von BK-Nils | 24.08.2018 | eingestellt unter: Veranstaltungen

Warhammer Fest Europe: Ein persönlicher Rückblick

Am vergangenen Wochenende fand im Maritim Hotel Düsseldorf Flughafen das WarhammerFest Europe statt, das erste Warhammer Fest in Deutschland, wir waren über beide Tage vor Ort und wollen euch einen persönlichen Rückblick gewähren.

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Der Veranstaltungsort war das Martim Hotel Düsseldorf, das sich direkt gegenüber vom Flughafen Düsseldorf befindet. Diese Wahl bietet gerade für Besucher von weiter weg einen großen Vorteil, so ist die Anreise mit Flugzeug, öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto ohne Probleme möglich. Vor Ort konnte man auch direkt ein Zimmer im Hotel beziehen, ich habe hier aber mein Stammhotel in der Innenstadt vorgezogen.

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Mit Dank an die mit dem Auto angereisten Kollegen, das obligatorische Parkplatzbild

Das Warhammer Fest Europe fand dann im Tagungsbereich des Hotels statt, wo man die beiden großen, zweistöckigen Säle Düsseldorf und Maritim, sowie das Foyer Martim und den Konferenzraum Peking im ersten Stock.

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Bei unserer Ankunft am Samstag, ich hatte mich im Vorfeld mit einem Kollegen getroffen und wir waren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist, hatte sich im Hauptfoyer des Maritim eine lange Schlange gebildet. Trotz der vielen Besucher, waren die Mitarbeiter von Games Workshop absolut entspannt, am Eingangsbereich konnten die Eintrittskarten in ein Lanyard getauscht werden und man konnte sich für die an beiden Tagen stattfindenden Seminare anmelden. Dabei waren für alle Seminare, mit Ausnahme des eröffnenden Neuheiten-Seminar, ausreichend Plätze vorhanden.

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Blick auf den Hauptsaal von der Empore in Richtung Eingang und auf die andere Seite

Nach dem Einlass ging es direkt in den Saal Maritim, wo sich auf zwei Etagen ein Großteil des Warhammer Festes abspielte. Im zweiten Saal, dem Saal Düsseldorf fand über beide Tage eine Reihe von Turnieren für Warhammer 40.000, Warhammer Age of Sigmar und Warhammer Underworlds: Shadespire statt.

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Die zwei größten Beiträge beim Golden Demon Wettbewerb

Den Anfang machten dabei die Vitrinen für den Golden Demon Malwettbewerb, sowie zwei Demobereiche. Angeboten wurden zwei Lizenzspiele, das Sammelkartenspiel Age of Sigmar: Champions und das Brettspiel Warhammer: Doomseeker.

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Die Demotische für Age of Sigmar: Champions

Dahinter erstreckte sich ein großer Verkaufsbereich, neben dem Sortiment von Games Workshop hatten die Black Library und Forge World große Verkaufsstände. Auch einen Restbestand der Grandmaster Boxen für Adeptus Titanicus gab es noch, sowie Kunstdrucke und T-Shirts.

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Zwei der Stände auf der Empore

Auf der Empore waren dann die Stände der verschiednen Studios von Games Workshop aufgebaut.

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Für die kommende Neuauflage von Herr der Ringe war ein eigener Stand vor Ort, hier ist König Theoden zu sehen, die erste Kunstoffminiatur für Mittelerde nach fast 10 Jahren

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Die  Schlacht auf dem Pelennor, passend zur neuen Starterbox

Hier bestand die Möglichkeit, sich Neuheiten anzuschauen, sowie mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Auch hier sei zu erwähnen, das man mit viel Geduld sich den Besuchern annahm und man auch interessante Einblicke erhalten konnte.

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Kleine Kunststücke, die auch im White Dwarf zu sehen waren

Besonders der Stand der Warhammer World bot zwei beeindruckende Spieltische, der gefallene Titan und der Fluss der Seelen.

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Ein gestürzter Warlord Titan bildet das Kernelement dieses beeindruckenden Spieltisches für Warhammer 40.000

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Der Fluss der Seelen, mit dem Gebäude in der Mitte, das auch in einer zerstörten Variante aufgestellt werden kann

An Gästen hatte Games Workshop eine breite Auswahl eingeflogen, neben einigen sehr bekannten Gesichtern aber auch einige eher unbekannte, deren Arbeit man aber schon öfters in der Hand gehabt haben könnte. Der Hauptraum war am Samstag auch immer gut gefüllt, was leider für mich persönlich ein Grund war diesen immer wieder zu verlassen, da es sehr warm und stickig wurde. Gerade die Empore bot zwar durch zwei Wege etwas Platz zum ausweichen, aber die meisten Stände waren sehr stark besucht und so war es hier sehr eng. Dies wurde am Sonntag besser, wo ich dann auch noch mehrfach die Gelegenheit wahrgenommen habe, mit dem ein oder anderen Gast etwas zu plaudern.

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Meine persönlichen Highlights des Neuheiten-Seminars, der Warhound Titan für Adeptus Titanicus und ein neuer Endloser Zauber für Warhammer Age of Sigmar

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Warhammer Festes sind immer die Seminare, gerade das Neuheiten-Seminar zu Beginn war ein Pflichttermin. Natürlich kann man hier berechtigt argumentieren, man sieht die gezeigten Sachen eh im Anschluss im Internet, aber das Gefühl für ein paar Minuten zu den ersten zu gehören hat dann doch noch einen besonderen Flair. Ein weiterer schöner Punkt, der Konferenzraum war klimatisiert und bot einen angenehmen Ausgleich zum Hauptsaal.

Games Workshop Warhammer 40.000 Mortarion, Daemon Primarch Of Nurgle 3

Der Dämonenprimarch Mortarion vom Designer Maxime Pastourel

Neben dem Neuheiten-Seminar besuchte ich am Samstag noch das Seminar von Maxime Pastourel, dem Designer von Mortarion. Dies war sehr interessant anzuschauen, da hier nicht nur auf die Entstehung von den ersten Konzepten über Prototypen eingegangen wurde, sondern auch die neuen Techniken wie das modellieren am Computer sehr ausführlich erläutert wurde.

Am Sonntag nahm ich dann nochmal die Gelegenheit war, besuchte das Specialist Games Seminar und das Seminar zum deutschsprachigen Angebot der Black Library. Gerade letzteres fand ich sehr interessant, da wir durch eine entspannte Runde sehr ausführlich Fragen stellen konnten. Im Specialist Games Seminar, das besonders von den beiden Designern und Verantwortlichen für ihre jeweiligen Studios, Adam Torke und Andy Hoare geprägt waren, nahm die Neuauflage von Herr der Ringe eine größere Rolle ein. Da ich über Herr der Ringe in meiner Anfangszeit zu Games Workshop gekommen bin, war es schön zu sehen das hier eine starke Marke noch immer vorhanden ist und auch wieder etwas Liebe erfährt.

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Die am Sonntag aufgebaut Präsentationsplatte für Adeptus Titanicus und das Bühnenprogramm

Auch wurde ein Kritikpunkt vom Samstag ein bisschen angegangen, in einer Nacht und Nebel Aktion wurde der Inhalt einer Grandmaster Box für Adeptus Titanicus zusammengebaut und im Hauptsaal aufgebaut. Auf der Bühne fand in regelmäßigen Abständen mit ein paar Freiwilligen unter Zuhilfenahme von Warlord Titanen Pappaufstellern und Zubehör in passender Größe eine kleine Demonstrationen statt. Damit reagierte man zumindest im Rahmen der Möglichkeiten auf das leider ansonsten völlige Fehlen von Demonstrationen zu den Spielwelten von Games Workshop.

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Warhammer Doomseeker von Ninja Divison

Am Sonntag habe ich dann noch die Gelegenheit für eine Demorunde von Doomseeker genutzt, wo man als Spieler in der Rolle eines Zwergen Slayers sich herausfordernder Gefahren stellt um einen möglichst glorreichen Tod zu sterben. Das Spiel ist super umgesetzt und kann in Sachen Artwork und Verarbeitung sehr überzeugen.

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Zwei abschließende Impressionen am Sonntag, entspannter Einlass und ein Kaffee um durchzuhalten

Damit sind wir aber auch schon langsam am Ende dieses persönlichen Rückblickes auf das Warhammer Fest Europe und ich möchte gerne mit einem kleinen Fazit abschließen, bevor ich mich auf die nächste Veranstaltung vorbereite.

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Das Warhammer Fest Europe bot für meinen Geschmack eigentlich genau das, was ich im Vorfeld und nach den Kenntnissen der bereits stattgefunden Veranstaltungen von Games Workshop erwartet hatte. Für mich sind solche Veranstaltungen immer eine schöne Gelegenheit mich mit Gleichgesinnten zu treffen, die Seminare geben einen interessanten Einblick und die Möglichkeit einen Designer oder Studiomaler zu treffen nutze ich immer gerne. Ob einem das die Umkosten wert sind, neben dem Eintritt kommen ja noch Kosten für die Fahrt, Unterkunft und das Essen dazu, das muss letztlich jeder für sich selber entscheiden.

BK-Nils

Nils, Redakteur bei Brückenkopf-Online. Seit 2001 im Hobby, erstes Tabletop: DSA Armalion. Aktuelle Projekte, Eldar für Warhammer 40.000, Imperial MoW für Warzone, ein bisschen Shadespire und zu viele unbemalte Modelle.

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Kommentare

  • Also ich war nur am Samstag dort und fand es ganz schön das ganze mal gesehen zu haben.
    Das Fehlen einer Adeptus Titanicus Demo hat mich auch etwas gewundert. Mit einer Demo im Rücken hätte ich, bei gefallen des Spiels, wohl eine Grand Master Edition gekauft. So hab ich Geld gespart.

    Auch die erst kurz vorher kommunizierte Beschränkung der Tickets für das Neuheiten Seminar hat mich gestört und Druck aufgebaut rechtzeitig da zu sein. Und man konnte auch nicht gleich richtig erkennen, wo man jetzt die Tickets für das Seminar bekommt. Durch Zufall hab ich dann 5 Minuten vor Beginn noch Karten bekommen. Das war schon toll, auch wenn ich mir mehr für Age of Sigmar erwartet hätte.
    Nächstes Jahr schau ich mir das wieder online an.

    Auch die Golden Demon Beiträge waren wirklich toll anzuschauen.
    Und die Atmosphäre bei den Turnieren war im großen und ganzen auch schon entspannt.

    Mit hat das Fest gefallen, aber nächstes Jahr bleib ich daheim und schau es online an. Dafür war nur die Strecke dann doch zu weit.

  • Mir haben vor allen Dingen Demotische gefehlt und Workshops zum mitmachen.
    So war es für mich nur ein großer GW Laden mit dem Sortiment, daß ich überall günstiger bekomme.

    Ich würde mich über die Einbindung von Clubs aus Deutschland und Europa freuen, die sicher für tollen Content sorgen würden.

    Für solch eine große Veranstaltung hätte ich mich auch über bekannte Warhamner YouTube Gesichter gefreut.

    Ich denke und hoffe nächsten Jahr wird es besser.
    Sehr viel Luft noch oben.

  • Dann gab’s sowas wie diesen Scratch-Build-Wettbewerb auch nicht mehr oder? Ich fand den faszinieren als ich den mal auf einem Games Day sah. Ist aber auch schon eine Ecke her.
    Wenn ich die Stimmen drum herum aber so höre hab ich persönlich glaube nix verpasst 😉

  • Das Warhammer Fest ist, noch mehr als die Games Days damals, das, was man daraus macht.

    Zunächst war das Programm bereits im Vorfeld klar. Auch durch die anderen WH Fests in Nottingham konnte man sich bereits ein gutes Bild davon machen, was einen erwartet.

    Für mich stand klar im Fokus, mit Designern und Malern plauschen zu wollen, ebenso wie mit den Autoren das eine oder andere Wort zu wechseln. Obendrein wollte ich die Gelegenheit nutzen, endlich mal wieder am Golden Demon teilzunehmen.

    Und vieles davon wurde mir geboten: Interessante Seminare mit Adam Troke und Andy Hoare zu Heresy, Specialist Games und Middle Earth.

    Unterhaltsame Gespräche mit Andy Hoare über Titanicus, James Karch (Spikyjames), von dem ich vor Urzeiten mein erstes Ultramarines-Farbrezept im alten GW-Forum erhalten hab, ein Plausch mit James Swallow über seine Garro-Reihe für die Heresy. Oder aber ein kleiner Chat mit Maxime Pastourel über Kitbashing, Slayer Sword- und mehrfacher GD-Winner Andy Wardle war auch vor Ort, mit dem ich gemeinsam mit Obermalguru Max Faleij über den GD geplauscht habe. Abends wurde dann noch ne Runde vor Ort was getrunken und am Sonntag tauchte dann weiteres Who is who der internationalen Malkompetenz auf (die GD-Vitrinen waren am Sonntag deutlich voller).

    Wenn ich Kritik äußern wollte: Demos für Adeptus Titanicus wären in der Tat schön gewesen. Und die alte Vielfalt an Ladenplatten von den Games Days wäre auch ein netter Bonus gewesen. Ebenso wie die alten Kitbash-Tische. Die dürften in Zukunft auch gern wieder zurückkehren. Wer aber wirklich Demos für die Coregames erwartet hat, versteht nicht, wer die Zielgruppe für’s Warhammer Fest ist. Das sind vorrangig wir alteingesessenen Veteranen, die die Dinger eh schon zuhause stehen haben. Für Demos der Coregames sind nun mal die Läden gedacht.

    Schreckte man vor Gesprächen nicht zurück und ist auf die Leute zugegangen, gab es viel zu erleben. Und ich bin immer wieder etwas starstruck, wenn ich auf Jes Goodwin treffe – der Typ ist halt ne Legende.

    Ich hatte zwei tolle Tage und der Ticketpreis war dafür völlig im Rahmen. Einen Finalist-Pin beim Golden Demon durfte ich sogar auch noch mit nach Hause nehmen. Also ja, mehr geht immer, aber für den Testballon des ersten WH Fests außerhalb UK nach Jahren (wo der Grundinvest nun mal niedriger liegen muss), war’s ne feine Sache. Mach ich gern wieder.

    • Nun ob sich die hiesige Aktiengesellschaft für die Veteranen des Hobbies interessiert wage ich noch zu bezweifeln! Die Games-Workshop-Legenden arbeiten heute alle für andere Firmen! Aber mit Jes Goodwin gebe ich dir recht… seine Chaos-Champions sind für mich heute noch ganz große Modellierkunst!

    • Nein eben nicht, ein persönlicher Bericht ist in der Regel subjektiv, ansonsten wäre es ja kein persönlicher Bericht. Objektiv wäre eine Bewertung anhand nachvollziehbarer Kriterien und der Vergleich mit anderen Game-Events.

      Innerhalb der GW-Veranstaltungen zu sagen, die sind halt so wie sie sind … daher geil, ist nun mal keine wirklich nachvollziehbare Bewertungsskala.

    • Objektiv wäre zum Beispiel zu sagen: Mit 25 Euro Eintritt übertrifft das Fest alle Eintrittspreise von anderen Games-Veranstaltungen bei weitem. Selbst der nicht besonders günstige Eintrittspreis der Spiel in Essen ist mit 13 Euro für einen Erwachsenen/Tag bei weitem günstiger. Gar nicht zu sprechen von Veranstaltungen wie der Tactica mit 7 Euro für den Samstag bzw. 10 für das ganze Wochenende. Zum Vergleich: das Warhammer Fest kostete satte 42,50 sollte jemand das ganze Wochenende dort gewesen sein. Ist den nun das gebotene so viel lohnenswerter als ein Besuch auf der Spiel oder der Tactica? Wenn es um Demos und Plattenpräsentationen geht auf keinen Fall, wenn es ums Shopping geht auch nicht (wobei es nur auf der Spiel auch einen FW Stand gibt), lediglich für Menschen die ein persönliches Gespräch mit bestimmten Designern/Autoren/Künstlern von GW suchen kann es sich lohnen. Wobei hier im allgemeinen auch die Tactica oder die Spiel mehr zu bieten hat, sofern man nicht komplett auf GW eingeschossen ist. Lohnt sich ein Besuch des Warhammer Fest also? Für Hardcore GW-Fans die ein Gespräch mit bestimmten Persönlichkeiten von GW suchen auf jeden Fall, für alle anderen Hobbyisten eher nein.

      Das wäre aus meiner Sicht objektiv 😉

      • Kleiner Tipp: Deswegen heißt es auch „WARHAMMER (!!!) FEST“ und nicht Warhammer Fest und anderes Gedöns. 🙂 Natürlich ist das für Fans.

        Und über Preise sollte man einfach echt nicht diskutieren, das wird mir hier wieder klar. Du findest 13 Euro für einen Tag auf der Spiel happig, ich find das tatsächlich lächerlich wenig. Ich mein, warst du in letzter Zeit mal im Kino? Da zahl ich plötzlich mal mehr für zeitlich klar eingeschränktes Entertainment. Dagegen sind 13 Euro für einen Tag lang in Essen Brettspiele antesten ja paradiesisch. Und unter dem Gesichtspunkt finde ich eben auch 42,50 für das WE oder 25 für den Tag okay.

        Denn: Ich bin Fan, ich zahle für so einzelne Plastikkasper heutzutage plötzlich mal 25 Euro, da hab ich die gleiche Summe auch über, um nen Tag lang mit den Entwicklern und Autoren und Malern zu plaudern. Schwierig ist wie so oft, wenn manch Kritiker fordert, dass da weiß der Teufel was alles aufgefahren werden soll, all das aber zu einem günstigeren Preis. Das ist doch verrückt. Erfahrungsgemäß machen die Veranstalter mit solchen Events nur selten Gewinn, sondern zahlen zu Marketing- und Kundenbindungszwecken noch mal drauf. Und am Ende tun alle so, als wären sie nach Düsseldorf gezwungen worden. Am Ende eine Rechnung aufzumachen (nicht auf dich bezogen, Sven^^), wo dann Anreise aus dem tiefsten Süden samt Ticket anfällt, dann nach 2 Stunden zu gehen, weil einem nicht das gewünschte geboten wurde, sich dann aber zu beschweren, dass ja allein schon die Anreise so teuer gewesen wäre – da verschlägts mir schon die Spucke. Waren ja keine versteckten Kosten – wer dann erwartet, für seine 150 Tacken Anreise und Unterbringung gepämpert zu werden, hat für mich den Bezug zur Realität ein Stück weit verloren. Denn das sind Eigenkosten, die vorher doch jeder selbst kalkulieren muss.

        Geht mir ja genau so, wenn ich überlege, zu einem der Weekender nach UK zu fahren. Ich checke Verbindungskosten sowie Unterbringung, dann schau ich mir das gebotene Programm an, im Netz heutzutage weiß Gott nicht schwer zu finden, und entscheide dann. Klar kann das Gebotene dann vielleicht immer noch nicht dem entsprechen, was ich erwartet habe, aber die Möglichkeit sollte ich im Vorfeld miteinbezogen haben – „Wäre es mir den Preis wert, auch wenn es nicht so toll wird“.

        Um das aber klar zu stellen: Ich adressiere damit Kritik, die ich in der vergangenen Woche an mehreren Stellen im Netz lesen durfte, nicht unsere illustre Runde hier im Konkreten. Und ich hab nur bedingtes Verständnis für die extrem enttäuschten, da frage ich mich einfach, was bitte die Erwartung war.

      • Das Argument man dürfe nie über Preise diskutieren ist das so ziemlich unsinnigste Argument das es gibt. Vor allem wenn dann Vergleiche herangezogen werden die mit dem Thema so rein gar nix zu tun haben. Klar kostet ein Auto auch mal 40.000 Euro und in der dritten Welt verdienen Menschen nur 1 Euro am Tag. Und nun? Sind dann 25 Euro viel oder wenig? Genau richtig, solche Vergleiche und Relativierungen sind einfach Unsinn. Um das tatsächlich bewerten zu können schaut man sich die Eintrittspreise von anderen vergleichbaren Veranstaltungen an und sieht, ja 25 Euro ist verdammt viel und lohnt sich schlicht und einfach nur für sehr wenige Menschen denen eben das persönliche Gespräch mit bestimmten Autoren das Wert ist.

        Selbst der Hardcore GW-Fan der erwartet Demospiele zu sehen und etwas zu shoppen ist ja offensichtlich enttäuscht und könnte genauso gut auf die Spiel fahren und die gesparten 12 Euro verwenden um damit immerhin sein Mittagessen zu bezahlen und würde am Ende sogar noch weit über GW hinaus andere Spiele antesten und mit deren Autoren reden dürfen.
        Im Prinzip ist das ganze Fest eine ziemlich lieblose Werbeveranstaltung, bei der man auch noch Eintritt bezahlen darf. Das ist das eigentliche Fazit. Aber am Ende können die auch 40 Euro am Tag nehmen und noch 20% auf die Verkauspreise drauf schlagen, trotzdem würden hier die gleichen Leute auch das wieder irgendwie hinargumentieren. Am Ende mit den Kosten einer solche Veranstaltung und überhaupt die ganzen Mitarbeiter von England einzufliegen usw. … eigentlich muss man ja dankbar sein, dass es das jetzt in der Form überhaupt so gab.

      • Sorry mich regt dieses stoische „egal was GW macht alles super“ Gerede auf. Ich mein es nicht persönlich, wirklich gar nicht. Ich werd nur nächstes Jahr zum Fest fahren sofern ich beim GD was einreiche, aber auch das Thema war dieses Jahr eher enttäuschend. Die Resonanz in der Malszene war total verhalten. Sowohl die Anzahl als auch die Qualität aber auch die Wahl der Gewinner konnte nur stellenweise überzeugen. Auch das ist ein Fazit. Da war einfach viel mehr zu erwarten, weil es den GD so lange nicht mehr hier in Europa gab. Ich kann nicht mal sagen warum das so gekommen ist.

    • Ich habe bewusst oben auch von einem persönlichen Rückblick geschrieben. Ich verstehe jeden, für den diese Art von Event nichts ist, es ist schon sehr auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet.

      Mein Kollege Mark hat ja sehr ausführlich geschrieben, was er gut fand und das deckt sich hier auch mit meiner Meinung. Mir hat das Warhammer Fest sehr gut gefallen, gerne nächstes Jahr wieder.

      • Passt schon. Es gibt halt leider Leute, die Giften jeden an, deren persönliche Meinung ihrem Weltbild konträr läuft.

      • Da hast du wirklich recht Butcher, solange die Komments Positive sind, sind sie auch gerne gesehen.Facepalm

  • Ich erlaube mir einzuwerfen, dass durch die Reduzierung des Personals in den Läden, es auch schwieriger sein dürfte Demotische zu betreuen und Dioramen zu bauen.
    GW dürfte da nicht mehr all zu viele Ressourcen haben.
    Ist aber nur ein Gedanke…

  • Ist tatsächlich richtig. Denn unser hiesiger Ladenmitarbeiter konnte schon deshalb nur Sonntags privat anrücken, weil er schlicht am Samstag seinen Laden leiten musste. Er ist ja auch der einzige Mitarbeiter dort. Zu alten Games Day-Zeiten sah die Lage da einfach noch anders aus. Heißt aber nicht, dass sich deshalb nicht in Zukunft noch das eine oder andere zum Positiven verbessert – sofern denn GW Finance und Marketing entscheiden, ein weiteres WH Fest EU zu veranstalten.

  • Jes Goodwin habe ich das erste Mal live erlebt. Die Perrys habe ich durch Living History in den frühen 00ern einige getroffen.

    Damn, cooler Typ und mal beiläufig erzählt bekommen, warum die frauenfiguren alle von ihm waren oder wieso die ersten servitoren abgelehnt weil zu traurig… War schon mein highlight.

  • Nachtrag: Da gehören noch ein paar mehr Smileys rein, bevor jetzt eine Diskussion über Plastikpuppenveranstaltungen neue Glaubenskriege auslöst. Hier also ein buntes Sammelsurium: 🙂 🙂 😀 😉 😛 😀 🙂 <3

  • Also ich war am Samstag mit zwei Freunden da und muss sagen, wir haben uns allesamt verarscht gefühlt. 25€ plus Anfahrt und Verpflegung aus dem Fenster geworfen.

    Man hat ja nichts neues gesehen, weswegen man ja so ne Convention veranstaltet. Nicht mal Probe spielen konnte man, was mich sehr gewundert hat. Und diese Kartenspiele haben mich gar nicht interessiert. für mich war das ne Verkaufsveranstaltung, für die man Eintritt bezahlt hat und ich werde da nie wieder hingehen.

    • Ja, so eine Kacke….mit Freunden einen Tag verbracht. Total verplemperte zeit.

      Da wär man doch lieber daheim geblieben und hätte online paar Gegner gegrillt….

  • Früher war mehr T-Shirt und Sonderminiatur!

    Für mich ist diese Veranstaltung nichts und nach den Einblicken bin ich froh nicht da gewesen zu sein.

  • Danke für den Bericht und besonderer Dank an BK-Mark für die deutlichen Worte!
    Bei dem ganzen Genörgel im Netz fehlte eigentlich nur noch die Kritik, dass man nichts von der Alten Welt zu sehen bekommen hat…
    Finde es cool, dass ein Hersteller außerhalb seines Stammsitzlandes (doofes Wort – aber wie sagt man das sonst???) solch einen Event aufzieht. Gibt ja nicht wirklich viel Vergleichbares hierzulande, oder irre ich mich da…

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