von BK-Nils | 17.01.2017 | eingestellt unter: Reviews, Warhammer 40.000

Review: Celestine, die Lebende Heilige

Heute nehmen wir uns in einem neuen Review die Neuauflage von St. Celestine, der lebenden Heiligen, für Warhammer 40.000 vor.

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Auf einen Blick:

Produkt: Triumvirate of the Imperium*
Hersteller: Games Workshop
Material: Kunststoff
Preis: 65,00 Euro
Maßstab: 28mm

*Die Box, Triumvirate of the Imperium beinhaltet drei Charaktere und insgesamt fünf Modelle, aber wir haben in diesem Review den Fokus auf Celestine und ihre beiden Begleiterinnen gelegt.

Gemeinsam mit dem neuen Kampagnenbuch, The Gathering Storm: Fall of Cadia, kommt von Games Workshop eine neue Box mit drei wichtigen Figuren aus der Kampagne. Eine dieser ist Celestine, die Lebende Heilige, die so nach 13 Jahren ein neues Modell erhält und dieses Mal auch aus Kunststoff.

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Die Box zeigt auf der Front ein Gruppenbild des Inhaltes und auf der Rückseite wie üblich bei Games Workshop ein paar Hinweise für die Bemalung.

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Nach der äußeren Schachtel kommt nicht der Inhalt, sondern eine zweite Box, die mit stimmungsvollen Motiven bedruckt wurde und so dem ganzen einen edleren Eindruck verleiht.

 Unboxing:

Eine Kunststoffverpackung und eine bedruckte Karte kommen im inneren der Schachtel zum Vorschein. Darunter befindet sich eine Anleitung, für alle in der Box enthaltenen Modelle, sowie Profilwerte um sie in Warhammer 40.000 einsetzten zu können.

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Dann kommen endlich die Gussrahmen zum Vorschein, hier bringt es die Box auf insgesamt sieben Stück, wobei einer auf Inquisitor Greyfax entfällt, drei sind jeweils für Belisarius Cawl und für Celestine mit ihren beiden Begleiterinnen.

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Zum Schluss haben wir noch fünf Bases in verschiednen Größen, alles gut verpackt in der oben erwähnten Kunststoffverpackung.

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Zusammenbau:

Alle drei Modelle, Celestine und ihre beiden Begleiterinnen bestehen aus diversen Einzelteilen, die vorsichtig aus dem Gussrahmen zu lösen sind und eine gewisse Nachbearbeitung an den Angussstellen benötigen. Auch ist ein striktes Vorgehen nach der Bauanleitung fast Pflicht, da oft Komponenten aufeinander aufbauen, positiv ist hier zu erwähnen, das jeder einzelne Bauschritt detailliert bebildert ist und alle Komponenten durchnummeriert sind.

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Nach dem Zusammenbauen haben wir drei sehr stimmungsvolle Modelle bekommen, die alle drei sehr detailliert sind. Auch bei der Position hat sich Games Workshop etwas einfallen lassen und so sind alle drei in einer dynamischen Pose dargestellt, verbunden über Spruchbänder mit dem Base. Auch wenn es auf den ersten Blick etwas wackelig wirkt, so stehen alle drei Modelle sehr stabil auf den Verbindungen.

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Zum Schluss haben wir natürlich noch den Größenvergleich, neben unserem Space Marine haben wir auch ein Modelle aus dem bisherigen Soritas Sortiment, die erste Version von Celestine aus dem Jahr 2004, sowie eine klassische Seraphim bei einer der Bodyguards.

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Fazit:

Games Workshop machen mit Celestine und ihren beiden Bodyguards einen ersten Schritt in Richtung Sororitas aus Kunststoff und dann gleich einen sehr großen. Gerade die lebende Heilige kann sowohl als Modell, wie auch in der Umsetzung des Artworks und Themas voll und ganz überzeugen und stellt eine würdevolle Nachfolgerin der klassischen Vorgängerin dar. Die beiden Begleiterinnen passen hier gut ins Gesamtbild, stellen sie doch eine schöne Ergänzung dar, ohne jedoch zu sehr in den Vordergrund zu drängen.

Beim Material gibt es wenig anzumerken, Games Workshop versteht hier einfach sein Handwerk, lediglich ein paar Angussstellen waren etwas ungünstig gelegt, hier bedarf es etwas Vorsicht beim herauslösen. Was leider dagegen etwas negativ ins Gewicht fällt,es gibt keine Variationsmöglichkeiten, alle Komponenten haben einen festen Platz und optionale Teile sucht man vergeblich.

Zum Preis, hier fällt die Bewertung etwas schwierig aus, sind die drei Modelle aktuell nur als Teil der Box, Triumvirate of the Imperium erhältlich, zusammen mit zwei weiteren Modellen. Möchte man jetzt nur Celestine und ihre beiden Begleiterinnen, so mag die Box etwas teuer sein, kann man aber auch den beiden anderen Charaktermodellen etwas abgewinnen, bekommt man ein tolles Gesamtpaket geboten.

BK-Nils

Nils, Redakteur bei Brückenkopf-Online. Seit 2001 im Hobby, erstes Tabletop: DSA Armalion. Aktuelle Projekte, eine Ynnari Armee für die 8. Edition von 40k, Oger für Kings of War, Imperial bei Warzone und irgendwas mit Elfen im Fantasy Bereich allgemein.

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Kommentare

  • Moin moin.

    Danke für dieses gute aussagekräftige Review., wie gewohnt.
    Schicke Sache die Box mir persönlich hätte ein Zusammenbau des Admech Typen besser gefallen aber das ich Jammern auf hohem Niveau. Danke an das BK Team für eure gute regelmäßige objektive Arbeit

  • Danke für das Review. Im Gussrahmen sieht es so aus, als könne man die Tauben weglassen, oder täuscht das? Und wie verhalten sich die beiden Superia größentechnisch zu den alten Metallmodellen?

    • Die Tauben kann man weglassen. Du musst dann nur ein kleines Loch hinten am Mantel zuspachteln.

      Den Vergleich Gemina zu den alten Seraphim sieht man ja oben. Insgesamt sind sie schon einen Tick größer geraten, aber es ist nicht so schlimm wie bei Cononess Verydia…

      • Da bin ich mir gar nicht so sicher, weil Celestine auf nem größeren Base steht. Faktisch ist sie weiter vorn und der Kamerawinkel tut sein übriges.

        Btw. finde ich auch, dass die alte erheblich mehr Charakter hatte. Diese allgemeinse Angriffpose der neuen gefällt mir überhaupt nicht. Am meisten stören mich die komisch hängenden Rosen am Schwert und die Schwerthand. Die ist in Ihrer Haltung eher unnatürlich, weil sie zu sehr zur Seite wegsteht.

    • Ja, man könnte die Tauben weglassen, die Verbindungsstelle am Umhang müsste man dann minimal nachbearbeiten.

      Vom Maßstab passen die Kunstoffmodelle deutlich besser zu den alten Modellen, hier war die Canonness eine Ausnahme.

  • Ein sehr gutes Review, das sich mit meinen Erfahrungen deckt.

    Und schön zu sehen, dass eure Celestine auch etwas nach rechts geneigt ist, dass ist bei meiner Mini auch der Fall und daher offenbar so vorgegeben. GWs Celestine ist dagegen recht gerade – die werden wohl etwas am Base gemacht haben, damit das so hinkommt.

    Ansonsten ein sehr schönes Modell – und GW zeigt, was sie mit Plastik mittlerweile machen können. Ich finde es auch etwas dumm, dass man Celie aktuell nur in der großen Box bekommt. Diese ist zwar nett gestaltet und für den Preis sogar annehmbar, aber wenn man nur die Heilige und die Zwillinge will, muss man sehen, wie man Cawl und Greyfax losbekommt.

    Ich gehe aber stark davon aus, dass Celestine irgendwann auch noch einzeln aufgelegt wird – spätestens wenn denn doch mal ein neuer Sororitas Codex kommen sollte…

  • Erstmal danke für das Review! 🙂

    Zu den Modellen.: wenn man den Preis der anderen Modelle heraus rechnet scheint man hier ein ordentliches Preis/Leistung-Verhältnis zu haben. Trotzdem überzeugt es mich nicht. Zum einen wird das Trio sollte es separat erhältlich sein später mindestens 30 eher 35€ kosten. Zusätzlich stört mich der gw-trend das (gefühlt) jedes Charaktermodell schwebt und nur mit 2-3 dünnen PlastikÄderchen mit der Base verbunden ist … irgendwie muss man solche ausladenden Modelle ja auch transportieren.
    Im direkten Vergleich mit dem 2004 Modell verliert die chelestine mMn eindeutig. Die “klassische” Miniatur hat mehr Charakter. Aber sowas ist halt immer Geschmacksache.

    • Wenn es bricht verkauft GW Kleber.
      Das ist schon extra so gemacht.
      Es könnte ja auch dicker sein oder auf flugbase.

  • Vielen Dank für das Review.

    Insbesondere die Detailaufnahmen und der Größenvergleich helfen mir sehr weiter und heben Euch von anderen Seiten ab.

  • Danke für das Review.

    Wenn man alle Figuren haben möchte und die Box bei einem lokalen Store oder einem der BK-Partner mit Rabatt kauft, dann kommt ein annehmbares Preis-Leistungsverhältnis heraus. Mit 5 Figuren, finde ich den Schnittpreis von 13 EUR durchaus vergleichbar mit Charaktermodellen anderen Hersteller. Und bei anderen erhält man meist Metall oder Resin, da ist mir Plastik zum leichten Umbauen noch lieber.

  • Vielen dank für das wie immer sehr gute Review.
    Ist das Rückenmodul von Celestine in etwa die gleiche Größe wie bei den Space Marines?

    • Ja, müsste wenn man es an einen Space Marine packen möchte (ich gehe mal davon aus, hierauf bezieht sich die Frage?), sollte es vom Maßstab passen.

  • Also. Ich wiederhole es gerne noch mal. GW haut gerade echt auf die K@cK€!

    Vielen Dank für das tolle und objektive Review, liebe BK-Redaktion.

    Ich denke, ich werde mir die Box holen. Und meine Imperiums armee damit UNBERDEUTEND vergößrern!

  • Bin da sehr gemischter Gefühle. Irgendwie sieht die “Lebendige Heilige” nach sehr wenig aus im Vergleich zum Metalloriginal. Viel zu wenig Pomp, Heiligkeit und Geflitter. Eher wie ein Sergeant, denn wie die mächtigste und heiligste Kämpferin.

  • Danke für die Review.
    Nach dem sehr gut zu lesenden und bebilderten Test könnte GW tatsächlich mal wieder Geld von mir sehen….

  • hmmm… diese Schweißnähte an der Base…?! Bedarf einiger “Geländeschichten”…

    Hände hoch, bei wem sind die ausgerollten Klorollen abgebrochen? 😉

  • Haben BCM’s. Nicht bisslang 20,- gekostet’
    3×20= bei mir 60 nicht 65,-

    Ausserdem ist das eine Model nicht Skitarii?
    Was kommt als nächstes 2 Marine Ork & Eldar in einer Box?
    GW hat echt eine Kommische Strategie.

    • Was labern sie denn für einen stuss…

      Die 20€ je charaktermodel sind schon lange vorbei…grade in der Größe die celestine und 2 Begleiter bietet…und Cawl ist auch nicht grade ein kleines Modell…
      Khane war als Einzelmodell kleiner und käme keine 20€.

      Wenn man die Box mit dem schon erwähnten Rabatt kauft, und nicht alles davon will, findet sich im Internet grade ein riesiges Interesse an den einzelnen Modellen, die zwischen 15€(greyfax) und 25-30€ für Cele und Cawl anbieten.

      Ich persönlich finde die Modelle schick, werde aber eventuell Celestine nicht behalten, da ich die Klorolle als einzige Baseverbindung nicht mag

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