von BK-Marcus | 04.03.2018 | eingestellt unter: Watchdog

Weekly Watchdog: Afghan Girl by Pink Label Studio

Heute zeigen wir euch mal etwas recht ungewöhnliches: eine Büste, die Sharbat Gula, bzw. dem weltberühmten „Afghan Girl“ Foto, das sie zeigt, nachempfunden und von Pink Label Studio gleich zweimal bemalt wurde, davon einmal als Geschenk an seine Ehefrau, die für das Danish Refugee Council arbeitet.

Im September 2016 war der Künstler hinter Pink Label Studio bei Ben Komets in Berlin auf Besuch, um etwas Privatunterricht zu bekommen. Seinen Bericht dazu findet ihr in diesem Facebook-Post. Nun wollte er die Büste aber nochmal ganz selbst anmalen (bei der anderen hatte Ben wohl mit geholfen, um Techniken zu demonstrieren), um diese dann seiner Frau zu schenken:

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Painted this Yesterday. I returned to this for three reasons: my wife works at the Danish Refugee Council and I want to give this to her as a gift. Since the other is from my workshop with Ben Komets, i would not give her that one. Also, i always felt like I had not done Well on the eyes. So I wanted to try that again. Also to make one fully saturated and with a Lot more contrast. On my Wall I have a print, which due to the printer used is saturated and with deep contrasts. So I wanted to try that. Finally I guess I just felt like trying something a bit more rough than usually, and this is painted rather fast and dirty. Just to compare here is Also a picture of both. Huh. Interesting. I left the old version deliberately in the closet for the entire session, so it would not influence the choice og colour and style. Safe to say it hasnt, and although I Can Certainly say, that, for a technical perspective, the old version (Ben and mine) is far superior. But you know what, I love the new one as Well. Fascinating to see how different they are.

It is painted in a fast sketching type og session, with little to no glazing. And obviously it shows. I chose to do a background, to simulate the background from the picture. I even thought about putting in a yellow frame, but i think that would throw the balance. I like the vampire eyes, although probably should change those. It shows not so much in Real life though. Anyways, fun little project to get my joy of painting back.

 

Die Büste ist diesem Foto von Steve McCurry nachmodelliert, über das ihr hier mehr erfahren könnt:

WW Weekly Watchdog Pink Label Studio Afghan Girl 1

Erhältlich ist die Büste beim talentierten Knetmeister Romain Van Den Bogaert, der sie hergestellt hat.

Link: Pink Label Studio auf Facebook

BK-Marcus

1994 mit Warhammer ins Hobby eingestiegen und seither so manches ausprobiert. Aktuelle Projekte: Herr der Ringe (Gefährten), Epic Armageddon (Eldar), Infinity (PanOceania), Warhammer (Slaanesh gemischt), nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

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Kommentare

  • Sehr interessant. Ich wusste gar nicht, dass man dieses Foto in eine Büste umgesetzt hat. Es wirkt natürlich etwas befremdlich, so ein recht aktuelles Foto einer noch lebenden Person umgesetzt zu sehen, aber die Bemalung ist ohne Zweifel gelungen.

    Respekt an den Maler – persönlich finde ich das aber etwas, nun ja, creepy (sorry, mit fällt kein besseres Wort ein)

  • Die Augen sind super getroffen. So etwas lebendiges wie Augen mit der Hand so annähernd 1:1 zu bemalen ist wirklich beeindruckend. Augen sind das Schönste und gleichzeitig das Schlimmste an einer Büste zu malen☺

  • Das Foto ist – glaub ich – schon über 20-30 Jahre alt. Von aktuell kann da gar keine Rede sein …

  • Diese Augen … Die Augen sind ja das, wofür das Foto so berühmt geworden ist, und ich finde, er hat sie beide recht gut getroffen. Auf alle Fälle schöne Ergebnisse, wobei ich das rechte, kontrastreichere Ergebnis auch besser finde. Respekt nochmal an den Jungen! 🙂

  • An sich schön, allerdings gibt es meiner Meinung nach bessere Umsetzungen dieser Büste, allein auf P&P findet man mehrere.

  • Mag sein.
    Es geht hier aber nicht allein ums „besser“ sein.
    Jeder Maler,egal welches Niveaus,der ein solches Thema mit viel Leidenschaft angeht und aus persönlichen Grunden sich Do reinhängt, hat einfach einen beeindruckenden Arbeit gemacht, ganz egal was für Vergleiche da draußen existieren. Es geht nicht immer nur um die perfekten 1:1 Kopien oder perfekten Blendings.
    Besonders wenn der Maler auf einen bestimmten Effekt abgezielt hat.

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