von BK-Christian | 21.03.2018 | eingestellt unter: Reviews, Wild West Exodus

Review: Wild West Exodus Viridian Clade Posse

Heute nehmen wir einen neuen Fraktionsstarter für Wild West Exodus unter die Lupe.

 

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Auf einen Blick:

Produkt: Viridian Clade Posse
Hersteller: Warcradle Studios
Material: Plastik und Resin
Preis: 35.00 GBP
Maßstab: 35mm

Das Reviewmaterial wurde vom Hersteller gestellt.

Ausgepackt

Die Box kommt als Schuber, unter dem Cover befindet sich zunächst die eigentliche Box:

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Wenn man den Deckel öffnet, findet man den eigentlichen Inhalt, zwei Gussrahmen und ein Resinmodell.

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Insgesamt lassen sich aus den Teilen 6 Modelle bauen:

  • 1x Viridian Alpha
  • 1x Chigoe Beta
  • 1x Locust Beta
  • 3x Viridian Locusts / Chigoe (man muss eine Option wählen)

Fangen wir mit dem ersten Gussrahmen an, der die Körper der Plastikmodelle enthält:

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Der Gussrahmen kann auf den ersten Blick durchaus überzeugen, die Bauteile sind scharf gegossen und Gussfehler gibt es nicht.

Der zweite Gussrahmen umfasst die Rückenoptionen der Viridians, darunter Triebwerke und Waffen.

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Der Viridian Alpha kommt als Resinmodell daher und umfasst zwei Gussäste. Das Material glänzt etwas, aber auch hier sind die Details scharf und sauber gegossen.

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Zusammenbau

Der Zusammenbau der Modelle verläuft relativ geradlinig, ist aber etwas zeitaufwändiger, da alle Plastikbauteile alle einen umlaufenden Gussgrat haben. Das ist bei Plastikmodellen zwar üblich, hier wird es aber durch die schuppenartige Struktur vieler Rüstungsteile zusätzlich verkompliziert und außerdem sind die Gussgrate etwas stärker ausgeprägt als beispielsweise bei einigen neuen GW-Bausätzen.

Der Vidirian Alpha ist von diesen Problemen ziemlich frei, hier sind die Gussgrate geringer ausgeprägt und wir mussten lediglich den Stab etwas geradebiegen:

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Die beiden Betas waren beim Entgraten ein ganzes Stück aufwändiger, am Ende passte aber alles blendend zusammen (genau wie übrigens auch beim Alpha). Bei den Posen wäre etwas mehr Dynamik schön gewesen, insgesamt machen die beiden Unteranführer einen relativ statischen Eindruck.

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Die drei Chigoes/Locusts ähneln im Zusammenbau den Betas, und sie zeigen deshalb auch ähnliche Stärken und Schwächen, ihre Posen sind allerdings besser gestaltet. Die Modelle können entweder als Locusts mit schwerer Rückenwaffen oder als Chigoe mit Jumppacks gebaut werden. Wir haben uns für die Chigoes entschieden, da es sich bei ihnen um die Standardtruppen der Diridians handelt.

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Insgesamt verlief der Zusammenbau bei allen Modellen recht locker, trotz des etwas aufwändigen Entgratens. Sonderlich große Vielfalt bei den Psen hat man nicht, da die Körper recht fix vorgegeben sind. Lediglich Arme und Rückenwaffen/Kumppacks können frei positioniert werden.

Größenvergleich

Wire groß die Modelle wirklich sind, zeigt unser Größenvergleich:

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Fazit

Die Viridian Clade Posse ist ein weiteres gelungenes Einsteigerset für Wild West Exodus. Die Modelle glänzen durch ein ausgefallenes und stimmiges Design, und beeindrucken durch ihre schiere Größe. Leichte Schwächen bei den Gussgraten und der Posenvielfalt lassen sich verschmerzen, zumal der Preis für einen Starter recht fair ausfällt.

Wer also auf Seiten der Watchers mit Wild West Exodus beginnen möchte, der macht mit dem Posse Set der Viridians sicher nichts falsch.

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Über die Weihnachtsfeiertage hatte ich die Minis aus der 2-Spieler-Starterbox zusammengebaut und kann die genannten Plus- und Minus-Punkte nur bestätigen: Tolle Modelle mit vielen Details und schönen Posen. Bei meist Einzelmodellen ist es mir egal, dass ich da nicht groß individualisieren kann …

    Aber die Gußgrate sind teils echt aus der Hölle. Praktisch jedes Teil hat welche und besonders, wenn der Grat ungünstig über Nieten läuft, ist das Entfernen die Pest.

    Direkt im Anschluß hatte ich mich dann erstmalig Malifaux-Modellen von Wyrd gewidmet, die noch filigraner sind. Deren Bausätze sind jedoch einsame spitze, denn die Gußgrate sind minimal und nur höchst selten an ungünstigen Stellen. Zudem ist die Passgenauigkeit überragend. Meist werden Teile auch so zusammengefügt, dass die Klebestellen nicht auffeilen oder aufgefüllt werden müssen. Dafür gibt’s jede Menge Bauteile, selbst winzige Modelle bestehen ofz aus bis zu 10 Einzelteilen … Immerhin sind online Bauanleitungen verfügbar, bei Wild West Exodus war hingegen manchmal Rätselraten angesagt.

  • Interessante Modelle.

    Kann ich davon ausgehen, dass deren Hintergrund im Steampunk-Westernsetting vom Wild West Exodus ähnlich ist wie beim Film Cowboys vs Aliens?

    • Ich kenne jetzt Cowboys vs Alien nicht aber diese Aliens hier wollen eigentlich die Menschheit beschützen und später assimilieren wenn sie Weltraumfähig sind. Aktuell sind sie auf der Erde weil dort auch zwei andere Außer-irdische Mächte (Order und Hex) auf der Erde über die Menschen einen Stellvertreterkrieg führen.
      Den haben sie schon auf ein paar anderen Planeten geführt aber die haben die Watchers erst entdeckt als der Krieg die jeweiligen Planeten in komplett leblose Felsbrocken verwandelt hat.

      Von der Technik her geht es so ein bischen in die Richtung von Cowboys mit Laserwaffen, Indianern mit Geisterwaffen, von transzendenten Aliens besessene Menschen (Order) und von Chaos muttierte Monster/Fabelwesen (Hex). Oh nicht zu vergessen die Technik Untoten in Form der Enlightend. 🙂

      Ich hoffe das hilft ein bisschen. Ist ein recht interessantes Universum dass jetzt noch via Dystopian Wars um den europäischen Teil erweitert wird.

    • Also ich finde der Film und Wild West Exodus kann man nur entfernt miteinander vergleichen. Hier das System würde ich eher als SiFi-Western Setting bezeichnen. Steampunk ist hier eher nur noch teilweise ein Stilmittel aber hat in meinen Augen nichts im eigentliche Sinne mit Steampunk zu tun.
      Wenn würde ich eher einen Vergleich zwischen Wild West Exodus und Dr Who in der Episode „A Town Called Mery“ ziehen.

    • Von dem was ich bisher gesehen habe wirkt es auf mich wie ein guter Mix aus Galaxy Rangers und Marshal Bravestarr. Ich find es schon ziemlich cool. 🙂

  • Ich finds ein bisschen schade, was die aus dem Hintergrund gemacht haben.

    Zum alten Setting gab es ja sogar mehrere, meines Erachtens sehr gute, Romane.

    Die neuen Fraktionseinteilungen kann ich gar nicht mehr nachvollziehen.

    Wo gehören denn jetzt die Konföderierten hin, oder die Spanier?

    Irgendwie ist mir das jetzt ein viel zu wahlloses Durcheinander, wer bei welcher Fraktion ist.

    • In kurz: Gehören beide zu Outlaws, sind aber weiterhin als themed posses spielbar und bieten dann spezielle Vorteile.
      Alle Infos lassen sich bei warcradle (rules, posse und stat cards…) runterladen bzw. Online einsehen. 🙂

  • Hmm. Die Unterfraktionen sind jeweils einer der noch bestehenden Fraktionen zugeordnet, also z.B. Findet sich die Golden Army unter den Outlaws. Es hat sich nicht so wirklich viel geändert, außer dass warcradle den support offenbar mächtig hoch fährt (von neuem schickem Terrain über wirklich coole weitere neue Starter usw).
    Die Puppen, die wir haben (alte wie neue), passen prima, Gussgrate gibt es leider einige aber alle gut entfernbar, mit sehr hohem Detailgrad und – wenn man denn das setting mag – einem ziemlichen Coolness-Grad. Die relative Einschränkung (fixe Posen, keine modularen Bausätze) gleichen sich durch den dadurch fixen Zusammenbau aus, und fallen insofern nicht so ins Gewicht, als man ja nun überschaubare posses ins Feld führt (je nachdem zwischen 10 und 15 Modellen, in etwa). Die Starter kommen bei 650pts etwa raus, einige der neuen Boxen (z.B. Infernal Investigators) sogar bei ca. 1000.
    Nice!

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