von BK-Thorsten | 05.01.2017 | eingestellt unter: Brettspiele, Kickstarter

Kingdom Death: Monster 1.5 Kickstarter endet bald

Der Wahnsinn kennt keine Grenzen und hat einen neuen Namen. Nur noch 3 Tage verbleiben um an diesem Multimillionendollarwahnsinn zu Kingdom Death auf Kickstarter teilzunehmen.

KD_Monster_1_5_Kickstarter_1

Seit unserem letzten Update ist einige Zeit vergangen und in denen wurden nicht nur fleißig Dollarnoten gestapelt sondern auch jede Menge Stretchgoals geknackt. So richtig gut nachvollziehbar ist das allerdings nicht. Es scheint aber so zu sein als wären immens viele Add-Ons in einzelne Pledges integriert worden, daher listen wir diese einfach mal hier auf.

Zusätzlich wurde im Verlauf der Kampagne noch auf eine Tabelle für die sogenannte Gambler’s Chest “gewürfelt” die in vielen der Pledges enthalten ist.

 

Ok, falls jemand angesichts der Bilderflut überhaupt noch bis hierher gekommen ist: zum Zeitpunkt als diese News erstellt wurde stand der Kickstarter bei sage und schreibe 9.196.412 Dollar und 16.570 Unterstützern! Als Auslieferungsdatum ist übrigens der Dezember 2020 angepeilt.

Quelle: Kingdom Death: Monster 1.5

BK-Thorsten

Brückenkopf-Online und Tabletop Insider Redakteur. Spielt Infinity, SAGA, Freebooter's Fate, Kings of War, Warhammer 40k, Warzone Resurrection, Dropzone Commander, Deadzone, Dreadball, X-Wing und ein wenig WM/H.

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Kommentare

  • Bitte noch einmal in den KS schauen, das Auslieferungsdatum zieht sich von Mitte 2017-2020. Es wird in verschiedenen Waves versendet.
    Das Update (1.5) des Grundspiels (sowie selbiges in v.1.5) soll im Sommer versendet werden.
    Die alten Erweiterungen gehen Winter 2017 raus.
    Für Anfang 2018 sind die Pinups, Crossover Minis und die Gambler´s Chest geplant.
    Ab Anfang 2019 gehen die neun Erweiterungen Stufenweise raus was sich bis 2020 ziehen kann.

    • Das stimmt. Im letzten Update wurden die Backer aber vorgewarnt, dass sich alle Termine um 1-3 Monate nach hinten verschieben werden, weil die Anzahl der zu produzierenden Artikel die Erwartungen doch ubertraf.

      Ich bin eigentlich nur dabei weil ich ein paar der schicken Minis haben möchte. Das Spiel als solches interessiert mich nicht wirklich. Aber ob ich nur auf ein paar Minis so lange warten möchte…?

      • Und da sich der letzte Kickstarter gut verzögert hat, sollte man auch hier nicht unbedingt auf eine genaue Einhaltung der Termine hoffen.

      • Die Termine könnten sogar deutlich genauer sein als beim letzten mal, da wurden ja nach den KS wichtige Änderungen eingeführt, wie z.B. in einem anderen Material zu fertigen, was natürlich den Zeitplan vollkommen über den Haufen geworfen hat. Diesmal scheint die ganze Logistik viel früher und genauer geplant wurden zu sein.

      • Zumal es sich beim Basis Spiel ja “nur” um einen Reprint handelt, inkl. leichtem Regel-Upgrade. Ich gehe daher davon aus, dass zumindest für den bereits fertigen Kram (sprich Waves 1-2) Die Lieferzeit relativ genau passen wird.

  • Ich verstehe das wirklich net. Da haben echt Leute mal eben 2000$ gepledged, und zwar nicht wenige und auch der Rest hat irgendwie ein ziemlich dickes Hobbybudget.

    Sehr eindrucksvoll was die Macher da an Geldern eingeworben haben.

    Haben sie eigentlich exploding kittens schon geschlagen?

    • Ja sie haben exploding kittens überholt um dieses mal direkt zu Anfang zu beantworten.

      In meinen Augen macht für jemanden der noch nichts davon hat auch nur der 2000$ Pledge Sinn. Bin selbst aber nicht dabei. Dann müsste ich eine Zeit nur von Brot und Wasser leben, da ist mir ein wenig Auswahl im Kühlschrank dann doch lieber.

      • Genau das Gegenteil empfehlen die Veteranen. Man kann das Spiel gar nicht sinnvoll mit allen Erweiterungen auf einen Schlag spielen. Außerdem ist man schon so lange mit der Grundbox ausgelastet, das einem am Anfang in der Regel noch der Gorm, Dragon King und Flower Knight empfohlen werden. Aber damit ist man dann wohl auch erst mal gut beschäftigt. Also Monate bis Jahre.

  • Ja haben sie. Und ich dachte auch Wahnsinn was die Leute da ausgeben. Aber die lassen das wohl auch bemalen und können sich wohl auch zum spielen Freunde kaufen.

    • “und können sich wohl auch zum spielen Freunde kaufen.”

      Also für schlappe $500,- kann man mich auch als Mitspieler für nen Abend haben – falls jemand das liest und Interesse hat.

      Zahlung über Paypal, Lieferung erfolgt dann bis Herbst 2018 an einem Termin meiner Wahl.

      Die spinnen die backer…

    • Es gibt Leute die sich das leisten können, selber malen, und man glaubt es nicht, auch Freunde haben. 😉

  • Krasse Saxhe, die ich auch nicht unbedingt nachvollziehen kann. Zumal das Ganze mot noch immer nicht zu wirklich zusagen mag. Survival Horror OK, aber warum dann an jeder Ecke noch PinUps Marke Sodapop rumliegen müssen, verstehe ich nicht. Verkauft sich halt, aber passt atmosphärisch in meinen Augen überhaupt nicht zusammen.
    Manche Mnis finde ich sogar ziemlich großartig andere widerum (bspw. Gorm) einfach nur albern.

    Ich kann mir vorstellen, dass bei einigen Backern dei Goldgräberstimmung, bzw. ein “ich war auch dabei” Faktor nicht zu unterschätzen sind.

    Bin auf jeden Fall auf den weiteren Verlauf gespannt, denn auf dem Papier liest sich das wie ein einziger logistischer Alptraum. Mit der Menge und den ganzen Erwartungen hätte sicherlich so manch gestandene Firma ordentlich was zu stemmen. Wenn ich dann bedenke, wie lange eine Minifirma für die ordentliche Auslieferung von 100 individuellen KS-Paketen benötigt…

    • Also ich war schon beim ersten Kickstarter dabei. Da hatte sich der gute Adam Poots ziemlich mit den Kosten verkalkuliert. Aber man muss ihm zu gute halten das alles bis auf eine Erweiterung ausgeliefert wurde. Und diese Erweiterung wurde aus Designtechnischen Gründen gestrichen und das Geld dafür zurück überwiesen.

      Deswegen und weil das Spiel echt gut ist bin ich wieder dabei. Weil billiger, man mag es kaum glauben, kommt man an den Kram nicht dran. Die erste Auflage ist bei E-bay teilweise für schlappe 1200$ weggegangen. Nur das Grundspiel.

      Und was die Pin-Ups angeht: Die Leute wollen die. Außerdem wird offen es kommuniziert das die mit dem eigentlichen Spiel nix zu tun haben und nur für Sammler sind die bock auf sowas haben.

      • Die Pinups finde ich auch sehr schräg, aber wenn ich mir anschaue, für was die bei ebay damals weg gegangen sind, dann hätte man dadurch das Spiel locker finanzieren können.

        Für andere Modellspiele gibt man über die Zeit auch einen Haufen Kohle aus und hier macht man es halt auf ein Mal und hat ein vollständiges Spiel mit vielen Stunden Spaß.

      • Naja, das Spiel ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber nach heutigen Standards eher Mittelmaß, dafür gibt es einfach zuviel Konkurrenz. Es gibt zwar noch andere Spielmodi, aber wenn der Hauptmodus darauf beruht, dass man so lange gegen das Spiel ankämpft, bis man es irgendwann schafft, dann braucht man schon eine große Frusttolleranz. Und ich bin da jemand, der eigentlich viel Spaß daran hat Pandemie wieder und wieder zu spielen, bis ich es schaffe. Da aber sind es oft genug meine eigenen Fehler die mich scheitern lassen und nicht ein doch eher unausgereifte “KI” eines Spieles.

      • Ohne die Miniaturen würde sich das Spiel weitaus schlechter verkaufen, denn soviel Substanz ist da nicht, um solche Preise ohne Minis zu rechtfertigen.

        Und sorry, aber wenn ich mir zusammenrechne, was da die vollständige Sammlung kostet, dann ist das P/L ohne den Minibonus eher mau. Dafür bekomme ich gut und gerne 30-40 sehr gute Spiele in Vollausbau und da hab ich dann auch noch deutlich mehr Abwechslung.

      • Das ist die Sache, die mich irritiert – wenn man die Lobeshymnen ausblendet, die augenscheinlich von Leuten stammen, die ihre horrenden Ausgaben für das Spiel schönreden müssen, klingt das in den Rezensionen nach einem vor Zufall strotzdenden Ameritrash-Gelage von Anfang/Mitte der 90er Jahre.
        Vielleicht ist es ja tatsächlich besser, aber ich werde sicher keinen vierstelligen Betrag ausgeben, um das selbst herauszufinden. Dafür kann man sich eine ziemlich komplette Sammlung der besten Spiele kaufen.

      • Es ist schon interessant wenn man liest wie das Spiel “runter gemacht wird”, als ob alle das Spiel nur loben weil sie viel Geld ausgegeben haben und das damit rechtfertigen wollen. Da Frage ich mich wer da wirklich verblendet ist?

        Sicher ist das Spiel in verschiedenen Bereichen nicht das non plus ultra, aber das Gesamtpaket (es ist ja auch nicht nur ein Brettspiel, die Minis bieten wie bei einem Tabletop auch einen guten Mehrwert) ist gut, sehr gut sogar. Ich würde auch keine 400 $ dafür ausgeben, wäre mir zu viel. Ich hatte Glück und habe es für 125$ bekommen, aber das ist es wert, ich würde bis 250$ ausgeben, weil es das von der Qualität und dem Unterhaltungswert wert ist. Ein Durchlauf nur im Grundspiel ohne das man alle Optionen nutzen konnte bietet schon über 60 Stunden Unterhaltung. Dazu bietet es einen extrem hohen Wiederspiel-wert, selbst ohne Erweiterungen.

        Dem Punkt Konkurrenz kann man teilweise auch Streichen, ja es gibt Spiele in denen man in Dungeons herum, läuft und oder Monster jagt, ich habe aber noch kein Brettspiel gesehen das noch die ganzen “Nebenaspekte” mitliefert, Siedlung und Entwicklung, Crafting usw.. Bei BoardGameGeeks gab es auch schon einige Threads in denen nach Alternativen und Clonen gesucht wurde am ende kam heraus, es gibt sonst eher Dungeoncrawler die aber keine richtige Alternative sind, da viele Aspekte fehlen würden.

        Wegen der Frusttolleranz, tja kommt auf den eigenen Standpunkt an, gibt auch Computerspieler die Dark Souls genau deshalb mögen und andere die wegen des Frustpotentials nichts damit anfangen können.

      • Zumindest FFG hatte schon mal ein ähnliches Spielprinzip im Programm, wenn auch nicht mit der hohen Frustschwelle.

      • Ok ich hab mich nun durch 124 BGG Seiten von FFG durchgewühlt und nur Rune Age gefunden, das ist aber auch nur sehr sehr sehr entfernt mit KD:M zu vergleichen. Runebound ist auch sehr anders….

        Sorry, aber etwas auch nur annähernd vergleichbares aus dem Rune… Bereich finde ich nicht.

      • Vorsicht…gleich spielt er die FOX(TM)-Karte. Die sind eh an allem Schuld und haben bestimmt den KD-Klon, der Runeirgendwie hieß, einfach aus allen Katalogen tilgen lassen!

      • Ist halt die Frage, wie weit man den Begriff Alternative fasst.
        Ich finde zum Beispiel die Haltung, dass etwas nur dann eine Alternative ist, wenn es dem, zu dem es Alternative sein soll, zu 100% entspricht, extrem borniert. Das ist ein Totschlagargument, weil es dann letztlich zu nichts eine “echte Alternative” gibt.

      • Wir haben Spiel A, das enthält Elemente die Kernelemente 1, 2, 3, 4. Wenn jetzt Spiel B kommt und hat nur Kernelement 1, 3, Und Spiel C hat nur die Elemente 2 und 4. Sind beides eben kaum wirkliche Alternativen zu Spiel A.
        Genauso wenig wie ein Echtzeit Strategiespiel eine alternative zu einem Runden basierten Strategiespiel ist. Gewisse Kernelemente müssen schon bei 2 Spielen vorhanden sein um sie Vergleichen und als Alternativen zueinander betrachten zu können.

    • @emperornorton Das ist schon klar, wenn allerdings das Spiel, welches KDM am nächsten kommt ein deckbuilding Spiel ist kann man schon sagen das es im besten Fall entfernt vergleichbar ist.

  • Mich haben bei “normalen” kickstartern die Wartezeiten schon genervt … wenn von vornherein schon 2020 angegben wird und man dann evtl 2021 seine letzten Sachen bekommt … öhm .. da wird dann vermutlich vorher meine Tochter eingeschult.
    Ausserdem kommt bei mir noch der Effekt dazu das ich manche KS überwarte, da kommt das zeug dann an, man guckt sich die Sachen an und anschließend wandern sie in den Keller.
    Mir gefallen die Kingdom Death Sachen echt gut … zu gut.. ich bin zwar ein ganz passabler Maler (guter TT-Standard) aber an die Modelle würde ich mich teilweise echt nicht ran trauen. Aber bei den Preisen besteht da momentan eh keine Gefahr 😛

  • Ich bin z.B. nur an ein paar der Pin Ups interessiert. Die anderen Minis gefallen mir zwar, sprechen mich aber nicht so an, dass ich sie haben will.

    Was ich vom Spiel bisher gelesen habe, wäre das auch kein Mechanismus, der mich anspricht. Geschweige denn, Mitspieler dafür zu finden.

    • Man kann mit 5$ beim Kickstarter mitmachen und sich einfach Add-Ons nach Wahl dazu kaufen. Lieferzeiten beachten, siehe auch den Link zum Pledge Manager oben auf der Kampagnenseite.

  • Ich bin derzeit mit 600 Dollar dabei und es wird evtl noch mehr, allerdings nur spielrelevantes und keine PinUps.
    Freue mich schon sehr auf das Spiel (meine Brettspiel Gruppe auch) ^^

  • Kingdom Death hat es im Spiele-Sektor geschafft was Apple in der Elektronikwelt ist.
    Ein teures edel aufgemachtes Produkt als Kult zu bewerben und es gibt genügend Leute die unabhängig vom Preis zuschlagen. Egal was für Alternativen es gibt.
    Ich backe da nicht mit, aber meinen Hut muß ich trotzdem vor dem Hersteller ziehen.

  • Kingdom death hat viel Inspiration aus dem Monsterdesign des Mangas Berserk gezogen. Die Dämonen haben dort auch entsprechende “Organe”. Die Pinups sind auch sehr Manga-lastig. Gerade diese Kombi finde ich gelungen.

    Vieles ist überzogen, manches ziemlich geil. Wer es sich nicht kaufen will, muss es nicht. Wer es kaufen will, kann viel kaufen 😉

    PS: wenn ich bei FantasyFlightGames alle kleinen Erweiterungen für Descent/Imperial Assault haben will zahle ich auch sehr viel Geld. Das sind halt keine Menschärgerdichnicht-Spiele mehr…

    • Allerdings sind diese Spiel selbst dann immer noch massiv billiger, das muss man schon erwähnen.

      • Da hat Beloq echt recht…oder man kann sich alle Mythic Battles oder Conan Produkte kaufen und hat nur einen Bruchteil ausgegeben.

        Aber es scheint ja (mehr als) genug Leute zu geben, die trotzdem auf den Kickstarter setzen.

  • Das Ganze kann man inzwischen glaube ich guten Gewissens als absolutes Gaming-Phänomen einstufen. Die haben wirklich etwas geschafft, von dem andere nur träumen können, da muss man den Hut ziehen.

    • Phänomen trifft es glaube ich ganz gut. Ein Kingdom Death Phänomen.
      Wenn man sich bei Kickstarter mal alle Projekte anschaut und dann die Sortierung auf “Meistfinanziertes Projekt” umstellt, steht Kingdom Death auf Platz 5. Das ist schon irgendwie beeindruckend. Gerade wenn man bedenkt das eigentlich die analoge Spiele Community ein Nischenmarkt ist.

      • Naja… wenn man sich die Spielemessen jedes Jahr ansieht, dann sicher nicht so Nische wie manche glauben.

      • @Beloq
        Die Spielemesse in Essen ist recht beeindrucken und auch im ständigen Wachstum die letzten Jahre. Es gab immer wieder neu Besucherrekorde. Aber vergleichen wir mal die beiden Messen Gamescon für den elektronischen Spielemarkt und Spiel für den analogen Spielemarkt. Die Gamescon hatte 2016 ca. 345000 Besucher, die Spiel hatte ca. 175.000 Besucher. Da ist also noch einiges an Unterschied.

      • Nische trifft es bei analogen Spielen trotzdem nicht. Klar ist der Elektronische Unterhaltungsmarkt größer. Der ist auch größer als der Markt für Blockbuster Filme, ist die Filmindustrie nun auch ein Nieschenmarkt?

        Analoge Spiele verkaufen sich gut und das Seit Jahrzehnten, nicht nur das, ihr Marktanteil ist im letzten Jahrzehnt auch noch gestiegen. Nimmt man den Spielzeugmarkt an sich, ein Mrd. Geschäft, sind hier Brettspiele mit ca. 16% Anteil, recht ordentlich.

      • Man muss halt auch erwähnen das die Deutschen auch absolut “Spieleverrückt” sind … wer einmalauf der Spiel war wird das verstehen. 😛
        Weiß nicht wie stark Brettspiele/Kartenspiele/etc. in anderen Ländern frequentiert sind. Auf jeden Fall brauchen sich die Spielwarenmesse in Nürnberg und die Spiel in Essen vor anderen internationalen Messen des selben Genrenicht zu verstecken!

      • Faierweise müsste man dann aber SPIEL und Nürnberg zusammenzählen und dann ist man mehr als nur auf Augenhöhe.

      • Und ich dachte immer, dass die Spiel in Essen die weltgrößte Brettspielmesse wäre. So liest man es auf jeden Fall des öfteren.

      • Also dann widersprichst Du Dir aber, denn Kingdom Death kommt noch nicht mal in deutsch – ist also für mich gestorben – und hat trotzdem fast die ZEHNMILLIONENDOLLAR eingespielt!

  • Ich bin sehr gespannt was die Leute sagen wenn sie die erste Lieferung bekommen, man kann nur hoffen dass keiner denkt das wäre ein Brettspiel: denn ich wünsche viel Spaß dabei einzelne 30mm Minis aus 10-12 Einzelteilen zusammenzubauen und das ohne Anleitung (es sei denn man sucht sich welche im Netz).

    Zum Spiel selbst: es hat viel Potential aber nachdem wir es das ganze letzte Jahr gespielt haben haben wir auch die zahllosen Probleme festgestellt. Das Spieldesign ist eher durchwachsen, man wollte halt alles einbauen aber viele Teile sind unausgegoren.

    Beispiele: spielt man zu viert kann es passieren dass ein oder mehrere Charaktere auf dem Weg zu Monster sterben, ohne das man was dagegen tun könnte oder was dafür kann (Zufallsereignis). Anschließend können de/diese Spieler dann ne Stunde zugucken. Laut dem Designer soll sich das Spiel um die “Zivilisation” drehen und man sollte sich nicht so sehr auf die Charaktere verlegen, aber das Spieldesign spricht dem entgegen: zu 70% ist man mit dem Kampf beschäftigt und alles hängt von diesem ab. Hinzu kommt dass es ein ziemlicher Verwaltungsakt ist selbst einen einzelnen Charakter zu handhaben: ein Bogen mit zahllosen Werten, Karten für die Ausrüstung, erworbene Fähigkeiten due man sich aber merken oder selbst aufschreiben muss, Tokens für Effekte und und und. Und das alles für Wegwerf-Helden die ohne Möglichkeit einezugreifen sterben. In unserer letzten Kampagne gaben wir z.B. Nach Jahr 4 keine Überlebenden mehr gehabt und konnten neu anfangen, da fragt man sich halt warum man den Aufwand betreibt die Überlebenden zu verwalten… Passt halt alles nicht zusammen. Die Liste der Probleme lässt sich beliebig fortsetzen…

    Mein Fazit: es gibt sicher nichts vergleichbares aber das Spiel ist völlig overdesigned und hätte dringend etwas streamlining nötig gehabt. Mit entsprechenden Hausregeln und viel Frustrationstoleramz kann man aber sicher Spaß haben. Und: der Vergleich mit Spielen wie Dark Souls was den Schwierigkeitsgrad angeht hinkt: erstens braucht man für ein Videospiel wie Dark Souls nicht andere Mitspieler und hat keinen Aufwand für die Vorbereitung etc. Zweitens lernt man bei Dark Souls aus eigenem Versagen und kann es nächstes Mal besser machen – bei Kingdom Death gilt das nur bedingt, denn wenn man die entsprechenden Zufallsereignisse bekomm oder 3. In Folge beim vermeintlich einfachsten Gegner die schlimmsten KI Karten zieht dann hilft alles nix…

    • Kingdom Death hat da das selbe Problem wie andere Brettspiele. Es ist möglich zu 4. (oder sogar bis zu 6.) zu spielen aber ich denke es scheint bei 1-3 Spielern, eben um plötzliche Tode abzufangen.

      Und der Zivilisationsfokus ist meiner Meinung nach klar zu erkennen. Auch wenn zeitlich die Kampfphase die meiste Zeit in Anspruch nimmt, werden die wichtigen Entscheidungen in der Siedlungsphase und Jagdphase getroffen. Wenn man sich einen Superkämpfer gezüchtet hat, der alles im Kampf platt macht und von dem alles abhängt und dieser dann in der Siedlungsphase ermordet wird, zeigt das Spiel, dass du es falsch spielst.

      Wobei die Zeit die man beim lernen solcher Lektionen verliert, sehr hoch ist, im Gegensatz zu anderen Koopspiele, wo man dann mal 2 Stunden verschwendet hat und nicht 12.

    • Also ich sehe das anders und finde das Spiel geil.

      Es sollte ehrlicherweise nur “Homework: The Game” heißen!

    • Jop stimmt, wenn man zu 4. oder zu 6. spielt und ein Spieler geht schon bei der Suche nach dem Monster hops, ist das mehr als ärgerlich.
      Der Vergleich mit Dark Souls stimmt aber in so weit, das man lernt mit den Monstern um zu gehen. Anfangs hatten wir auch massive Verluste wenn wir den Phönix bekämpft haben und auch bei der Antilope oder höher stufigen Löwen haben wir immer wieder Verluste gehabt. Aber man lernt aus seinen Fehlern, was Ausrüstung, Positionierung usw. angeht. Selbst Level 3 Löwen und co. kann man nun (nach ein paar Kampagnen) legen ohne das ein Spieler stirbt. Auch wenn man in der Kampagne nun auf den Phönix trifft ist es kein Problem mehr.
      Es gibt massiv viele Zufallselemente, manche nerven auch (wem ist nicht schon der Erfahrenste Held drauf gegangen weil man in der Siedlung die Jagt nachgespielt hat und einer der Siedler übermütig wurde?), aber gerade die Kämpfe lassen sich durchaus durch einen Lernprozess meistern, egal welche KI Karten dabei sind.

      Einzig bei Monstern wie dem Löwen Gott und co. haben wir immer noch extreme Probleme. Ich denke das wird sich mit der Zeit und mit Übung sicher auch legen.

      Ich bin ja gespannt in wie weit das Update in die Zufallselemente eingreifen wird, gab ja einige Beschwerden deswegen, gerade bei Siedlungsevents und der Jagt an sich soll es viel neues geben. Leider sind die Infos hier noch sehr dünn gesät und genaueres werden wir wohl erst mit der Auslieferung im Sommer erfahren.
      In manchen Punkten wünsche ich mir durchaus deutlich mehr Infos von Adam.

  • Außer dem Axttypen und dem Bogenschützen spricht mich da irgendwie so gar nix von an. Die Figuren sehen ganz gut modelliert aus und an der Qualität gibt’s scheinbar auch nix zu meckern, aber vom Design her ist mir da zu viel Manga/ Hentai und anderes verkorkstes Zeug drin. Zumindest klingt das Spiel interessant, was ich so den Kommentaren entnehmen kann.

  • Ehrlich gesagt ließt sich all das, was ich bisher zu den Regeln mitbekommen habe, eher wie Arbeit als wie Vergnügen^^. Aber hey, es soll auch Leute geben die das Kampfsystem von DSA 4.1 lieben oder Handelsherr und Kiepenkerl gekauft haben 😀

    Die Figuren sind teilweise ganz nett, aber warum haben die Frauen mehrheitlich den Körperbau von der Kardashian?

      • Kurz auf den Punkt gebracht! 🙂

        So sehe ich das für mich auch. Das ist halt ein Stil, der gefällt einem oder nicht.

        Ich habe auch realistischer proportioniert Frauen im 75mm Maßstab. Gefällt mir auch.

        Hier bekommt man eben das, was man bekommt. Und Alternativen gibt es ja genug, wenn es einem nicht gefällt.

    • Weil die Frauen, vor allem die Pinups von einen Zeichner erstellt werden, der sich von Pinups der 50er Jahre inspirieren lassen hat.

      Zudem sind die Regeln sehr einfach und gut erklärt. Sonderregeln werden z.B. langsam durchs forschen eingeführt, so das man nie überfordert wird.
      Allerding an es auch passieren, das man gewisse Sachen nie sieht, wenn man das Spiel “blind” spielt und nicht im voraus liest.

  • Abschluß: “19.264 Unterstützer haben 12.393.139 $ beigetragen”

    d.h. im Durchschnitt hat jeder 643,33 $ gepledged.

    Sind das vielleicht all die Warhammerspieler, die jetzt zu viel Geld haben, seitdem GW die Preise gesenkt hat?

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