von BK-Christian | 26.08.2017 | eingestellt unter: Fantasy

Tor Gaming: Geschäftsaufgabe

Spartan Games waren gestern nicht die einzige Firma, die die Tore schließen musste, auch die Macher von Relics hat es erwischt.

TG Tor Gaming Relics Logo

Statement date: Friday 25th August 2017.

Tor Gaming was started back in 2010 with the intention to product the tabletop wargame Relics and with it, bring some originality to your gaming table. We tried to create a world that was distinctly different to what was already being presented from several fronts, and I like to think we managed in this task.

Unfortunately, the last few years have been a difficult trading time for Tor Gaming. Running a business in a niche market is never easy but the gaming industry has become very crowded in the last few years for a number of reasons. As such, I have made the difficult decision to close Tor Gaming and sell off the Relics IP and product range.

The reasons for Tor Gaming closing are many faceted but as I mention above the gaming market is a much more crowded than it was when I started out. The arrival of crowdfunding platforms certainly shook up the industry and made it even easier for new companies to appear and vie for the limited funds our customers have to spend in this hobby of ours. I have made use of them a number of times for Relics and whilst they are good for raising funds I have found each time I ran a project I had a nasty taste in my mouth afterwards.

Coupled with the fact that the traditional ‘distribution model’ of selling product to end users through retailers is a difficult task in this industry as retailers have only so much shelf space and as such are less inclined try out every range that comes along makes continuing to trade in this industry as a producer is difficult.

Over the last couple of years we have seen a steady decline in sales and as such Tor Gaming no longer has the resources to spend on the marketing and advertising required to make our voice heard over all the other voices in this industry. This has ramifications on our ability to develop and produce new products to support the Relics line. We could continue by making use of more crowdfunding projects and moving away from the more traditional ‘distribution model’ for selling but I feel that would be the wrong decision as I am not happy putting the financial risk on to the shoulders of our customers.

It’s been a fun journey but as with all journeys, there has to be an end. For Tor Gaming, that end is here. The journey has been fun and exciting, even frustrating at times. But along the way we have met some great people in this hobby and I am proud to call many of them friends now!

Enquiries

If you wish to contact us about this closure, or you are interested in purchasing the Relics product package and Intellectual property, we invite you to contact us on contact@torgaming.co.uk

Quelle: Tor Gaming

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

      • Ein Zusammenhang könnte zumindest bestehen. GW geht mit der 8. Edition von 40k gerade ziemlich durch die Decke, was man so hört. Da bleibt bei vielen Tabletop-Spielern denn weniger bis gar kein Geld für die Nischensysteme übrig, wenn man jetzt wieder vermehrt in GW Kram investiert.

      • GW hat damit nichts zu tun.

        Die Achte ist jetzt auch nicht so der Knaller, bei uns in der Gegend sehe ich für jeden der neu dazu kommt oder “zurück” auch mindestens einen der sagt ich bleibe bei dem was ich habe und schau mal was es sonst so gibt.

        Das aber bei jedem Editions wechsel egal bei welchem Spiel so (naja ausser bei D&D4 und WoD3)

    • Sowas ist in einen Nischenmarkt wie unserem eigentlich normal.

      Da aber viele von gerade den kleinen Butzen 1-Mann Freizeit Buden sind, da wird auch bei Diffizitären Betrieb einfach weiter gemacht bis der echte Beruf das nicht mehr ausgleichen kann.

      Zu dem sind über die letzten Jahre so viele kleine Buden entstanden das die Statistik es einfach erzwingt das davon auch welche wieder schließen.

      • Zudem war es bei allen Firmen die dieses oder letztes Jahr dicht gemacht haben schon länger absehbar, dass sie so auf Dauer nicht weitermachen würden können. Auffällig ist, das praktisch alle entweder ein Problem mit dem Produktionsfokus hatten oder zu generisch waren, also im Grunde die wirtschaftliche Seite vernachlässigt haben und ohne die geht es einfach nicht. Man muss ein gutes Gesamtpaket abliefern, nur ein gutes System oder optisch schöne Minis allein reichen einfach nicht.

  • Hoffe jemand nimmt sich der Range nochmal an. Die Britannan und Ridend hätten es auf jeden Fall verdient.

  • Denke das das weniger mit GW was zu tun hat, als mit dem Markt an sich. Durch KS und immer professioneller werdenden Auftritten, wird halt der Markt für kleine Firmen, insbesondere die noch von Hand kneten immer kleiner.

    CMON hat halt auch einen gewissen Miniaturenstandart bei KS etabliert und so wie Ebay immer weiter weg vom eigentlich Grundgedanken geht so ist auch KS schon weit weg davon.

    Ich habe mich sowieso schon lange gefragt, wie manche “Firmen” sowas hauptberuflich machen können, ohne am Hungertuch zu nagen. Ich modelliere hobbymässig auch seit ein paar Jahren, hab mir auch eine Schleudergussmaschine gebaut, aber mir würde im Traum nicht einfallen, meinen Hauptberuf aufzugeben. Ich glaube das da viele einfach zu blauäugig ran gehen. Eine Goldgrube wird sowas nie werden. Deshalb sind so viele Idealisten gescheitert, weil sie einfach von BWL keine Ahnung haben.

    Durch 3D-Modellierung steigt halt auch der Anspruch an Equipment. Braucht man fürs klassische Modellieren eigentlich nur eine Modelliermasse und ein Modelliertool, so braucht man für 3D schon anspruchsvolle Rechner und ein gutes Grafiktablett. Das ist aber erst die halbe Miete. Dann noch jemanden ders Druckt, denn ein eigener 3D-Drucker in der Auflösung wird für die wenigsten in Frage kommen.

    Wenn man dann auf seinen Minis sitzen bleibt hat man schon eine riesen Investition getätigt, aber noch nichts verdient. Und wenn das dann mal grössere Dimensionen annimmt, dann kanns auch grössere Firmen wie Spartan gleich mal erwischen.

  • Mich wundert, dass ich nicht monatlich von geschlossenen Firmen lesen darf. Die Leute kaufen einmal fett, wenn etwas neu ist, und durch KS sind viele Firmen dadurch möglich geworden. Bloß landen die Modelle ungenutzt im Schrank. Das System wird nicht gespielt oder nur kurz (wie auch, es gibt zu viel Spiele aber die Zeit ist begrenzt). Daher wird nicht weiter gesammelt und schwupps. Keine Knete mehr für Firma XY. Ein Markt der Eintagsfliegen. Da halten nur die richtig guten lange durch oder solche die eben sehr genügsam sind.

    • Ich würde deine Aussage dahingehend umformulieren:

      “Keine Knete mehr für Firma XY. Ein Markt der Eintagsfliegen. Da halten nur die richtig “GROßEN” lange durch oder solche die eben sehr genügsam sind.”

      Denn gut sind auch die Kleinen Firmen, ja vielleicht sogar besser als die großen, zumindest bringen sie viel mehr Varianz in unser gemeinsames Hobby, sei es in Form von exotischen Miniaturen, oder Regelsystemen. Getreu dem Moto, weniger, oder kleiner ist manchmal mehr ;).

    • Tatsächlich denke ich, das grade die großen Firmen mehr und mehr Eintagsfliegen produzieren. Grade der Marktführer flutet den gesamten Markt mit unausgereiften Mist und Unmengen von Regeln, neuen Editionen, etc. Die gefühlte Halbwertszeit von aktuellen Regelbüchern liegt doch gefühlt bei kleiner 24 Monaten, oder? Ich bin mir nicht sicher in wie weit da sich viele Spieler bereits ausgeklinkt haben. Ich habe mittlerweile das Gefühl, das die meisten Spieler sich komplett in private zurückgezogen haben…
      … aber das ist alles natürlich mehr ein Bauchgefühl 😉

  • Schade um die Firma und die Menschen dahinter. Da Minis finde ich sehr schick und ein paar habe ich auch. Das Regelwerk hat mich jedoch nicht überzeugt.

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