von BK-Christian | 26.05.2016 | eingestellt unter: Brettspiele, Reviews

Vorab-Review: This War of Mine

Awaken Realms haben uns einen Protoypen ihres neuen Brettspiels „This War of Mine“ zugeschickt, den wir heute zusammen mit euch unter die Lupe nehmen wollen.

Vorsicht:

Dieses Review bezieht sich auf einen Prototypen. Die Komponenten sind zwar weit fortgeschritten und das Design ist bereits deutlich zu erkennen, Material der Modelle und Marker weden sich aber wohl noch ändern und die Papierkarte wird natürlich zu einem regulären Spielbrett aufgewertet. Außerdem fehlte unserer Box das Kernelement des Spiels, doch dazu später mehr.

Ausgepackt:

Den Anfang macht die Box:

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Nach dem Öffnen sehen wir zunächst das „Journal“ das später als Spielanleitung und Leitfaden fungieren wird, sowie den Spielplan, der hier noch als Poster daherkommt:

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Darunter wartet eine große Menge verschiedener Komponenten, die wir zunächst einmal auseinandersortieren:

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Am Boden der Box befindet sich ein provisorischer Sortierkasten, der zwar nicht besonder sstabil ist, aber andeutet, wie das Ganze im späteren Spiel gelöst werden dürfte:

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This War of Mine nutzt zahlreiche verschiedene Karten, darunter Profilkarten, Eventkarten, Locations, Einrichtungsgegenstände und Bereiche des Hauses, etc:

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Außerdem gibt es zahlreiche Marker, die einerseits den Zustand der Charaktere angeben, und andererseits diverse Gegenstände, Bauteile und Waffen darstellen. Außerdem gibt es verschiedene Statusmarker:

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Insgesamt nutzt das Spiel vier verschiedene Würfel:

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  • Nahkampf (unbewaffnet)
  • Nahkampf (bewaffnet)
  • Fernkampf
  • Schicksalswürfel (W10)

Zu guter Letzt haben wir noch die Resinmodelle des Prototypen für euch, die wir so zeigen, wie sie in der Box lagen, also ohne sie irgendwie zu bearbeiten:

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Dem Prototypen lagen lediglich 6 Modelle bei, das finale Spiel wird deutlich mehr Charaktere umfassen (deren miniaturen aus einem anderen Material bestehen sollen).

Der Spielplan sieht derzeit so aus, auch hier wird es wohl noch Änderungen an den Artworks geben:

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Nachdem alle Karten verteilt wurden, sieht er dann so aus und das Spiel kann beinahe losgehen:

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Apropos Spiel – This War of Mine hat eine Speicherfunktion! Am Ende eines Tages kann man das Spiel „speichern“ und es so zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Dabei kommen diese beiden Beutel und eine Checkliste zum Einsatz:

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Das Spiel:

Für ein echtes Demospiel hat unsere Zeit leider nicht gereicht, da wir diesen Beitrag unbedingt noch vor der RPC und vor dem Ende des Kickstarters zeigen wollten. Trotzdem können wir einige Dinge erzählen, und das Spiel hoffentlich einigermaßen verständlich schildern.

This War of Mine ist ein Spiel für 1-6 Spielder, bei dem diese die Kontrolle über eine Gruppe aus Zivilisten übernimmt, die sich inmitten eines Kriegsgebiets in einem baufälligen Haus verschanzt haben und um ihr Überleben kämpfen. Ziel ist es, zu überleben bis eine Waffenruhe in Kraft tritt.

Eine „Spielanleitung im eigentlichen Sinne gibt es dabei interessanterweise nicht, stattdessen gibt das Journal je nach Tagesphase sehr genau vor was jeweils zu tun ist und welche Möglichkeiten die Charaktere haben. Ziel dieses Designs ist es, dass man einfach losspielen kann, und das Spiel dabei im Laufe des ersten Tages kennenlernt. Im Großen und Ganzen funktioniert das gut, aber gerade zu einigen Komponenten würde man sich direkt am Anfang eine kurze Erklärung wünschen (Was bedeuten die Zahlen auf den Token, etc…).

Eine Spielrunge (ein Tag) unterteilt sich grob in zwei Hauptphasen (mit mehreren Unterphasen):

Tagsüber versuchen die Protagonisten die Ruine zu durchsuchen, Gegenstände oder improvisierte Anlagen zu bauen (Herd, Kräutergarten,…) und so ihr Überleben zu sichern.

Ab der Dämmerung wird ist es im Schutz der Dunkelheit weniger gefährlich das Haus zu verlassen, und das macht sich durch verschiedene Ereignisse bemerkbar. Zum einen können Besucher an der Türe des Hauses erscheinen, die die Gruppe verstärken und Tote Charaktere ersetzen können, und zum anderen müssen die Spieler ihre Nachtaktionen planen. Darunter können z.B. die folgenden Dinge fallen:

  • Eingang bewachen
  • Schlafen (Fußboden oder Bett)
  • Plündern (das Haus verlassen, um an externen Orten nach nützlichen Dingen zu suchen)

Alle Aktionen haben bestimmte Konsequenzen und die Spieler müssen deshalb sehr genau überlegen, wie sie vorgehen wollen.

Bei den Beutezügen in der näheren Umgebung wird auf Karten für Räume und Ereigbnisse zurückgegriffen, die die Spieler vor bestimmte Herausforderungen stellen und durch ihren Zufallsfaktor dafür sorgen, dass kein Spiel dem anderen gleicht. Dies wird durch eine zentrale Mechanik des Spiels noch weiter verstärkt, die sogenannten „Reality Impact“ Events.

Reality Impacts:

Hier kommt das sogenannte Book of Scripts ins Spiel, das auf den ersten Blick an die bekannten interaktiven Abenteuerbücher erinnert, bei denen die Leser je nach Entscheidung auf einer bestimmten Seite weiterlesen. Das finale Buch soll über 1.000 dieser kleinen Abenteuer beinhalten, und die Spieler so in jedem Spiel vor neue Herausforderungen stellen. Zusätzlich soll eine App noch mehr Scripts liefern, die dann teilweise auch multimedial aufbereitet werden sollen.

Die Abenteuer aus dem Book of Scripts können dabei ziemlich brutal und grausam sein (wie der Krieg eben ist), aber hier haben Awaken Realms eine Bremse eingebaut. Jedes Script ist einer Farbe zugewiesen, die etwas über ihren Charakter aussagt. Spieler, die ohne die schlimmsten Ereignisse spielen wollen, oder das Spiel weniger zufallsabhängig gestalten wollen, können bestimmte Farben (in diesem Fall Rot bzw. Schwarz) aus dem Farbendeck, das bei jedem Event die Art des Scripts bestimmt, aussortieren. Wer ausschließlich die Grüne Karte behält, entschärft das Spiel so ausreichend, dass es auch für Kinder geeignet ist.

Manche Scripts bringen lediglich etwas Atmosphäre ins Spiel und erweitern es durch die Schilderung bestimmter Ereignisse, aber die meisten sind mit Entscheidungen verbunden, die mitunter dramatische Konsequenzen haben können. Jemand steht vor der Türe und bittet um Hilfe? Die Plünderer sind auf einen seltsamen Raum mit widerlichem Gestank gestoßen? Ein verletzter Hund winselt um Futter? Die Möglichkeiten sind endlos und fast immer müssen die Spieler eine Entscheidung treffen. Das moralisch richtige zu tun, oder wie bei einem typischen Abenteuerspiel einfach gnadenlos jeden Raum zu untersuchen, ist dabei nicht immer die beste Idee. Aber wie auch immer die Spieler sich entscheiden, viele Handlungen werden ihre Charaktere körperlich oder psychisch beeinflussen…

Fazit und Ausblick:

This War of Mine ist ein unglaublich spannendes Projekt, das sich von anderen Spielen in vielerlei Hinsicht unterscheidet – nicht zuletzt durch das sehr ernste und mitunter deprimierende Thema. Somit ist es definitiv nichts für einen heiteren Spieleabend, sondern eher ein Projekt für Spieler, die eine echte Erfahrung machen wollen.

In unserem ersten Artikel zu TWoM wurde von einigen Lesern die Befürchtung geäußert, dass man im Grunde die meiste Zeit nur Handlungen abhandelt, die das Spiel vorgibt (drehe Karte X um, nimm Token Y, etc), und zu einem gewissen Teil stimmt das auch, denn das Journal und die diversen Karten machen mitunter sehr genaue Vorgaben zu den Handlungen der Spieler. Auf der anderen Seite stimmt es allerdings nicht wirklich, denn zu jeder Zeit müssen Entscheidungen getroffen, sowie Aktionen und Ressourcen verwaltet werden, was immer dafür sorgt, dass bestimmte Dinge passieren und andere nicht. Gerade die Beutezüge, nächtliche Überfälle auf das Haus oder die Reality Impacts bringen einen enormen Zufallsfaktor mit sich, und machen jedes Spiel einzigartig (selbst bei gleichen Entscheidungen kann sich ein Spiel in eine komplett andere Richtung entwickeln.

This War of Mine ist ein Spiel, das bereits in diesem fortgeschrittenen Prototypen-Stadium gewaltiges Potential zeigt. Die zahllosen Entscheidungen und die moralischen Dilemmas, die die Spieler im finalen Produkt erwarten, dürften TWoM zu einem sehr einzigartigen Erlebnis machen. Wenn Awaken Realms ihre ehrgeizigen Ziele wie geplant umsetzen können, steht uns ein tolles Spiel der anderen Art bevor.

Gameplay-Videos (englisch):

Wer sich das Spiel anhand einer Beispielrunde genauer anschauen möchte, kann dies mit folgenden Videos tun:

Kickstarter Update:

Der Kickstarter zu This War of Mine läuft noch 5 Tage und steht bereits bei 334.000 Pfund. Somit wurden natürlich bereits zahlreiche Stretch Goals und Erweiterungen freigeschaltet, die das Basisspiel aus unserem Review noch einmal deutlich erweitern.

Link: This War Of Mine: The Board Game

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Ein ausführlicher interessanter Bericht, aber eine kleine Anmerkung: egal wie stark die Wegnahme einer Karten die Brutalität von Krieg entschärft – mit Kindern würde ich ein solches Stenario nicht spielen. Ein Überlebender steht vor der Tür und du musst entscheiden ob Du ihn rein lässt oder weg schickst? Absolut nicht kindgerecht.

    • Zum einen kommt es natürlich darauf an, wie alt ein Kind ist, mit dem man dieses Spiel spielt, und zum anderen kann ich mir gut vorstellen, dass das von Dir geschilderte Beispiel nicht zu den grünen Karten gehört, also in der naximal entschärften Version nicht enthalten wäre.

      Trotzdem bleibt TWoM natürlich ein besonderes Spiel, das definitiv nicht für Kinder unter 12 Jahre geeignet ist, aber es gibt ja auch noch etwas dazwischen (nenn es von mir aus „Jugendliche“), und da kann die Farbmechanik sehr hilfreich sein.

  • es bleibt dabei: brauche ich ein Spiel das sehr real ist und in dem ich ständig Entscheidungen treffen muss die ich in der Realität nie treffen möchte.

    Bin bezüglich diesem Projektes weiterhin sehr zwiegespalten

    • Genau das ist die Frage, die man sich stellen muss, TWoM ist eben kein ganz einfaches Spiel, das man einfach mal so spielt, auf dieses Spiel muss man sich sehr bewusst einlassen (das war aber auch schon beim PC-Spiel so).

      • Das ist auch das, was ich gemeint habe. Muss ich Kinder (und auch Jugendliche) in einem Spiel zu moralischen Entscheidungen drängen über die man tagelang diskutieren könnte ohne zu einem greifbaren Ergebnis zu kommen?

        Ich als Erwachsener bin gerade schwer angetan von Idee und Konzept und bin kurz vorm Backen (was bei mir selten ist), aber unter 16 imho finde ich das Ganze nicht zu empfehlen.

      • Im Endeffekt können wohl meist die Eltern am besten entscheiden was ihren Kindern zumutbar ist. Und da man ja schon ab 16 auf die wahlkabinen losgelassen wird kann es ja nicht so schädlich sein sich ein wenig vorher mit moralischen und was auch immer für welchen Entscheidungen spielerisch auseinanderzusetzen.

    • Also ganz ehrlich, ich verstehe dieses Argument nicht.

      Wo ist denn der Unterschied zu WH/40K (oder anderen Tabletops) oder sagen wir mal Spielen wie Zombicide?

      Da muss das Kind (12) auch Entscheidungen treffen wer lebt oder stirbt…

      • Das Problem ist, der Realitätsbezug. Bei zombiecide 40k etc bin ich in einer Fiktiven Welt. Den Eindruck den ich bisher habe ist der „Alltag“ den viele Menschen täglich erdulden müssen.
        Geh mit dem Spiel mal in ein Flüchtlingslager …. ich glaube die finden das nicht so gut, weil sie solche Dinge erlebt haben.
        Ich muss dazu aber auch sagen ich bin auch kein Freund von WW-Spielen oder modern warfare.

      • Ich arbeite u.a. mit Kindern, die ähnliches erlebt haben. Da können Traumata unsanft wieder nach oben kommen. Entschärft, reflektiert klingt es interessant-wie auch schon das PC-Spiel. „Freude“ wird es aber wohl nur Menschen bereiten, die das im Spiel Dargestellte zum Glück nicht erleben mussten.

  • Das klingt sehr interessant und „erwachsen“. Gut dass es auch solo geht, weil sicher nicht viele spielegruppen zum Spiel passen…

  • Ich bin ebenfalls hin-und hergerissen, aber eher eigentlich mit mir selbst.
    Das Review selbst läßt die Regeln sehr spannend wirken und man hat wohl wirklich versucht ausgetretene Regelpfade zu verlassen und was eigenständiges rauszubringen.
    Dafür zolle ich dem Hersteller absolut Respekt.
    Trotzdem bleibt für mich die große Frage ob das für eine Spielerunde ein nachdenklicher/spannender Abend wird oder eher ein doch zu frustrierendes Erlebnis.
    Daher würde ich aktuell dazu tendieren das Spiel eher nicht zu kaufen.
    Und genau da scheint dieses Spiel uns einen Spiegel vorzusetzten.
    Wenn ein Spiel realistisch, unheroisch wird und man dazu nicht gewinnen kann ohne extreme Opfer zu bringen, ziehen so unglaublich viele TT-Generäle den Schwanz ein. Es macht doch einfach mehr Spaß (fikitive) Armeen in heroische Schlachten zu führen als sich reflektiert mit dem Thema auseinanderzusetzen.
    Da ärger ich mich wirklich über mich selbst.
    So gesehen hat das Spiel für mich persönlich schon einen spannenden Gedankenprozeß eingeleitet.

  • Ich persönlich finde die Spielidee super, wenn auch nur als Spiel für Erwachsene. Weiß man denn schon ob das TWoM auch auf deutsch erscheinen wird?

  • Auf jeden Fall lehnt sich das Spiel sehr eng an die Computerspiel-Vorlage an.

    Ich habe das Originalspiel zwei- oder dreimal gespielt und jedesmal war das mit vielen nächtlichen Spielstunden verbunden, weil es einfach so unglaublich fesselnd ist und emotional an die Charaktere bindet, die man durchs Spiel führen muss. Aber es hat nicht in dem Sinne „Spaß“ gemacht – vielleicht wie eine gut umgsetzte, aber sehr ernste Serie im TV. Trotzdem muss man dran bleiben und weitermachen, bis zum Ende. Und wenn dann nach vielen verdammten gespielten Wochen voller Knappheit, Hunger, Verletzungen Überfällen und weiteren schlimmen Dingen endlich der „Waffenstillstand“-Bildschirm auftaucht, fühlt man sich unglaublich erleichtert – gut schlafen kann man danach trotzdem nicht unbedingt.

    Abwechslungsreich wird das Brettspiel sicher sein – ob das für einen Wiederspielwert hilfreich ist, ist eine andere Frage. Jedesmal aufs neue solche ernsten (auch entschäfte) Szenen mitzumachen… Dennoch möchte ich das (Original-)Spiel nicht missen. Es ist sehr berührend, wenn man sich hineinversetzt und ist insofern auch lehrreich. Für Kinder sicher nicht geeignet, aber für Jugendliche, um ihnen „Krieg ist beschissen“ zu vermitteln, sollte es wirklich eine Überlegung wert sein. Wenn die Brettspiel-Umsetzung etwas ähnliches leisten kann, dann sollte sich auch die ein oder andere Schule überlegen, das fertige Spiel anzuschaffen (z.B. für Gemeinschaftskunde 8. Klasse aufwärts).

  • Danke für das Review! Ich mochte schon das PC Spiel sehr und spiele es gerade wegen der moralischen Problemaatiken immer wieder gerne. Denke dieses Spiel wird auf Dauer auch bei mir landden… vorallem weil es auch alleine spielbar ist!

  • Bei ausreichender Backer-Zahl aus Deutschland (500) gibt es sogar das Grundspiel auf deutsch direkt über den Kickstarter. Für eine Übersetzung der Stretchgoals werden 1000 benötigt.

  • Ich bin ein großer Fan der PC Version. Auf der Arbeit habe ich bereits mit Kollegen und einer Psychologin diskutiert, wie man dieses Spiel in pädagogische Arbeit integrieren kann.

    Man sollte nicht der Fehlannahme unterliegen, dass Spiele nur der Unterhaltung dienen müssen. Spiele sind eine Möglichkeit, sich in einem simulierten Umfeld mit seiner Lebenswelt reflexiv auseinander zu setzen und für bestimmte Sachverhalte ein Bewusstsein zu schaffen. Das Spiel spricht ein sehr aktuelles Thema an.

    Eine Altersbegrenzung ist schwer festzulegen, da es auf die kognitive Entwicklung und nicht das physische Alter ankommt, aber ich würde es auch zwischen 14 und 16 ansetzen.
    Auf jeden Fall ist es nötig das Spielerlebnis zu begleiten und helfen es zu verarbeiten (vorausgesetzt man ist selbst dazu in der Lage 😉 )

    Mein einziges Bedenken ist, ob das Brettspiel es schafft den Spieler so anzusprechen, wie es das Computerspiel vermag.

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