von BK-Christian | 01.10.2017 | eingestellt unter: Brettspiele, Kickstarter

Batman The Boardgame: Kickstarter only

Monolith haben erklärt, dass ihr neues Batman-Spiel nicht in den regulären Handel kommen wird.

MG Monolith Batman Kickstarter

Hi guys,

We have decided to go “Kickstarter Exclusive” on our games including Mythic Battles: Pantheon because the deal to go to retail is not fair for us.

If we want to offer Batman: The Boardgame in retail, we would have to sell it to Asmodee at a fair price for our work, like any other board game publisher does.

With all the intermediaries getting their own margin, the game would be sold around $250 in your local store. That is not something most of the local stores want to sell because it is a high price, and buying this from their distributors will immobilize a lot of their cash flow. They would rather buy 20 Spot It and be sure to sell them than offering a board game that already did (hopefully) well on Kickstarter.

So, for the game to hit retail at a lower price, someone in the chain has to cut their margin and guess who…

We could also downgrade the contents of the box but that would result in a weaker gameplay experience, which is not what we intend to do.

The type of games we do is just not fit for the retail channel.

Quelle: Batman: The Boardgame auf Board Game Geek

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Finde ich auch schade, aber ich verstehe sie schon in gewisser Weise. Ihr Spiel ist für ein spezielles Klientel gedacht und der Weg durch den Vertrieb bis zu den Einzelhändlern ist nunmal ein langer, an dem viele verdienen wollen (und müssen!), da jeder seinen Teil dazu beiträgt.
    Ich kenne nun nur die Einzelhändlerseite etwas genauer, aber allein da ist ja schon das Investment, die Präsentationsfläche, die Miete, der Strom etc. so groß, dass da eine gute Summe zusammenkommt, bis sich die Gewinnspanne rechnet.

    Ich stehe da recht neutral dazu was das alles angeht. Wer es will kann beim Kickstarter mitmachen, die Einzelhändler werden daran nicht eingehen, wenn sie es nicht verkaufen können. Ist einfach schade dass das Spiel damit potentiell weniger Kunden erreicht, denn gerade die Laufkundschaft hat mit Kickstarter eben gar nichts am Hut. Wobei die Laufkundschaft wohl aber eben auch nicht die Zielgruppe des Spiels sein soll.

  • Kickstarter ist doch aber nicht die einzige Möglichkeit den Einzelhandel zu umgehen.
    Für mich schwingt da immer ein gewisser Zwang mit. Kauf das Spiel jetzt, ohne zu wissen was man bekommmt, oder garnicht!

    • Sehe ich auch so.
      Da ich ungern Katzen im Sack kaufen, verzichte ich einfach auf das Spiel.
      Ist zwar schade, aber ich denke ich werde wen anderes finden der mein Geld will.

    • Vor allem finde ich die in den Raum geworfenen 250$ total irreführend. Ihr Conan Brettspiel hat neben über 70 Minis, noch zig Tokens und anderes Zeug und ist für um die 80€ erhältlich.
      Da kommen mir die 250$ mehr wie die UVP Fantasiepreise vor, die einem suggerieren sollen, dass er dann für zB 200$ für das Spiel ein super Schnäppchen macht. 😕

    • Naja hier muss man aber auch die Lizenz-Kosten von DC berücksichtigen, die hat man bei den meisten anderen Games nicht.

      @Topic: Ich finde es schade, aber bin mal gespannt wie die Qualität von Pantheon wird. Ich glaub ich werde aber mitmachen.

  • Naja, es war ja zu erwarten, dass mittelfristig die ersten KS-Only Vertriebsmodelle kommen. Dass Monolith diesen Weg geht ist nicht überraschend, spätestens nach der Ankündigung, dass Mythic Battles: Pantheon Detail nur direkt bei Mythic Games (die mit Monolith zusammenarbeiten/aus Monolith Mitarbeitern bestehen) zu erhalten sein wird, und dass von Conan neben dem Basis Spiel “nur” die 3 großen Erweiterungen von Asmodee vertrieben/unterstützt werden.

  • Wurde schon beim Mythic Battles Pantheon KS so gesagt. Deshalb bin ich auch all in gegangen. Aber bei jedem KS kann und will ich mir das nicht leisten. Aber zumindest im Falle von Monolith wurde von einem Direktvertrieb gesprochen. Kann aber gut sein das sie das auch wieder geändert haben.

    Aber der Weg geht ja ohnehin dahin. So ist Coolmini jetzt auch schon auf den Zug aufgesprungen und gibt zu jeder Erweiterung eine KS only Mini dazu. So steigt die Motivation gleich hier und nicht retail zu kaufen.

    KS only heisst aber nicht weg. The 7th continent ist auch mit einem Reprint wieder auf KS. Und alle exklusiven Erweiterungen werden ebenfalls wieder erhältlich sein.

    • Gibt nach der letzten Aussage keinen Direktvertrieb. Das hat schon einen ziemlich faden Geschmack. Und so teuer ist die Lizenz von DC auch nicht, dass der massive Aufschlag zu Conan gerechtfertigt wäre. Das riecht nach maximaler Kundenmelkung mit minimalstem wirtschaftlichem Risiko.

  • Finde ich vollkommen ok und auch ohne Insidereinblick nachvollziehbar, dass Asmodee scheinbar darauf erpicht ist, möglichst große Stücke vom Kuchen abzubekommen.
    Dieses nur durch den starken Logistikhintergrund zu rechtfertigen (denn nichts anderes würden sie doch zu dem Spiel beitragen) kann auch mal konsequent zurückgewiesen werden.
    Ich finde diese quasi Monopolstellung ohnehin nicht ganz unproblematisch, auch wenn da natürlich Ressourcen effektiv gebündelt werden können. Aber wenn ich mir nur angucke, was im örtlichen Laden trotz Flagshipposter alles nicht vorrätig und auch erst mit einer Wartezeit von mindestens einer Woche lieferbar ist, gehe ich doch lieber gleich zum kleinen Verlag (inklusive direktem Kontakt).

  • Vielleicht nur eine Phase, vielleicht aber auch ein Trend, der uns zukünftig die deutsche Übersetzung kostet und Spieleregale mit lauter schlechten Brettspielen füllt.
    Ich will diesem Titel speziell nichts unterstellen, aber in der Entwicklung eines Spiels siebt der Verlagsvertrieb nicht ohne Grund viel Müll aus. Für meine Kinder halte ich mich an Empfehlungen und Auszeichnungen. Erinnert alles so ein bisschen an Teleshopping: “Kaufe jetzt gleich und du bekommst dieses handliche Extra gratis hinzu. Nur noch 500 Stück verfügbar!”

    • Über Kickstarter wird sicher einiges finanziert, was es über den regulären Weg über einen Verlag nicht geschafft hätte. Aber nicht alles, was dort finanziert wird, und bei Weitem nicht alles, was auf herkömmliche Weise per Verlag veröffentlicht wird, ist gut. Wenn ich mir zum Beispiel die Liste der auf der SPIEL zu erwartenden Neuveröffentlichungen ansehe, könnte man meiner Ansicht nach 90% davon streichen, ohne dass irgendwem etwas fehlen würde.

      Da bei Mythic Battle Pantheon bereits die Beschränkung auf den Eigenvertrieb angekündigt war, überrascht mich hier nur, dass man es allein auf Kickstarter einschränkt. Aber mit regelmäßigen Kickstarterprojekten kann man vermutlich die Absatzmöglichkeiten besser einschätzen.

      Für mich als Kunde bietet der Einzelhandel keinen Mehrwert. Ich finde gut, wenn mehr Geld beim Urheber verbleibt, anstatt in Vertriebsketten zu versickern.

    • Leider entscheiden große Verlage nicht in erster Linie danach ob ein Spiel gut ist, sondern ob es sich gut verkaufen lässt. Ein Spiel kann noch so gut sein, wenn die zu erwartende Gewinnmarge nicht passt, werden die meisten Verlage es mit hoher Wahrscheinlichkeit ablehnen.

  • Die Eintwicklung zu einem Ks-only Vertrieb mit gelegentlichen Reprints ist jetzt nicht so direkt überraschend.
    Ich denke auch, das es als reiner Spielentwickler durchaus seine Faszination hat ein Spiel ohne extremen Druck von außen zu entwickeln.
    Trotzdem sollte man auch bedenken, das Spielentwickler nicht auch unbedingt gute Vertriebe sind.
    Ist ja schön und gut, das man über einen KS eine XXL-Box finanzieren konnte. Wenn dann aber der Ks so durch die Decke geht, das diese XXL-Box auch nicht mehr passt und weitere Boxen oder veränderte Maße dazukommen, ist man dann beim Verschiffen ganz schnell in einer finanziellen Schieflage. Journey war so ein Beispiel. Die Box war am Schluß größer als gedacht, dadurch war das kalkulierte Shipping nicht mehr ausreichend. Da sich das Spiel dann nicht wie geschnitten Brot verkauft hat (eben aufgrund eines fehlenden Vertriebs), warten die Backer immer noch auf die versprochenen Addons. Ironischerweise ist jetzt der einzige Lichtblick, das man einen Vertrieb gefunden hat, der eine modifizierte Spielbox auf den Markt bringen wird.
    Das wird spannend wie die Zukunft aussieht.

    Der Einzelhandel wird sich sicherlich umstellen müssen. Wenn jetzt KS noch mehr Hobby-Geld frisst, weil man sonst garnicht an das Spiel kommt, werden die das schon merken. Man muß aber auch dazu sagen, das Spiele wie Batman, KD, Journey auch allein von der Spielgröße nichts ist, was sich ein Händler in xfacher Ausführung von den verschiedenen Herstellern hinstellen kann.
    So gesehen hoffe ich, das es immer noch einen guten Markt für kleinere Spiele gibt. Und da werde ich immer zum Einzelhandel greifen, da die Haptik bei mir wichtig ist…und das werde ich bei Amazon nicht vorher antesten können. Dank eines vorbildlichen kleinen Fachhandel in Zeeland sind meine Kinder und ich unverhofft an Ice Cool gekommen…Das hätte ich bei Amazon vlt nicht so schnell spontan gekauft 🙂

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