von BK-Mark | 13.09.2017 | eingestellt unter: Infinity, Reviews

Review: Infinity Bagh Mari & Tech Bee

Für Infinity PanOceania-Spieler liefern wir Euch heute ein kleines Review. Im Fokus stehen der Bagh Mari mit HMG und die Tech Bee.

BK Infinity BaghMari TechBee Review 1 BK Infinity BaghMari TechBee Review 2

Auf einen Blick:

Produkt: Bagh Mari Unit (HMG) / Tech Bee & Crabbot Ancillary Remote Unit
Hersteller: Corvus Belli
Material: Metall
Preis: 11,25 Euro / 16,95 Euro
Maßstab: 28mm

Produkte wurden vom Hersteller zur Verfügung gestellt

Corvus Belli bleibt seit dem Release der N3-Regeln fleißig und liefert in hoher Regelmäßigkeit Neuerscheinungen. Für Infinitys PanOceania-Fraktion lieferte das Unternehmen zuletzt wieder einige Einzelblister. Wir werfen im Folgenden einen konkreten Blick auf den Bagh Mari mit schwerem Maschinengewehr sowie die Tech Bee samt Crabbot, einem der zahlreichen kleinen Begleitdroiden des Cyber-Sci-Fi-Spiels.

 

Der Inhalt

BK Infinity BaghMari TechBee Review 3

Beim Inhalt bieten beide Blister wenig Überraschungen. Der Bagh Mari stimmt in Pose und Design mit der überarbeiteten Version der kürzlich dazu erschienen Box überein.

Die Tech Bee kommt indessen in Begleitung – die Crabbot Ancillary Remote Unit ist ebenfalls enthalten. Während das Gespann im Spiel eine Art Mechanikereinheit darstellt, ist das Design der guten Dame doch recht freizügig. Tatsächlich war das ursprüngliche Artwork zur Tech Bee ein Pin-Up im Infinity Artbook – die Gestaltung der Miniatur sollte also eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen sein.

 

Die Einzelteile

Alle drei Miniaturen haben eine sehr überschaubare Menge an Bauteilen. Der Bagh Mari besteht aus insgesamt 7 Teilen – eins davon ist die gefürchtete PanO-Antenne. Tatsächlich liefert Corvus Belli aber seit einigen Releases stets 2 davon mit. Kaum verwunderlich bei diesem Teil, dass die meisten Spieler schon einmal verloren haben dürften.

BK Infinity BaghMari TechBee Review 4

Die Tech Bee ist, wie viele der weiblichen Miniaturen von CB, eine sehr filigrane Konstruktion. Mit gerade einmal 4 Bauteilen bleibt die Bastelarbeit jedoch überschaubar.

BK Infinity BaghMari TechBee Review 5

Der Crabbot ist nicht viel komplizierter – 4 Bauteile.

Der Bagh Mari zeigt nicht einen Gussgrat, lediglich die üblichen Gussnasen, die sich schnell mit einer Zange oder Bastelmesser entfernen lassen. Gleiches gilt für den Crabbot – tadelloser Zustand aller Teile, lediglich die Reste von 2 größeren Gussnasen mussten etwas nachgefeilt werden. Die Tech Bee wies nur einen feinen Hauch aus Gussresten auf. Mit leichtestem Bastelmessereinsatz war die Miniatur rasch davon befreit. Insgesamte Vorbereitungszeit für alle drei Miniaturen: knapp 15 Minuten.

BK Infinity BaghMari TechBee Review 6

 

Zusammenbau

Im Vergleich zum einen oder anderen schwierigen, weil sehr kleinteiligen oder filigranen Modell, waren Tech Bee und Crabbot kinderleicht im Zusammenbau. Keiner der Kontaktpunkte hatte übermäßig Spiel.

Beim Dschungelkämpfer von Paradiso sah es kurz etwas anders aus. Das Kopfteil wollte nicht in die Aussparung passen, die Seiten schienen zu ausladend. Mit minimalem Feilaufwand war jedoch schnell Abhilfe geschafft. Im Nu passte alles perfekt.

BK Infinity BaghMari TechBee Review 7 BK Infinity BaghMari TechBee Review 8

Uns fiel jedoch auf, dass die Tech Bee, die nur einen Kontaktpunkt zur Base hat, dort kaum zu stiften ist. Denn dank Combat Heels, wie das Schuhwerk von Infinity-Kriegerinnen gern in der Community genannt wird, und grazilem Körperbau lässt sich kein adäquater Stift in das Bein setzen, um die Dame auf ihrer Base zu stabilisieren. Der Crabbot wiederum passt kaum auf seine Base – hier empfehlen wir, unter Umständen auf eine größere 32mm-Base auszuweichen.

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Unser obligatorischer Größenvergleich darf auch diesmal nicht fehlen:

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Im direkten Vergleich mit anderen Minis der PanO-Reihe

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Im Vergleich mit einem Space Marine (GW) und einem Wikinger von Gripping Beast

 

Fazit

Für die reine Qualität gibt es diesmal einen klaren Daumen nach oben. Den Zusammenbau hatten wir schlimmer befürchtet. Die minimale Arbeit, die wir damit hatten, fiel uns als unproblematisch auf.

Beim Design wiederrum sind wir zwiegespalten. Denn: Wer eine glaubhafte Mechanikerin will, wird mit der Tech Bee sicher nicht glücklich. Wen die Pin-Up-Optik nicht stört, kann sich jedoch auf eine hübsche Mini freuen. Allerdings hätten wir uns doch etwas mehr Kontaktfläche für die Base gewünscht – im Notfall auch gern einen taktisch positionierten Felsen, auf dem die Dame steht. Denn in dieser Variante befürchten wir, dass die Mitnahme von Sekundenkleber beim Transport unverzichtbar sein wird.

Nichtsdestotrotz: 3 Miniaturen in schönster Gussqualität, die auch spielerisch spannende Möglichkeiten mitbringen. Ob nun der Bagh Mari als HMG-Element eines Teams oder die interessanten Möglichkeiten, die Crabbot und Tech Bee in das PanO-Arsenal einbringen – uns gefällt’s.

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BK-Mark

Passionierter Maler und Hobby-Veteran aus den bunten 90ern. Neben 40K, der ersten großen Liebe, heutzutage Infinity-begeistert und Teilzeit X-Wing-Pilot, der die Hobby-Aspekte oftmals dem Spielen vorzieht.

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Kommentare

  • Was die Kontaktfläche der Techbee angeht, einfach nicht den Gusssteg abknipsen sondern auf einen Stift runterfeilen, ein Loch ins Base bohren und sie damit festkleben, dann noch Green Stuff von unten dagegen (wenns kein Resin vollguss Base ist)… dann verbiegt sich eher das Bein als das sie abgeht, selbst wenn sie vom Tisch segelt.

    Die Tech Bee ist schick, ob man den Cheesecake mag oder nicht soll jeder für sich entscheiden, ich mags und bin froh das CB, trotz das sich jedes mal breit in allen Forem darüber beschwert wird, nicht vollständig aus Infinity verschwindet… und der Crabbot ist einfach nur knuffig!

    Davon ab, danke fürs Review 😀

  • danke für das Review.
    Mit ihrem Design kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Da wirkt einfach die ganze Figur mit dem klobigem Arm, dann aber gleich wieder mit der dynamische Beinpose irgendwie zu gegensätzlich…Der Pinup-Aspekt bringt dann noch ein zusätzliches Stileelement rein, was im Gesamten dann einfach ein bißchen zu viel durcheinander ist.
    Aber was jedesmal wieder schön zu sehen ist: CB haben meiner Meinung nach das bereits von Werk aus glatteste Zinn was ich so kenne. Da braucht es escht wenig Vorarbeit bis es zum Bemalen geht

  • Schönes Review! Der Bagh Mari rieht sich optisch sehr gut in die PanO Medium Infantry ein. Die Tech Bee kommt mit ihrem hosenlosen Outfit direkt aus Shirows Making of a Cyborg und wird genau deswegen wohl meine Maschinistin für Bakunin. Und der Crabbot? Toppt fast den Squire aus Warmachine in der Kategorie “Niedliche Roboterbuddies”

      • Fallen Frontiers, Mantic Games, Anvil Industries, Sedition Wars, soweit man welche bekommt, GW Tau/Eldar in Teilen, kleinere Kickstarter wie Code Zero, etc.., etc..

      • Da geht noch was; Last Saga (falls irgendwann mal erhältlich), Icarus Miniatures und natürlich Human Interface von Post Industrial Games

        Hat wer noch mehr? *gimme gimme gimme* 😀

      • Beyond the Gates of Antares hat auch sehr schicke Minis. Oder Mercs. auch unter den Urban War/Metropolis (ehemals Void) Minis gabs schicke. Und Warzone Resurrection.

        So langsam haben wir alle Sci-Fi-Systeme durch, oder? 😉

      • Human Interface sind nett und bei Last Saga werde ich wohl auch zuschlagen, sobald erhältlich. Aber der Rest geht mir doch zu sehr ins klumpig Düstere. Das decken schon meine Warhammer Armeen ab. Infinity mag ich als den schnittigen Sportwagen in knalligen Farben als Kontrast zu den, äh, Panzern in meiner Tabletopgarage. XD

  • Ich find die Techbee sehr gelungen, die fehlende Hose kann man einfach mit Farbe anziehen und gut. Sie fristet ihr dasein zwar leider momentan in einer Dose mit anderen grundierten Pan O Modellen, aber ihre Zeit wird kommen und sie zum Mechnisten ernannt, solange es keinen schicken Mechniker gibt. Ihre derzeitigen Regeln sind ein wenig meh. Beim Crabbot störte es mich auch, dass er kaum auf Base passt, nur so hauch-gerade-eben.

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