign. I wanted to eliminate a few things that never quite worked right, or led to strange, unwanted results, and I wanted to increase the balance, both during a game and over the course of a campaign. A lot of these rule changes will be immediately recognizable to people who have read Ghost Archipelago and The Maze of Malcor, but there are a few new ones as well.

I am still making a few tweaks here and there, but most of my work is actually done. While I don’t want to reveal too much at this very early date, I can say that there are no fundamental changes. The game is still its wacky, D20 self. The ten wizard schools remain in the same alignments. Most of the spells haven’t changed. The goal is still to grab treasure, gain experience, and try not to get killed by other wizards or wandering monsters. Frostgrave never cared which figures you used before, as long as they made you happy, and it is not going to care in Second Edition either.

Is this going to make all of your existing Frostgrave books obsolete? No. I mean, the original rulebook probably won’t have much use anymore, but all of the supplements, with all of their optional rules, scenarios, new soldiers, new treasure, etc., will still be usable for Second Edition. There are few things that will need clarification, but not many, and I’ll post a PDF covering those when the time comes.

I will be revealing more as we get closer to the release date, but it is still a long way off, and I hope everyone will still play many games of Frostgrave before then without worrying about any changes. I mean, Perilous Dark is still to come out first, so that players can have lots of solo and co-operative fun, and I’ve got a Frostgrave Immersion Tour to attend!

So, more news coming later, but that’s all I’ve got for now.

P.S. You won’t be able to Leap off the table with treasure anymore…

Link: The Renaissance Troll Blog

BK-Herr Kemper

Mostly Harmless. Im Hobby seit den 80ern..... Spielt: Infinity (Nomads & Aleph), Warmachine (Khador & Mercs), BattleTech (Alpha Strike), 7TV Adventures, In Her Majesty's Name, Dust, Batman TMG

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Kommentare

  • Eine neue Edition, die erst in einem Jahr erscheint? … Fällt jemanden auch nur ein Spielsystem ein, dem so eine frühzeitige Ankündigung genutzt hat? Ich hab da nur Gegenbeispiele, dass erstmal die Verkäufe einbrechen, die Spieler verunsichert sind, abwarten und die Hobbykohle woanders lassen etc. 🙁

      • Was bzw. wer immer hinter diesem Satz stecken mag … Ein Dementi hätte ich aus wirtschaftlicher Sicht besser/sinnvoller gefunden: Bei einer Ankündigung im Frühjahr 2020 hätte sich niemand mehr an diesen Leak erinnert und das Spiel wäre bis dahin normal weitergelaufen.

      • edit: und hoffentlich brechen die Verkäufe nicht ein (letzen teil streichen und durch diesen ersetzen, ist das lästig ohne edit funktion)

    • Ich kann eure Sorge nicht nachvollziehen, aber vlt kann mir das ja jemand erklären.

      Klar, ich meine, wenn große Hersteller bzw. Systeme wie Warhammer FB oder 40k, Warmachine & Hordes, KoW, Bushido etc. mit neuen Editionen daher kommen, dann ist meist erstmal Landunter. Schließlich sind bei ihnen nicht nur Regelbücher, sondern auch Miniaturen inbegriffen.

      Aber wo seht ihr das große Problem bei Frostgrave?!

      Die Erweiterungen sind, wie oben beschrieben, zunächst mal überhaupt nicht von einer 2.Edition betroffen. Die sollten sich also auch weiterhin gut verkaufen (ich persönlich wüsste z.B. nicht, warum ich nicht so oder so Perilous Dark kaufen sollte…).

      Das Spiel ist Miniaturen-unabhängig. Klar, Northstar produziert FG-exklusive Minis, aber hey! Die sind so gut, dass sie vielfach sowieso zweckentfremdet werden. Ich für meinem Teil habe mir die Gnollbox weit vor meinem FG-Start für ein ganz anderes System geholt. So tolle Gnolle bekommt man ja sonst nirgendwo! Andere nutzen die Soldaten und Barbaren für andere Systeme. Hier sollte also auch kein Markt einbrechen.

      Übersehe ich irgendwas? Und was hält mich ab, die alte Edition einfach weiter zu spielen? So groß ist die Frostgrave Community doch auch nicht wirklich. Gibt es eine Turnierszene, die dadurch in die Bredouille kommt?

      • Es geht mir gar nicht um Regeländerungen oder um Feinschliff der Meachniken/Zauber. Ohne Frage kann dies dem Spiel nur guttun, weil manches doch recht ungenau formuliert ist. Nicht umsonst gibt es auch so viele Hausregeln …

        Aber: Sobald man weiß, dass eine neue Edition kommt, kauft praktisch niemand mehr das Regelbuch (nennt mir gerne ein Gegenbeispiel, ich kenne keins). Ergo steigen kaum neue Spieler ins System ein und die Spielerschaft wächst nicht mehr. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall, denn es verkaufen sich auch all die anderen Bücher, Minituren und Zubehör schlechter (tödlich, wenn ein deutscher Verlag/Vertrieb durch die Verkäufe noch seine Inbvestitions-/Überstzungskosten reinholen muss). Automatisch wird das Spiel dann weniger gespielt und andere Systeme drängen sich ins Bewusstsein der Spieler.
        Mit dem Erscheinen der neuen Edition muss dann wieder viel Aufbauarbeit geleistet werden, weil bis dahin andere Spiele in den Focus der Spieler gerückt sind. Oft genug kann dann eine neue Edition nicht an den Erfolg der vorherigen Edition anknüpfen (klar, da spielen auch andere Faktoren eine Roll wie die neuen Regeln an sich).

        Generell sind die obigen Punkte das, was ich aus Gesprächen mit Händlern zu Editionswechseln weiß. Dass es auch anders geht zeigte im vergangenen Herbst „Freebooter’s Fate“: Kurz vor der SPIEL 2018 wurde die neue Edition angekündigt und wenige Wochen später war das Regelwerk schon da. Einen Einbruch in der Spielerschaft oder Rumoren in der Community fand praktisch nicht statt.

      • Kann mich Michael nur anschliessen. Und das betrifft nicht nur kleine Firmen. Beste Beispiele sind doch WM von 2. auf 3. und X-Wing von 1. auf 2. Edition. Und auch an diesem Statement merkt man, dass die Macher von Frostgrave auch beunruhigt sind, denn ansonsten hätte man zu einem Leak keine Stellung bezogen und 2. nicht in diesem beschwichtigendem Ton.

      • Stimme dir für jedes größere System ganz klar zu, kann mir dieses Szenario aber nur schwer bei Frostgrave vorstellen, da die Regeln für wenig Geld erhältlich sind und es sich einfach um ein Nischensystem mit wenigen Anhängern handelt.

        Miniaturen sind ebenfalls nicht festgelegt und die beschriebenen Änderungen offensichtlich nicht sooo gravierend, als dass es sich negativ auf die Anhängerschaft auswirken dürfte.

        Aber man darf gespannt sein. 🙂

        Ich freue mich jedenfalls und halte die oben genannten Änderungen für längst überfällig.

      • „Stimme dir für jedes größere System ganz klar zu, kann mir dieses Szenario aber nur schwer bei Frostgrave vorstellen, da die Regeln für wenig Geld erhältlich sind und es sich einfach um ein Nischensystem mit wenigen Anhängern handelt.“

        Das deutsche Regelbuch kostet 24,90€ und die Übersetzung rechnet sich u.a. dadurch, dass MiniaturicuM als dt. Herausgeber auch die Figuren-Range als Großhändler anbietet. Rein von den dt. Buchverkäufen würde sich der Verdienst durch den relativ niedrigen Buchpreis kaum lohnen, denn im Vorwege lässt sich ja nur schwer abschätzen, wie viele Bücher sich verkaufen. Entweder hat man da einen langen Atem und ist erst nach x Monaten oder x Jahren auf „null“ – oder man kalkuliert, dass man zum Buch eben auch noch Miniaturen verkauft. Und wie Du schon sagst, ist das bei „Frostgrave“ etwas schwierig, weil man a) nur wenige und b) auch generische Figuren benötigt, die man quasi eh hat.

        Kurzum: Gerade auch durch seine Nische ist es meiner Meinung nach durchaus heikel, zu riskieren, den Absatz und Umsatz von Frostgrave rund ein Jahr lang einbrechen zu lassen. Klar, es muss nicht so laufen (zig Beispiele anderer Systemwechsel legen die Vermutung jedoch nahe), doch allein, seitens des englischen Herausgeber Osprey dies mit dieser frühen Meldung zu riskieren, kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

        Mal davon abgesehen ist das deutsche „Frostgrave“ ein mittlerweile ein recht verbreitetes System und gar nicht mehr sooo klein gemessen an vielen anderen Tabletop-Spielen auf dem deutschen Markt.

  • Frostgrave ist für mich ein reines Bier&Brezel Tabletop, weshalb ich keinerlei Grund zur Sorge habe. Die Änderungen, die er beschreibt, wirken auf mich sehr sinnvoll.

    Vielmehr freue ich mich über eine Verbesserung einiger Zauber und neue Sprüche. Den Rest machen sonst eh Hausregeln. Also alles super! Und Leap fand ich schon immer einen langweiligen Spruch, den irgendwie jeder dabei hatte – den darf er ruhig noch weiter beschränken 😀

  • Ist halt auch kein £50,- Hardcover, um das es da geht. Da wäre ich mit Investitionen auch vorsichtig (looking at you, Battle Companies of Middle Earth, gell), aber so …

  • Sehe da keinerlei Grund zur Panik bei Frostgrave. Kann genauso als gutes Zeichen gedeutet dass Frostgrave gepflegt und supportet wird und es nonkrete Pläne gibt. Das ist im TT- und RPG-Markt ja nicht selbstverständlich. Siehe auch Insolvenz von div. Firmen, zuletzt Uhrwerk.

  • Ich halte es für sinnvoll. Das Frostgrave-Regelwerk hat so seine Macken und wenn man das Spiel korrekt spielen will, benötigt man inzwischen immer die Erweiterungen und das aktuelle FAQ zur Hand.

    Bis nächstes Jahr mag sich ja das aktuelle Regelbuch vielleicht schlechter verkaufen, aber dafür kommt ja die nächste Erweiterung. Wenn dann Edition 2 raus kommt, werden hoffentlich noch viele weitere Abenteurer nach Felstadt aufbrechen.

  • Also die Herangehensweise ist sehr löblich.
    Nur das zu richten, was gerichtet werden muss, und die Bände neben dem Hauptregelwerk ihre Gültigkeit behalten zu lassen, davon könnten sich andere Firmen ne Scheibe abschneiden.

    Da können die noch so viel erzählen, in 9 von 10 Fällen gehts nur darum, mehr Kohle zu scheffeln, wenn mit dem Erscheinen einer Edition alle vorigen Bücher ungültig werden.

    Im Falle von Frostgrave wüsst ich jetzt übrigens nicht, weshalb die frühe Ankündigung negative Folgen haben sollte. Ja, es werden wohl weniger Regelbücher verkauft, aber da die ganzen Supplements gültig bleiben, ändert sich an den Verkäufen von den Dingern ja wohl nichts…
    Und von denen gibts ja einige! Das Hauptregelwerk macht sicher weniger vom Umsatz aus als die Vielzahl der Supplements.

    Und wenn Leute ausgerechnet jetzt mit Frostgrave anfangen wollen, dann tun die meisten das doch bestimmt mit Leuten, die schon Frostgrave spielen.
    Also schließen sich bestehenden Spielergruppen fürs Spiel an. Und dann brauchen sie eigentlich erst mal kein Regelbuch, weil die anderen welche haben.

    Ich find das Statement da oben jedenfalls sehr beruhigend und rechne deshalb nicht mit irgendwelchen Einbrüchen bei den Verkäufen oder der Spielerschaft.

    • „Im Falle von Frostgrave wüsst ich jetzt übrigens nicht, weshalb die frühe Ankündigung negative Folgen haben sollte. Ja, es werden wohl weniger Regelbücher verkauft, aber da die ganzen Supplements gültig bleiben, ändert sich an den Verkäufen von den Dingern ja wohl nichts…
      Und von denen gibts ja einige! Das Hauptregelwerk macht sicher weniger vom Umsatz aus als die Vielzahl der Supplements.“

      Siehe meine Postings oben. Und Nein, das Buch, dass sich bislang am meisten verkauft hat, ist das Grundregelwerk. Jeder Erweiterungsband muss extra übersetzt werden, kostet extra Lizenzgebühren und wird sich nie höher als das Grundregelbuch verkaufen.

      Und wie gesagt: Dem Regelwerk tut ein Upgrade samt Balancing nur gut, keine Frage. Aber das hätte man auch im Frühjahr 2020 ankündigen können, um es im Sommer lieferbar zu haben. Zumindest auf Englisch …

      • Ja exakt.
        Wenn ich jetzt weiß dass in einem Jahr eine neuenEdition kommt, dann spare ich mir das Buch und spiele eines der vielen anderen Tabletops am Pile of Shame noch etwas weiter ehe jetzt 24,90 Euro und in einem Jahr dasselbe auszugeben.

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