von BK-Marcus | 29.10.2016 | eingestellt unter: Kickstarter, Terrain / Gelände

Rocket Pig Games: TileScape Dungeons Kickstarter online

Rocket Pig Games stellen einen Kickstarter vor, in dem die Dateien für einen Dungeon zum selbst 3D-drucken angeboten werden!

Tilescape™ is a 3D printable terrain system that is designed for any types of miniatures from 28mm up to heroic-sized.

Welcome to the world of TILESCAPE™ (patent pending)…a fabulous modular building system for tabletop gamers! Our system is unique, fully modular, and suited to all types of gaming because of it’s generous size and expandability. Our tiles are 3″ x 3″ and our walls are 2″, making them the perfect size for all gaming miniatures. The TILESCAPE™ system is built to fit up to 35 mm scale miniatures with ease. This is ideal for people who use the standard 28 mm figures or for players who choose a more heroic-sized miniature, like those used with Malifaux, Warmachine, Hordes, and Iron Kingdom. Whichever you choose, this terrain will work perfectly without leaving you with corridors that are too narrow or stairways that are too small to be functional.

This original interlocking terrain system will revolutionize the way people build and play. Gone are the days of bulky, clumsy components. TILESCAPE™ is sleek, thin, and highly stylized to create a stunning visual backdrop for your adventure. Not only does it look great and connect with total ease, our terrain prints faster and costs less than some of the more cumbersome alternatives. If you’d like to see how affordable and easy it is to print your terrain at home, check out our F.A.Q section! Anyone can have a home 3D printer and now is the perfect time to invest in one!

Our terrain is extremely easy to build with and makes translating your creative vision into reality a simple process. Unlike other systems on the market, TILESCAPE™ does not need to be lifted, tilted, or flipped to be expanded upon; you simply slide your sections together for a secure bond that is stable enough to pick up and move in large chunks. Even if your tile has miniatures and placeables already on it, simply slide the next tile up to it and you’ve got yourself more space! Each tile has 360 degree expandability; it’s capable of growing on every side…even the bottom!

Wo sie bisher vor allem einzelne Kreaturen oder Möbelstücke über ihren Onlineshop vertrieben haben, bieten Rocket Pig Games nun ein komplettes Dungeon-System an, das mit einem handelsüblichen 3D-Drucker selbst ausgedruckt werden kann.

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Der Kickstarter bietet 3 verschiedene Sets: Dungeon, Höhle und Kanalisation. Diese können noch mit den vielen Add-ons thematisch erweitert werden. Auch über die Stretch Goals kann so manches freigeschaltet werden, von Möbiliar über weitere Tile-Designs, Bases, Türen, Monster und vieles mehr. Auf der Kickstarter-Seite finden sich viele, viele Bilder zu den Pledges, Add-ons und Stretch Goals, ein Blick lohnt sich also absolut!

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Doch wie funktioniert das System? Die Tiles werden einfach auf die Rahmen gedrückt und dann durch die Konnektoren verbunden. Das Video zeigt, wie:

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Zusätzlich gibt es auf der Website von Rocket Pig Games eine ganze Reihe von Videos, in denen verschiedene Teile des Sets gezeigt und miteinander kombiniert werden. Hier der Überblick über das Dungeon Core Set, Wellensittich nicht inklusive:

Laut dem FAQ soll ein 3D-Drucker im 200-400 USD-Preissegment bereits völlig für dieses Gelände ausreichen, und mit einer 1kg-Rolle Filament (die um die 20 USD kosten soll) käme man wohl auf Preise im zweistelligen Cents-Bereich für die einzelnen Tiles. Im FAQ finden sich auch empfohlene Drucker-Einstellungen für die Dateien von Rocket Pig Games.

Versandkosten fallen bei dem rein digitalen Produkt natürlich keine an.

Der Kickstarter läuft noch 32 Tage und hatte das bescheidene Finanzierungsziel von 300 USD innerhalb weniger Stunden hinter sich gelassen. Mehr als 9.500 USD sind bisher erreicht und dadurch wurden bereits mehrere Stretch Goals freigeschaltet, die jeder “Burglar”-Pledge oder höher gratis dazu bekommt. Viele weitere Stretch Goals warten noch darauf, zu fallen.

Link: TileScape Dungeons auf Kickstarter

Link: Rocket Pig Games

BK-Marcus

1994 mit Warhammer ins Hobby eingestiegen und seither so manches ausprobiert. Aktuelle Projekte: Herr der Ringe (Gefährten), Epic Armageddon (Eldar), Infinity (PanOceania), Warhammer (Slaanesh gemischt), nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

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Kommentare

  • Kann mir jemand eine Firma in Deutschland empfehlen die für unsere Bedürfnisse einen feinen 3D Druck übernimmt?

  • Ha, hab gerade den Brunnen freigeschaltet 😀
    Zumindest bin ich erstmal mit Burglar dabei und schaue mal nach 3D-Druckern.
    Meine Überlegung ist folgende: Ich könnte mir Dungeon-Sets für hunderte Euros kaufen oder backen oder ich kaufe mir einmal nen Drucker, nachdem ich mich da umfassend informiert oder beraten lassen habe, und drucke mir so viel ich will zu Cent-Preisen.
    Und hab dann nen Drucker und kann mir noch andere Sachen drucken. Klingt verlockend und es ist ja noch ein halbes Jahr bis zur Auslieferung der Dateien (und zum Glück bis zum Ende des P500 😛 ).
    Gibt es da noch Stolperfallen? Fressen die Dinger Strom ohne Ende und treiben damit die Produktionskosten in die Höhe? Kosten Modelle, bei denen man nicht diese Segmentierungsstreifen kriegt, gleich das Dreifache? Kostet guter Druckstoff, mit dem das Material stabil und schön wird, vielleicht mehr? Oder irgendwas, das ich nicht bedacht habe?

  • 3D drucken selber ist ein fummeliges unterfangen, wenn man damit mal so eben anfangen will. Vor allem in dem genannten Preis für einen 3D-Drucker sollte man sich darauf einstellen viel basteln damit zu verbringen den Drucker betriebsbereit zu halten.
    Und gerade sowas wie die Segmentierungsstreifen in dem Preisbereich los zu werden dürfte sehr schwer sein…
    Was man dabei auch nicht unterschätzen sollte ist die Zeit die es in Anspruch nimmt etwas zu drucken. Ein Gehäuse für einen Raspberry kann schon mal so 2-3 Stunden dauern.

    Insgesamt aber eine cooler Kickstarter. Mal schauen ob es für das mobilar sich lohnt.
    Die Dungeons macht meine Frau nämlich schon mit Hirstarts.

    Ach, ein Tipp noch, auf der Spiel habe ich einen anderen Hersteller gesehen, der auch seine .stl files verkauft:

    Thunder Chrome

  • 3D Druck wird gern als Plug and Play verkauft. Das ist es mit nichten! Auch sollte man sich von der Illusion freimachen, das die dort oben gezeigten Bilder vollkommen unbearbeitete Drucke zeigen. Die sind sicher einmal übergeschliffen und oder Polymerbehandelt.
    Ich selbst verwende 3D Druck zT. in meiner normalen Arbeit für Prototypen von Gehäusen, Haltern, Bauteilen etc. und besitze privat einen mitlerweile stark gemoddeten Ultimaker 2.
    Wie schon angesprochen bleiben Filamentdrucker einfach ein gewisses Bastelobjekt für Nerds. Man schlägt sich oft mit Dingen wie Nozzleclocking, Feederblocking oder Adhäsionsproblemen am Printbed oder allen möglichen Fehlerquellen am Druck selbst rum. Es gehört einfach eine längere geduldige Einarbeitungszeit mit bei, um auf Ergebnisse zu kommen die einem zusagen. Zu wissen was genau gerade schief geht, warum ein Teil gerade so vermurkst wie es das tut ist dabei essentiell.
    Ich bin bis heute der Meinung,das ein eigener Filamentdrucker im Hobby ein Nice to have, aber definitiv kein Must have ist. Im obigen Fall des Dungeon wäre ein Weg der günstigste, der die Druckdateien an einen Druckdienstleister abgibt, zB. Shapeways oder Meltwerk und man sich EIN Teil hochqualitativ ausdrucken lässt und dann mit einer Silikonform und Resin vervielfältigt.
    Btw. Was die Centbeträge beim Drucken betrifft. Eine gängige Kalkulationsrichtlinie für Filamentdrucker um einen Auftragsdruck abzurechnen beträgt bei günstiger Kalkulation 4€ pro Stunde Druck. Da ist drin: Strom, Geräteverschleiss, Arbeitszeit für Splicing, Vorbereitung und Filamentpreis. Säubern vom druck ist dabei dann Kundensache. Rechnet die Marge raus und ihr kommt so bei 2-3€ je Stunde raus.
    Je nach Druckeinstellung werden die obig gezeigten Wände ca. 2 Stunden für den Druck im Mittel brauchen. bei der oben gezeigten Qualität und Layerhöhe eher 4 Stunden.

    • @ DELTADOG und auch Tommsen:
      Danke, das sind schon mal genau die Dinge, die mich interessieren.
      Dass die Technik kein “ich mach mir eben mal ein Dungeon für quasi umme” ist, war mir schon bewusst, aber ihr zeigt die Details auf, die wirklich auf einen zukommen.

      Zeit wäre nicht so der Faktor, denn ich weiß, dass so Teile ewig vor sich hindrucken und habe das als Langzeitprojekt für nen Dungeon in Tischgröße im Hinterkopf abgelegt. Ich hab ja noch genug Dungeon-Interieuer zu bemalen und Monster und Helden, sodass das parallel gedeihen kann.
      Aber ein Dungeon in Tischgröße ist selbst mit Kickstarter-Rabatten und Stretch Goals beim gerade gelaufenen Maki-KS einfach unbezahlbar. Oder wenn ich auf Dwarven Forge, Thomarillion und Konsorten ausweiche – noch teurer, wenngleich optional sogar schon bemalt und spielbereit.

      Es ist ja noch etwas Zeit, ein paar Meinungen und Erfahrungen zu sammeln.

      • Falls dus noch net kennst, kannst du dich ja evtl mal bei Fantasystones umkucken. Die haben auch ein Dungeon System im Angebot. Ist etwas günstiger und man kriegts halt quasi fertig.

      • Danke, ich hatte das nicht erwähnt, aber dergleichen hatte ich schon verworfen. Habe selbst noch Formen von HirstArts und bestimmt zwei Schuhkartons voll fertig gegossener Blöcke und anderer Teile.
        Ein Vereinskamerad hatte auch nen Dungeon selbst gegossen (Frostgrave auf der Tactica, falls wer mitgespielt hat) – schön, aber zu schwer und zu fragil für meine Vorhaben.

    • Mein Kumpel ist Kontrukteur und Maschinenbauer und verwendet seinen 3D-Drucker für Prototyping. Hin und wieder druckt er auch Sachen für Brettspiele oder für uns Tabletopper. Er berichtet im Endeffekt das gleiche wie du.

      Was du noch vergessen hast zu erwähnen: Wenn die Wärmeplatte nicht die richtige Temperatur hat, dann verzieht sich das Material gerne. Bei einem Stecksystem wie diesem wäre das Bauteil dann nicht mehr zu gebrauchen.

      Die ganze 3D-Druckertechnik befindet sich immer noch in der Pionierphase, dass ist bisher nichts für Leute die sich technisch damit nicht auskennen.

      • Ja Warping ist vor allem bei ABS Drucken ein großen Problem. Das Phänomen Warping meinte ich mit dem Hinweis auf Adhäsionsprobleme am Printbed. Da haben aber Augenscheinlich die Macher des KS versucht schon gegen zu steuern. Die meisten Sachen machen von der Standfläche einen guten Eindruck. Flächige Teile wie die Bodenfliessen sind mehrteilig, um die Gesamtdicke pro Druck zu minimieren, was bei Warping auch ein großer Faktor ist. Ich denke in PLA sind die im KS gezeigten Sachen gegenüber Verzug eine recht sichere Angelegenheit. Mir bereitet das Vertikale Stroking und Ringing auf den Feldsteinmauern eher Sorgen.

      • Hi! Please make sure to use the recommended settings and plenty of glue stick on your bed. Your friend is correct. If you print before your bed is the correct temperature, and you don’t have enough adhesive applied to your bed, you could get curling or lifted prints. That goes for anything you print with a 3D printer. You really need to get to know your printer and settings.

    • Hello! Forgive me, I am not getting a very good translation but I was able to see a comment about the clean-up of the model. Everything you see that we show in our pictures and our videos is straight off the printer bed with no clean-up at all. We used a Makergear M2 for these prints which is a higher-end printer. There are some posts on facebook of people who have printed our files using a lower-end printer and they still look wonderful! We’ve made our files very high quality so people with any kind of printer will get the very best results.

      http://www.facebook.com/rocketpiggames

      Thank you, guys!
      Christina
      Rocket Pig Games

  • Hmm zugegeben das ist arg heftig Fachsprech und so ^^

    Als Stroking bezeichnet mal die horizontalen Linien, die sich durch den Layeraufbau ergeben. Je unebener die Vertikale seite eiens Druckes ist, um so intensiver wird in der Regel das Stroking, bedingt durch horizontale Abweichung zur Mitteldrucklinie.

    Als Ringing bezeichnet man unschöne grisselige Texturen auf einer Horizontalen Fläche. Ringing ist bedingt durch starke abrupte Richtungsänderungen am Druckkopf, Druckgeschwindigkeit und Eigenschwingung des Druckgutes, wenn es eine gewisse Bauhöhe erreicht hat.

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