von BK-Christian | 05.01.2018 | eingestellt unter: Warhammer / Age of Sigmar

Age of Sigmar: Malign Portents online

Die neue Erweiterung für Age of Sigmar nimmt langsam Form an, die offizielle Website kann nun erforscht werden.

GW Age Of Sigmar Malign Portents 1

Die Schatten werden länger in den Reichen der Sterblichen. In allen Nationen, von ihren windschiefen Hütten bis zu den stolzesten Festen, zeigen sich düstere Vorzeichen. Die Ältesten sagen, dass Wandel in der Luft liegt, und nicht zum Besseren. Sigmars großes Vorhaben, die Feuer der Zivilisation einmal mehr zu entzünden, hat Früchte getragen – aber im Gegenzug auch eigene Gefahren heraufbeschworen.

Die vier neuen Charaktere des Settings werden ebenfalls vorgestellt:

GW Age Of Sigmar Malign Portents 2 GW Age Of Sigmar Malign Portents 3 GW Age Of Sigmar Malign Portents 4 GW Age Of Sigmar Malign Portents 5

Der Unterbrochene Kreislauf

Die Stirn von Horticulous Slimux legte sich gleich einem sorgfältig gepflügten Acker in Furchen. Erfreuliche Gedanken über die Hatz nach den Überlebenden der Altstadt Zintalis beschäftigten den uralten Dämonen, als er sich bildhaft vorstellte, wie seine umherhüpfenden Bestien die Siedler ins Offene trieben, wo ihre Leichen der Fruchtbarkeit von Väterchen Nurgle auf den Feldern dienlich sein würden. Auf jeden Fall würde es eine willkommene Abwechslung gegenüber den ständigen Kämpfen mit diesem verfluchten Axtweib Blacktalon bieten, so viel war sicher. Doch zu seinem Ärger war seine Beute drauf und dran, zu entkommen.

„Eine Hatz ist das beim besten Willen nicht“, brummte Slimux – die schneckenartige Geschwindigkeit seines Molluskenreittiers Mulch bedeutete, dass die menschlichen Soldaten ihnen bald um Tage voraus wären. Aber es sprach auch vieles dafür, die Dinge langsam und sorgfältig anzugehen. „Rennt nur, meine kleinen Hasen“, säuselte Horticulous. „Am Ende gewinnt ja doch die Schnecke.“ Doch es lag etwas in der Luft, das seine übliche Selbstsicherheit hohl klingen ließ.

Der Geruch des Todes wehte über die aufgesprungenen Ebenen nördlich von Zintalis, doch es lag noch eine andere Note darin. War es das kalte Stechen von Sterilität?

Schon der Gedanke ließ Slimux erschauern. Der Tod war schön und gut und gehörte als notwendiges Vorspiel der Geburt wundervollen neuen Lebens zu Väterchens Kreislauf. Während seiner unendlich währenden Existenz als Seuchendämon hatte er dieses Geschenk Millionen von Seelen gebracht und das Reich des Todes Shyish aufmerksam durchwandert. Doch wie er seinen gespannt lauschenden Nurglinghelfern im Garten zu erzählen pflegte, bedeutete das Ableben einer Kreatur stets die Wiedergeburt von Körper oder Geist. Der Kreislauf begann mit den kleinsten Lebewesen und blühte zu den riesigen und übelriechenden Kreaturen auf, die Nurgle mit ihrer Fäulnis erfreuten – bis auch sie eines Tages der Tod ereilte und der Kreislauf von Neuem begann.

Die Geißel des Untodes durchbrach diesen Kreislauf und führte einen furchtbaren Stillstand herbei, von dem sich selbst die unbändigen Energien Nurgles nur schwer erholen konnten. Horticulous verspürte leidenschaftlichen Hass auf jene, die diesen Fluch verbreiteten.

„Nun ja“, sagte Horticulous und kicherte über seine eigenen Gedanken. In der Ferne konnte er immer noch die Überlebenden sehen. Seine Beasts of Nurgle waren ihnen in freudiger Erregung auf den Fersen. „Machen wir weiter mit dem großen Werk.“ Er verpasste seinem Reittier einen Tritt in die schleimige Seite und schüttelte ein wenig den Nurgling, den er als Köder an einen Stock gebunden hatte. „Schnapp sie dir, Mulch.“ Mit einem entnervten Seufzer rollte der molluskenartige Dämon seine Stielaugen und setzte sich in Bewegung, wobei er von der Schnelligkeit eines asthmatischen Nurglings zu der nahezu halsbrecherischen Geschwindigkeit eines Leprakranken zu Fuß beschleunigte.

Als der Seuchendämon den Rand der Ebene erreichte, war seine Laune am Tiefpunkt. Er beobachtete, wie seine Beasts zu ihm zurücktaumelten. „Was haben sie jetzt wieder?“, brummelte er. „Wird wohl Zeit für die Knute.“ Sein fauliges Herz wurde etwas weicher, als er sah, wie sie ihre Tentakel hängen ließen und Gesichter wie geschlagene Hunde machten. Sie jammerten und erbrachen, als sie sich um ihn sammelten, um sich hinter Mulchs Panzer zu verstecken und auf die Ebene hinauszublicken. Etwas da draußen hatte ihnen Angst eingejagt, doch Horticulous konnte nichts außer den Siedlern sehen, die über die Ebene stolperten.

Mulch näherte sich der Ebene und schnüffelte argwöhnisch. Es schien sich um keine Salzebene zu handeln, Väterchen sei dank – die stellten immer ein Problem dar. Warum also waren seine Schützlinge so zurückhaltend bei ihrer Jagd?

Rein aus Intuition fischte Horticulous eine Handvoll der feinsten Sporensamen aus einer seiner modrigen Taschen und hielt kurz inne, um ihren fauligen Gestank zu genießen. Dann verstreute er sie in einer freigiebigen Geste. Schon bald würden die boshaften und farbenfrohen Pilze aus Nurgles Garten keimen.

„Jeden Augenblick“, sagte er, „und wir hauchen diesem Ort etwas Leben ein.“ Er kaute auf einem Knochensplitter, während er mit geübtem Blick die Erde beobachte, doch sie blieb aufgesprungen und trocken. Wie konnte das sein? Seine Fähigkeiten als Kultivator waren so fortgeschritten, dass selbst die ödeste Wüstenei unter seiner Obhut zu reichhaltigem Kompost für die Segnungen des Gartens wurde, und seine Samen waren die besten weit und breit.

Weiter vorne bemerkten die Siedler, dass Horticulous und sein Gefolge ihre Verfolgung aufgegeben hatten. Einer der Menschen gab ein merkwürdiges Lachen zwischen Erleichterung und Irrsinn von sich.

„So nicht“, brummte Horticulous. „Mulch! Zum Angriff!“ Die dämonische Molluske kroch vorwärts, doch sowie die Vorderbeine die aufgesprungene Ebene berührten kreischte Mulch und zog sich zusammen, als hätte ihn eine Paladinwespe gestochen. „Da stimmt was nicht“, sagte Horticulous. Er betrachtete einmal mehr die Sporensamen. Statt wie üblich zu wundervollem Leben aufzublühen, waren sie zu schwarzen Überresten verkümmert. Nurgles Magie konnte nicht Fuß fassen.

„Geschafft!“, rief einer der Menschen von Zintalis. „Sie jagen uns nicht mehr!“

Horticulous faulige Zähne knirschten, als seine Stimmung sich mit jedem Moment weiter verfinsterte. Er nahm die Grünlehm-Urne von Mulchs Panzer, die seine kostbarsten Seuchenfliegen beinhaltete, und öffnete sie mit seiner großen Schere. Ein Schwarm bösartiger Insekten kam daraus hervor. „Umschwärmt sie, meine Kleinen!“, rief er, doch die Insekten summten nur um ihn herum und weigerten sich, auch nur in die Nähe der Ebene zu flattern.

„Er kommt nicht an uns ran“, kam der Ruf von vorne. Einer der Siedler zückte einen Kurzbogen, und einen Augenblick später ragte ein Pfeil aus Horticulous’ Brust. Er verursachte für einen Moment so etwas wie Schmerzen, als er sich in sein Herz bohrte. Der Dämon zog den Schaft heraus und zerbrach ihn, während sein Ärger vollends überkochte. Er rutschte von Mulchs Panzer herab und marschierte mit seiner Schere fest im Griff über die Ebene, wobei er den stechenden Schmerz in seinen Füßen ignorierte.

Die aufgebrochene Erde zuckte und schüttelte sich, als Hunderte Skeletthände mit dem Geräusch von zerbrechender Keramik daraus hervorstießen. Die nächsten versuchten nach Horticulous zu greifen, doch die verstreuten Sporensamen hielten sie zurück. „Huh“, grunzte er und trennte eine der Hände mit einem Rückhandschlag seiner Schere ab. Knöchel fielen klappernd zu Boden.

Den Händen nahe den menschlichen Überlebenden lag kein solches Hindernis im Weg. Mehr und mehr Klauen krallten nach ihnen, während die Erde um sie hinwegbrach und eine ganze Schicht bebender Skelette offenbarte. Knochige Finger bohrten sich in weiche Haut und rissen Klumpen pinken Fleisches heraus, als die Siedler kreischend in ihre knochengefüllten Gräber hinabgezerrt wurden.

Horticulous’ Augenbraue hob sich, als er das Spektakel gleichermaßen befriedigt und beunruhigt beobachtete. „Wirklich merkwürdige Zeiten“, flüsterte er und kletterte langsam zurück in Mulchs Sattel. „Aber dieser alte Hund hat noch ein paar Tricks auf Lager. Kommt schon, meine kleinen Freunde, ab in den Garten mit euch. Wir haben noch viel zu tun.“

Warhammer: Age of Sigmar ist unter anderem bei unserem Partner Fantasy-In erhältlich.

Quelle: Malign Portents

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Auf den großen Seiten und Foren (reddit etc.) waren die Leute ein wenig besorgt dass mit dem Portents keine neuen Death Minis angekündigt werden.

    D-E-R große AoS Release nach einer langen 40k Periode. Eigene Webseite mit Countdown und Youtube Videos und allem. Drei Monate lang gehyped, “It’s Coming!!!” Nurgleanbeter vs. Nagashs Knechte in einem großen Showdown.

    Und jetzt wirklich nur einige, wenn auch unterhaltsame, Kurzgeschichten zu dem bereits bekannten Nurglerelease? Ein einzelner Death-Hero und später evtl. eine Frühjahr/Sommer-Kampagne?

    Hätte da jetzt schon mehr erwartet.

    • Die Kurzgeschichte ist dieselbe wie im White Dwarf. In der aktuellen Ausgabe sind zwei drin. Die zweite dürfte noch kommen. Und es handelt sich sicher nicht um eine Kurzgeschichte zum Nurgle Release. Diese wurde wohl wegen Slimux gewählt. Aber es geht doch in der Geschichte darum, dass der Angriff des Chaos und stocken gerät, weil die Untoten von überall her hervorbrechen.

  • Also ich habe auch mit deutlich mehr gerechnet (bzw. rechne noch damit aber ich verfolge das alles auch nur noch am Rande). Evtl. kommt es einem aber auch nach den vielen eher gleichförmigen Nurgle-Sachen und Shadespire, bei dem es ja einige neue Minis aber keine neuen Stile gab, auch nur so vor als ob bei AoS nichts rauskommt – nimmt ja so oder so Raum bei der Produktion ein. Aber da Tod als eine von 4 Großfraktionen hingestellt wird und die seit Endtimes eigentlich nur Modelle verloren hat wirkt das hier schon irgendwie arm.

    Den Glottkin-Videoschnipsel letztens mochte ich bis auf das Ende erstaunlicherweise eigentlich ganz gern, aber insgesamt finde ich den Fluff schon echt mies und das hier ist ein Paradebeispiel. Selbst die Bauern (zu denen man immer noch 0 Bezug hat…) wirken bedrohlicher als die Nurgle Dämonen. Die haben hier leider genau die Albernheit einiger der neuen Modelle. Kein Vergleich zu z.B. Tamurkhan. Durch die Übersteigerung des “Gartenkonzeptes” macht Nurgle zudem als Gegenpol zu Tzeentch keinen Sinn mehr, da jetzt eigentlich beide das bestehende Leben verändern wollen. Ich denke mal intendiert war eine Abgrenzung zu den Untoten, aber gelungen ist es halt nicht. Ich hoffe bei 40k (wo Nurgle mit der Todessymbolik der Deathguard, den Seuchenzombies usw. ja noch etwas anders auftritt) wird da nicht zu viel übernommen, aber die neuen Heralde, einige Deathguard-Modelle usw. stimmen mich da pessimistisch.

  • Wo man keine Hoffnung hatte kann man nicht enttäuscht werden. Das war glaub ich der größte Bock den sie bisher nach den End Times geschossen haben. Wen man bei den Fans einen Hype aufbaut und damit eine unbestimmte Erwartungshaltung schürt, muss man liefern – sonst gibt es böses Blut. Jetzt kann man sagen, das GW geliefert hat, was ja auch stimmt. Aber es ist das übliche “Kauft mehr Minis, bereitet euch vor für irgendwas, was wir euch vielleicht noch erzählen, aber es wird total super”-Geschwätz. Schade, aber mit solchen Aktionen kann man sich echt jeden Start vermiesen.

    Es wird wahrscheinlich so wie die Realmgate Wars werden, mit einem Haufen teurer Bücher (die sich hoffentlich besser als die RGW-Variante drehen), einer Somerkampagne und eventuell einem neuen Satz Regeln im Sommer.

    Das heißt aber auch für mich, dass es sich vor August nicht lohnt sich damit nochmal zu beschäftigen.

    • Aber sie bringen Kurzgeschichten, was ich schonmal gut finde obgleich die Qualität des Textes jetzt nicht überragend ist. Ich finde es trotzdem positiv.

  • So, da ist er nun endlich, der große “Alles wird enthüllt” irgendwas.
    Tatsächlich bezog sich der Countdown also “nur” auf den Launch der Website, auf der nun die “Malign Portents” zusammengefasst und periodisch ergänzt und erweitert werden im Zuge einer noch bevorstehenden Kampagne.
    Hätte es dem Hype geschadet, wenn man von vorherein gewusst hätte, dass mit dem Ende des Countdowns eben nicht “alles enthüllt” wird, sondern nur der Startschuss für kommende Ereignisse gesetzt wurde? Ich weiß es nicht. Doch ich bin schon ein wenig enttäuscht. Denn jetzt hat man sich gefreut auf große Enthüllungen, die tatsächlich aber ausblieben/später kommen.
    Vier neue Helden, dazu die Ankündigung für neue Death-Minis und neue Regeln für die aktuell überall auftretenden “Portents”. Es bleibt also weiterhin nur abzuwarten. Das empfinde ich auf Dauer leider etwas entnervend. Aber wenigstens gibt es alle paar Tage eine neue Kurzgeschichte.

  • Ich würde mal abwarten, selbst wenn es nur eine Fortführung des Hintergrundes wird, kann mMn hier GW eine Menge mit machen… Sowohl im Guten wie im Schlechten…

    Was den Hype angeht, da mache ich GW keinen wirklichen Vorwurf, man hat mit Andeutungen und Informationsschnipseln viel Aufmerksamkeit auf AoS geholt, nach dem hier die letzten Monate ein starker Fokus auf Warhammer 40.000 gelegen ist. Das es hier Leute gibt, die auf den Hypetrain aufsteigen, das muss doch am Ende jeder für sich selber entscheiden…

  • Joa ich habe mich gestern auch leicht verklappst gefühlt…
    Aber die alten Gebäude im Video lassen mich hoffen!
    Wenn die wieder aufgelegt werden wäre ich sehr sehr froh 😀

    Die Ebay Preise sind dafür ja mehr als unverschämt

  • Ich glaube dass der Countdown nur den Launch der Seite aufzeigen soll.
    Malign Portents soll im Dwarf ja auch erst in der Februarausgabe durchstarten, daher glaube ich, dass da noch einiges kommen wird.

    Es war eben ein Fehler den Countdown zu setzen und diesen nicht das große Reveal, sondern nur der Seitenlaunch sein zu lassen. Auch ich war gestern um 12 Uhr Mittags sehr enttäuscht, aber letzten Endes warte ich lieber mal ab, bevor ich mich in diesem Strudel aus negativen Emotionen der Foren aufsaugen lasse. Ist besser für die Gesundheit 🙂

    Abwarten und Tee trinken. Mal sehen was der Februar bringt.

  • Ich hatte auch auf eine größere Ankündigung gehofft. Vor allem wollte ich neue Minis sehen. Aber wenn ich darüber nachdenke, macht es schon Sinn jetzt noch nicht alles zu zeigen.

    Die ganze Geschichte soll ja länger gehen. Mehrere Monate auf jeden Fall. Das Buch kommt laut einer GW Email erst am 17.2.
    Da ist also noch genug Zeit für neue Enthüllungen. Auf Artworks sieht man auch neue Barbarenmodelle.
    Also neue Minis kommen auf jeden Fall. Wäre sonst nicht GW.

  • So hab gerade ein paar Skelette bestellt und so ne schreiende Frau. 😱 Hab gehört, die sind jetzt schwer im kommen 😃💀
    Mit meinem neuen Farbschema für die Untoten wird das Bemalen in Massen total easy.
    Wenn’s neue Barbaren gibt. Bin ich auch dabei. Ich hoffe zusätzlich noch auf einen Helden.
    Stormcast bin ich eh dabei.
    Und beim Rest schauen wir mal.

    Für all die Enttäuschten: cool bleiben, das ist erst die erste Januar Woche. Das gaaaanze Jahr liegt noch vor uns. Da kommt schon noch was. ☺

  • Tatsächlich war ich zuerst auch ernüchtert, aber ich finde die Entwicklung des Hintergrunds an sich nicht schlecht. Grade die Videos mit den Feldern/Schiff/Dorf/Asylaeum fand ich sehr stark und der Wanderer war ebenfalls eine interessante Idee(wenn auch stark an die Optik von Diablo inspiriert), aber die Videos ließen stärker durchscheinen, dass es eine Welt Jenseits der Powermetal-, Schlacht- und Heroenfantasien gibt. Sie verleihen der Welt von AoS einen Hauch der Alten Welt und führen endlich die Ästhetik der alten Miniaturenreihe mit der neuen zusammen. Zumindest einigermaßen. Es wirkt nicht mehr wie ein totales Flickwerk, sondern fühlt sich halt Runder an. Rein empfindungsmäßig rückt die Düsternheit und der schwarze Humor der Alten Welt stärker in den Vordergrund.
    Im Grunde ist für mich die Entwicklung mit der von Blizzards Diablo vergleichbar. Von düster, zu popig, zu heroisch, zurück zu düster.
    Persönlich finde ich, dass früher Blizzard von GW inspiriert wurde, während sie jetzt dem Trend der überzeichneten Uberzeichnung der Heroisierung Blizzards folgen. Etwas das mich eher stört, aber das ist eine Geschmacksfrage. Ich stehe nunmal eher auch die dreckige, schwarzhumorige und an der Realität angelehnte Fantasy, als auf die fast schon rein satirische Überzeichnung der neueren Modelle. Ja, selbstironisch und Überzeichnet war gute Fantasy schon immer, aber das ist dann stellenweise doch zu viel für mich.

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