von BK-Rene | 13.06.2018 | eingestellt unter: Beyond the Gates of Antares, Reviews

Review: Strike on Kar’A Nine

Wir haben die Gates of Antares: Stirke on Kar’a Nine Box getestet

Layout 1

Auf einen Blick:

Produkte: Strike on Kar’A Nine
Hersteller: Warlord Games
Material: Grundbox mit Zubehör und Plastikmodellen
Preis: 35,00 Pfund
Maßstab: 32 mm

Das Reviewmaterial wurde vom Hersteller gestellt.

 WG Strike On Kar A Nine B WG Strike On Kar A Nine C WG Strike On Kar A Nine I

Inhalt:

  • 1 64 page mini rulebook
  • 1 44 page Getting Started Book
  • 6 Order dice (3 Maroon & 3 Olive Green)
  • 1 pin marker frame
  • 1 blue templates frame
  • 15 Algoryn troopers
  • 10 C3 Concord troopers and spotter drones
  • 2 C3D1 Concord Light Support Drones
  • 1 set of polyhedral dice
  • 1 paper battle mat
  • 2 cut out scenery sheets

Strike on Kar’A Nine ist die neuere Einstiegsbox für Beyond the Gates of Antares von Warlord Games. Die Box enthält alles, was man zum Lernen des Spiels braucht und bietet eine kurze Kampagne mit ein wenig Story, um die ersten Runden zu bestreiten und die Regeln auszuprobieren.

Ausgepackt:

WG Antares Kar A03 WG Antares Kar A06 WG Antares Kar A05 WG Antares Kar A04

Nach dem Öffnen der Box erwarten einen erstmal eine Menge Plastikrahmen. 3 Stück für die Algoryn Modelle, 2 Stück für C3 und 2 für Marker. Nichts hiervon ist exklusiv für diese Box, sämtliche Modelle und Marker gibt es auch normal zu erwerben. Der faltbare Spielplan (normales dickes Papier) und das ausschneidbare Gelände (Pappe) sind aber neu. Nichts besonderes, aber gut gemacht und genau richtig für jemanden, der noch gar nichts für’s Tabletop zuhause. Das Gelände ist auf dem exakt gleich farbigen Spielplan aber mitunter etwas schlecht zu sehen. Das Regelbuch ist eine verkürzte Version des normalen Regelbuchs, das aber nach wie vor sämtlich Regeln enthält.

Die Modelle:

WG Antares Kar A08 WG Antares Kar A09

Die Modelle sind wie schon erwähnt ganz normale C3 und Algoryn Modelle. Obwohl es sich nur um mehrmals denselben Gussrahmen handelt sind die Modelle variabel genug, um sie alle leicht unterschiedlich zu bauen. Leider sind die „besonderen Anführer“ aus dem Starterleitfaden, um die sich immerhin die ganze Geschichte dreht, nicht mehr als ein anderer Kopf und Arm für einen Standard Körper, die dann auch noch in jedem der Gussrahmen enthalten sind. Hier wäre ein einzigartiges Modell schöner gewesen – dies hätte den Preis aber natürlich deutlich nach oben getrieben.

Das Spiel:

WG Antares Kar A16 WG Antares Kar A11 WG Antares Kar A14 WG Antares Kar A10

Der Startleitfaden führt einen anhand von 5 Missionen langsam an das Antares Regelset heran. Dabei sind die Missionen so angelegt, dass man jeweils eine Hand voll neuer Regeln hinzufügt. Am Ende hat man dann den Grundablauf drauf. Ich hab das Set zusammen mit einem Freund ausprobiert, der genau wie ich vorher noch nie Antares gespielt hat. Hat insgesamt etwa zwei Stunden gedauert und ich hatte es mir vorher nur einmal schnell durchgelesen.

WG Antares Kar A12 WG Antares Kar A15

Eine Sache die ich dann doch vermisst habe: Die Box enthält keinen Würfelbeutel. Ein Grundmechanik des Spiels ist das verdeckte Ziehen der Würfel aus einem Beutel, um zu bestimmen, wer als nächstes eine Einheit aktivieren darf und die Box enthält einfach keinen Beutel. Es dürfte zwar jeder Ersatz in der ein oder anderen Form zuhause haben, dass aber bis auf einen Beutel alles in der Box drin ist, ist etwas schade.

Fazit:

Was das Ranführen an die Regeln angeht, ist die Box absolute Spitze. Zu keinem Zeitpunkt hatten wir das Gefühl nicht weiter zu wissen, oder etwas nicht zu verstehen.

Auf spielerischer Seite ist die Mini-Kampagne allerdings etwas seicht. Bis auf die dritte Mission sind im Endeffekt alle Missionen identisch. folgt man den Anweisungen zum Aufbau des jeweiligen Schlachtfelds, liefen eigentlich alle Runden darauf hinaus, dass derjenige, der den ersten Zug bekam, die nützlichste Einheit vom Gegner erschossen hat, und ab da war es nur noch Aufräumen. Klar, die Box soll den Spielern hauptsächlich die Regeln beibringen und spiegelt kaum wieder, wie eine richtige Schlacht abläuft, aber gerade die zufällige Zugfolge ist ein wichtiges Element bei Antares, und es hinterlässt eventuell einen Dämpfer, wenn eine solche Mechanik gleich mehrmals spielentscheidend wird.

Preislich ist die Box mit nur 35 Pfund natürlich ein echter Schnapper und viel günstiger als die meisten 2-Spieler-Starter anderer Systeme. Dieser günstige Preis lässt logischerweise aber keinen großen Spielraum für extravagante Inhalte wie besondere Charaktermodelle oder den oben erwähnten Würfelbeutel. Strike on Kar’A Nine ist ein sehr schneller und sehr günstiger Blick auf die Regeln und Mechaniken von Gates of Antares – aber eben nicht mehr (wobei 27 Modelle allein schon eine recht ordentliche Marke für so kleines Geld sind).

Insgesamt erfüllt die Box damit ihren Zweck, wer aber einen vollumfänglichen Einblick in die Regeln und etwas mehr Bling möchte, für den reicht sie alleine nicht.

Link zum Produkt: Beyond the Gates of Antares: Strike on Kar’A Nine von Warlord Games

Eine umfangreiche Systemvorstellung zu Beyond the Gates of Antares findet ihr in Tabletop Insider 17.

BK-Rene

Jungredakteur für den Brückenkopf - Spielt: Viel Warmachine (Convergence of Cyriss / Minions), fast alles andere was Privateer so vertreibt, wenn es sich ergibt auch mal Infinity (Tohaa) oder irgendwas mit meinen Skelett Horden.

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Kommentare

  • Soweit ich mich zurückerinnern kann, habe ich noch nie einen positiven Komment an den Minis von GoA gelassen. Aber dieses Mal gefallen mir beide Streitkräfte ausgesprochen gut.
    Die ConcordForces haben echt ein ausgesprochen sehr gutes Design. Mehr realistisch und nicht so….. ich weiß nicht wie ich es nennen soll…. kindisch.
    Das ist immer mein Kritikpunkt wenn ich GoA Minis sehe.

    Und der Preis ist echt unschlagbar. Kann man sich sogar 2mal kaufen und ist noch billiger weg als bei GW 😀

  • Schönes Review zu einem ziemlichen Nischensystem.

    Ich muss gestehen, dass mich Antares noch nie interessiert hat. Auch in meiner Umgebung hat sich der Händler einmal einige Boxen in den laden gestellt und dann nach einem guten Jahr Staub ansetzen verramscht.

    Das zu Grunde liegende Bolt Action Regelwerk ist ja nicht einmal schlecht, für mich war dieses SciFi Setting aber nie wirklich ansprechend…

    • Ist glaub ich auch sehr gewagt neben den SciFi Platzhirsch Wh 40k oder diversen StarWars-Systemen ein SciFi-Tabletop zu etablieren.
      Ich mag Bolt Action sehr und ich glaube auch, dass GoA ein tolles System ist, aber mich hauen die Minis einfach nicht um. Bin bei SciFi (leider) zu sehr auf bestehendes konditioniert.

      Dennoch schön zu sehen, dass Warlord Games eine kleine und günstige Einsteigerbox rausbringen.

  • Das Regelkonstrukt von BA gefällt mir sehr. Und eigentlich spricht mich Sci-Fiction mehr an als WW2.
    Richtig Klick gemacht hat es aber trotzdem noch nicht. Gerade die beiden Fraktionen finde ich eher zu generisch.
    Ich beschäftige mich mal mit den anderen Fraktionen, vlt finde ich da noch was für mich.
    Danke fürs Zeigen

    • BtGoA hat nur zwei Sachen mit BA gemein. Order Dice und Pin Marker.

      Ich muss leider auch zugeben, dass die Bilder bzw. das In-Szene-setzen nicht gut gelungen ist. Wüsste aber auch nicht, wie man es besser machen kann. Mich hat BtGoA auch nicht vom Hocker gehauen, bis ich es mal ausprobiert habe. Seit dem bin ich gefangen ^^

      Habe auch meine drei BA Armeen eingemottet. Habe dafür keine Zeit mehr.

  • danke zunächst mal für den blick auf dieses produkt.

    dennoch möchte ich eine wie ich hoffe konstruktive kritik vorbringen: das für die meisten menschen wichtigste (miniaturen) wird im Artikel nämlich kaum erwähnt. Die Concorde Truppen wurden ja bereits im Rahmen eines Reviews hier auf dem BK vorgestellt, weshalb ich bei denen völlig verstehe, weshalb sie nicht nochmal hervorgehoben werden. die Plastik algoryn truppen wurden aber noch nicht im Detail gezeigt (zumindest erinnere ich mich nicht und eine google anfrage scheint das zu bestätigen), da wären Detailaufnahmen schon gut gewesen. Auch der obligatorische Grössenvergleich fehlt, weshalb für mich das hier weniger ein Review als ein Unboxing ist. Etwas mehr wäre hier tatsächlich mehr. Das würde mich zumindest (und bestimmt den Hersteller aus, der das Zeug ja offenbar kostenlos zur Verfügung stellt und bei nem ordentlich gemachten Review das sicher gerne wieder machen wird…) 🙂

  • Super Preis, definitiv. Da schlagen bestimmt viele Leute zu.

    Den Durchbruch könnte Gates of Antares auch noch schaffen, in meinen Augen fehlen da nur zwei Sachen: ein besseres Verpackungsdesign (diese großen weißen Flächen sind einfach sehr unpassend und nicht ansprechend bei dem Szenario) und weitere Fraktionen, die etwas abgefahrener und düsterer als die bisherigen sind.

    • Noch abgefahrener?!?
      Neben den Ghar (wuselige Nichtskönner in Masse, die ab und an ihre eigenen Kampfmaschinen hochjagen und ihre Unterfraktion), den neuen Viari (ein reines Drohnenvolk) und den Boromiten (Steinklumpen mit einer kindskopfgroßen Brutmutter und diversen Lavaviechern) währen da noch die Hück (anatomisch.. interessant) mit ihren „Hunden“, gibt es natürlich die eher 4 „gleichen“ Menschen-Rsssen – wenn man da noch von Menschen reden mag.

      Und alleine das Aussehen der Isorian (die Tsan Ra direkt mal außen vorgelassen)sieht nun nicht nach Glücksbärchi aus. Das wirkt zumindest düsterer als so manche Truppen aus einem düsteren Universum 40.000 Jahre in der Zukunft.

      Naja… meine Mainung, und ich mag das Spiel gerade wegen den Fraktionen so sehr.

      Äh.. zurück zum Hauptthema: wieso hat man keinen „vollumfänglichen Einblick in die Regeln … für den reicht sie alleine nicht.“!!? Es liegt ein komplettes Regelwerk bei? Klar kann man mit jeweils 3 Truppen nicht großartig ddie taktische Tiefe der zufälligen Reihenfolge ausloten. Aber z.B. in Warhammer 40K Startboxen lagen auch nie Panzerverbände und ein Psioniker gleichzetig bei, oder in den (saucoolen) Armeeboxen von Infinity jeweils ein TAG, Hacker, Arzt und so weiter…

  • Ich finde den Artikel im Großen und Ganzen gut, hätte mir aber einige Bezugspunkte zu den Spielmechaniken gewünscht.
    Die größte Überschneidung mit Bolt Action liegt in dem Kommandowürfelsystem und den damit einhergehenden Befehlen.
    Da enden die Übeschneidungen aber auch schon wieder.
    Antares macht, aus meiner Sicht, ganz subjektiv, viele Dinge eleganter als Boltaction.
    Zum einen spielen sich die Fraktionen insgesamt ziemlich unterschiedlich. In Strike on Kar nine mögen zwar zwei ähnliche Verbände mit Algoryn und C3 vorliegen, diese werden allerdings, sobald man die Armeen weiter ausbaut, immer differenzierter voneinander.
    Das nächste ist das Reaktionssystem. Unabhängig der Befehlswürfelmechanik gibt es ein ausgefeiltes Reaktionssystem, was den besagten Kritikpunkt im Text, dass der erste Zug auch dazu führt, die wirksamste Einheit beim Gegner auszuschalten, zumindest relativiert wird. Natürlich gehört immernoch ein Würfelglückfaktor dazu. Würfel ich schlecht, bringt mir die ganze Mechanik nichts.
    Könnte man vielleicht auch einen Battlereport bekommen?

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